Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Ich redete mit Gott und bat Ihn innig um Hilfe

Bericht Frau L. L. (2008)

Am 24. Januar 2003 ist mein erster Mann auf tragische Weise gestorben. Ich war gerade 35 Jahre alt. Er hatte sich das Leben genommen, und ich musste mit dem schweren Schicksalsschlag fertig werden. Infolge der Trauer baute ich körperlich und kräftemäßig ab.

Ich zog zu meinen Eltern und verharrte dort drei Monate in einem kleinen Zimmer in völliger Dunkelheit. Meine Kosmetik- und Heilpraxis konnte ich nicht mehr selbständig führen und musste sie deshalb meinen Angestellten überlassen.
Ich rauchte eine, oft auch zwei Packungen Zigaretten am Tag. Ich hatte das Gefühl, dass der Geist meines Mannes mich besetzt hatte und auch nicht losließ. Körperlich hatte ich einen hohen Pulsschlag, Herzrasen und ich spürte eine unsichtbare Last, die mich nach unten zog.

Inzwischen war ich selbst suizidgefährdet, trotz Schutz durch die Familie (Eltern und Geschwister) und Freunde. Ich begann einen inneren Dialog zu führen und schrieb ein Tagebuch, indem ich bei meinem verstorbenen Mann nach Antworten suchte, warum er mich verlassen hatte. Mittlerweile war ich so geschwächt, dass ich von den täglich anfallenden Arbeiten nur wenige erledigen konnte.

An einem Tag Ende April 2003 nahm ich meine ganze Kraft zusammen, um zu einem beruflichen Vorstellungsgespräch nach Bad Neuenahr zu fahren. Doch da spürte ich, dass ich körperlich noch nicht in der Lage war, die gestellten Anforderungen zu erfüllen.

Ich redete mit Gott und bat Ihn innig um Hilfe

Auf der Heimfahrt hielt ich an einer kleinen Marien-Kapelle an, ging hinein und zündete eine Kerze an. Ich redete mit Gott und bat Ihn innig um Hilfe, dass ich meine frühere Kraft wieder erlangen möge und meinem Mann verzeihen könne, dass er diesen Weg gewählt hatte. Als ich die Kapelle gerade wieder verlassen wollte, sah ich plötzlich einen kleinen Stoß Faltblätter liegen über „Hilfe und Heilung auf geistigem Wege“ nach der Lehre Bruno Grönings. Ich nahm mir ein Faltblatt mit.

Für mich bedeutete dies ein Zeichen Gottes. Zuhause angekommen, rief ich die auf dem Faltblatt vermerkte Telefonnummer an. Die mir vermittelte Gemeinschaftsleiterin des Bruno Gröning- Freundeskreises nahm sich am Telefon sehr viel Zeit für mich und hörte mir lange zu.
Sie erzählte mir, wie wichtig das Loslassen des Heimgegangenen sei und dass ich es mit der Hilfe von Bruno Grönings Lehre schaffen könnte, ihm zu verzeihen und wirklich endgültig loszulassen. Ich war jedoch noch gar nicht in der Lage dazu, meinem Mann zu verzeihen. Im Mai 2003 wurde ich in diese Lehre eingeführt. Ich durfte mit meiner Gemeinschaftsleiterin das Grab Bruno Grönings besuchen. Dort verspürte ich zum ersten Mal eine große Erleichterung und bekam das Gefühl, dass ich jetzt loslassen könne und am Grab alles abgeben dürfe.
Von da an ging ich regelmäßig in die Gemeinschaftsstunden und lernte dort durch das Einstellen, neue Lebensenergie aufzutanken und mich vom Unguten zu trennen.

Bruno Gröning-Freunde stellten sich für mich ein

Danach habe ich es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören und die Arbeit in meiner Praxis wieder aufzunehmen. Ich bekam mein früheres Gewicht wieder, habe die Trauerkleidung ablegen können und fand wieder einen Sinn in meinem Leben. Im Laufe der Zeit konnte ich meinen inneren Frieden wiederfinden und meinem heimgegangenen Mann verzeihen.
Ich spüre jetzt, dass auch seine Seele den Frieden gefunden hat.

Ein Jahr nach dem Tod meines Mannes stand ich wieder fest auf eigenen Beinen und zog in eine eigene Wohnung in der nahe gelegenen Stadt Siegburg.

Seit November 2005 bin ich wieder verheiratet und habe jetzt einen dreijährigen Sohn Marcel. Mein jetziger Mann ist inzwischen auch im Bruno Gröning-Freundeskreis, und wir bekommen im Alltag viele Hilfen. Wir sind froh und dankbar, dass wir uns haben.

Der Bruno Gröning-Freundeskreis ist für mich mein zweites Zuhause geworden, wo ich mich wohlfühle und Gleichgesinnte gefunden habe, die ebenfalls nach der Lebenskraft gesucht hatten.
Danke an Gott, danke, Bruno Gröning.