Wissenschaftler kommen zu Wort
Wir sind alle von Gott abhängig. 
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Wir sind alle von Gott abhängig.
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Bruno Gröning
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Übertragung geistiger Inhalte auf den Menschen durch die Kunst

Bericht von Prof. E. B.-W., Österreich (2010)

Im März 1993 wurde ich unerwartet von einer ganz starken Allergie befallen. Vor allem Farben, die ich bevorzugt verwendete, lösten sie aus. Kein Arzt konnte mir wirklich helfen. Unheilbar hieß es, und ich war sehr unglücklich.

Ungefähr ein Jahr später fand ich in einer österreichischen Wochenzeitung einen Artikel über Bruno Gröning. Der gab mir neue Hoffnung. Anfangs noch skeptisch wurde ich am 14. Mai 1994 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass es eine sehr gute Sache war. Die Worte von Bruno Gröning, welche die Gemeinschaftsleiterin vorlas und die Lehre selbst waren klar und verständlich, einfach die Wahrheit. Das beeindruckte mich sehr, und ich spürte, dass es guttat und auch mir helfen könnte. So geschah es auch.

Meine volle Heilung

Schon nach einem halben Jahr hatte ich die volle Heilung und konnte wieder malen. Farben, Lebensmittel, Textilien, Blumen usw. konnten mir nichts mehr antun. Mit allen Farben konnte ich wieder arbeiten ohne die geringsten Schwierigkeiten. Die Freude am Leben wurde mir wieder geschenkt.

Wirkung der Kunst auf den Menschen

Seit diesem Erlebnis meiner Heilung auf dem geistigen Weg ohne jede Medikation ist es mir ein besonderes Anliegen, die Wirkung eines Bildes auf die Menschen zu erforschen und meine Bilder im positiven Sinn zu gestalten.

Wie wir wissen und es selbst erleben können, hat jedes Werk, jede Ausdrucksform der Kunst, sei es bildende Kunst, Musik, Theater oder Literatur, einen Einfluss auf das Gemüt, die Seele und die Gedanken des Menschen. Dieser Einfluss kann positiv oder negativ, aufbauend, beglückend oder abbauend, deprimierend und destruktiv wirken. Das können wir alles an uns selbst beobachten. Jedes Bild, jedes Buch, jeder Film, ganz besonders auch das Fernsehen, beeinflussen nicht nur unseren Gemütszustand, sondern auch unser Denken und unser ganzes Lebensgefühl. Sie wecken in uns Freude, Glück, Zuversicht, oder aber Trauer, Wut oder Verzweiflung. Diese Feststellungen übertragen jedem Kunstschaffenden, Verleger, in Radio- und Fernsehsendern tätigen Menschen eine große Verantwortung.

Es mangelt am Wissen um die enorme Wirkung geistiger Kräfte

Den meisten Menschen, die in dieser Verantwortung stehen, ist dies nicht bewusst, weil es am Wissen um die enorme Wirkung der geistigen Kräfte mangelt. Sie ahnen oft nicht, was sie in den Menschen auslösen, das Gute, die Lebensfreude oder aber Aggressionen, Zerstörung. Die Disharmonie nimmt dem Menschen die Ruhe, den Frieden, letzten Endes die Gesundheit: Sie nimmt ihm den Willen zum Guten und zur Nächstenliebe.

Die geistige Wirkung, ganz besonders künstlerischer Werke, auf Mitmenschen und Umwelt ist unabsehbar. Der Ausspruch von Bruno Gröning „Alle Krankheiten sind seelisch bedingt“  findet eine neue Bestätigung.

Dass Bilder unser Befinden beeinflussen, zeigen auch Film und Fernsehen,  besonders wenn sie harmonisch, schön und erfreulich sind. Ein schönes Naturfoto oder ein gutes, gemaltes Bild im Wohnzimmer erfreut die Bewohner jeden Tag und baut sie auf. Dies konnte ich an mir selbst und bei vielen anderen Menschen beobachten.

Gedanken sind geistige Kräfte

Ganz in diesem Sinne war auch das Sendungsbewusstsein Bruno Grönings. Er wollte die Menschen darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Gedanken sind, die der Mensch aufnimmt. Ein positiver Gedanke wirkt in allen Belangen des Lebens gut und aufbauend. Dies ist sehr wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen, für seine Arbeit, ebenso für die Natur und das soziale Umfeld. Die ganze Schöpfung wird dadurch beeinflusst im guten, wie auch im zerstörerischen Sinn. Bruno Gröning wollte auf die ungeheure Wirkung der aufbauenden und der abbauenden geistigen Kraft aufmerksam machen, um den Menschen zu helfen, indem er z. B. sagte:
„Beide kann der Mensch in sich aufnehmen und wirken lassen, sowohl im Körper, als auch in der Seele. Die eine wirkt stärkend und aufbauend, die andere schwächend und abbauend. Die positive Kraft birgt die Gesundheit in sich, die negative die Krankheit.“ 

Die große Wirkung der Gedanken auf den Menschen wird heute in zahlreichen, neueren wissenschaftlichen Forschungen bestätigt sowie in einigen weitergehenden Publikationen dargelegt, z. B.:

John Diamond: "Der Körper lügt nicht", Freiburg im Breisgau, 1993

Lawrence Ellyard: Das verborgene Wesen des Wassers. Freiamt im Schwarzwald  2008