Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
zurück

Gott, wenn es Dich doch da oben irgendwo gibt, …

Bericht von Frau V. R. (2009)

R. V.Nach meiner Scheidung im Jahr 1987 war ich eine 33-jährige alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Es war nicht einfach, Geld zu verdienen und alleine für die Kinder zu sorgen. Meine Kraft ließ nach, ich wurde traurig, unglücklich und unzufrieden.

Als 1989 meine Tochter Laura im Alter von 14 Jahren schwerste Depressionen und Essstörungen bekam, begann für mich ein Weg durch die Hölle. Ich sorgte mich Tag und Nacht, weil ihr kein Arzt helfen konnte, und ich wusste auch nicht mehr, was ich noch tun sollte. Vor lauter Sorgen konnte ich nur mehr mit Hilfe von Psychopharmaka schlafen. Dann bekam ich noch Magenschmerzen und nahm dafür Medikamente, die mir jedoch nicht halfen. Im Frühjahr 1991 machten sich Allergien bemerkbar, die sich in Hautbrennen und Juckreiz äußerten. Immer öfter traten Unterleibsschmerzen auf, und an manchen Tagen war ich so schwach, dass ich am ganzen Körper zitterte. Außerdem litt ich unter regelmäßig sich wiederholenden Albträumen.

Das Schlimmste war für mich die Belastung meiner Tochter

Als ich sie an einem Morgen im September 1996 in ihrem Bett weinen sah, da überkam mich eine so große Verzweiflung, eine Ausweglosigkeit und Wut, dass ich dachte, ich hielte das nicht mehr aus. Schon lange konnte ich nicht mehr an Gott glauben, aber in dieser Situation schrie ich innerlich aus der ganzen Tiefe meiner Seele: „Gott, wenn es Dich doch da oben irgendwo gibt, und wenn das Dein Wille ist, dass meine Tochter bis in alle Ewigkeit so weiter leiden soll, dann muss ich das wohl so hinnehmen. Aber gib uns bitte die Kraft, dass wir all das, was Dir richtig erscheint, ertragen können.“

Wenige Tage danach, noch im September 1996, traf ich einen Bekannten, von dem ich wusste, dass er auf dem geistigen Weg war. Er fragte mich: „Was macht die Suche nach dem Licht?“ Ich antwortete ihm, dass es mir nicht gut ginge. Er fand viele weise Worte für mich als Trost und berichtete von einem Bruno Gröning-Freundeskreis. Ich war völlig offen für jede Hilfe, und so nahm er mich zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema: „Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg“ nach der Lehre Bruno Grönings mit. Direkt nach meiner Einführung in die Lehre im Oktober 1996 bat ich Bruno Gröning flehentlich, er möge bitte meiner Tochter helfen. Davon wusste meine Tochter aber nichts, ich erzählte ihr nur von einer sehr interessanten Veranstaltung, die ich besucht hatte.

Meine Tochter bekam die volle Heilung

In dieser Nacht bekam meine Tochter die volle Heilung von beiden Belastungen. Am nächsten Morgen schon fühlte sie sich frei, gesund und glücklich. Als ich sie bereits am Tag nach meiner Einführung essen sah, konnte ich das Glück nicht fassen. Sie fing an, normal zu essen und zu leben, was die letzten sieben Jahre nicht möglich gewesen war. Sie beendete ihr Studium in kürzester Zeit mit guten Noten, während sie vorher kaum noch zur Uni gehen konnte, da ihr die Kraft, die Lebensfreude und die nötige Motivation zum Lernen fehlten.

Gibt es also wirklich einen Gott? Ich hörte in der Gemeinschaftsstunde die Aussagen von Bruno Gröning wie: „Es gibt kein Unheilbar. Gott ist der größte Arzt.“
Das war für mich ganz neu.
Durch die Heilung meiner Tochter begann ich, wirklich an Gott zu glauben.
Aus Dankbarkeit und Überzeugung helfe ich im Bruno Gröning-Freundeskreis bei Übersetzungen, leite eine Gemeinschaft und engagiere mich für die Hilfebedürftigsten.

Ich wollte meinen Landsleuten das Gute weitergeben

Im Frühjahr 1997 fuhr ich mit großer Freude in meine ehemalige Heimat nach Kroatien und berichtete dort in Vorträgen zum Thema „Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg“ von der Heilung meiner Tochter. Ich wollte meinen Landsleuten das Gute, das ich erfahren habe, weitergeben und ihnen sagen, dass es Gott wirklich gibt.

Nach dieser Reise erlebte ich selbst meine ersten Heilungen

Unmittelbar nach dieser Reise erlebte ich selbst meine ersten Heilungen. Ich konnte die Psychopharmaka absetzen, die ich ungefähr sechs Jahre lang nehmen musste. Jetzt waren am Ende der langen Fahrt meine Beine nicht mehr geschwollen und schmerzten nicht mehr, wie es in den letzten vier bis fünf Jahren immer gewesen war. Von Depressionen, Panikattacken, Schwäche und Zittern und von Albträumen bin ich seither befreit, auch die Magenschmerzen verschwanden allmählich. Nach etwa eineinhalb Jahren konnte ich wieder alles essen.

Ich danke Gott und Bruno Gröning für alle Hilfen und Heilungen und für das Wissen um die Aufnahme des Heilstromes. Ich danke für diesen Weg im Glauben an das Gute und dass ich um alles bitten darf und so viel des Guten erfüllt bekomme.

R. V.