Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Komm zurück!

Bericht von Claudia W. (2008)
In Bad Dürkheim wurde ich im Jahr 2002 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Anschließend besuchte ich die Gemeinschaftsstunde nur zwei Mal, dann verließ ich den Freundeskreis wieder, weil ich der Meinung war, ich würde mit meinen Belastungen alleine fertig. Gesundheitliche Probleme hatte ich damals keine, dafür aber sehr große finanzielle, berufliche und familiäre Belastungen. Es war die reinste Hölle. Anfang 2003 zog ich mit drei Koffern nach Bayern um, weil ich davon überzeugt war, ein neues Umfeld täte mir gut. Das war auch so, denn dort fand ich eine neue Arbeit, die mir sehr viel Freude machte und durch die ich hoffte, meine finanziellen Schwierigkeiten gut regeln zu können. Diese Hoffnung erfüllte sich jedoch nicht. Die Arbeit war sehr anstrengend, und obwohl ich sie gerne machte, brachte sie mir nicht den finanziellen Erfolg, den ich brauchte. Meine Angelegenheiten hatte ich ungeordnet zu Hause zurückgelassen, und das bedrückte mich sehr. Alles zusammen führte dazu, dass ich immer nervöser, gesundheitlich immer anfälliger, depressiver, trauriger und kraftloser wurde. Ich beschloss, wieder nach Hause zurückzugehen, was dann auch Ende April 2005 geschah. Meine Arbeit konnte ich mitnehmen. Die Belastungen holten mich jedoch zu Hause wieder voll ein. Und dennoch konnte ich zu diesem Zeitpunkt mit der Lehre Bruno Grönings noch nichts anfangen.

Seit vielen Jahren übte ich mich in Meditation;

das half mir über einige Zeiträume ganz gut. Zu diesem Zeitpunkt allerdings war ich nicht mehr in der Lage, mich zu konzentrieren, ruhig zu werden. Es wurde immer schwieriger – und ich wurde immer verzweifelter. An einem Sonntagabend im Juni 2005 setzte ich mich nieder und bat Gott, dass Er mir doch helfen möge, einen Ausweg zu finden. Während dieses Gebetes hörte ich mit einem Mal klar und deutlich eine innere Stimme sagen: „Komm zurück!“ „Ja“, dachte ich, „wohin soll ich denn zurückkommen? Jetzt bin ich gerade aus Bayern zurückgekommen. Was meinst Du denn damit?“ Stille!

Da wusste ich, wohin ich zurückkommen sollte

Am folgenden Montagmorgen – ich hatte nicht mehr an dieses Ereignis gedacht – suchte ich in einer meiner etwa 40 bis 50 Umzugskisten, die ich im Keller meiner Mutter untergestellt hatte, nach einem Buch. Dabei fand ich das Bild Bruno Grönings, das ich damals bei der Einführung bekommen hatte. Und da wusste ich, wohin ich zurückkommen sollte. Ich erinnerte mich daran, dass in meiner Nähe Freunde aus dem Freundeskreis wohnten, und dort fragte ich nach, ob es in Bad Dürkheim noch eine Gemeinschaft gebe und ob ich mal mit in eine Gemeinschaftsstunde kommen könne. „Ja“, hieß es da, es sei zwei Tage später die nächste Stunde. Ich ging mit, und von diesem Zeitpunkt an habe ich bis auf zwei Mal keine Gemeinschaftsstunde mehr versäumt.

Seither hat sich sehr viel verändert in meinem Leben

Durch die Aufnahme des Heilstromes wurde ich Zug um Zug ruhiger, ausgeglichener und gelassener. Immer mehr habe ich den Mut bekommen, meine Angelegenheiten in Ruhe in Angriff zu nehmen und zu ordnen. Mut zu haben ist eine sehr große Sache für mich, denn ich hatte vor vielen Dingen große Angst. So hatte ich eine Reihe von heftigen Krankheitssymptomen auszuregeln, aber durch die Kraft, die ich jetzt fast täglich aufnahm, und die große Hilfe der Freunde, die sich für mich einstellten, war alles gar nicht so schlimm, wie es womöglich gekommen wäre, wenn ich es nicht gelernt hätte, den Heilstrom aufzunehmen.

 

C. W.

 

Eine sehr wichtige familiäre Angelegenheit wurde bald darauf auf wunderbare Weise geordnet. Das Verhältnis zwischen meinem Sohn und mir, das seit Jahren äußerst angespannt war – da waren nur Zank und Widerstand –, wurde wieder sehr gut. Wir können heute liebe- und verständnisvoll miteinander umgehen, was früher gar nicht mehr denkbar war.

Ich könnte über so viele große Hilfen sprechen, aber dafür ist hier nicht Raum genug, und obwohl es noch so manches zu ordnen gibt, bin ich sicher, dass in Zukunft alles seine Ordnung finden wird. Es ist doch erst knapp dreieinhalb Jahre her, dass ich in den Freundeskreis gekommen bin. Ich bin geduldig und habe gelernt loszulassen. Für all diese für mich so großen Hilfen und für das, was ich durch die Lehre Bruno Grönings gelernt habe, bin ich Gott von ganzem Herzen dankbar.