Wissenschaftler kommen zu Wort
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen!
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen! Bruno Gröning
zurück

Mein Beitrag zur „Entwicklungshilfe“ für Afrika

Bericht von J. N., Belgien, Betreuer für französisch-sprachiges Afrika (2011)

Im Jahre 1991 stieß ich zum ersten Mal auf einen halbseitigen Artikel über Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings. Auf zwei Bildern waren Leute abgebildet, die so merkwürdig dasaßen, also, das fand ich schon sehr seltsam. Ich habe begonnen, den Artikel zu lesen bis zu dem Punkt, wo geschrieben stand, dass es eine geistige Kraft geben soll, die in unserem Körper die Gesundheit wieder herstellen kann. Da habe ich mir gedacht: nicht mit mir, das sind ja Spinner, und dann war das Thema für mich vorerst erledigt.

Ganz plötzlich kam ein „Unheilbar“ in unsere Familie

Im darauf folgenden Jahr kam ganz plötzlich ein „Unheilbar“ in unsere Familie. Kurze Zeit später meldete sich eine Nachbarin bei uns und wollte mit uns sprechen. Dabei kam heraus, dass sie mehr von diesen, für mich „Spinnereien“ wusste. Mit großer Skepsis habe ich mir das angehört und erst mal auf mich wirken lassen. Meine damalige Frau hat sich daraufhin in die Lehre einführen lassen und ist regelmäßig in die Gemeinschaftsstunden gegangen. Sie hat mir davon berichtet, und ich habe mit wachsendem Interesse zugehört, besonders als sie mir erklärte, dass man auch für andere Menschen diese Kraft, den sogenannten Heilstrom, aufnehmen kann. Damals habe ich mir eingebildet, ich bin kerngesund und habe so etwas gar nicht nötig.

1994 habe ich mich dann auch in die Lehre Bruno Grönings einführen lassen in der Absicht, ein oder zwei Mal im Jahr eine Gemeinschaftsstunde zu besuchen. Das sollte ausreichen, um meinen guten Willen zu zeigen. Aber wenn da jemand kommen sollte und will, dass ich dies oder jenes tue, das nur nicht, das war für mich ganz ausgeschlossen. Über 25 Jahre war ich ehrenamtlich tätig gewesen, in der Berufsgenossenschaft, im Sport, im Jugendheim, beim Karneval, es waren immer negative Erfahrungen, und das wollte ich auf keinen Fall noch einmal anfangen. Bald darauf war die erste Gemeinschaftsstunde. Zuerst habe ich in der Fernsehzeitschrift nach einer Sportsendung gesucht, aber es gab keine. Na dann gehe mal hin und zeige meinen guten Willen. Drei Wochen später das Gleiche, Fernsehzeitschrift und kein Sport, wieder bin ich gegangen. Nach der Gemeinschaftsstunde fühlte ich mich so ganz anders, so ein neues, freies Gefühl.

Drei Wochen später habe ich dann auch nicht mehr nach Ausreden gesucht und seit nun 15 Jahren habe ich nur ein einziges Mal freiwillig auf eine Gemeinschaftsstunde verzichtet. Darüber hinaus bin ich auch in andere Gemeinschaften gegangen und auch zu Tagungen des Freundeskreises. Nach einigen Monaten wurde ich gefragt, ob ich bei den Tagungen die Technik übernehmen wollte. Da habe ich „Ja“ gesagt. Später übernahm ich dann noch andere kleine Aufgaben. 1997 wurde ich gefragt, ob ich in Brüssel eine Gemeinschaft starten wollte. Das bedeutete für mich, ich muss mit dem Auto in die größte Stadt Belgiens fahren und vor Publikum reden. In den anderen Organisationen als ehrenamtlicher Helfer war ich früher bei den Zusammenkünften immer sehr aufgeregt und konnte vor anderen Menschen nicht reden. Trotzdem habe ich „Ja“ gesagt, weil ich es wollte. Der Anfang war schwierig für mich, weil ich mich noch nicht öffnen konnte, aber nach drei Gemeinschaftsstunden wurde es leichter, bis es schließlich sehr gut ging.

Mit den Jahren habe ich zahlreiche Hilfen und Heilungen erlebt

Hier ein kleines Beispiel: Nach einem Bad öffnete ich den Stöpsel zum Ablauf, aber das Wasser wollte nicht abfließen. Da bekam ich den Gedanken, Bruno Gröning zu bitten, das Wasser schneller abfließen zu lassen. Zu meinem großen Erstaunen sah ich nach etwa einer Minute, wie sich am Abfluss ein kleiner Wirbel bildete, der zunehmend stärker wurde, bis dann zuletzt das Wasser zügig abfloss. Als ich nun so auf dem Rand der Badewanne saß und mir die Füße abtrocknete, kam mir der Gedanke, wenn das für die Badewanne so gut geklappt hat, dann sollte es auch bei meinen Füßen helfen. Damals hatte ich starke Schweißfüße, was mich oft sehr störte. Wenn ich meine Schuhe auszog, breitete sich gleich ein sehr unangenehmer Geruch aus. So habe ich mich dann richtig eingestellt und Bruno Gröning innig gebeten, mir das Schwitzen und die üble Geruchsbildung von meinen Füßen zu nehmen. Danach habe ich nichts mehr bemerkt, es war dauerhaft alles weg, ganz einfach so.

Zahlreiche solcherart Erlebnisse haben mich zutiefst beeindruckt. Mein ganzes Leben hat sich nach und nach zum Guten gewendet, dafür bin ich sehr dankbar. Diese Erfahrungen haben mich von der hohen Wirksamkeit der Lehre überzeugt und in meinem Herzen war der Wunsch geboren, dass alle Menschen davon erfahren sollten.

Das Land Togo in Afrika betreuen

1999 wurde ich gefragt, ob ich das Land Togo in Afrika betreuen wollte. Nachdem man mir die Aufgabe erklärt hatte, habe ich sie übernommen. Zuerst gab es nur zwei Gemeinschaften, aber es begann zu wachsen und es wurden bald drei und mehr. Wie sich sofort herausstellte, war das Französisch der Afrikaner anders als das Meinige und über die schwachen Telefonverbindungen war eine Verständigung kaum möglich. Daraufhin wurde klar, dass regelmäßige Besuche in Togo mit persönlichen Schulungen notwendig sind. Seitdem sind wir jedes Jahr nach Afrika gereist und haben die Freunde geschult und weitere Gemeinschaften aufgebaut.

Bei unserem Tun erleben wir immer wieder Hilfen, die uns große Freude bereiten und neu motivieren. Auf den Flügen nach Afrika hatten wir z. B. immer viel Material in unserem Gepäck (Druckwerke, Tonträger usw.), das bei der Gepäckaufgabe oft weit mehr auf die Waage brachte, als das damals zulässige Gewicht von 19 kg. Im Jahre 2002 hatten wir zu zweit auf unserem Hinflug von Brüssel nach Ouagadougou in Burkina-Faso in Afrika jeder Gepäckstücke von etwa 70 kg dabei und doch zeigte die Waage erstaunlicherweise nur jeweils 19 kg. So durften wir alles ohne Aufpreis mitnehmen. Auf der Rückreise von Lome in Togo hatten wir unsere großen leeren Taschen ineinander gepackt und nur mit den wenigen persönlichen Utensilien gefüllt, insgesamt etwa 7 bis 8 kg. Zu unserer großen Überraschung zeigte die Waage dort bei der Gepäckaufgabe auch 19 kg an. Als ich die 19 kg auf der Anzeige sah, erkannte ich dies mit großem Staunen und Freude als einen lieben Hinweis unseres Freundes Bruno Gröning: „Ich habe euch geholfen.“

Sehr abenteuerliche Reisen

In den ersten Jahren habe ich einige sehr abenteuerliche Reisen mit dem heutigen Landesleiter, Herrn H. durch Togo gemacht. In Tsévié, im Süden von Togo, zeigte er mir ein Elendsviertel. Unvorbereitet auf die Situation, machte ich nach der Lehre Bruno Grönings den großen Fehler, das ganze Elend gedanklich in mich aufzunehmen, ich hatte versäumt, mich dagegen zu verschließen. Kurz darauf musste ich im Laufschritt zurück zu unserem „Hotel“ und es begann eine heftigste Form von Durchfall. Alle 5 Minuten musste ich vom Bett zur Toilette. Nur etwas Wasser und Brot konnte ich zu mir nehmen. Ansonsten lag ich ermattet und schweißtriefend auf dem Bett. Am Abend um 19 Uhr war ein Infovortrag angesetzt und fünf Minuten vorher kam Herr H. zu mir und fragte: „Wird es gehen?“ Ich antwortete ihm mit voller Überzeugung: „Ja, es wird gehen, das sind Regelungen“. Dann bin ich zu dem Vortrag gegangen und alles lief gut. Erst als ich nach etwa 3,5 Stunden wieder auf mein Zimmer zurückkam, ging es sofort wieder los, Toilette, Bett usw. Am nächsten Morgen war eine Gemeinschaftsstunde, auch da war alles gut. Auch die Reise zum nächsten Ort war ohne jede Störung. Sobald wir im Einsatz für unsere Aufgaben tätig waren, ging es mir gut. Zwischendurch immer wieder der starke Durchfall. Es begann an einem Dienstag und am darauf folgenden Sonntag konnte ich zum ersten Mal wieder normal essen, und alles war vorbei.

Erlebnisse von unseren afrikanischen Freunden

Hier möchte ich noch einige Erlebnisse von unseren afrikanischen Freunden wiedergeben: Der Gemeinschaftsleiter von Sotobua, Herr K., hatte eine Schweinezucht mit etwa 15 großen Tieren, als eine Epidemie ausbrach. In der ganzen Gegend sind alle Schweine verendet, seine blieben gesund und entwickelten sich prächtig. Er hatte sich immer für seine Schweine eingestellt und geglaubt, dass seine Schweine verschont bleiben. Wie es dann auch geschehen ist. Die Afrikaner können wirklich besonders gut glauben.

Der Gemeinschaftsleiter von der Stadt Tsevie hatte Malaria. Durch die immer wieder eintretenden Infektionen war sein Körper bereits erheblich geschwächt. Die Malaria wird übertragen durch Insekten, d. h. durch die bekannten Moskitos beim Stich der weiblichen Stechmücke. Irgendwann war bei ihm der Groschen gefallen und er sagte sich, Mensch, da kann ich mich ja für die Heilung einstellen. Dann hat er sich innig eingestellt und dran geglaubt, und plötzlich war die Heilung da. Wir haben ihn gefragt, was geschieht jetzt, stechen die Moskitos nicht mehr?  Doch, sagte er, die stechen noch, aber es passiert nichts mehr. Jetzt kommt es darauf an, wie denke und reagiere ich, wenn die nächste Stechmücke kommt. Viele Menschen in Afrika spüren solche Infekte mit Symptomen ähnlich einer Grippe im Körper, die aber nach einigen Tagen wieder abklingen. Unsere Freunde haben beobachtet, wenn sie sich bei den ersten Anzeichen von Infekten besonders intensiv einstellen, sind solche Erscheinungen oft bereits nach wenigen Stunden wieder verschwunden.

Erfolgsberichtsarbeit auch in Afrika aufbauen

Jetzt besteht für uns Betreuer die große Aufgabe darin, alle diese Erfolge zu erfassen, aufzuschreiben und von den Ärzten kommentieren zu lassen, um damit die Erfolgsberichtsarbeit wie in anderen Kontinenten auch in Afrika aufzubauen und damit das große Geschehen zu bezeugen.

Durch die eintretenden Hilfen und Heilungen wuchs auch bei unseren afrikanischen Freunden die Überzeugung. Aus den 2 Gemeinschaften wurden inzwischen 33 alleine in Togo und unsere afrikanischen Helfer sind beim weiteren Aufbau tatkräftig dabei. Auch in anderen afrikanischen Ländern konnten inzwischen zahlreiche Gemeinschaften entstehen, z. B. in Burundi, Benin, Kamerun, Ghana, Kongo, Senegal, Bukina Faso, Mauretanien usw.

Unsere afrikanischen Helfer arbeiten ebenfalls alle ehrenamtlich mit. Das ist für mich persönlich sehr wichtig und notwendig für die gute Effizienz unserer Arbeit. Bei meinen früheren Tätigkeiten in anderen Organisationen gab es manchmal auch etwas Geld für die ehrenamtlichen Helfer. Das veränderte die Situation sofort im negativen Sinne. Wenn ich bei allem Tun zu betrachten beginne, ob und wie viel Geld ich dafür bekomme, verliere ich das ideelle Motiv. Im Freundeskreis brauchen wir uns darüber keine Gedanken zu machen, wie wir mehr oder weniger Geld bekommen können. Hier verdient ausnahmslos niemand Geld und doch bekommen wir Bruno Gröning-Freunde so viel Gutes, was mit Geld gar nicht zu kaufen ist. Die erlebten Hilfen und Heilungen sind mit Geld gar nicht zu bezahlen. So viel Geld könnte ich gar nicht bekommen, um das zu ersetzen, was ich schon bekommen habe. Es ist so schön mit dieser Lehre, wir können völlig sorglos leben. Wenn im Privatleben oder sonstwo Probleme auftreten, habe ich immer eine allerbeste Lösung erlebt. Bruno Gröning lässt uns nicht im Stich. Wir erleben immer wieder, wie auf unserem Tun der göttliche Schutz und Segen liegt.

Der geistige Weg befindet sich im Herzen

Das gilt auch für unsere Freunde in Afrika, die sich so einsetzen, um über den ganzen Kontinent die Lehre zu verbreiten. Der geistige Weg befindet sich im Gegensatz zu allen anderen Wegen nicht in unserem Verstand, sondern im Herzen.

Wir brauchen uns keinen dicken Kopf um Theorien, Philosophien oder Wissenschaften zu machen und unser Hirn martern, wir bekommen es immer so, wie es richtig ist. Wir Menschen sehen nur bis zum Horizont, und der Horizont ist nicht unbedingt sehr weit. Wenn ich in einem Zimmer sitze, ist mein Horizont die nächste Wand. Bruno Gröning sieht von oben, er sieht weit über unseren Horizont hinaus, er sieht auch das Warum und Weshalb, er kennt die Zukunft und die Vergangenheit. Er kann uns mit seinem Wissen führen, wenn wir uns führen lassen wollen. Ich bin sehr dankbar für seine liebevolle Führung, im richtigen Moment richtige Gedanken zu bekommen. Mit unserem freien Willen entscheiden wir selbst, ob wir solche Gedanken annehmen und umsetzen oder nicht. Das lässt sich wirklich durch kein Geld ersetzen.

Bruno Gröning sagte dazu: „Der Mensch steht in jedem Moment in einer geistigen Führung. Er wird über seine Gedanken entweder vom Guten oder vom Negativen geführt. Ohne Führer ist keiner. Es gibt zwei Führer, d. h. einen der verführt, und einen der führt.“

Ich bin so dankbar, so vielen hoffnungslosen Kranken und Not leidenden Menschen den nach meiner Überzeugung einzigen Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft weisen zu dürfen. Dies ist mein Weg, „echte Entwicklungshilfe“ zu leisten, denn aus einem einzigen Weizenkorn erwächst eine Ähre mit mindestens 30 Weizenkörnern – so rechnet Gott.