Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Mein erster Gedanke war nur: „Lieber Gott, ich danke Dir!"

Bericht von Ursula W.  (2008)  

Von klein an war ich sehr gottverbunden und auch oft in der Kirche, weil ich mich in der Kirchengemeinde einfach wohl fühlte. Mit zwölf Jahren wandte ich mich aber von der Kirche ab, nachdem sich mein Vater negativ darüber geäußert hatte.

Die Schuljahre vergingen. Ich schaffte das Abitur, zog aus, um eine Ausbildung zu machen, und ging dann nach Spanien, wohin ich schon immer wollte. Ich war ein optimistischer, fröhlicher und freundlicher Mensch. Aber das Leben wurde immer schwerer. Vor allem enttäuschten mich die Menschen, besonders auch die Männer. Ich suchte nach einem Partner und nach der großen Liebe. Ich wurde aber immer wieder bitter enttäuscht und auch oft ausgenutzt.

Es ging immer weiter bergab

Als ich 25 Jahre alt war, war mein ganzes Leben irgendwie verfahren: Ich hatte einen sehr negativ eingestellten Freund, der zudem gleichzeitig eine andere Frau hatte. Von ihm hatte ich mir eine Unterleibskrankheit zugezogen, die ich über Jahre hinweg mit mir herumschleppte. Im Beruf ging es auch nicht so recht voran; ich war derart unglücklich und unzufrieden, dass ich mich vom dritten Stock unserer Ferienwohnung stürzen wollte.

Ich war ein aggressiver Mensch geworden, der auch mal die Tischdecke vom Tisch zog und alles mit herunterriss oder die Salatschüssel samt Inhalt an die Wand knallte. Wo war die fröhliche Uschi von früher?

Ich schrie verzweifelt: „Gott, wo bist Du??? Bitte hilf mir doch!!!"

In der Verzweiflung schlug ich einfach um mich. Ich hatte nichts, woran ich mich hätte festhalten können. Auch mit meinen Eltern konnte ich eigentlich über nichts sprechen. So wandte ich mich an den Einzigen, der mir noch blieb. An einem Oktobermorgen 1993 weinte ich, weil ich nicht mehr weiterwusste, und schrie verzweifelt: „Gott, wo bist Du??? Bitte hilf mir doch!!!" Erschöpft von diesem Ringen, von täglichen inneren Kämpfen, bemerkte ich nur, es ging wieder ein Tag zu Ende.

Am Tag nach diesem Stoßgebet fuhr ich zu Freunden meiner Eltern, die ebenfalls nach Spanien in meinen Wohnort gezogen waren. Ich wollte einfach mal „Hallo“ sagen und die beiden kennen lernen.

Dort hing ein Bild von Bruno Gröning an der Wand, das mich sehr anzog. Das bemerkte die Gastgeberin, eine Bruno Gröning-Freundin. Sie hat mich gleich eingeführt. An diesem Abend setzte ich mich aufs Bett und sagte entsprechend den Kenntnissen, die ich jetzt erworben hatte, nur: „Bruno, wenn es dich gibt, dann hilf mir bitte – ich kann nicht mehr!"

In diesem Moment spürte ich den Heilstrom im Unterleib ganz stark

Später erkannte ich, dass ich dabei eine Spontanheilung von der Unterleibskrankheit erlebte hatte, die ich mir bei meinem Freund geholt hatte, und dass sich mein ganzes Leben in der Sekunde änderte. Mein erster Gedanke war nur: „Lieber Gott, ich danke Dir!"Ursula W.

Von da an interessierte mich alles an der Lehre Bruno Grönings. In den nun 15 Jahren, die ich im Freundeskreis sein darf, lehrte der große Freund mich Schritt für Schritt, Gott wieder nahe zu kommen, die Natur zu erleben, zu vertrauen und zu glauben. Ich kann wieder fröhlich sein und lachen, ich habe keine Ängste mehr; und bremse ganz bewusst, wenn das Leben um mich herum zu hektisch werden wollte. Wenn ich jetzt in die Kirche gehe, tue ich es wieder gern. Auch zur Bibel habe ich eine neue Beziehung gewonnen.

Ich fühle auf Schritt und Tritt, wie Gott in meinem Leben immer präsent ist und wie Er Seine schützende Hand über mich hält. Ich bin so dankbar, dass ich zu Bruno Gröning finden durfte.

Diese Geborgenheit, die nun mein Leben erfüllt, ist ein so großes Geschenk, dass ich nur immer wieder danke sagen kann.