Wissenschaftler kommen zu Wort
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen!
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen! Bruno Gröning
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Die Lehre Bruno Grönings in unserer Stadt Kokschetau

Bericht von Frau G. E., Dipl.-Bibliothekarin höchsten Grades (2010)

Meine Heimatstadt Kokschetau mit etwa 150.000 Einwohnern liegt im Norden Kasachstans in Zentralasien, in einer sehr dünn besiedelten Region der Erde. Es herrschen bei uns extreme Witterungsbedingungen mit Temperaturen von – 40 °C im Winter und bis + 40 °C im Sommer.

In unserer Stadt gab es nach der Abtrennung von der ehemaligen UDSSR schwere Zeiten, und im Mai 1997 verloren wir sogar den Status eines regionalen Zentrums in Kasachstan. Viele Menschen, die in den Regionalbehörden oder in den staatlichen Regionalbetrieben gearbeitet hatten, wurden arbeitslos und blieben ohne jegliches Einkommen. Die medizinische Versorgung erfolgte weitgehend nur noch gegen direkte Bezahlung. Viele Fabrikgebäude verfielen - da sie nicht mehr benutzt wurden, Kindergärten wurden geschlossen, die Straßen der Stadt wurden bei Regen zu unbefahrbaren Schmutz- und Schlammwüsten. Schon im Winter 1996 blieb unsere Stadt ganz ohne Heizung und das bei Temperaturen von – 30° C. Die Menschen gingen nach draußen, um sich dort an einem Feuer zu wärmen und Wasser zu kochen. Schließlich fiel die elektrische Stromversorgung in unserer Stadt komplett aus. Die Menschen gerieten in tiefe Verzweiflung.

Nach einem innigen Gebet ...

In dieser schweren Zeit kam eine Frau aus unserer Stadt nach einem innigen Gebet mit der Bitte um Hilfe für die Menschen in Kokschetau auf den Gedanken, im August 1995 zum Kongress der russischen Volksmedizin (vom Forschungszentrum ENIEM, Prof. Galperin) nach Moskau zu fahren. Dort wurde unter anderem ein Vortrag über Heilung auf geistigem Weg gehalten von Grete Häusler und Ärzten des Bruno Gröning-Freundeskreises. Dabei erfolgte auch die Vorstellung des Geheilten Pawel Shemed, der von den tragischen Folgen einer schweren nuklearen Verstrahlung bei den Aufräumungsarbeiten am Unglücks-Atomreaktor von Tschernobyl vollständig genesen war (Zum Erfolgsbericht von Pawel Shemed), was auf dem Kongress mit großem Erstaunen aufgenommen wurde. Dort entstand der erste Kontakt zwischen dem Bruno Gröning-Freundeskreis und unserer Stadt Kokschetau.

Zuerst nur im kleinen Kreis - bald über die ganze Stadt

Was in Kokschetau zuerst nur im kleinen Kreis von Verwandten und Bekannten weitergegeben wurde, breitete sich infolge eintretender Hilfen und Heilungen bald über die ganze Stadt aus. Besonders als Herr N. G., ein in unserer Stadt bekannter älterer Herr mit extremen körperlichen Belastungen nach einem halben Jahr vollkommen gesundete, kamen viele Menschen in die örtlichen Gemeinschaften.

Herr N. G. hatte folgende Belastungen und erlebte die Heilung von:
- Lähmung der linken Körperseite. Er konnte nicht laufen – bald lief er wieder.
- Lungenkrebs, die Wunde nach einer Lungen-Operation, die über 5 Jahre nicht
heilte, war 3 Monate nach der Einführung in die Lehre komplett verheilt.
- Er konnte nicht mehr sprechen – die Sprache kam zurück,
- unerklärliche Angstattacken – verschwanden spurlos,
- er wog nur noch 48 kg – ein halbes Jahr später wog er schon 84 kg.

Seine Heilung beeindruckte so viele Ärzte in unserer Stadt,

dass wir bald die erste Ärztegemeinschaft im ganzen Bruno Gröning-Freundeskreis eröffnen konnten.

Die ersten Bruno Gröning-Freunde in unserer Stadt begannen sich intensiv dafür einzustellten, dass Kokschetau wieder Regionalzentrum wird und die Ordnung wieder in unsere Stadt zurückkehrt, und das Wunder geschah: Kokschetau wurde 1999 wieder zum Zentrum der Akmolinskaja Region. Die langersehnte Ordnung kehrte zurück, die Straßen wurden erneuert, es wurde sogar eine neue Straße bis zur etwa 300 km entfernten Landeshauptstadt Astana gebaut.
In den Häusern wurde es wieder warm, der Strom wurde immer seltener abgestellt, die Straßen der Stadt wurden wieder beleuchtet und es gab immer mehr private Unternehmen. Die Menschen bekamen wieder Arbeit und Einkommen. Kindergärten und Schulen wurden wieder eröffnet und die verlassenen Gebäude wurden restauriert oder umgebaut.

Dann haben wir uns für unseren See Kapa eingestellt und plötzlich hatte dieser wieder sauberes Wasser, genauso wie unsere Flüsse. Die Kläranlagen arbeiten ebenfalls wieder.
Es wurden wieder Kinderspielplätze, Fußballplätze, Volleyballplätze und im Jahr 2009 das Sportzentrum „Buraboy“ eröffnet – der Stolz unserer Stadt.
Es gibt 4 Universitäten mit 14 Fachschulen – unsere Stadt ist jetzt wirklich eine Studentenstadt. Die Einwohner sind sehr gastfreundlich, lieb und nett. Überall stößt man auf lachende Gesichter und ein gutes Miteinander, am Arbeitsplatz und zu Hause.
Die Einwohner, die einst die Stadt verlassen hatten, kehrten wieder zurück. Wer zu Gast kommt, fühlt sich wohl, und die Einwohner sind immer bereit, zu helfen.
Es gibt nirgends eine schönere und hellere Stadt als Kokschetau.

Nun möchte ich über mich selbst berichten

Ich bin 1998 wegen meiner Mutter zur Einführung in die Lehre Bruno Grönings gekommen. Sie litt unter Herzrhythmusstörungen, und es ging ihr so schlecht, dass die Familie glaubte, sie würde bald sterben. An mich dachte ich damals gar nicht. Alles was ich bei der Einführung hörte, hat mir sehr gefallen. Ich fühlte viel Licht um mich herum. An diesem Tag wurde ich von den folgenden, chronischen Leiden befreit, die mich sehr belastet hatten:
-    von 17 Jahren Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
-    von 16 Jahren Cholezystitis (Gallenblasenentzündung)
-    von 14 Jahren Bronchitis (Entzündung der Bronchien)
-    von 17 Jahren zu niedrigem Blutdruck
-    von 17 Jahren Kopfschmerzen
-    von 14 Jahren Sonnen-, Staub- und Waschpulver-Allergie

Nach dieser einen Einführung in die Lehre Bruno Grönings war ich von allen diesen Belastungen spontan und dauerhaft frei. Seit dem Tag nahm ich keine Medikamente mehr, ich brauchte sie einfach nicht mehr. Ich fühlte mich frei wie ein Vogel, der schon sehr lange in einem Käfig gefangen saß und jetzt endlich freigelassen wurde. Begeistert berichtete ich allen meinen Verwandten, Bekannten und Freunden von Bruno Gröning. Meine Mutter erreichte einen viel besseren Gesundheitszustand und lebte noch vier Jahre.

1999 kamen erstmalig Bruno Gröning-Freunde in unsere Stadt

Die Unterstützung aus Deutschland war in diesen ersten Jahren nur beschränkt möglich, weil unsere Telefon- und Postdienste noch sehr mangelhaft waren. Erst 1999 kamen zum ersten Mal Bruno Gröning-Freunde aus Deutschland in unsere Stadt. Das waren Herr Dr. med. K. und Frau Dr. med. D., die über viele Heilungen berichteten, die schon von der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) qualifiziert bearbeitet waren.

Der Saal war überfüllt! Die Menschen saßen und standen überall, neben, auf und hinter der Bühne, in allen Gängen, innerhalb und außerhalb des Saales. Bei diesen Vorträgen erlebten viele Menschen die Erlösung von Leiden aller Art und wurden zu Freunden Bruno Grönings. Ich habe dort auch von meinen Heilungen berichtet, und ich werde nicht müde, dies weiterhin zu tun, weil ich das alles so erlebt habe und so dankbar bin.

Der Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“

Seit Dezember 2006 wird der Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“ auch in unserer Stadt in russischer Sprache auf Spendenbasis öffentlich gezeigt. Wir beobachten, wie die Menschen durch diesen Film tief in der Seele berührt werden und auch Hilfen und Heilungen durch den Film erleben. Mein Herz ist erfüllt davon, und gerne berichte ich die folgenden drei Beispiele:

1) Eine junge Familie kam mit ihrem 4-monatigen Baby, das unter sehr starker Schleimbildung und Husten litt, in den Film. Aus Sorge, es könnte ersticken, wachten die Eltern nachts am Bett ihres Kindes. In den ersten 45 Minuten des Films schlief das Baby, dann wachte es auf, begann zu weinen und die Familie verließ das Kino. Seitdem schläft das Kind die ganze Nacht durch und ist von der Belastung befreit.

2) Eine andere Familie kam mit ihren 2 Kindern. Noch vor der ersten Pause war ihr Sohn aufgesprungen und davongelaufen. Die Eltern berichteten, dass ihr Sohn psychisch krank sei und unter Depressionen leide.
Er war 14 Jahre alt, als seine Eltern sich scheiden lassen wollten. Das hatte sich auf den Jungen sehr negativ ausgewirkt. Er konnte nicht mehr schlafen, konnte nicht mehr lachen und weinen, sein Leben wurde grau und düster. Er wurde nervös und verschlossen, hatte keine Freunde mehr, wurde grob und leicht reizbar und sprach mit keinem mehr. Die Sorgen um ihren Jungen brachte die Eltern wieder zusammen, aber es war zu spät. Die Eltern unternahmen alles, um dem Jungen zu helfen, er bekam viele Medikamente, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, er bekam sogar spezielle  Kuren, aber alles blieb ohne Erfolg. So vergingen 6 Jahre.
Als sie nun mit ihm zum Film gekommen waren, war er 20 Jahre alt. Beim zweiten Besuch blieb er schon bis zum Ende des Filmes sitzen. Die Mutter berichtete, dass sich bereits erste Erfolge zeigten. Als sie zum 4. Mal zum Film kamen, schlief der junge Mann ein, das erste Mal ohne Schlafmittel. Später berichtete die glückliche Mutter, dass er wieder frei, fröhlich und lustig sei, keine Depressionen mehr habe und auch keine Medikamente mehr benötigt. Ich habe selber gesehen, wie er später mit seiner Mutter Walzer tanzte und dabei ein glücklich strahlendes Gesicht zeigte. Zu der Zeit besuchte er auch schon die Jugendgemeinschaft.

3) Ein 82-jähriger Mann kam gestützt auf seine Schwiegertochter zum Film. Er hatte starke Schmerzen im rechten Bein. Krücken wollte er nicht benutzen. Gegen die Schmerzen hat er in all den Jahren vieles ausprobiert, Spritzen, Salben, aber nichts hat ihm geholfen. Während der 5-stündigen Aufführung folgte er mit großem Interesse der Handlung des Films und vergaß dabei die Schmerzen in seinem Bein. Nach dem Film fühlte er sich so gut, dass er ohne jegliche Hilfe nach Hause gehen konnte. In der Gemeinschaftsstunde berichtete er später, dass er sich seitdem spontan geheilt fühlt. Bei einem ehemaligen Arbeitskollegen hatte er beobachtet, dass der plötzlich ohne Krücken laufen konnte und erfahren, dass es durch den Film geschehen war.


Seit 11 Jahren bin ich jetzt im Freundeskreis

und bin wie alle Helfer im Bruno Gröning-Freundeskreis ehrenamtlich tätig, jetzt als Gemeinschaftsleiterin, Enge Kreisleiterin und sehr aktiv beteiligt beim Aufbau neuer Gemeinschaften. Dafür gebe ich meine Zeit gerne. Wir sind unseren Freunden und Helfern aus Deutschland sehr dankbar, weil sie uns die Lehre von Bruno Gröning gebracht haben und weiterhin helfen, Gemeinschaften in unserer Stadt, im ganzen Land Kasachstan und auch in den Nachbarländern aufzubauen. Unsere Freunde hier erhalten regelmäßig aus Deutschland das Schulungsmaterial zugeschickt, auch alle Artikel für die Bücher-tische auf Spendenbasis sowie den Dokumentarfilm mit allen nötigen Geräten zur Aufführung, obwohl wir mit unseren Spenden jetzt gerade erst unsere eigenen Kosten im Land tragen können. Sie tun dies nach dem Vorbild unseres gemeinsamen Freundes Bruno Gröning aus reiner Nächstenliebe.

Viele wunderbare Dinge durfte ich in dieser Zeit erleben. Die Heilungen von vielen Freunden, deren Augen wieder leuchten und tiefe Liebe ausstrahlen. Diese Freunde tragen das göttliche Licht weiter zu anderen Menschen, zu Menschen, die noch belastet waren.

Ein Erlebnis ging mir besonders nahe

Meine Tochter ist 36 Jahre alt, verheiratet und betreibt mit meinem Schwiegersohn ein kleines Restaurant in einem fernen Land. Im Jahre 2000 wurde meine Enkelin geboren. Meine Tochter klagte über Heimweh und begann immer mehr Alkohol zu trinken. Sie begann im Restaurant beim Abräumen der Gläser die alkoholischen Reste zu trinken.

Regelmäßig habe ich mich für eine glückliche und gesunde Familie meiner Tochter eingestellt. Als sie im Jahre 2006 mit ihrer Familie zu uns zu Besuch kam, berichtete mein Schwiegersohn, dass sie mit Freunden ausgeht und er sie oftmals betrunken nach Hause holen musste. Sie widersprach dem zwar, aber auch bei uns traf sie ihre ehemaligen Schulfreunde und kam ebenfalls wiederholt betrunken nach Hause.

An einem Abend erwartete ich die Rückkehr meiner Tochter. Im Raum herrschte Ruhe und Frieden. Ich habe mich eingestellt und las Schulungsbriefe.
Als meine Tochter später ins Zimmer trat und die Schulungsbriefe sah, schrie sie mich gleich an: „Gib die her!“ Sie lief erregt auf mich zu, aber meine Söhne konnten sie zurückhalten. Ich bat Bruno Gröning, nur das nicht, ich ahnte was sie vorhatte, sie hätte sich eine große Sünde aufgeladen. Meine Söhne drängten sie aus dem Zimmer, und ich bemühte mich, die Schulungsbriefe unter den Sesselkissen zu verstecken. Aber als ich mich umdrehte, sah ich meine Tochter wieder auf mich zu kommen. Innerlich schrie ich: „Bruno, bitte, hilf!“ Als sie meinen Sessel fast erreicht hatte, sah ich, wie ein Blitz durch ihren Körper fuhr.

Sie fiel zu Boden mit den Worten: „Mama, ich muss sterben!“ und brach in Tränen aus. Meine Söhne brachten sie ins Bett. Am nächsten Tag, am Tag der Abreise, fühlte sie sich gar nicht gut und sah sehr blass aus. Sie weinte, fühlte sich schuldig und bat mich um Verzeihung.

Über 5 ½ Jahre war sie von dieser Sucht geplagt und seit diesem Zeitpunkt, nun über 4 Jahre, trinkt sie keinen Alkohol mehr, führt eine gute Ehe und meine Enkelin wächst in Liebe und Frieden auf. Meine Tochter hilft unserer ganzen Familie, und wenn sie nach Hause kommt, erlebe ich sie als ruhige, kraftvolle und fürsorgliche Tochter.

Ich wünsche mir, dass jeder Mensch in unserer Stadt und überall auf der Welt glücklich und gesund ist, dass das Gute, was in unsere Stadt gekommen ist, weiter wächst und gedeiht und dass Bruno Gröning geistig in jedes Haus einziehen kann.

In Liebe
G. E.