Wissenschaftler kommen zu Wort
Wir sind alle von Gott abhängig. 
Ohne Gott gibt es kein Leben! 
Gott ist das Leben selbst!
Wir sind alle von Gott abhängig.
Ohne Gott gibt es kein Leben!
Gott ist das Leben selbst!
Bruno Gröning
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Gottverbundensein – das ist alles

Bericht von Dipl.-Ing. Manfred F. (2011)

In den schweren Jahren nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland machten sich meine Eltern ganz andere Gedanken, als religiöse Inhalte in unser Leben zu bringen. In Schule und Kirche bekam ich Religionsunterricht. Zum Abschluss dieser Phase hatte ich Gelegenheit, unserem Pastor einige Fragen zu stellen, die mich damals bewegten. Seine Antworten waren für mich jedoch sehr unbefriedigend.

Bald darauf stand ich vor einem großen Kreuz mit einer Jesusfigur und fragte in Gedanken: „Du hast nur Gutes getan! Warum das? Gerne hätte ich Dir geholfen. Wenn heute eine Aufgabe für mich ansteht, dann will ich tun.“ Danach habe ich mich nicht mehr um Kirche oder Religion gekümmert, habe aber täglich gebetet.

Nach der Volksschule konnte ich neben einer handwerklichen Lehre als Mechaniker in intensiven Abendkursen die Fachschulreife nachholen. Dann studierte ich an der Fachhochschule Bielefeld Ingenieurwissenschaften und begann nach erfolgreichem Studienabschluss mit Freude meine berufliche Tätigkeit.

Seit 1979 stieß ich zunehmend auf Informationen verschiedener geistiger Richtungen und begann mich damit auseinanderzusetzen. Im Laufe der Jahre hatte ich einige schöne Aha-Erlebnisse, die mir deutlich machten, dass es neben unserer materiellen Welt eine geistige Realität geben muss.

Woher kommen die Gedanken?

Über Jahrzehnte habe ich in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien in einem Großkonzern gearbeitet. Irgendwann fiel mir auf, dass ich die mir gestellten Aufgaben anders anging als die meisten meiner Kollegen. Niemals habe ich z. B. Aufzeichnungen aus meinem Studium verwendet oder nach vergleichbaren Lösungen gesucht, sondern habe eine neue Aufgabe zuerst intensiv durchdacht und dann erst einmal beiseite gelegt. Oftmals erlebte ich, wie mir nach einigen Tagen plötzlich fertige Lösungen bewusst wurden. Das geschah mal beim Rasenmähen oder in der Frühe beim Aufwachen, meistens dann, wenn ich mit der Thematik gar nicht befasst war. Über viele Jahre hatte ich Zettel und Stift am Bett, um diese zunächst flüchtigen Gedanken mit einigen Stichworten festzuhalten. Durch deren Umsetzung zeigte sich über die Jahre der Erfolg, z. B. auch in etwa 25 Patenten mit unterschiedlichen Beteiligungen. Woher kommen solche Gedanken mit fertigen Lösungen? Auf eine Antwort zu dieser Frage musste ich noch lange warten.

Ein Weiterleben nach dem „Tod“?

Im Jahre 1979 fand ich Berichte von dem amerikanischen Arzt, Dr. Raimond  Moody, über Menschen, die durch Reanimation von ihren Erlebnissen im Übergang vom Leben zum „Tod“ berichten konnten. Die hohe Systematik der berichteten Erlebnisse sowie deren Inhalte zeigten mir an, dass es sich um reales Erleben handeln musste.

Bald darauf stieß ich zusätzlich auf Informationen, die bestätigten, dass dieses Wissen bei anderen Völkern zum Selbstverständnis gehört. Auch bei uns in Mitteleuropa soll dieses Wissen einmal vorhanden gewesen sein, das jedoch im Jahre 553 für falsch erklärt und seitdem unterdrückt wurde.
Siehe auch Bericht:  „Berührungen mit der geistigen Welt“ von Frank E

Wer schafft die Wunder, die uns umgeben?

Ein besonderes Aha-Erlebnis hatte ich auf einer Fachtagung für Strukturmechanik (Festigkeit von Bauteilen). Dort wurde von einem Biologen über Dehnungsmessungen an Spinnenbeinen berichtet. Die Spinnenbeine stammten von einer afrikanischen Riesenspinne, weil die europäischen für die Messungen viel zu klein gewesen wären. Gewiss eine Meisterleistung der Dehnungsmesstechnik, aber etwas anderes erregte meine Aufmerksamkeit. Der Biologe erklärte ausführlich Struktur und Aufbau dieses Beines: Im Querschnitt ein ovales Rohr von ca. 1 mm Durchmesser mit 0,1 mm Wanddicke. In dieser Wand befinden sich etwa 1000 Wickelfasern, die jeweils optimal für die maximale Festigkeit des Beines gelegt sind. Der gesamte Aufbau des Bein-Rohres ist so gestaltet, dass in jedem Querschnitt für die Beanspruchungen durch die Spinne ein Optimum an Festigkeit und Stabilität bei geringstem Eigengewicht erreicht wird. Der Biologe sprach mit Bewunderung über diese geniale Gestaltung. Das erinnerte mich an die damals neuesten Entwicklungen für extrem leichte und hochfeste Treibstoffbehälter mit Wickellagen aus Glasfasern, z. B. für Raketentriebwerke.

Wie ist so etwas möglich? Wer initiiert, konstruiert und berechnet das? Woher kommt das richtige Material? Wer dirigiert die Logistik, um die Baustoffe zur richtigen Zeit an die richtige Stelle zu bringen? Welche präzise gesteuerte Kraft trägt jedes Teilchen an seinen Platz? Wer legt die Fasern genau nach Plan in die Wand? Wo überall in der Natur geschieht Ähnliches und noch viel mehr als das Wirken des Lebens.

Danach wurde mir auch bewusst, dass der Biologe, d. h. die Biologie, als die Lehre vom Leben, sich nur mit den Produkten des Lebens befasst, das Leben selbst aber aus ihren Forschungen ausgrenzen muss, weil es für sie gar nicht fassbar ist. Niemals aber könnte die tote Materie aus sich selbst heraus und mit sich selbst solche Werke schaffen. Wie könnte z. B. ohne äußeres Zutun aus chaotischer Materie ein schönes neues Auto entstehen, und wie simpel ist dieses gegenüber einer einzigen Zelle einer Pflanze, eines Tieres oder eines Menschen. Jede Zelle wiederum besteht aus vielen Atomen und Molekülen, jedes einzelne ein winziges Wunderwerk und viel kleiner, als unsere Augen sehen können, von Forschern in unterschiedlichen Bildern beschrieben, z. B. als kleinstes „Weltall“, bis hin zu Max Planck (Physiker und Atomwissenschaftler), der zu dem Schluss kam, dass in jedem Atom der Geist Gottes lebt. Bestimmte Atome, gruppiert zu Molekülen, sind nach einem weisen Bauplan in die Zellstruktur eingefügt.

Wer hat in der Bauphase genau das richtige Atom an den richtigen Platz gesetzt und verankert? Gleichzeitig lebt die Zelle in einem Zellverband und hat dort in jedem Augenblick viele Aufgaben für das ganze Lebewesen zu erfüllen usw. usw..

Erst wenn sich das Leben aus dem materiellen Körper wieder zurückzieht, bleibt dieser leblos zurück und zerfällt wieder in das „Baumaterial“. Diese Erkenntnis passt auch genau zu den Einsichten, dass der Mensch als ein energetisches Wesen beim Sterben seinen materiellen Körper verlässt und so nach dem „Tod“ weiterleben kann.

Die moderne Technik gewährt uns immer tiefere Einblicke in die Wunder der Natur und zeigt damit immer klarer, dass dies alles kein blinder Zufall ist. Nur von höchster Intelligenz geführten Kräften kann so etwas möglich sein.

Da wusste ich, es muss eine höchste Intelligenz geben, es gibt Gott!

In der Zeit danach, über Jahrzehnte, wurden mir diese Erkenntnis immer wieder neu bestätigt. Im Besonderen gab Bruno Gröning in seiner Lehre genau diese Erkenntnis und liefert durch die eintretenden Wirkungen, d. h. durch die Hilfen und Heilungen auf geistigem Weg, auch immer wieder die Beweise dafür. Er sagte z. B.: „Liebet das Leben, Gott. Gott ist überall.“ 

 

"Not lehrt Beten" - Die große Wende in unserem Leben

Als meine Frau und ich 49 Jahre alt waren, d. h. im Jahre 1989, hatte sich bei ihr im Laufe von etwa 2 Jahren ein schweres Darmleiden (Divertikulitis) entwickelt. Der Beipackzettel des verordneten Medikamentes enthielt eine lange Auflistung von gravierenden Nebenwirkungen, jedoch keinen Hinweis auf mögliche Heilung. Meine Frau wählte deshalb eine naturheilkundliche Behandlung, die aber zu keiner Besserung führte. Nach etwa sechs Monaten erklärte ihr der behandelnde Arzt, die Erkrankung sei unheilbar, weil bereits ein chronisches Stadium erreicht sei. Die daraus entstandene Hoffnungslosigkeit ließ sie nur noch ein schmerzhaftes Siechtum erwarten.

Das hatte katastrophale Folgen auf ihren gesundheitlichen Zustand. Sie litt unter starken Schmerzen, fühlte sich kraftlos und wurde von Todesängsten gequält. „Not lehrt Beten“, das gilt offensichtlich auch heute noch. Meine Frau betete zu Gott und bat innigst um Heilung. Wenige Tage später wurde ihr ein Flugblatt überreicht mit den Worten: „Können Sie glauben, dass Gott der größte Arzt ist?“ Sie spürte sofort, dass dies die Hilfe war, um die sie gebeten hatte. Auf dem Flugblatt vom Bruno Gröning-Freundeskreis stand oben in Großbuchstaben:
„Es gibt kein Unheilbar, Gott ist der größte Arzt!“

C. und M. F.

 
Mit der Einführung in die Lehre Bruno Grönings und der Aufnahme des Heilstroms setzte sofort eine Besserung ein, die nach einiger Zeit in die volle Heilung überging.
Zwei andere, weniger kritische, aber doch schmerzhafte, chronische Leiden verschwanden gleichzeitig.

Interessante Beobachtungen zum Heilungsgeschehen

Im Heilungsgeschehen meiner Frau konnten wir interessante Vorgänge beobachten. Das Wichtigste möchte ich hier kurz skizzieren:

1) Der Arzt diagnostizierte und behandelte, sprach aber nicht von Heilung. Es erfolgte keine Besserung oder Heilung, eher eine stetige Verschlimmerung.

2) Nachdem der Arzt die Prognose gestellt hatte, das Darmleiden sei unheilbar und sie müsse damit leben, folgte eine rapide Verschlechterung ihres gesundheitlichen Zustandes und das trotz der weiteren regelmäßigen Einnahme der verordneten Medikamente. Es war erschreckend den Verfall zu beobachten. Diese Prognose hatte den Glauben an ihre Heilung zerstört und entsprach damit wohl genau dem Gegenteil dessen, was für Heilung auf geistigem Weg gilt.

3) „Not lehrt Beten“ - Meine Frau hatte in ihrer Verzweifelung eine ganze Nacht den Herrgott um Hilfe gebeten. Am nächsten Morgen fühlte sie sich schon erleichtet und wenige Tage später wurde ihr „zufällig“ vom Bruno Gröning-Freundeskreis ein Flugblatt überreicht mit den Worten: „Können Sie glauben, dass Gott der größte Arzt ist?“

Die Einführung in die Lehre Bruno Grönings und deren intensive Anwendung bewirkten eine sofortige Wende und leitete den Heilungsprozess ein. Bereits nach etwa vier Wochen wusste meine Frau intuitiv, dass die weitere Medikamenteneinnahme nicht mehr nötig sei. Sie hatte wieder einen guten gesundheitlichen Zustand erreicht.

4) Meine Frau erklärte ihrem Arzt, dass sie ihre Behandlung beenden wolle, weil sie sich gesund fühlte. Der Arzt zeigte kein Interesse an der Ursache für die unerwartete Besserung und sagte nur: „Dann brauchen Sie mich ja nicht mehr.“ Das war sicher nicht schlimm, aber auf dem Rückweg nach Hause drängten sich ihr intensive Gedanken von Zweifel und Sorgen auf: „Was hast du getan? Die Behandlung wurde viel zu früh abgebrochen! Du wirst sehen, was davon kommt! ...“ Diese Gedanken blockierten die Aufnahme des Heilstroms. Zwei Tage später fühlte sie sich wieder so krank wie vor der Einführung, war kraftlos und voller Schmerzen. Dann erst erkannte sie ihren Fehler. Sie hatte die gedanklichen Teufelskreise des Zweifels zugelassen. Die Folgen waren verheerend.

5) Nachdem sie den Fehler erkannt, bereut und konsequent korrigiert hatte, ging es wieder aufwärts und eine medizinische Behandlung wurde nicht mehr erforderlich. Nach etwa vier Monaten war die zweite Heilung vollständig erreicht, die nun seit über 21 Jahren besteht.

6) Ergänzend noch ein Ereignis, das etwa zwei Jahre nach erfolgter Heilung und völliger Beschwerdefreiheit geschah. Eine Ärztin hatte meiner Frau mit großem Nachdruck erklärt: „Divertikulitis, das habe ich auch! Das ist unheilbar und das geht nicht weg!“ Meine Frau hatte diese Worte unvorbereitet aufgenommen, und einige Stunden später spürte sie wieder die bekannten Schmerzen der früheren Krankheit.

7) Dank der inzwischen erlangten guten Erfahrung mit der Lehre Bruno Grönings wusste sie aber damit richtig umzugehen. Nach intensiver Anwendung der Lehre war der ganze Spuk nach zwei Tagen wieder dauerhaft beseitigt.

Schlussfolgerungen aus diesen Beobachtungen

Diese Beobachtungen machen deutlich, dass die Lehre Bruno Grönings bei der Heilung meiner Frau gleich 7-fach Bestätigung fand, davon 4-fach im Umkehrschluss bei Nichtbeachtung. Gleichzeitig wurde auch deutlich, wie eine Heilung und damit die Gesundheit zerstört werden kann. Nicht immer sind diese Zusammenhängen so eindeutig erkennbar, weil einige nicht messbare Faktoren mitwirken, insbesondere ist jede Heilung eine göttliche Gnade. Weshalb auch keine Heilungsversprechen gemacht werden können. Nach meinen Beobachtungen treten bei den meisten Freunden, welche die Lehre ernsthaft und genügend lange befolgen, deutliche Besserungen, zumeist Heilungen auf.

Eine weitere interessante Beobachtung

Meine Frau hatte parallel zu der medizinischen Behandlung auch apparativ erfasste Abbilder über die Ordnung ihrer Lebenskräfte erstellen lassen. Die Interpretationen der gefundenen Blockaden in ihrem biologischen Energiefluss führte zu Diagnosen, vergleichbar zu den Diagnosen ihres behandelnden Arztes. Wenige Tage nach ihrer Einführung und intensiven Anwendung der Lehre Bruno Grönings war der Termin für eine weitere Kontrolle. Der Therapeut, der alle bisherigen Auswertungen durchgeführt hatte, kannte die früheren Bilder und war über das neuerliche Ergebnis völlig überrascht. Erstaunt fragte er: „Was haben Sie gemacht?“ Er erklärte, dass sämtliche Störungen vollständig beseitigt seien und er habe niemals ein besseres Bild gesehen als dieses. Ihre Heilung machte in diesen Tagen gerade rapide Fortschritte.

Erkenntnisse über das Wirken der Lebenskräfte

Da erinnerte ich mich an meine früheren Erkenntnisse über die Lebenskräfte, die hier ebenfalls Bestätigung finden. Durch das Befolgen der Lehre und die Aufnahme des Heilstroms wurden ihre Lebenskräfte gestärkt und wieder geordnet. Damit wurde die Unordnung des materiellen Körpers wieder in die natürliche Ordnung zurückgeführt.
„Die Ordnung ist Gott, die Ordnung ist Gesundheit“, sagte Bruno Gröning. 
Wie könnte es einfacher und genialer geschehen?
Jeder Mensch ist frei, dieses Geschenk für sich anzunehmen.


Anfänglich beobachtete ich alles mit großer Skepsis

Anfänglich hatte ich alles mit großer Skepsis und Distanz beobachtet, aber als eine so gravierende Wende zum Guten eintrat, wurde mein Interesse geweckt, und ich wollte das Heilungsgeschehen bei meiner Frau unterstützen. So habe ich mich ebenfalls in die Lehre Bruno Grönings einführen lassen und dabei viele wichtige Informationen erhalten, z. B., dass ich den Heilungsvorgang meiner Frau durch meine guten Gedanken und mein Einstellen wirksam fördern kann. Selbst habe ich dann auch Heilung erlebt. Innerhalb von 3 Wochen verschwand z. B. an meinem rechten Handgelenk ein Überbein, das sich über Jahre gebildet hatte und zur Operation anstand. Alle unsere Heilungen sind inzwischen über 21 Jahre stabil erhalten geblieben. Offensichtlich wurde auf diesem Weg tatsächlich die wahre Ursache des Übels richtig erfasst und dauerhaft ausgemerzt!

Ich selber spürte den Heilstrom in den ersten etwa 9 Monaten fast gar nicht. Dann aber, bei einer sehr schönen Musik auf einer Tagung des Freundeskreises, erlebte ich erstmalig sehr intensive Schauer durch meinen ganzen Körper. Da wusste ich, worüber die Freunde so oft berichtet hatten.

Durch die Lehre Bruno Grönings habe ich dann auch Antworten auf meine Fragen, z. B. über die Herkunft der Gedanken und vieles mehr erhalten. Nicht nur, dass uns die Gedanken aus zwei Quellen gesendet werden, sondern, dass sie auch geistige Kräfte mit enormer Wirkung für unser Leben sind, wie es heute in vielen Forschungen erste Bestätigung findet. Ich kann selbst spüren, welche Wirkungen die guten und die bösen Gedanken auf meinen Körper ausüben.

Bruno Gröning sagte über die positiven Gedanken:
„Ganz anders erscheinen wiederum die positiven Gedanken. Diese drängen sich nie dem Gemüt des Menschen auf, sie sind eher wie ein sanfter Hauch, eine helfende Hand. Sie bewirken ein befreiendes, wohliges Gefühl, respektieren seinen freien Willen, und man muss sich bemühen, sie in sich festzuhalten, sonst entweichen sie dem Gemüt des Menschen. … Oft erfüllen sie den Menschen mit inniger Liebe, schenken in der größten Not unerwarteten Frieden und zeigen Antworten und Lösungen, die der suchende Geist des Menschen nie aus sich heraus gefunden hätte.“

Bruno Gröning gab in seiner Lehre oftmals nur Grundregeln als Anregung zur eigenen Erfahrung, indem er z. B. sagte: „Ich dränge niemandem was auf, ich stelle jedem Menschen alles frei und rate ihm immer wieder an, sich erst von allem zu überzeugen.“ 

Das möchte ich hier an einem Beispiel deutlich machen: Wir waren noch ganz neu im Freundeskreis, als uns das folgende Erlebnis sehr beschäftigte.
Eines Tages sagte meine Frau zu mir: „Es muss ein Tier in unserem Ofen oder Kamin sein.“ Zu der Zeit war der Ofen unbefeuert. Als ich das Geräusch ebenfalls hörte, habe ich alle 5 möglichen Ofen- und Kaminklappen geöffnet und gesucht, fand aber nichts, keine Spur. Aber das Geräusch blieb zunächst. Ich hatte gerade gelernt, dass man sich für alles einstellen kann, und so bat ich denn abends beim Einstellen um die Befreiung des Tieres. Danach war ich enttäuscht, weil kein rettender Gedanke gekommen war. Bald habe ich an die Angelegenheit nicht mehr gedacht.

Am folgenden Abend kam plötzlich ein ganz klarer, intensiver Gedanke: „Geh unten im Keller an die linke Kaminklappe!“ Ich drehte mich direkt um, ging zu der Klappe und öffnete sie. Dort sah ich etwas Braunes. Vorsichtig griff ich mit beiden Händen hinein und holte einen wunderschönen Waldkauz (Eulenart) heraus. Noch nie hatte ich ein solches Tier in der Hand gehabt. Mit Freude konnte ich es betrachten und vorsichtig ins Freie tragen. Das Tier musste am Tag zuvor noch an einer anderen Stelle gewesen sein, wo es durch seine Bewegungen die Geräusche erzeugen konnte. Hier am unteren Ende des Kamins war es völlig eingeklemmt und bewegungsunfähig, aber leicht zu retten. Der richtige Gedanke im rechten Augenblick war entscheidend für die Rettung des Tieres.

Seitdem wir die Lehre Bruno Grönings anwenden, habe wir viele Hilfen erlebt. Auch unsere Ehe wurde wieder harmonisch. Der große Unterschied unserer Charaktere hatte früher oft zu Spannungen geführt, was nun einem Gefühl von idealer Ergänzung für unsere unterschiedlichen Fähigkeiten gewichen ist. Wir beobachten auch, wie wir beim Einstellen immer öfter und klarer Antworten und Hilfen auf unsere gedanklich gestellten Fragen und Bitten erhalten. Das eigene Erleben schafft die Kraft der Überzeugung, auch wenn es oft nur um ganz klein erscheinende Dinge geht.


Weitere Beispiele

Gute und ungute Gedanken

Während eines Fluges nach Sao Paulo in Südamerika hatten wir, Frau Grete Häusler, Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises und ich, gerade Spanien überquert und den Atlantik erreicht. Die einfache Mahlzeit an Bord war beendet, als ich heftige Schmerzen in Bauch bekam und zur Toilette musste. Aber dort ging es mir gar nicht besser. Ich wollte mich einstellen und um Hilfe bitten, aber das war wegen der schmerzhaften Zustände nicht möglich. Mit Mühe habe ich mich zu meinem Platz zurück begeben, nachdem schon ungeduldig an die Tür geklopft wurde. Am Platz kam zuerst der Gedanke, Frau Häusler zu bitten, sich für mich einzustellen. Aber dann sofort der „Vernuftsgedanke“: „Was soll es in meinem Bauch nützen, wenn sich Frau Häusler einstellt?“ Halt! Dachte ich, der Gedanke ist nicht aus der guten göttlichen Gedankenquelle. Also habe ich Frau Häusler gebeten, sich für mich einzustellen. Das tat sie sofort. Nach etwa 30 Sekunden war der ganze Spuk in meinem Bauch vorbei. Auf der ganzen Reise und danach habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Meine Zähne

Einige Monate nach meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings bekam ich den Gedanken, ich würde 2 bestimmte Zähne (oben rechts und oben links) verlieren. Es kam auch noch ein beschwichtigender Gedanke hinzu, es würde ja noch einige Zeit dauern. Damals war ich noch so unerfahren, ich reagierte zu lau und war nur betrübt darüber, ohne entschiedene Gedanken dagegen zu setzen. Etwa 1,5 Jahre später bekam ich plötzlich heftige Schmerzen an einem der beiden Zähne. Der leichteste Druck auf den Zahn verursachte solche Schmerzen, wie ich sie noch nie hatte. Der Zahnarzt konnte das auch nicht erklären, zumal der Zahn rundum unbeschädigt war. Er wusste ihn nur zu ziehen. Dabei zerbrach der Zahn in Stücke. Nur etwa 4 Wochen später passierte das Gleiche mit dem anderen Zahn.

Etwa 15 Jahre später bekam ich plötzlich gleichartige Schmerzen an einem Zahn unten rechts und den zwanghaften Gedanken: „Der Zahn ist verloren, der ist nicht mehr zu retten!“ Jetzt stellte ich mich gedanklich sofort heftig dagegen, heftete ein kleines Bild von Bruno Gröning an die schmerzhafte Stelle und bat ihn gedanklich um Hilfe. In den nächsten 2 Stunden änderte sich zunächst nichts. Dann wanderte der Schmerz vom Zahn zum rechten Ohr. Das schmerzte genau so wie bei einer Mittelohrentzündung, die ich als Kind oft hatte. Etwa 3 Stunden später zog der Schmerz nach oben in den Kopf. Am nächsten Tag war der ganze Körper betroffen und ich blieb einen Tag im Bett. Am übernächsten Tag war alles vorbei. Ich fühlte mich wieder vital wie immer, und alle Schmerzen waren restlos weg. Was mich besonders erstaunte war, dass ich mit dem vorher so schmerzhaften Zahn trockene, harte Brotkanten mit aller Kraft völlig schmerzfrei durchbeißen konnte. Offensichtlich war das Ganze nach meiner innigen Bitte in eine geistige Reinigung übergegangen, d. h. eine Regelung, wie Bruno Gröning das in seiner Lehre erklärt. Der Zahn ist nun seit mehr als 4 Jahren wieder in Ordnung, wie alle anderen Zähne auch.

Einstellen zum Essen

In Malaysia kam ich mit einem Herrn zusammen, der mir erklärte, wie schädlich der weiße Zucker für unsere Gesundheit sei. Er war Aussteller auf einer Gesundheits-Messe und bot dort naturheilkundliche Mittel an. Aus einer kleinen Zuckertüte, wie sie zum Süßen einer Tasse Kaffee genutzt wird, streute er den Inhalt auf eine Untertasse, nahm sein Pendel und hielt es darüber. Es begann heftig quer über die Untertasse zu schwingen und er sagte zu mir: „Sehen Sie, wie schädlich der weiße Zucker für Ihre Gesundheit ist?“ Gedanklich stellte ich an Bruno Gröning die Frage, was ich diesem Herrn jetzt antworten könnte? Sofort kam der Gedanke, den ich ihm direkt sagte: „Wenn ich mich nun einstelle und um den Segen bitte, ist dann der Zucker gut für mich?“ Das Pendel hielt in seiner Bewegung an und begann eine rechts kreisende Bewegung. Er machte große Augen und sagte mir in sichtlicher Überraschung: „Ja, dann ist der Zucker gut für Sie!“ Auch wenn das Pendel nicht als wissenschaftlicher Nachweis anzusehen ist, so reichte mir das Erlebnis doch aus, mein Einstellen zum Essen danach wesentlich ernster zu nehmen.

Kleine Übung im „Vertraue und Glaube“

Nach einem Treffen mit Bruno Gröning-Freunden in Saigon/Vietnam sollte mit 3 Motorrädern für jeweils 2 Personen die Heimfahrt erfolgen. Dicke schwarze Wolken über uns kündigten einen heftigen tropischen Regenguss an. Die erfahrenen Freunde aus Vietnam zogen ihr Regenzeug aus den Packtaschen. Dann sagte eine Freundin: „Stellen wir uns doch ein, dass wir alle trocken nach Hause kommen.“ Das taten wir, das Regenzeug wurde wieder verstaut und wir fuhren los. Durch den starken Verkehr dauerte die Fahrt mit etwa 45 Minuten wesentlich länger als erwartet. Hier und da fühlte ich einen „ersten“ Tropfen und Gedanken wollten sich aufdrängen: „Jetzt fängt der Wolkenbruch an! Ihr bleibt nicht trocken!“ Gleich meine Gedanken wieder bewusst dagegen: „Wir kommen doch trocken an!“
Wir erreichten unser Ziel trocken und erwarteten nun den Ausbruch des Unwetters. Es begann aber nicht, wie wir erwartet hatten. Wir schauten uns fragend an. Dann erst erreichte das 3. Motorrad das schützende Vordach und gleichzeitig brachen die Wolken auf. Nach wenigen Minuten war die kleine Gasse vor dem Haus bereits überflutet. Wir hatten nicht an das 3. Motorrad gedacht, das wegen einer kleinen Besorgung etwa 3 Minuten später eintraf.


Als besonderes Glück empfinden wir den Umstand, dass wir über einen Zeitraum von etwa 17 Jahren mit Frau Grete Häusler, Gründerin und damals Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises sehr eng zusammenarbeiten konnten. Auf Reisen in 47 Länder auf allen Kontinenten der Erde durfte ich sie begleiten und beim Aufbau von Gemeinschaften behilflich sein. Täglich musste sie für dieses große Werk zahlreiche Entscheidungen treffen. Frau Häusler pflegte dann oft zu sagen: „Ich weiß nichts, ich bin nur eine kleine Lehrerin vom Gunzenberg. Stellen wir uns ein und fragen Bruno Gröning.“ Keine Planung wurde erstellt, alles kam beim Einstellen in klaren Gedanken zur rechten Zeit, fertig zur schrittweisen Umsetzung. Oft waren wir über die Weisheit in den kurzen Antworten erstaunt oder konnten die gute Wirkung nach dem Befolgen beobachten. Dieses Erleben mit Frau Häusler erinnerte mich an meine eigenen früheren Erfahrungen, als ich mich erstaunt fragte, woher die Gedanken mit fertigen Lösungen kommen. Hier konnte ich es in Perfektion beobachten.

Eine Geheilte aus Georgien am Schwarzen Meer (li.), hatte gerade vorgeführt, wie ihr Körper infolge Einatmung von Pflanzenschutzmitteln beim Besprühen von Baumwollfeldern verkrüppelt war, und wie sie jetzt nach ihrer Heilung auf geistigem Weg ihren nun wieder gesunden Körper frei bewegen kann.  Von ihrer Dankbarkeit und Liebe zu Grete Häusler (re.) zeugt dieses Foto.Frau Häusler in ihrer aufrichtigen Art bekam die richtigen Gedanken, die sie brauchte, um den Hilfe suchenden Menschen überall in der Welt wirklich helfen zu können. Sie wünschte sich mehrfach auf einen breiten Teppich von guten Taten zurückblicken zu können, wenn sie einmal heimgeht. Wir können bezeugen, dass ihr das gut gelungen ist. Seit ihrem Heimgang im Jahre 2007 wird das Werk von ihrem Sohn Dieter Häusler in gleicher Weise weitergeführt.


Der freie Wille

Immer schon war mir die Wahrung des freien Willens eine Selbstverständlichkeit. So habe ich das im Bruno Gröning-Freundeskreis erlebt und später sehr beeindruckend in seiner Lehre bestätigt gefunden. Bruno Gröning sagte z. B. dazu:
„Ich darf einem Menschen helfen, den Weg zum Guten zu finden, aber ich darf ihm die Entscheidung darüber weder abnehmen noch ihn etwa zum Guten zwingen. Es muss jeder seinen Weg selber finden.“ 
und
„Hypnose ist das Böse! Das darf der Mensch nicht anwenden! Ich übe keine Suggestion aus, jeder hat den freien Willen.“ 

Der freie Wille hat gemäß der Lehre Bruno Grönings aber auch grundlegende Konsequenzen, indem er z. B. sagte:
„Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er selbst über sein Denken, Sprechen und Handeln entscheiden kann. Zieht ein unguter Gedanke vor seinem inneren Auge auf, so kann er ihn ruhig, aber bestimmt abweisen. Wenn er dabei standfest bleibt, muss das Böse weichen und kann keine Macht über ihn gewinnen. Der Mensch entscheidet mit seinem freien Willen selbst über sein Schicksal.“ 
und:
„Es ist so wichtig, was der Mensch für Gedanken aufnimmt, denn Gedanken sind Kräfte. Will der Mensch gut, so hilft ihm Gott, will er bös, so hilft ihm Satan!“ 

Immer wieder sind es die feinen Gedanken, deren Bedeutung dem Menschen nicht mehr bewusst war. Nach der Lehre Bruno Grönings bestimmen die Gedanken nicht nur über unsere Gesundheit, sondern auch über das Schicksal des Einzelnen und das der ganzen Menschheit. In diesen Worten steckt das Wissen über die Ursache für die ganze Not in der Welt, und wie diese zu überwinden ist.
Durch vielfältige Erkenntnisse habe ich mich von der Gültigkeit dieser Aussagen überzeugen können.

Ein schönes Erlebnis hierzu.

Das große Geschenk

Etwa im Jahre 1994 kam ich in ein intensives Gespräch mit einer Bruno Gröning-Freundin, einer Physikerin, über das Wirken durch die Lehre Bruno Grönings. Wir sprachen über Beobachtungen an materiellen Objekten und besonders auch darüber, wie Bruno Gröning die Versorgung mit Energie für die ganze Menschheit gesehen haben mag.
Wenige Wochen später besuchte sie einen Kongress für neue, umweltschonende Energiesysteme. Dort hörte sie von einer Maschine, welche technisch nutzbare Energie aus sogenannter „Freier Energie“ wandeln würde. Sie berichtete mit großer Begeisterung davon, dass eine Schweizer Gruppe ein solches Modell in Betrieb habe. Selbst war ich viele Jahre in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien für die Energiewirtschaft tätig und hatte schon von Forschungen dieser Art gehört, aber noch keine Gelegenheit gehabt, davon etwas in Realität zu sehen. Mein Interesse war ebenfalls geweckt, und so beschlossen wir, eine Besichtigung zu organisieren. Bald darauf hatten wir eine Einladung.
Als der angesetzte Termin bereits eine Woche vor uns lag, war ich zu einem persönlichen Gespräch bei Frau Grete Häusler und berichtete ihr auch davon. Sie schlug vor, dass wir uns einstellen und Bruno Gröning gedanklich um Rat fragen. Das war mir sehr recht. So stellten wir uns ein und sie bekam die folgende Antwort: „Würde der Mensch diese Energien im technischen Maßstab nutzen, würde dies das Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen stören.“
Das hatte ich nicht erwartet. Wieder ist dem Menschen bei großtechnischer Nutzung eine Grenze gesetzt, und er muss irgendwann erkennen, dass es wieder ein Irrweg war. Wir kennen Ähnliches aus Diskussionen um die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt. Als ich wieder nach Hause zurückgekehrt war, sagte ich meine Beteiligung an dem Besuch in der Schweiz ab, der daraufhin auch gar nicht mehr stattfand. Etwa 15 Minuten nach meiner telefonischen Absage sah ich ein Buch auf unserem Tisch liegen, das zu den Büchern gehört, die Bruno Gröning damals seinen Freunden zum Lesen empfohlen hatte. Es trägt den Titel: „Leben und Lehren der Meister im fernen Osten“ (von Baird Spalding, Drei Eichen Verlag, Sammelband I-III, 5. Auflage 1990). Meine Frau hatte dieses Buch neu erworben und ich interessierte mich dafür. Ich schlug es mit seinen mehr als 400 Seiten auf und begann an irgendeiner Stelle zu lesen. Mein Erstaunen wurde immer größer, als ich realisierte, was ich da las:
„Emils Mutter, die letzte Sprecherin, sprach in reinem Englisch, und ihre Stimme war klar und bestimmt. Folgendes war der Inhalt ihrer Rede:

„Wir machen jeden Gebrauch von Kräften,
über die ein Mensch mit sterblicher Auffassung lacht.

Wir, die wir den Vorzug haben, sie wahrzunehmen und anzuwenden, tun alles, was wir können, um die Menschen einsehen zu lehren, was sie aus ihrem Leben ausschließen, indem sie unrichtig denken über vollkommene Dinge, an die der Sterbliche sich so verzweifelt anklammert, weil sie von den beschränkten menschlichen Sinnen gesehen, gefühlt und berührt oder wahrgenommen werden können.

Ihr werdet bemerkt haben, dass alle Bequemlichkeiten, auch Licht und Wärme in diesem Raume sowie in den von euch bewohnten Zimmern, aus der dieser Kraft entstammenden Wärme erschaffen wurden; ja sogar die Speisen, die ihr genossen habt, sind aus dieser Kraft hergestellt. Ihr mögt sie Lichtstrahlen heißen, oder wie ihr wollt. Wir betrachten sie als eine große universelle Kraft, die, wenn sie vom Menschen benützt wird, für ihn weit wirksamer als Dampf, Elektrizität, Gas oder Kohle arbeitet. Wir pflegen sie trotzdem als eine der niedrigsten Kräfte des großen Gesetzes zu betrachten.

Sie wird nicht nur einst alle Kraft liefern, deren der Mensch bedarf, sondern auch alle Wärme, die ihm für alle seine Bedürfnisse nötig ist, und zwar zu jeder Zeit und ohne Verbrennung eines einzigen Pfundes an Heizmaterial irgendwelcher Art. Die Kraft arbeitet vollständig geräuschlos, und wenn der Mensch sie anwenden und benützen lernen wird, wird er damit zugleich einen großen Teil des Lärms und der Konfusion zum Schweigen bringen, die heute unvermeidlich erscheinen. Diese Kraft ist überall vorhanden, um jeden herum; sie wartet nur darauf, bis der Mensch mit ihr in Beziehung tritt und sie anwendet. Wenn dies einst geschieht, so wird sie sich im Gebrauch weit einfacher erweisen als Dampf oder Elektrizität. Ist der Mensch erst imstande, von ihr Gebrauch zu machen, so wird er einsehen, dass alle die verschiedenen Arten der Fortbewegung und anderer Kraftanwendung bloße Machenschaften sind, die er mit seinem menschlichen Verstand erschaffen hat. Er hat gemeint, er selbst habe sie erschaffen, und auf diese Weise hat er wirklich das erschaffen, was er mit seinen sterblichen Sinnen zu erfassen imstande war. Der Mensch hat unvollkommene Dinge erschaffen, währendem er alles vollkommen zu erschaffen imstande wäre, was er unternimmt, wenn er bloß einsehen wollte, dass alles von Gott kommt und dass Gott sich durch ihn ausdrücken will.

Doch der Mensch hat damit aus eigenem freien Willen den harten Weg erwählt

und anstatt seine Kindschaft zu Gott einzusehen und zu benützen, was Gottes ist, fährt er so lange fort, den steinigen Weg zu gehen, bis er notgedrungen einsehen muss, dass es einen besseren Weg geben muss und dass dieser Weg der einzige wahre Weg ist. Dann lernt er die Vollkommenheit ausdrücken, die Gott ihn heute schon ausdrücken sieht.

Seht ihr nicht, wie ihr ruhen müsst in Gott, in eurem Innern, und alles Gute von ihm empfangen müsst, und dass jede Kraft in eurer Natur aus diesem göttlichen Selbst heraus wirken muss? ...“

Als ich dies gelesen hatte, war ich tief berührt. Eine genaue Antwort auf unsere Frage und noch weit mehr durfte ich hier zu wissen bekommen und gerade dann, als ich auf den als falsch erkannten Weg freiwillig verzichtet habe.

Ich empfand dies wie einen kleinen Einblick in den großen Plan Gottes. Er liebt alle Menschen als seine Kinder und möchte sie würdig sehen und aus seiner Fülle reich beschenken. Das kann jetzt aber noch nicht geschehen, weil die Menschen mit ihrem freien Willen diese großen Kräfte noch missbrauchen könnten oder sogar würden. Deshalb muss der Mensch zuerst eine hohe moralische Reife erlangen, die ihn befähigt und würdig macht, solcherart Geschenke empfangen zu dürfen. Die Not ist so lange notwendig, bis der Mensch sein falsches Tun erkennt und freiwillig umkehrt.
Bruno Gröning sagte dazu:
„Gehen Sie nicht noch tiefer, sondern ich rufe Sie auf zur großen Umkehr! Kommen Sie hoch, und über die Kluft baue ich Ihnen eine Brücke! Gehen Sie vom Leidensweg auf den göttlichen Weg! Auf diesem gibt es kein Unglück, keine Schmerzen, kein Unheilbar; da ist alles gut. Dieser Weg führt zu Gott zurück!“

Die Sammlung der Erfahrungsberichte: „Durch Gebet zum Freundeskreis gefunden“  zeigt z. B., wie Menschen das Erbetene erlangen können, wenn sie sich von ganzem Herzen um Hilfe bittend an Gott wenden. Je mehr wahres Wissen wir über die Schöpfung und deren Zweck bekommen, desto mehr erkennen wir auch die darin waltende Liebe und Weisheit und dass alles gut ist, so wie es ist.

Ich spüre, wie ich besonders beim Einstellen immer wieder Gedanken bekomme, die mich auf diesem Erkenntnisweg begleiten und weiterführen. Es erfüllt mich mit einem Gefühl von Freiheit, Freude und Dankbarkeit, dies so direkt erleben zu dürfen.
Bruno Gröning sagte:
„Die Heilung ist das Wenigste, wozu ich in der Lage bin. Weiteres dazu werdet ihr noch zu wissen bekommen. Es wird euch in großes Staunen versetzen.“


Zum Abschluss

Durch die erlebten Heilungen, besonders bei meiner Frau, konnten wir uns vom realen Wirken Gottes überzeugen und erkannten die Wichtigkeit der Lehre Bruno Grönings für alle Menschen. Aus dieser Erkenntnis heraus übernahmen wir bald Aufgaben im Freundeskreis, die wir mit Freude erfüllen. Es ist etwas Besonderes für uns, in liebevoller Zusammenarbeit mit den vielen tausend ehrenamtlichen Helfern in über 100 Ländern weltweit tätig zu sein.

Infolge unserer Erziehung, Schulbildung, öffentlicher Meinung, Gewohnheiten, … waren wir gefangen in zahlreichen falschen Ansichten und Denkmustern. Durch die Anwendung der Lehre Bruno Grönings fanden wir zu einer deutlich höheren Lebensqualität.

Gerne folgen wir weiter dem Rat Bruno Grönings, der sagte: „Ich wünsche, dass Sie Meister des Lebens werden.“  Aus dem schwachen Glauben an Gott wurde ein Wissen im Herzen – das Urvertrauen in seine Liebe und Güte wurde in uns wieder geweckt. Wir fühlen uns innerlich erlöst von Ängsten, Nöten, Sorgen, Schmerzen .. und spüren dafür Frieden, Gelassenheit, Ruhe, Liebe, Kraft .., so wie Gott das Leben für die Menschen hier auf seiner Erde bestimmt hat.

Kein Ereignis in unserem Leben war wichtiger, als diese Lehre zu finden. Heute betrachten wir Bruno Gröning als unseren guten Freund, der uns durch seine Lehre den Schlüssel dazu gab: „Gottverbundensein - das ist alles.“ 

Wie das lebensrettende Flugblatt für meine Frau im Jahre 1989, so soll dieser Bericht interessierten Lesern hilfreiche Informationen geben, sich selbst überzeugen zu wollen.

Alle Aktivitäten im Bruno Gröning-Freundeskreis sind unverbindlich und kostenfrei, ermöglicht durch die ausnahmslos ehrenamtliche Mitarbeit der Freunde. Alle Kosten werden ausschließlich aus freiwilligen Spenden gedeckt. So erhält wirklich jeder die Chance, die Hilfen und Heilungen selbst zu erleben.