Wissenschaftler kommen zu Wort
Wir sind alle von Gott abhängig. 
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Wir sind alle von Gott abhängig.
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Bruno Gröning
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Die Genialität der Schöpfung

Bericht von Dr. B. L., Chemiker     (2011)  

Ich wuchs in gottgläubiger Erziehung auf und besuchte auch einigermaßen interessiert den Konfirmandenunterricht. Dort machte mir u. a, besonders das Singen der Kirchenlieder Freude, weil ich immer gerne gesungen habe. Nach der Konfirmation verlor ich aber schnell das Interesse an der Kirche, weil mir auch der Gottesdienst dort nichts gab. Die bis dahin in der Familie üblichen Kirchenbesuche zu Ostern und Weihnachten hörten für mich dann auch auf.

In der Berufsausbildung vertiefte ich mich in die Naturwissenschaften und lernte, alles kritisch zu hinterfragen und in beweisbare Gesetzesmäßigkeiten einzuordnen; die physikalischen Gesetze ergeben sich aus den Eigenschaften der Materie. Die Natur wurde dadurch für mich ein Produkt, das durch Wahrscheinlichkeiten physikalisch-chemischer Vorgänge und Gesetze der Evolution gemäß Darwin entstanden war. Alle verschiedenen Formen der Lebewesen entwickeln sich demnach durch Anpassung an die Umgebungsbedingungen, und zwar durch Selektion der zufällig besser angepassten Varianten. Der Körper der Tiere und schließlich der des Menschen entstand demnach aus der Symbiose vieler Lebewesen mit bestimmten Funktionen, die im Körper alle zusammenwirken. So ließ sich das Leben naturwissenschaftlich erklären. Für Gott und die Schöpfungsgeschichte war da kaum Platz.

Ich ließ mich dann auch in die Lehre Bruno Grönings einführen

Eine Bruno Gröning-Freundin, die später meine Frau wurde, machte mich behutsam darauf aufmerksam, dass es auch Kräfte gibt, die noch nicht in Physik- und Biologielehrbüchern standen, und dass auch zwischenmenschlich solche Kräfte eine Rolle spielen. Ich ließ mich dann auch in die Lehre Bruno Grönings einführen und bin nun seit über 12 Jahren in seinem Freundeskreis. Nach und nach lernte ich Aspekte der Lehre zu verstehen, anzuwenden und viel Gutes zu erfahren und darf weiter lernen. Ich bin nun auch offen für geistige Dinge, was mir früher nicht möglich war. So bekomme ich nicht nur durch Bücher, Zeitschriften und Artikel aus dem Bruno Gröning-Freundeskreis die als notwendig erkannte Nahrung für die Seele und Hilfe für mein Leben. Auch Bücher wie die des Dichters Hans Sterneder geben mir dazu Kraft und Wissen.

Eines, was ich aufgrund dieser persönlichen geistigen Entwicklung jetzt erst richtig erkenne, ist die Genialität der Schöpfung. Während ich früher vieles als Selbstverständlichkeit hinnahm, ist die nüchterne Betrachtungsweise jetzt einer Ehrfurcht gewichen. Mit dieser registriere ich immer wieder staunend, wie weise die Natur eingerichtet ist. Das „ausgeklügelte“ Zusammenspiel der Körperfunktionen bei Mensch, Tier und Pflanze, aber auch der Elemente etwa des Wetters, der Erde und des Weltalls lässt mich nun demütig die weise Allmacht Gottes bewundern.

Nur eine höhere Intelligenz kann solch komplexe und harmonische Vielfalt geschaffen haben

Ist es nicht z. B. erstaunlich, was allein unser Tastsinn leisten kann; wie ich durch bloßes Berühren eines Gegenstands seine Feuchte, Oberflächenstruktur, Härte und Temperatur erfühlen kann? Oder wie ich durch langsames Einstechen in eine Kartoffel im Kochwasser den Grad ihrer Garung fühle? Oder: wie verlässlich ist doch unser Gleichgewichtssinn, der uns ständig die aufrechte Stellung ermöglicht und selbst mit geschlossenen Augen und sogar ohne Bodenkontakt der Füße die Bewegung im Raum fühlen lässt, z. B. auf einer Hängematte oder Schaukel!

Welch erstaunliche Eigenschaften und Möglichkeiten birgt das Wasser! Aus der Physik und Chemie wusste ich ja, dass es sich in vielen Umständen überraschenderweise ganz anders verhält als ähnliche, vergleichbar aufgebaute Stoffe und aus den „normalen“ Gesetzen ausbricht. Welch weise Schöpfung aber gab dem Wasser – das Hauptbestandteil der Lebewesen, also auch von uns selber ist – die Eigenschaft, sowohl kühlen als auch wärmen, sowohl gleitend als auch haftend wirken zu können! Es kann uns schwimmend tragen, wir können jedoch auch ganz eintauchen. Es ist wie Luft unsichtbar – man sieht nur die Lichtbrechung an seiner Oberfläche. Welch zauberhafte Blicke aber ermöglicht uns diese Wasseroberfläche im Zusammenspiel mit dem Sonnenlicht in der Natur an Flüssen, Seen, dem Meer oder auch im Regenbogen!

Unser Leben hier ist nur möglich,

weil uns die Natur mit all ihren Elementen, Erscheinungen und Lebewesen dazu hilft. Ich darf mehr und mehr erkennen, wie wunderbar diese komplexe Schöpfung im perfekten Zusammenwirken von allem aufgebaut ist, und dass man dieses göttliche Gleichgewicht nicht stören darf. Danke, lieber Gott, dass ich die Weisheit und Schönheit Deiner Schöpfung jetzt erkennen kann!