Wissenschaftler kommen zu Wort
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst.
Euer Flehen und Bitten zum Herrgott war nicht umsonst. Bruno Gröning
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Von ganzem Herzen bat ich Gott innigst darum, dass ich einen Weg zur Heilung fände

Bericht von Frau A. D. (2009)

A. D.Im Alter von 46 Jahren wurde bei mir am 21. November 1996 eine Prolaktingeschwulst in der Hypophyse festgestellt. Die verordneten Medikamente verursachten Übelkeit, chronische Müdigkeit und Gewichtsverlust. Eine allgemeine Schwäche befiel mich und beeinträchtigte meine Berufsausübung als Deutschlehrerin. Ich fragte mich ständig, ob ich nicht doch den mir empfohlenen chirurgischen Eingriff akzeptieren sollte. Aber ein solcher Eingriff war riskant und machte mir Angst. Im Oktober 1997 wurde die Behandlung aufgrund einer weiteren Belastung unterbrochen, und der Prolaktinspiegel begann wieder zu steigen.

Ende August 1997 war vom Radiologen Brustkrebs diagnostiziert worden. Zu der Angst, die mich überfiel, kam noch hinzu, dass ich mich ständig müde und matt fühlte. Es wurde operiert und bestrahlt. 1999 trat ein harter Rückfall des Krebses ein, und es musste mehrfach operiert und mit Chemotherapie behandelt werden. Der Erfolg blieb jedoch aus und ich hatte starke Schmerzen, die mit Morphium gelindert wurden. Ich war aufgewühlt und verzweifelt. In meiner Not betete ich tagelang im Krankenhaus. Von ganzem Herzen bat ich Gott innigst darum, dass ich einen Weg zur Heilung fände. Dann habe ich Seine Hilfe wirklich gespürt. Als ich den Morphiumkonsum reduzieren konnte, fasste ich Vertrauen. Ich war sicher, dass ich auf mein Gebet eines Tages eine Antwort bekommen würde, und die Antwort kam:

Drei Monate später berichtete mir eine befreundete Nonne,

die mit mir betete, von einem Vortrag einer russischen Ärztin über „Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings“. Die Nonne hatte daran teilgenommen und schlug mir vor, am Sonntag, dem 24. Oktober 1999 zu einem Folgevortrag mitzukommen. Mit großem Interesse merkte ich mir dieses Datum vor und fieberte ungeduldig diesem Tag entgegen. Gleich bei der Ankunft im Vortragsraum hatte ich ein ungewohntes, aber gutes Gefühl der Wachheit und der inneren Ruhe zugleich. Später wurde mir bewusst, dass ich bereits da den Heilstrom gespürt hatte. Obwohl ich in höchster Verzweiflung war, keimte Hoffnung in mir auf. Bei diesem ersten Kontakt mit Bruno Gröning faszinierte mich sein Bild, das an der Wand hing. Seine sehr einfache Lehre voller Liebe, das schmerzvolle und bescheidene Leben dieses großmütigen Menschen und das Erlebnis der Kraft beim Einstellen machten mir klar, dass ich endlich den richtigen Weg gefunden hatte, durch den ich Heilung erfahren könnte. Ich dankte Gott, dass Er meine Bitte im Krankenhaus erhört und mir diesen Freund geschickt hatte.

Meine Einführung in die Lehre Bruno Grönings

Meine Einführung in die Lehre Bruno Grönings fand gleich nach dem Vortrag statt. Ich kann nur sagen: Ich habe mich während dieser Einführung so wohl gefühlt, dass ich den geistigen Weg unbedingt weitergehen wollte. Mir gefiel es sehr, dass ich auf diesem Weg frei blieb und nichts meine christliche Überzeugung antastete. Für mich setzt diese Lehre die Lehre Christi fort. Zu dieser Zeit verfügte ich nur über wenig Geld, und deshalb habe ich es besonders geschätzt zu erfahren, dass aus der Zugehörigkeit zum Bruno Gröning-Freundeskreis keine finanziellen Verpflichtungen erwachsen, sondern alles auf freiwilligen Spenden basiert. Von der Einnahme von Medikamenten wurde nicht abgeraten, auch das war mir wichtig.

Am Ende der Einführung wurde noch besprochen, eine neue Gemeinschaft in Lille zu gründen. Damit war der erste Schritt zur Entstehung der Gemeinschaft in Lille getan, deren Leitung ich dann kurze Zeit später übernahm.

Mir ging es stetig besser

Seit meiner Einführung ging es mir stetig besser. Regelmäßig nahm ich den Heilstrom auf. Mir war nicht mehr übel, ich fühlte mich viel wohler und nahm ein paar Kilogramm zu. Nach etwa einem Jahr ergab die Prolaktinuntersuchung einen normalen Befund, die Geschwulst war verschwunden und ich brauchte keine Medikamente mehr.

Die Heilung des Brustkrebses verlief nicht so schnell, wie ich erhofft hatte. Die Untersuchung des Chirurgen brachte noch einen neuen Knoten in der rechten Achsel zu Tage. Die medizinische Behandlung musste noch weiter fortgesetzt werden. Ein schwerer Schicksalsschlag verursachte mir Angstgefühle und Depressionen, die mir den Lebenswillen nahmen. Ich begriff, dass das Einstellen allein nicht genügt. Ich musste die Lehre Bruno Grönings richtig in die Tat umsetzen, nicht auf negative Worte hören, vor allem die rechte Selbstliebe entwickeln und mir selbst verzeihen.

Bald darauf erlebte ich während der Bergwoche des Bruno Gröning-Freundeskreises in Filzmoos (Juli 2002) während einer Wanderung die für mich größte Heilung von den quälenden Depressionen. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich meinen Körper durch negative Gedanken immer wieder geschädigt hatte. Unmittelbar daraufhin überkam mich eine große Freude und ich fühlte, jetzt werde ich ganz gesund.

Mut zum Verzeihen und meine Heilungen

Durch meine Mitarbeit in diesem Freundeskreis wurde mir bald darauf bewusst, dass auch ich einem Menschen aus meinem persönlichen Umfeld noch zu verzeihen hatte. Ich hatte mich intensiv eingestellt und Bruno Gröning um Mithilfe gebeten. Dann fasste ich den Mut, zu diesem Menschen zu gehen, um ihm zu sagen, dass ich ihm verziehen habe und ihn bitte, mir auch zu verzeihen. Ich fühlte mich danach vollkommen erleichtert und bedankte mich bei Gott und meinem Freund Bruno Gröning.

Bei der nächsten medizinischen Routineuntersuchung war zur großen Überraschung der Ärzte auch der letzte Knoten verschwunden. Seitdem brauche ich endgültig keine Arzneien mehr.

Die Heilungen haben inzwischen etwa neun Jahre Bestand und wurden von allen behandelnden Ärzten bestätigt. Der Arzt, der meine Heilung dokumentiert hat, sagte mir: „Das Zusammentreffen dieser drei Pathologien in einem Lebensabschnitt erschwerte logischerweise die allgemeine Prognose sehr, und die Auflösung der gesamten Symptomatik in den Jahren 2001 / 2002 erscheint insbesondere in dem gleichen Lebensabschnitt als besonders glücklich und ungewöhnlich. Es bleibt schließlich die bedeutende persönliche Leistung der Lebensumkehr als Beitrag zu dieser schönen Entwicklung festzuhalten.“

Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt ganz gesund bin

und voller Kraft meine Aufgaben erfüllen kann. Seitdem kann ich ein normales Leben führen, kann schwimmen und wandern gehen, ohne müde zu werden. Ich habe meine ganze Lebensfreude wiedergefunden. Ich danke Gott Vater von Herzen für das Geschenk dieser Heilungen sowie für große Hilfen und den Schutz in meiner Familie. Ich bin unserem Freund Bruno Gröning für seine Liebe, seine Hingabe und seine ständige Führung sehr dankbar, die mich eine innere Verwandlung haben erleben lassen. Ich freue mich, dass ich nun schon seit mehr als zehn Jahren in diesem großen Freundeskreis sein darf und die wundervolle Lehre Bruno Grönings meinen Landsleuten in Frankreich weitergeben kann, mit der Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Helfern, die das alles aus Liebe tun.