Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Bitte, lieber Gott, hilf mir

Bericht von Harald H. (2008)

Im Jahr 1990 bin ich im Alter von 28 Jahren durch einen Hilferuf zu Gott zur Lehre Bruno Grönings gekommen. Das war so: Etwa drei Jahre lang hatte ich im unteren Rückenbereich Schmerzen, die sich in ihrer Intensität allmählich steigerten und schließlich ständig da waren, nämlich beim Liegen, beim Sitzen und beim Gehen. Dieser permanente Schmerz wurde noch stärker, sobald ich etwas hochgehoben oder getragen hatte. Mit diesen Schmerzen machte das Leben keine Freude mehr.

Ich habe viele Wege gesucht, um davon befreit zu werden

Zuerst war ich bei meinem Hausarzt, der sich nicht erklären konnte, woher die Schmerzen kamen. Schließlich überwies er mich zu einem Schmerztherapeuten. Da mir dieser auch nicht helfen konnte, schickte er mich in eine Schmerzklinik nach Mainz. Vierzehn Tage lang wurde dort alles Mögliche probiert, wie Spritzen, Kältetherapie und was es sonst noch so alles gab. Aber auch das hat nicht geholfen. Die behandelnden Ärzte konnten nichts finden und somit keine Diagnose stellen. In meiner Not ging ich noch zu einem japanischen Heilpraktiker zur Eigenblut-Behandlung, aber auch ohne Erfolg. Viermal bin ich nach Berlin zu einem Geistheiler gefahren. Er hat die Hände auf den Rücken aufgelegt, aber auch das war ohne Erfolg. Enttäuscht bin ich von Berlin zurückgefahren. Meine Lebensqualität nahm immer mehr ab. Dann war ich so weit, dass ich einfach nicht mehr leben wollte.

Ich wusste immer schon, dass es eine höhere Macht gibt

Dies wurde mir an einem Abend Anfang 1990, als es mir so sehr schlecht ging, wieder ganz bewusst. Und so habe ich in meiner Verzweiflung zum Herrgott gebetet: „Bitte, lieber Gott, hilf mir, ich kann nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Bitte, hilf mir!“

Eine Woche später kam meine Mutter zu mir und brachte mir eine Einführungsschrift  und eine Einführungskassette für die Lehre Bruno Grönings mit. Beides hatte sie von einer Arbeitskollegin bekommen, die ihr als Empfehlung für mich gab, ich solle mir das mal durchlesen und anhören. Ich habe mir als Erstes die Kassette angehört. Da durchströmte mich ein Rieseln wie Strom, und ich habe gezittert. Nach einer Weile brach mir der Schweiß aus, und ich hatte das Gefühl, als ob ich an eine Stromleitung gefasst hätte. So etwas hatte ich noch nie in meinem Leben erlebt. Sofort spürte ich Besserung und ich erkundigte mich nach einem Termin für eine Einführung. Im März 1990 bin ich dann in die Lehre Bruno Grönings eingeführt worden. Der Gemeinschaftsleiter erklärte mir dabei genau, worum es bei der Lehre Bruno Grönings geht. Regelmäßig bin ich dann zur Jugendgemeinschaftsstunde gegangen, und es ging mir von Mal zu Mal besser.
Die Schmerzen wurden nach und nach weniger. Es folgte ein stetiges Bergauf, und ich empfand Sicherheit für mich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nach etwa einem Jahr waren die Schmerzen ganz weg. Ohne irgendeine finanzielle Forderung war ich gesund geworden und bin es geblieben. Es war für mich auch ganz wichtig, dass es keinerlei sonstige Verpflichtungen gab.

Ich danke für meine Heilung

Aus Dankbarkeit für meine Heilung habe ich im Laufe der Jahre freiwillig mehrere Aufgaben im Freundeskreis übernommen. Ich habe in der Druckerei einen Teil der Schulungsbriefe gedruckt, habe die Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises, Grete Häusler, zu Tagungen in ganz Deutschland gefahren und habe auch bei ihr zu Hause geholfen. Ich habe dort Arbeiten erledigt, die ich früher nur unter Schmerzen hätte machen können.

Seit 19 Jahren bin ich nun im Bruno Gröning-Freundeskreis und habe die unterschiedlichsten Aufgaben übernommen. Auf verschiedenen Esperanto-Kongressen in aller Welt habe ich interessierten Menschen von meiner Heilung berichten können.

Durch die regelmäßige Kraftaufnahme, durch das Einstellen und durch die Besuche der Gemeinschaftsstunden fühle ich eine seelische Freiheit. Alles, was ich früher seelisch mit mir herumgeschleppt hatte, kann ich nun bewusst an Bruno Gröning abgeben. Dadurch fühle ich mich befreit. Ich freue mich darüber, diesen Weg gefunden zu haben, und ich danke Gott und Bruno Gröning dafür.