Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Gott hilft jedem aus jeder Not, wenn wir von Herzen bitten

Bericht von Fabienne H. (2011)


Als ich sieben Jahre alt war, hatte ich einen schweren Fahrradunfall. Das war im Jahr 1972. Dabei knallte mein Kopf mehrere Male im Wechsel an der Gehsteigkante und auf der Straße auf. Von dem Tag an schmerzte mein Kopf so sehr, dass meine Augen davon müde und klein wurden.

In der Schule konnte ich mich nicht mehr konzentrieren und behielt den Lehrstoff nicht. Auch beim Turnen und Laufen waren der Druck im Kopf und der Schmerz so intensiv, dass ich nicht so mitmachen konnte wie die anderen Mitschüler. Der Arzt sagte immer wieder, die Kopfschmerzen seien hormonell bedingte Migräne. Auch als Erwachsene tat mir bei jeder kleinsten Erschütterung und jedem Laufschritt der Kopf sehr weh. Sogar das Fahrradfahren war für mich teilweise eine Qual. Ich musste diese Zeiten, in denen ich besonders starke und oft stundenlange Schmerzen hatte, in einem dunklen Zimmer verbringen. Mit zwölf Jahren bekam ich deshalb eine Schonbrille zum Lesen und zum Fernsehen, da die Augen sonst sehr schnell ermüdeten. Doch bald musste ich die Brille immer tragen, weil ich alles viel zu klein sah.


Meine Mutter war alleinerziehend;

als sie später einen Mann, der nicht mein Vater war, heiratete, war ich vier Jahre alt. Mein Stiefvater missbrauchte mich sexuell bis zum zwölften Lebensjahr. Das war eine schwere Zeit, denn er drohte mir ständig, ich dürfe niemandem etwas erzählen, sonst würde ich meine Mutter verlieren, weil sie vor Leid sterben würde.

Meine Mutter war nicht mehr so belastbar, da sie schon einmal einen Herzinfarkt gehabt hatte. Und deshalb drohte mir mein Stiefvater, dass ich dann in ein Heim käme und auch von meinen Großeltern weg müsste, wenn es auch die anderen erfahren würden. Manchmal sprach er davon, dass wir beide ins Gefängnis kämen. Nach solchen Aussprüchen zitterte ich am ganzen Körper und konnte mich von dieser Zeit an nicht mehr von Ängsten befreien. Ich fühlte mich unsauber, schmutzig und schämte mich jedes Mal, dass ich das Erzwungene mitgemacht hatte. Ich fühlte mich auch schuldig, da ich vermutete und spürte, dass das alles nicht normal sei, und wollte deshalb am liebsten sterben, da ich keinen Ausweg für mich fand. 


Dank meines Zwillingsbruders hörte der Missbrauch auf,

als ich zwölf Jahre alt war und er Zeuge dieser Situation wurde. Er erzählte es unserer Großmutter, und diese wiederum informierte meine Mutter. Meine Mutter blieb mit diesem Mann verheiratet. Von da an bekam ich den Mut, das Anfassen nicht mehr zuzulassen. Mein Stiefvater war in der ersten Zeit noch verängstigt, wurde dann aber zu allen immer aggressiver, weil ich mich von ihm nicht mehr benutzen ließ.

Als Ausweg hatte er mir ein Versprechen abgerungen, dass ich mich mit 14 Jahren wieder von ihm anfassen ließe. Damit lud ich mir ein großes Problem auf, da ich meinte, ein Versprechen müsse man einhalten! Durch innere Stärke konnte ich jedoch alle weiteren Versuche abwehren. Einige Male noch versuchte er es erfolglos. Er schrie mich ständig an und schlug mir immer wieder auf den Kopf, wenn ich etwas nicht verstand. Davon bekam ich jeweils wieder sehr starke Kopfschmerzen. Nun brach in mir Wut und Hass gegen ihn aus. In der Verzweiflung habe ich sehr viel geweint und wollte mich mit 13 Jahren selbst mit einem Kissen ersticken.


Mit 18 Jahren heiratete ich

Mit 18 Jahren, das war im Jahr 1983, heiratete ich, um das Elternhaus verlassen zu können. Mein Mann versprach mir ein schönes Leben in Freiheit und Unabhängigkeit. Ich habe mich schwach gefühlt und war ihm eindeutig unterlegen. Dadurch kam ich in eine starke Abhängigkeit.

Er zwang mich zu sexuellen Taten, die ich aber nicht wollte. Er schrie mich sehr oft an und sagte, ich würde ihn nicht lieben, wenn ich seine Neigungen nicht mitmachen würde.
Da ich nicht wusste, wie ein normales Eheleben stattfindet und was eine gute Partnerschaft ausmacht, habe ich dieses Leben so angenommen, obwohl ich auch in der Ehe vergewaltigt wurde. Infolge meiner inneren Schwäche habe ich mich auch nicht gewehrt. Ich habe alle Tränen der Welt geweint, fühlte mich alleine und unverstanden, traurig und nicht geliebt. Einmal fragte er mich, ob etwas Spezielles mit meinem Stiefvater gewesen sei. Aus Angst, er würde meinen Stiefvater umbringen, verneinte ich.

Ich bekam immer öfter Depressionen. Ich fühlte mich wie ein wertloses Objekt, das man nimmt und wegwirft. In meiner immer größer werdenden Verzweiflung gingen mir die Nerven sehr oft durch, und ich versuchte wiederum mehrere Male, mir das Leben zu nehmen. Das schaffte ich aber nicht, denn wir hatten vier Kinder, die ich mit meiner ganzen Liebe erzogen habe und die meine Welt bedeuteten. Die Kinder waren meine einzige Freude und mein einziger Halt in diesem Leben.

Nach 18 Ehejahren

Als ich mich nach 18 Ehejahren von meinem Mann trennen wollte, versuchte er vor Wut mehrere Male, mich umzubringen. Er wollte diese Entscheidung absolut nicht akzeptieren. Ich fand trotzdem die Kraft, mich im Oktober 2001 von ihm zu trennen. Die Drohungen, die er mir während der Ehejahre machte („Wenn du mich verlässt, nehme ich dir die Kinder weg“), hat er dann zu meinem allergrößten Entsetzen auch wahrgemacht. Wegen der Trennung von den Kindern durchlebte ich eine sehr schwere Phase. Da verließ mich aller Lebensmut, und es kamen wieder die Gedanken, mich lieber umzubringen, als weiter zu kämpfen.

Sehr oft hatte ich tetanische Krisen (Starrkrampfanfälle) und Angstzustände und war deswegen in ärztlicher Behandlung. Eine Therapie bei einer Psychologin half mir durchzuhalten. Im Jahr 2003 war die Scheidung, aber die Jahre danach brachten noch viel Stress mit meinem Ex-Mann wegen der Kinder. In dieser Zeit bat ich oft unseren Herrgott, sterben zu dürfen, um von all dem Leid erlöst zu sein.

Im meinem 20. Lebensjahr, 1985, begann es bereits, dass ich allergische Reaktionen infolge Nahrungsmittelunverträglichkeit und Tierhaarempfindlichkeit bekam, mit dauerhaftem Schnupfen, Husten, Erstickungsgefühl und brennenden Augen. In den Jahren vor meiner Trennung kamen Asthmakrisen dazu.
Sehr belastend war, dass ich seit dem Jahr 1995 auch noch an chronischen Muskelentzündungen im Nackenbereich litt, die sich sehr schmerzhaft bis in den Arm hinein zogen. Ich nahm viele Medikamente, bekam Massagen, Elektroschocks und Salben zum Einreiben.

Nichts half

Anfang 2008 verschlechterte sich in meinem Arm der Zustand so sehr, dass mir ab September 2008 Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde. Ich sollte als Invalide anerkannt werden, da ich den Arm für nichts mehr gebrauchen konnte, weder für eine Berufsausübung noch im gesamten Lebensbereich, da sich am Ansatz des Bizeps eine große, stark schmerzende Verdickung befand. Diese war so dick, dass ich Schwierigkeiten mit normaler Kleidung hatte. Das Gefühl, mit 44 Jahren Invalide zu werden, war schrecklich für mich.
Als ich Anfang Februar 2009 nach einer Routineuntersuchung vom Facharzt bestätigt bekam, dass ich nie mehr gesund werden würde und ich mit diesen Schmerzen leben lernen müsse, da verlor ich den Lebensmut ganz.

 

„Lieber Gott, wofür muss ich dieses Leben leben? Bitte, ..."

Ich weinte so bitterlich wie kaum jemals zuvor. So betete ich nun aus tiefstem Herzen und flehte: „Lieber Gott, wofür muss ich dieses Leben leben? Bitte, hilf mir doch, ich kann doch nicht so weiterleben und nur leiden? Bitte, hilf mir doch, lass mich nicht in diesem Zustand. Ich kann nicht mehr, bitte, ich brauche Deine Hilfe! Ich möchte wieder ganz gesund werden.“

In diesem Moment fühlte ich mich überglücklich

Einen Monat später lud mich meine Freundin für eine Woche zu sich nach Frankreich ein. Als ich mich an einem Nachmittag in ihrem Garten entspannt ausruhte und dabei meditierte, bekam ich eine Vision. Ich sah einen Mann in dunkelgrauer Kleidung vor mir. Er schenkte mir ein blaues Herz. In diesem Moment fühlte ich mich so überglücklich – wie im Himmel. Es war ein so großes Gefühl des Geborgenseins, das ich gar nicht beschreiben kann. Ich kannte diesen Mann nicht und verstand auch nicht, wofür er mir ein blaues Herz schenkte. Ich nahm es als ein Geschenk Gottes an.

F. H.Drei Tage später hatte ich mich mit dem Auto verfahren und kam wie zufällig zu dem Gnadenort Banneux in Belgien. Dort betete ich innig zur Muttergottes und bat auch diesen fremden Mann um Hilfe, indem ich sagte: „Du lieber Mann, wenn du auch etwas für mich tun kannst, dann bitte tue alles, um mich von diesen Qualen zu erlösen!“ Dabei betete ich mit nach oben geöffneten Händen, wie ich es bei der Meditation gelernt hatte.

Im gleichen Moment hatte ich in meinem Arm ein Gefühl, als ob tausende Perlchen von der Schulter den Arm hinunterrollten, begleitet von einem eigenartigen Empfinden. Danach war mein Arm spontan geheilt. Er war auf einmal nicht mehr geschwollen, und ich spürte, dass die Entzündung, die ich im Oberarm am Bizeps gehabt hatte, ganz weg war. Der Arm war auf den Normalumfang geschrumpft. Ich weinte vor Freude und Glück und hätte es am liebsten von allen Dächern geschrien, so glücklich war ich, dass ich dieses Wunder erleben durfte.

Dadurch erfuhr ich auch seinen Namen: Bruno Gröning

Eine Woche später, Ende März 2009, ging ich zu einer Esoterikmesse. Da wurde mein Blick angezogen von dem Foto auf einem Faltblatt. Während meines Abendgebetes wurde mir plötzlich bewusst, dass dieses Foto dem Aussehen des Mannes glich, der mir in der Vision so wohltätig erschienen war. Dadurch erfuhr ich auch seinen Namen: Bruno Gröning – und dass durch ihn schon viele Menschen geheilt wurden. Später erhielt ich auch die Kenntnis, dass Blau seine Lieblingsfarbe ist.

Ich freute mich darauf, noch mehr über Bruno Gröning zu erfahren. Als ich am 8. April 2009 zur Einführung in die Lehre Bruno Grönings ging, bekam ich einen sehr starken Migräneanfall. Mein Kopf fühlte sich doppelt so groß an, und ich dachte sogar, ich müsse jetzt sterben. Die Gemeinschaftsleiterin sprach von Regelungen  als geistige Reinigung, die bald vorübergehen und dass wir alle Belastungen und Leiden an Bruno Gröning abgeben können. In meiner Vorstellung warf ich die Migräne in einen Mülleimer und bat Bruno Gröning, den Deckel draufzutun, so dass sie nicht mehr heraus konnte. Ich konnte zwar nicht glauben, dass es wirklich funktionieren würde, doch als ich mit geschlossenen Augen die Schlussmusik hörte, fühlte ich starken Heilstrom. Als ich danach die Augen wieder öffnete, war die Migräne ganz verschwunden – und so es ist auch für immer geblieben.

Allmählich wurde ich von allen Beschwerden befreit

Durch die regelmäßige Aufnahme des Heilstroms und die ständigen Besuche der Gemeinschaftsstunden und Tagungen wurde ich allmählich von allen Beschwerden befreit:

So wurde ich von den seit 20 Jahren bestehenden Allergien direkt nach der ersten Gemeinschaftsstunde im April 2009 befreit. Nach dieser Gemeinschaftsstunde bekam ich eine so große Lust auf Pudding, den ich mir sofort zubereitete und mit Genuss aß. Ich wartete auf die üblichen Reaktionen, doch sie blieben aus. Seither kann ich wieder alles essen.

Mitte Mai 2009 bekam ich auch die Heilung von Depressionen und Ängsten, die seit meiner Jugend bestanden, ebenso von dem Trauma des Missbrauchs meines Körpers. Ich konnte jetzt allen verzeihen und spürte deutlich, dass keine Wut und kein Druck mehr auf meiner Brust lasteten. Ich fühlte mich frei und beschützt.

Am 31. Mai 2009 besuchte ich das Grab Bruno Grönings und habe dort um die volle Gesundheit gebeten. Einige Tage später nahm ich an einer Gemeinschaftsstunde teil und fühlte während der Schlussmusik, dass sich meine Lunge ganz anders aufdehnte (wie ein Luftballon, den man vollpustet). Danach hatte ich die Heilung von Asthma und Herzbeschwerden.

Während der Tagung in Paris im Oktober 2009 bekam ich nach dem Vortrag starke Kopfschmerzen und dachte dabei an Regelungen, jedoch nicht daran, dass es meine Augen betreffen könnte. Gleichzeitig fühlte ich eine Hitze in meinem Kopf und hinter den Augen, die zu Tränen begannen. Ich nahm die Brille ab. Gewöhnlich sah ich ohne Brille alles zu klein und konnte nicht mehr als fünf Minuten ohne sie sein. Jetzt saß ich im Saal ganz hinten und rieb meine tränenden Augen. Ich war vollkommen verblüfft, als ich bemerkte, dass ich ohne Anstrengung alles sehr klar sehen konnte. Die Brille, die ich 32 Jahre lang tragen musste, brauche ich nicht mehr. Darüber bin ich sehr glücklich.

Nach all diesen Heilungen habe ich wieder Lachen und Singen gelernt,

bin ein anderer Mensch geworden, habe echte Freunde gefunden, liebe die Kommunikation, kann wieder arbeiten und damit mein Geld verdienen. Ich kann wieder tanzen, laufen, Fahrrad fahren, schwimmen und problemlos mit meinem Euphonium (Blasinstrument) musizieren.

F. H.Ich konnte allen verzeihen und bin glücklich, hier auf dieser Erde zu sein. Ich bin befreit von vielen Qualen und Lasten, lebe zufrieden und glücklich und habe wieder gelernt, das Leben zu lieben. Ich kann gelassen und ausgeglichen in die Öffentlichkeit gehen, ohne Scham.

Aus Dankbarkeit und innerer Überzeugung helfe ich im Bruno Gröning-Freundeskreis ehrenamtlich mit. Ich kann diese Lehre nur bestens weiterempfehlen. Sie ist etwas Wunderbares und bereichert mein Leben. Wichtig für mich ist, dass alles durch freiwillige Spenden finanziert wird. Das gibt mir ein Gefühl der Freiheit. Seit ich wieder arbeiten kann, bekomme ich Arbeitslohn, und dadurch geht es mir auch finanziell wieder gut.

Von ganzem Herzen danke ich Gott, unserem himmlischen Vater, für die Hilfen und Heilungen und dass Er uns Bruno Gröning sandte.

Es ist mir ein großes Bedürfnis, mit meinem Bericht vielen Jugendlichen, Frauen und Männern, die Ähnliches erleben oder erlebt haben, zu helfen, ihnen Mut zu machen, gegen alle Arten von Missbrauch zu kämpfen.