Wissenschaftler kommen zu Wort
Das Heil erfahren, meine lieben Freunde, das ist Wahrheit.
Das Heil erfahren, meine lieben Freunde, das ist Wahrheit. Bruno Gröning
zurück

Die göttliche Wahrheit ist für alle Menschen gleich

Bericht von Frau F. M., Krankenschwester (2011)

Ich bin 1952 in einer muslimischen Familie in Teheran / Iran geboren. Als ich 11 Jahre alt war, starb mein Vater, und meine Mutter musste danach von früh bis spät zur Arbeit gehen, um unsere Familie zu erhalten. Meine Oma sollte uns Kinder versorgen und auf uns aufpassen. Sie war eine tiefgläubige Muslimin, hat regelmäßig wie ein Muslim gebetet und einen Monat im Jahr gefastet. Sie war ein wunderbarer Mensch mit einem guten Charakter.

Meine Kindheit

Von meiner Kindheit an habe ich sehr viel von ihr gelernt. Oft ermahnte sie uns, von Menschen Abstand zu halten, die immer über Krankheit und Not reden. Auch wir Kinder sollten uns nicht mit Krankheit beschäftigen und immer glauben, dass Khoda (Gott) alles zum Guten führt. Wir sollen ihm vertrauensvoll alles in seine Hand geben und glauben, dass Er uns hilft und der größte Arzt ist. Immer, wenn ich meine Hände geschlossen hielt, reagierte sie sehr heftig und sagte: „Das ist nicht gut, lass deine Hände geöffnet!“ Sie ermahnte uns Kinder, dass wir alle Menschen lieb haben sollen. Wenn uns jemand etwas Ungutes antut, sollen wir ihm verzeihen und nur gute Gedanken schicken, dann wird Khoda uns immer helfen. Meine Oma liebte Kinder und junge Menschen, weil sie immer fröhlich sind und nicht über Krankheit reden. Sie mochte nicht, wenn jemand traurig war, dann sagte sie: „Khoda liebt die fröhlichen und dankbaren Menschen.“ Niemals sollten wir schlecht über andere reden und sie warnte uns, solches zu tun.

Als ich dann im Jahre 2002 von Bruno Gröning erfuhr, habe ich zu meinem großen Erstaunen festgestellt, dass in seiner Lehre viel von dem guten Wissen meiner Großmutter enthalten ist. Sie kannte es aus unserer Religion und den Traditionen unseres Volkes. In meinem Leben habe ich damit viel Gutes erfahren, oft Hilfe erlebt und war auch immer gesund. Die Lehre Bruno Grönings konnte ich deshalb sofort annehmen. Ich stelle mich seitdem regelmäßig ein und besuche die Gemeinschaftsstunden. Bald bemerkte ich, dass erbetene Hilfen leichter und schneller erfüllt wurden und oftmals auch perfekter, als ich das bisher gewohnt war.

Meine neue Wohnung

Als ich z. B. eine neue Wohnung suchte, habe ich mich an Worte von Grete Häusler, der Gründerin des Bruno Gröning-Freundeskreises, erinnert. Sie sagte, dass wir uns von Bruno Gröning alles wünschen dürfen, nicht nur Kleinigkeiten, er gibt alles. So habe ich mich dann innig für eine Wohnung eingestellt und ihn gebeten. Sie sollte ganz in der Nähe meines Arbeitsplatzes, in einer schönen, ruhigen Wohngegend zentral in Bonn liegen, wo ich als Krankenschwester arbeite. Bitte Bruno, sie soll im Erdgeschoss liegen und eine schöne Terrasse zum Grünen haben, zudem Parkettboden und in der Küche bitte eine volle Einrichtung mit allen Geräten (ich hatte keine), ein Bad sowie auch alle übrigen Räume hell mit großen Fenstern. Nachdem ich zum zweiten Mal die Wochenendausgabe einer hiesigen Zeitung gekauft hatte, fiel mein Blick sofort auf eine bestimmte Anzeige und ich bekam das Gefühl, das ist „meine Wohnung“. Ich rief dort sofort an und vereinbarte einen Termin zur Besichtigung. Als ich dann in meine Wohnung kam, war ich begeistert. Gleich, als ich den Flur betrat, fiel mir ein viertüriger Garderobenschrank auf, einfach ideal. Danke Bruno, den hatte ich ja noch vergessen. Alles andere war gemäß meinen Wünschen vollständig vorhanden und von perfekter Qualität und das zu einem günstigen, erschwinglichen Preis. Zur Arbeit gehe ich nur 7 Minuten durch einen kleinen, schönen Wald.

Meine Kollegin ist auch Muslimin

Einer Kollegin, sie stammt aus Bosnien und ist auch Muslimin, berichtete ich von meiner schönen Wohnung. Sie sagte, dass sie auch eine schöne Wohnung gefunden habe, aber bei so vielen deutschen Mitbewerbern kaum ein Chance dafür sehe, diese zu bekommen. Ich fragte sie, ob sie an Allah (Gott) glaubt und sie sagte: „Ja, von ganzem Herzen glaube ich an Allah.“ Da sagte ich ihr, dass ich immer Bruno Gröning als meinen guten geistigen Freund bitte, wenn ich Hilfe brauche. „Warum bist du so sicher?“ fragte sie, und ich antwortete ihr: „Dieser Freund erfüllt mir alle meine guten Herzenswünsche.“ Darauf bat sie mich, dies für sie zu tun, damit sie die schöne Wohnung bekommt. Nach zwei Wochen trafen wir uns wieder, und voller Freude nahm sie mich gleich in den Arm und berichtete, dass der Hausmeister für diese Wohnung bei ihr angerufen hatte, um ihr zu sagen, dass ihre Familie so sympathisch sei und sie die Wohnung haben sollen. Für sie war es ein Wunder, für mich die Frucht des guten Glaubens, was ich so oft erlebe.

Eine Reise in meine Heimat

Ich liebe mein Heimatland Persien und helfe gerne den Freunden mit, die dort betreuen. Im Oktober 2010 durfte ich einige Freunde als Übersetzerin dorthin begleiten.

Vor der Reise hatte meine Schwester mich gewarnt, wir bekämen große Schwierigkeiten, wenn bei der Einreisekontrolle unsere Absichten erkannt würden. Sie wollte mir Angst machen, aber die habe ich nicht angenommen. Keiner von uns hatte Angst oder Sorge. Wir haben uns vorher mehrfach eingestellt und um den Schutz gebeten, dass alles gut wird, gerade auch bei den Kontrollen am Flughafen. Neben anderem Gepäck hatten wir einen sehr großen Koffer mit Schulungsmaterial, Kassetten, CDs, DVDs, Büchern, Zeitschriften und vielen Fotos von Bruno Gröning, das nötige Material für unsere dortigen Freunde.

Zollkontrolle

In Teheran angekommen, mussten wir im Flughafen zur Zollkontrolle. Die Beamten dort tragen keine Uniform, sie handhaben und beobachten alles in ziviler Kleidung. Als wir bei der Kontrolle ankamen, stand neben mir ein sehr sorgfältig gekleideter Herr mit dem Rücken zu mir, etwa einen Meter entfernt. Plötzlich drehte er sich um, schaute mir in die Augen und forderte mich auf, mit ihm zu kommen. Durch seinen Bart erkannte ich ihn als einen gläubigen Muslim. Ich antwortete ihm, dass wir eine fünfköpfige Gruppe seien, worauf er sofort erwiderte, dass wir ihm alle folgen sollten. Ich rief die anderen Freunde herbei und gemeinsam folgten wir ihm. Einige Männer, die dort standen, grüßten ihn freundlich mit Kopfnicken. Er war offensichtlich bekannt und wohl auch ein Zollbeamter, aber es machte den Eindruck, dass er als ein höherer Beamter besonderes Ansehen und Rechte hatte. Wir passierten eine Reihe von Tischen mit offenen Koffern, wo ausgiebig kontrolliert wurde und folgten ihm dann durch eine Glastür direkt in die Ankunftshalle des Flughafens.

Der Mann lächelte uns freundlich an und wies mich darauf hin, wie gut wir durch die Kontrolle gekommen waren. Ich habe mich bei ihm bedankt. Die Freunde hatten von diesem erstaunlichen Vorgang fast nichts mitbekommen, nur dass wir plötzlich alle Kontrollen hinter uns hatten. Auch während unseres sechstägigen Aufenthalts im Iran hatten wir keine Probleme.

Ich bin so dankbar, dass ich in diesen Freundeskreis geführt wurde, der diese wundervolle Lehre zu allen Menschen in die Welt bringt. Ich wünsche mir so sehr, auch zu meinen Landsleuten im Iran. Dabei helfe ich, was ich kann und Gott schafft das Übrige.