Wissenschaftler kommen zu Wort
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen!
Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen! Bruno Gröning
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Holzschutzmittelvergiftung – Wir sind alle wieder ganz gesund!

Bericht von A. W., Hochbautechnikerin (2012)

Im September 1976 bezogen meine Familie und ich ein neues Haus. Meine Familie, das waren zu diesem Zeitpunkt mein Mann (32 J), unser Sohn (2 J), meine Schwester (14 J) und ich (31 J). Wir alle fühlten uns gesund und waren glücklich, in dem neuen, schönen Haus wohnen zu können. Unsere Tochter Carola wurde erst 2 Jahre später geboren.

Mit großer Freude und rechtem Eifer hatte ich dieses Haus zusammen mit einem Berufskollegen geplant und ausführen lassen. Naturmaterialien waren mir wichtig, und so hatte ich ca. 150 qm Holzdecken und -wände einarbeiten und mit handelsüblichen, chemischen Holzschutzmitteln behandeln lassen.

Damit tickte jedoch eine Zeitbombe, von der wir damals noch nichts ahnten.
Zu meinem Studium als Hochbautechnikerin gehörte es, den Holzschutz zu erlernen. So wurde nach deutscher Gründlichkeit ein bekanntes, handelsübliches, chemisches Holzschutzmittel gleich mehrmals verstrichen. Holzschutzmittel enthielten zu der Zeit giftige Wirkstoffe, z. B. PCP und Lindan, die das Holz vor Pilz, Schimmel und Insektenbefall schützen sollten. Die Behandlung von tragenden Holzbauteilen war laut Baunorm DIN 68800 sogar zwingend vorgeschrieben. Mir wäre damals nie der Gedanke gekommen, dieses von der Schule vermittelte Wissen anzuzweifeln und dass eine Farbe für Mensch und Tier verheerende gesundheitliche Folgen haben kann. Inzwischen hat man diese DIN-Norm geändert.

Einmal aufgetragen, gasen diese Gifte über Jahrzehnte ständig in kleinen Mengen aus und werden von allen Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanze) durch Atmung und Hautkontakt sowie von allen porösen Gegenständen wie Möbeln, Textilien und Lebensmitteln aufgenommen. Diese Gegenstände gasen dann ebenso aus. Man nennt das Kontaminierung.

Ich war ein gesunder, kraftvoller und freudvoller Mensch

Bis zu unserem Einzug in das neue Haus strotzte ich vor Gesundheit. Ich war ein gesunder, kraftvoller und freudvoller Mensch. Aber bald danach entwickelte sich in mir eine ständige innere Unruhe und ein Gefühl, als säße ich auf einem "Pulverfass". Ich war ständig müde und brauchte viel Schlaf, hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren und meine tägliche Arbeit ging mir schwer von der Hand. Es begann so schleichend. Einer in unserer Familie war fast immer krank.

Kleinen Hinweisen in der Presse hatten wir zunächst keine Beachtung geschenkt. Aber bald ahnten wir einen Zusammenhang zwischen den früher verarbeiteten Holzschutzmitteln, der Zersetzung des Teppichbodens und unseren aufkommenden gesundheitlichen Problemen.

Einige Fachbegriffe, wie Pentachlorphenol (PCP), Formaldehyd und Hexachlorhexan (Lindan), wurden zum täglichen Thema in unserer Familie. Wir fühlten eine unendliche Ohnmacht. Das Haus war mit allem Inventar verseucht. Messwerte bestätigten die schlimmsten Befürchtungen. Auch wir fühlten uns nun wie Tausende anderer Giftopfer: "Geschädigt durch Chemikalien." Unter diesem Titel hatte 1989 der größte Strafprozess aller Zeiten in Deutschland wegen eines Umweltdeliktes begonnen, der eine rechtliche Klärung bringen sollte.

Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten (IHG)

Im Frühjahr 1987 traten wir der Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten (IHG) bei, die im Mai 1983 als eine Notgemeinschaft gegründet wurde. Hier bekamen wir Hilfe und Hinweise auf Fragen zu Gesundheitsschädigungen durch Holzschutzmittel, zu medizinischen, toxikologischen und rechtlichen Fragen sowie über Sanierungsmaßnahmen. Die IHG e.V. erreichte 1989 durch ihre Aktivitäten ein absolutes Anwendungs- und Herstellungsverbot von PCP in Deutschland.

Diese Chemikalien ließen uns alle schwächer und schwächer werden. Nach zwölf Jahren, die wir in dem Haus lebten, war unser seelischer und körperlicher Zustand eine Katastrophe.

Ohnmacht über Jahre – die vielfältigen Geschehnisse …

Mein Mann und ich sind dann zu einer Vortragsreihe mit dem Thema "Schadstoffe im Wohnumfeld gefahren. Machen uns unsere Häuser krank?" Wir beauftragten ein anerkanntes Labor und ließen die Holzdecken und -wände sowie unser Blut und Urin auf Schadstoffe untersuchen.

Die Holzuntersuchung auf PCP ergab einen Wert von 1800 mg/kg (Richtwert 0,5 mg/kg) und wurde als eine "sehr starke" Belastung eingestuft. Sehr bemerkenswert erscheint mir ein Messergebnis von einem Buch, welches beim Einzug in unser Haus gekauft wurde und das zwölf Jahre im offenen Bücherregal stand. Dieses Buch war mit 13,4 mg/kg PCP belastet (Richtwert 0,5 mg/kg). Wir haben diese Messung machen lassen, um wirklich sicher zu sein, dass diese Chemikalien die Eigenschaft haben, zu kontaminieren. Die damit verbundenen Dioxine haben wir aus Kostengründen nicht messen lassen (eine Dioxinmessung sollte mehrere tausend Deutsche Mark kosten).

Hinzu kam noch ein hoher Formaldehydwert von 0,16 ppm (Richtwert 0,025 ppm) in der Raumluft, der als "stark belastet" bewertet wurde; sehr wahrscheinlich resultierend aus dem Teppichboden (Aussage des Labors). Dieser hatte einen Schaumstoffrücken, welcher sich durch die Verbindung mit dem Kleber zu Pulver aufgelöst hatte. Bei allen Familienmitgliedern wurde im Blut PCP und Lindan gemessen. Bei mir war ein PCP-Wert im Blut von 15,6 µg/l (Richtwert bis 5,0 µg/l) und bei Lindan 0,12 µg/l (Richtwert bis 0,08 µg/l). In diesem Zeitraum wurden jedoch die zulässigen Richtwerte aufgrund neuer Erkenntnisse laufend drastisch gesenkt.

Gemäß einer amtsärztlichen Bescheinigung des Kreisgesundheitsamtes mussten wir unser Haus verlassen. Als ich dieses Ergebnis hörte, empfand ich eine unglaubliche Ohnmacht.

Das Haus, das uns lieb war, durfte und konnte doch niemals der Auslöser unserer Beschwerden sein! Das mühsam ersparte Haus! Ich war so stolz darauf. Es war ein wohnlich ansprechendes, gemütliches Haus. Jetzt war es nur noch unheimlich. Eine Welt schien zusammenzubrechen. Warum ausgerechnet wir? Wir fühlten uns wie abgebrannt. Nur mit dem Unterschied: es stand noch alles da, nur für uns unbrauchbar.

Alle Freunde, Nachbarn, unsere große Familie sowie die meisten Ärzte haben uns für Simulanten gehalten. Es war ihnen unbegreiflich, wie eine Farbe den Körper so schädigen könnte. Nur wenige schenkten uns Glauben. Gott sei Dank fanden wir eine Hausärztin, die uns ernst nahm und unsere Familie sehr unterstützte. Wir waren Opfer einer Chemikalienbombe.

Es fiel uns auf, dass auch einige Besucher nach einem längeren Aufenthalt in unserem Haus über Augenreizungen und Kopfschmerzen klagten. Ferner stellten wir fest, dass in diesem Haus Stubenfliegen bzw. andere Kleinlebewesen nur kurzfristig existieren konnten. Bald lagen diese tot am Boden.

 

Auszug aus dem vergifteten Haus

Anfang November 1987 sah es das Kreisgesundheitsamt zusammen mit unserer Hausärztin als notwendig an, dass wir das Haus verlassen. Daraufhin sahen wir uns gezwungen, uns von allem zu trennen und sind Ende November 1987 für ein halbes Jahr in ein Einzimmer-Appartement gezogen. Trotz räumlicher Beengtheit und Trennungsschmerz waren wir froh, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Unser Haus haben wir komplett leer geräumt. Feste Gegenstände, wie Metalle, Porzellan, konnten mitgenommen werden, nachdem sie gründlichst gereinigt wurden. Einige wenige Garderoben- und Wäschestücke haben wir durch chemische Reinigung und anschließendes mehrfaches Lüften und Waschen behalten können. Das war sehr teuer und aufwendig. Von allen anderen Dingen mussten wir uns trennen. z. B. alle Möbel, das gesamte Bettzeug, Teppiche, Bücher, Fotoalben, Kassetten, Bilder. Unsere Kinder empfanden es als ganz besonders schmerzlich, sich von fast allen Spielsachen trennen zu müssen, insbesondere von den vielen lieb gewonnenen Kuscheltieren.

Dennoch waren wir alle letztendlich froh, die Ursache unserer vielen Leiden gefunden zu haben. Das Haus haben wir mit vertraglich beurkundeter Aufklärung mit erheblichem Preisabschlag verkauft, so dass es nach einer gründlichen Sanierung für einen nicht vorgeschädigten Menschen wieder bewohnbar wurde. Wir sahen für uns keine andere Möglichkeit, auch wenn es ein seelischer und finanzieller Schock war.


Alles haben wir versucht, aber es gab keine Heilung

Aber mit dem Auszug aus dem Haus war die Überempfindlichkeit nicht beseitigt. Wir stellten fest, dass uns mittlerweile alle möglichen Umweltreize, egal ob chemisch oder natürlich, zu schaffen machten. Überall trafen wir auf solche Stoffe. Sogar eine biologische Wandfarbe, deren Lösungsmittel Balsamterpentin war, reichte aus, um Reaktionen auszulösen.

Die heftigsten Probleme bekamen wir beim Aufenthalt in Räumen mit Ausgasungen von Holzschutzmitteln. Brennen auf der Zunge, Schwindelgefühle, Gleichgewichtsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Sprachstörungen und eine plötzliche Benommenheit und Müdigkeit traten auf. Ich war zu einem hoch sensiblen Sensor für solche Gifte geworden.

Entzogen wir uns dem Giftkontakt nicht rechtzeitig, waren wir am nächsten Tag krank. Ich bekam Herzrhythmusstörungen, Magen- und Darmkrämpfe, Blasenentzündungen sowie Jucken und Brennen in den Schleimhäuten. Andere Familienmitglieder plagten Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen, Hautausschläge, Bronchitis und Nervenschmerzen, Zustände wie wir sie in unserem kontaminierten Haus erlebt hatten.

Wir suchten Toxikologen und Fachärzte auf, aber weder sie noch Heilpraktiker oder Heiler konnten uns wirklich helfen. Sie gaben uns keine Hoffnung auf Heilung.

Reaktionen auch an anderen Orten

Wir haben dann im gleichen Ort ein Haus gemietet, in dem wir noch heute wohnen. Mit biologischen Farben für Decken und Wände sowie Lasuren für das Parkett haben wir das Haus renovieren lassen. Jedoch einige Tage nach dem Einzug stellten sich bei den Familienmitgliedern die alten Beschwerden wieder ein. Wir waren fassungslos und begannen weiter zu recherchieren. Zu unserem Entsetzen musste ich feststellen, dass Bio nicht gleich Bio ist. In Laboruntersuchungen wurde festgestellt, dass die sogenannte biologische Wandfarbe belastet war (wahrscheinlich auf Umwegen durch ein Schädlingsbekämpfungsmittel).

Wir bemerkten, dass selbst natürliche ätherische Öle, wie z. B. Zitrusschalenöl oder Balsamterpentin (Lösungsmittel, das in vielen biologischen Farben enthalten ist) bei uns Beschwerden auslösten. Deshalb zogen wir nochmals für zwei Wochen aus und alles wurde ein zweites Mal renoviert, aber diesmal ganz ohne Farbe.

Eine interessante Beobachtung machten wir im Oktober 1988 während eines Urlaubs auf Mallorca bei einem Spaziergang in einem Pinienwald. Balsamterpentin ist ein Öl, das aus der Pinie gewonnen wird. Mein Mann reagierte mit geschwollenen Augen und laufender Nase und ich mit Kopfdruck, Schwindelgefühl und Benommenheit. Wir reagierten auf verschiedene Umwelteinflüsse, ob chemisch oder natürlich.

Etwa 2 Jahre hatten wir ungestrichene Rauhfasertapeten an den Wänden. Die Betten waren geliehene Matratzen auf dem Fußboden. Eine Garderobenstange und Umzugskartons waren unsere Schränke für Garderobe und Wäsche. Wir mussten vor dem Gebrauch zuerst alles genau prüfen, wir waren vorsichtig geworden.

Aus dieser Not heraus arbeitete ich mit Farben- und Möbelherstellern zusammen. Farbenhersteller ließen ihre Grundstoffe auf Rückstände kontrollieren und Möbelhersteller erklärten sich bereit, den Werdegang ihrer Möbel vom Holzfäller bis zur Auslieferung zu überprüfen, um Behandlung mit Pestiziden auszuschalten.
Ich sah meine Aufgabe darin, allen Menschen, die ein ähnliches Schicksal erlitten hatten, meine Hilfe, Erfahrungen und Wissen anzubieten.

Dazu gründete ich ein Beratungsbüro für Chemikaliengeschädigte und erstellte Zertifikate in Zusammenarbeit mit Labors und Toxikologen. Die ersten toxikologisch kontrollierten biologischen Farben und Möbel entstanden. Somit hatten auch wir nach ca. drei Jahren Pionierarbeit wieder ein gemütliches Heim und haben dieses auch vertragen.

Mein Körper reagiert wie ein Giftsensor

Aber die meisten Probleme hatten wir noch immer, wenn wir Räume betraten, die nach unserem Empfinden mit chemischen Holzschutzmitteln belastet waren. Beim Anblick von Holzflächen zeigten sich keine Reaktionen, d. h. in den meisten Räumen konnten wir uns aufhalten. Reaktionen traten nur auf, wenn diese auslösenden Empfindungen vorhanden waren. Ich konnte die Gifte riechen und schmecken. Es war für mich ein modrig stinkender Geruch, auf der Zunge entstand ein Brennen und im Mund trat vermehrt Speichelfluss auf. Vorn auf der Stirn spürte ich einen unangenehm stechenden Druck, der sich bis zum Hinterkopf hinziehen konnte.

Diese Überempfindlichkeit zeigte sich erst etwa zwei Monate nach Auszug aus dem belasteten Haus. Innerhalb von Sekunden bis zu Minuten traten diese Beschwerden auf, hielten unterschiedlich stark über mehrere Stunden bis zu Tagen an. Ich war wie ein Giftsensor geworden. Je intensiver ich es geschmeckt und gerochen hatte, desto größer waren die Raumbelastungen. Ich konnte sogar sagen, wo viel, wenig oder gar nichts von mir gespürt wurde. Anschließende Messungen an Holzteilen oder der Raumluft haben das immer bestätigt. Menschen, die mich um Hilfe gerufen hatten, waren darüber erstaunt, wie mein Empfinden spätereren Laborwerten entsprach.

Betrat ich nun solche Räume, dann bekam ich Zustände, wie ich sie in unserem belasteten Haus erlebt hatte: Störungen der Konzentration, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen, Sprachstörungen mit Störungen der Wortfindung und Formulierung sowie Ausfälle im Kurzzeitgedächtnis. Ich fühlte mich wie benommen und empfand eine plötzlich aufkommende starke Müdigkeit. Je nach Beschwerdebild musste ich den Ort schnell genug verlassen.

Wenn ich mich aus Räumen mit hoher toxischer Belastung (so wie ich es spürte) nicht rechtzeitig entfernte, kamen am nächsten Tag folgende Beschwerden hinzu: Herzrhythmusstörungen, Bauchschmerzen, Darmkrämpfe, die ein bis zwei Tage anhalten konnten. Blasenschmerzen oder -entzündungen, verstärkter Ausfluss und Juckreiz, was zwei bis acht Wochen anhalten konnten. Solche Orte habe ich immer schnellstens verlassen.

Schwierigkeiten beim Autofahren ...

Große Schwierigkeiten bekam ich beim Aufenthalt in Autos. Die im Innenraum verarbeiteten Kunststoffe, Kleber und Dämmmaterialien erzeugen Ausdünstung und verursachten somit bei mir gesundheitliche Beeinträchtigungen. Der Industrie sind solche Geruchsbelästigungen insbesondere bei neuen Autos bekannt. Schon nach ganz kurzer Zeit hatte ich keine Konzentration mehr und mich überfiel eine starke Müdigkeit, so dass ich immer wieder anhalten musste. Es war mir deshalb kaum möglich, längere Strecken alleine mit dem Auto zu fahren. Ich trank dann immer wieder schwarzen Tee, damit ich wach blieb und einigermaßen konzentriert fahren konnte.

Wollten wir in Urlaub fahren oder die Kinder wollten mit ihrer Schulklasse reisen, so mussten wir vorab klären, ob in den Unterkünften Holzschutzmittel verstrichen waren. Oft war das telefonisch nicht möglich, und wir mussten hinfahren und vor Ort prüfen. Probleme gab es auch in Kaufhäusern, Restaurants, Hotels, Schulräumen und öffentlichen Gebäuden. Kamen wir auch nur kurz in für uns als belastet empfundene Räume, dann stellten sich sofort die bekannten toxisch allergischen Reaktionen ein.


Überempfindlichkeiten fast überall ...

Überempfindlichkeiten zeigten sich gegenüber fast allen Farben, Lacken und deren Lösungsmitteln, bei Textilstoffen und deren chemischer Ausrüstung, bei Lederwaren durch deren chemische Behandlung (z. B. in Schuhgeschäften), bei Spanplatten, durch Spritzmittel in der Landwirtschaft, bei Teppichböden und deren Klebern, bei verunreinigter Luft durch Autoabgase und Industrie. Allergische Reaktionen z. B. bei ätherischen Ölen in Naturfarben. Meist blieb es unklar, ob das Naturmaterial selbst oder dessen chemische Verunreinigungen durch Behandlung gegen Läuse, Insekten oder Pilze die Ursache war. Selbst wenn sich Menschen in unserer Nähe aufhielten, die in durch Holzschutzmittel belasteten Räumen lebten oder behandelte Lederwaren trugen, traten bei uns die Reaktionen auf.


Wie werden wir alle wieder gesund?

Die wichtigste Frage stellte sich nun: Wie werden wir alle wieder gesund? Wie werden wir frei von allen Belastungen? Wie werden wir frei von diesen Giften, die sich im Körper angesammelt hatten? Wir wollten wieder in der Lage sein, uns überall aufzuhalten und dabei nicht krank zu werden. Wir sind kreuz und quer durch ganz Deutschland herumgereist. Von einer Klinik zur anderen, von einem Arzt zum anderen, um zu erfahren, wie wir wieder gesund werden können. Teure und aufwendige Untersuchungen wurden gemacht, aber kein Arzt oder Facharzt konnte uns helfen.

Toxikologen erklärten uns, dass diese Gifte das Immunsystem schwächen und Gehirnzellen zerstören. Fachärzte (Urologen, Hautärzte, Internisten) zeigten kaum Verständnis für unsere Situation und die Beschwerden, die uns plagten. Für die Schulmedizin waren wir ein völlig unlösbares Problem. Medikamente zur Symptombehandlung von Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Bauchschmerzen usw. nützten uns wenig und wir lehnten diese wegen den bekannten Nebenwirkungen bald ab. Wir wanderten zu diversen Heilpraktikern, hier erlebten wir kurzzeitige Teilerfolge, aber keine Heilung.

Viele Therapien, wenig Erfolg

Seit 1987 machten wir die unterschiedlichsten Therapien, zum Ausleiten der Toxine (Gifte) längerfristig und konsequent, z. B. Ardenne Ozon Therapie, Ozon-Eigenblut- Thymusbehandlung, Diagnostische Resonanz-Therapie, Elektroakupunktur nach Voll und Mora, Symbioselenkung des Darms u. a. m.

Alle diese Behandlungen brachten kurzzeitig Linderung, führten aber nicht zur Heilung. Nach Absetzen der Präparate bzw. Behandlungen waren die Beschwerden wieder vorhanden. Wir hatten alles versucht, was uns nur irgend möglich war. Auch einige esoterische Wege sind wir gegangen. Es kostete viel Zeit und viel Geld. In der größten Not wendeten wir uns an unsere Hausärztin und an zwei Heilpraktikerinnen, die uns liebevoll halfen, das Schlimmste zu überstehen.

Blasenentzündungen

In den Jahren 1979 bis 1992 hatte ich etwa 17 Blasenentzündungen, die sehr schmerzhaft waren. 1980 wurde eine Blasenspieglung, ein Reflux Test gemacht und die Nieren geröntgt. Es konnte nichts festgestellt werden, außer Kolibakterien im Urin. Ich bekam Antibiotika, wie Bactrim, Furadantin retard u. a. m. Nach Absetzen der Medikamente kam nach kurzer Zeit die nächste Entzündung. 1982 suchte ich in dieser Angelegenheit einen homöopathisch behandelnden Arzt auf. Acht Monate bekam ich zwei- bis dreimal pro Woche Spritzen Engystol und Cantharis. Auch das war ohne Erfolg. Es folgten dann noch andere Fachärzte.

Ab Dezember 1984 ging ich nur noch zu Heilpraktikern und Ärzten mit Naturheil-verfahren. Ich war froh, dass ich keine Antibiotika mehr nehmen musste. Homöopathische Medikamente, Elektroakupunktur, Eigenblutbehandlung, Heilfasten, Ozonbehandlung, alles habe ich versucht. Es waren immer nur kurzfristige Teilerfolge, aber keine Heilung.

Myom

Anfang 1984 stellte sich eine unregelmäßige Periode ein mit starken und lang anhaltenden Blutungen, 14 Tage und mehr. In dieser Zeit hatte ich einen ziehenden Schmerz in der Leiste und im Rücken. Ein Gynäkologe stellte ein Myom in der Gebärmutter fest und riet mir zu einer Operation und Hormontherapie, welche ich nicht annehmen wollte.

Daraufhin wechselte ich im Oktober 1984 den Frauenarzt. Als Anthroposoph gab er sich große Mühe, mir biografische Gesetzmäßigkeiten zu erklären, so dass ich die Entscheidung traf, mich nicht operieren zu lassen. Er verschrieb mir homöopathische Mittel, deren Namen ich nicht mehr weiß. In den ersten Jahren habe ich diese täglich eingenommen und später nur noch in der Zeit der Blutungen.

Im August 1990 hatte ich über drei Monate sehr starke Blutungen mit ziehendem Schmerz in Leiste und Rücken. Dann setzte die Periode für 13 Monate ganz aus, um von Dezember 1991 bis Ende März 1992 wieder in ständige Blutungen überzugehen. Der Frauenarzt stellte noch immer das Myom fest. Zeitweise brauchte ich eine Packung Binden am Tag. Eine starke Anämie (Eisenmangel) war damit verbunden. Ich fühlte mich in diesen Jahren wie ausgepumpt, schlapp, war immer müde und häufig deprimiert. Dann setzte die Periode wieder ganz aus. Ständig lebte ich in der Angst vor erneuten starken Blutungen und operiert werden zu müssen.

Hinzu kam seit 1976 noch ein weißlicher, unangenehm riechender Ausfluss, der teilweise sehr stark war. Die Frauenärzte sagten mir, das seien Bakterien und verschrieben mir schulmedizinische Medikamente, deren Namen ich nicht mehr weiß und die ich bis 1984 einnahm. Danach nahm ich homöopathische Medikamente (Majorana/Melissa). Nach Absetzen der Mittel war der Ausfluss immer wieder da. Majorana/Melissa - Tabletten habe ich acht Jahre lang (alle fünf bis zehn Tage eine Tablette) genommen. In diesen acht Jahren erlangte ich keine Heilung.

Pilzinfektion

Seit Oktober 1983 hatte zehn Jahre eine immer wiederkehrende Pilzinfektion in der Scheide und am Gebärmutterhals (chronisch rezidivierende Genitalmykose-Candida albicans). Immer wieder trat ein unangenehmer, teilweise brennender Juckreiz in den Schleimhäuten der Genitalien auf. In dieser Zeit wurde ich von Fachärzten (Urologen und Gynäkologe) sowie Heilpraktikern betreut und behandelt.

Im Februar 1987 stellte ein Urologe durch einen Laborbefund ein Candidabefall in Vulva und Blase fest und die Diagnose lautete: Massives Pilzinfekt-Rezidiv. Weitere Laboruntersuchungen ergaben immer wieder ein vermehrtes Candidawachstum im Darm. Es wurden viele Medikamente verabreicht, z. B. Canesten-Salben und -Zäpfchen, Mycofugcreme und Nizoraltabletten, die ich in vier Jahren in etwa sechs Behandlungsperioden über zehn Tage bis dreieinhalb Monate eingenommen habe, wobei ich pro Tag bis vier mal vier Tabletten einnahm.

Im Februar 1987 machte ich über etwa ein Jahr eine Pilzdiät nach Crook. Es war eine kohlenhydratarme Ernährung ohne Zucker, Süßigkeiten, Hefe, Alkohol. Diese Behandlungen hatten kurzfristig Erfolg, jedoch trat nach Absetzen der Medikamente und der Diät die Pilzinfektion wieder auf. Ab 1988 habe ich nur noch homöopathische Mittel der Firma Sanum eingenommen, dazu weitere Behandlungen wie Heilfasten und Ozontherapie. Seit 1987 hatte ich die Pilzinfektion ständig.

Von einer Heilpraktikerin erhielt ich eine Propoliscreme, die insoweit geholfen hat, dass der Juckreiz weg war. Diese Creme habe ich täglich genommen, jedoch nach dem Absetzen war alles wieder da. Ärzte sagten mir, ich hätte die Pilzinfektion, weil mein Immunsystem gestört und mein Körper geschwächt sei.

Magen-Darm-Störung

Im Juni 1983 verschrieb mir ein praktischer Arzt auf Grund einer Nierenstörung Penicillin. Im Anschluss hatte ich eine Darmentzündung mit Darmblutungen. Ich wurde im Krankenhaus in Offenbach untersucht. Der Arzt sagte mir, dass seien Nebenwirkungen vom Penicillin.

Bis Juni 1986 hatte ich immer wieder Blut im Stuhl. Untersuchungen mit Hämoccult-Briefchen waren positiv. Ich wurde in der Universitätsklinik Frankfurt ambulant untersucht. Dabei wurde eine Rectoskopie-, Ultraschall- und Röntgenuntersuchung vom Magen, Dünn- und Dickdarm gemacht, die keinen pathologischen Befund ergab.

Ich hatte einen aufgeblähten Bauch und kolikartige Darmkrämpfe mit Blähungen und Darmwinden, die sich zeitweise über den ganzen Tag hinzogen. Es war ein Ziehen und Krampfen im ganzen Unterleib, die besonders bei folgenden Lebensmitteln auftraten: Milch und Milchprodukte, wie Käse und Quark, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Weizen (Brot und Kuchen), alle Brotsorten mit Sauerteig, ausgenommen Roggenbrot mit Backferment gebacken, Zucker, alle Säuren wie z. B. Essig, saures Obst sowie alle Öle und Fette, außer Sahne und Butter sowie auch einige Kräutertees.

In diesen Jahren konsultierte ich mehrere Fachärzte, die mir aber alle keine Antwort geben konnten, was diese Unverträglichkeiten verursachte und wie sie zu heilen sind.

Ärzte mit Naturheilverfahren boten mir Behandlungen wie Elektroakupunktur nach Voll und Mora an. Die Hausärztin führte über dreieinhalb Jahre von 1987 bis 1991 eine Darmsanierung durch Symbioselenkung mit Spritzen und Tropfen durch. Ferner wurden mir unterschiedliche Diäten, Esskuren und Ernährungsrichtungen angeboten, die ich langfristig, teilweise bis fünf Jahre, praktizierte:
die Rotationsdiät nach dem Amerikaner Randolph, bei der ein Lebensmittel nur jeden vierten Tag gegessen werden darf,
die Mayerkur mit getrockneten Brötchen und einer Tasse Flüssigkeit pro Tag,
die Ovo-, Lacto- und vegetabile Vollwertkost,
die Makrobiotik und
die Sonnenkost, eine Trennkost mit viel Obst und wenig gekochten Speisen.

Diese Ernährung brachte zwar vorübergehend Linderung, doch ich musste immer aufpassen, was ich aß. Mein Speiseplan war eingeschränkt und sehr kompliziert. Wenn ich eingeladen war, habe ich mein Essen oftmals mitnehmen müssen, was mir oft sehr peinlich war. Fleisch und Wurst konnte ich gar nicht oder nur in ganz kleinen Mengen vertragen. Am nächsten Morgen hatte ich Schmerzen in allen Zeh- und Fingergelenken.

Einkaufen ging ich nur beim Bio-Bauern, Bio-Bäcker und im Reformhaus. Es war ein sehr teurer Speiseplan, und ich habe Stunden beim Einkaufen und in der Küche verbracht. Da jeder in unserer Familie auch noch verschiedene Unverträglichkeiten auf Lebensmittel hatte, musste ich nahezu einen strategischen Plan entwickeln, um jedem gerecht zu werden.

Alle Behandlungen, Kuren und Diäten brachten aber nur geringen Erfolg und verliefen ohne Aussicht auf Heilung.


Endlich, die große Wende begann mit einem Gebet

Im Sommer 1990 fuhren wir mit der ganzen Familie in Urlaub. Wir waren glücklich, dass alles soweit einigermaßen gut ging, so dass wir fahren konnten. Gerade angekommen, bekam unsere Tochter Carola sehr hohes Fieber und Schmerzen.

Dadurch kamen wir mit einer Urlauberin in Kontakt, die ihre Hilfe anbot, indem Sie ihre Hände auf Kopf und Wirbelsäule von Carola legte. Das war das erste Mal, dass wir mit geistiger Heilung in Berührung kamen. Wir alle standen dem sehr skeptisch gegenüber. Aber durch die Not der letzten Jahre waren wir für alles, was helfen könnte, offen und dankbar. Erstaunlicherweise war Carola am nächsten Tag gesund. Ich wurde zu einem Seminar nach Zürich eingeladen, um diese Technik zu erlernen.

Ende des Jahres 1992 besuchte ich das Seminar, und zum Schluss erhielt ich ein Foto von einem „fernöstlichen Meister“, den ich um alles bitten könnte, wenn ich Hilfe brauche. Mit diesem Foto im Rucksack machte ich am Ende des Seminars eine Wanderung zu einer kleinen Kapelle, wo ich ein Bild vom Turiner Grabtuch (mit dem Antlitz von Jesus Christus) erblickte. Ich las einen Spruch, der mir sagen wollte, dass alleine mein Glaube an Gott heilt, und ich wusste als Christin, dass dies mein Weg ist. Nur wie sollte das gehen?

Ich fühlte in mir, dass Heilung durch den Geist viel einfacher sein müsste als die erlernte Technik auf dem Seminar. Das Foto legte ich dort in einer Felsspalte ab mit der Bitte, dass er vielen Menschen helfen möge. Ich aber bat meinen Heiland Jesus Christus aus tiefstem Herzen, mich zu dem „Meister“ zu führen, der mich lehrt, wie ich durch ihn zum Heil, d. h., zur Gesundheit meiner ganzen Familie geführt werden könnte. Eine große Freude und Frieden erfüllte danach meine Seele.

Ein Artikel über Bruno Gröning

Kurze Zeit später las ich in der Zeitschrift „Der Naturarzt“, Ausgabe 12/92, einen Artikel über Bruno Gröning. Weil ein Arzt diesen Bericht geschrieben hatte, schenkte ich ihm Glauben und wurde am 17. Februar 1993 in die Lehre von Bruno Gröning eingeführt. Hier konnte ich erstmals den Heilstrom spüren und nahm den Glauben an unsere Heilung in mich auf.

Wenige Tage danach bin ich mit zu einer sogenannten Feierstunde und zum Grab von Bruno Gröning nach Dillenburg gefahren. Dort überkam mich ein starkes Gefühl wie „Zu Hause angekommen“. Mir war, als wäre ich direkt mit der Wahrheit und der unendlichen Liebe verbunden. Wärme und eine Art immer wiederkehrender "Schauer" durchflossen meinen Körper. Zum ersten Mal spürte ich den Heilstrom in einer solchen Stärke. Die Tränen rollten, aber im Herzen empfand ich Freude.

Danach stellten wir uns mit der Familie zwei Mal täglich auf den Empfang des Heilstroms ein und besuchten regelmäßig die Gemeinschaftsstunden.

Auf meiner ersten Tagung i m Freundeskreis hörte ich erstmalig vom Tonband die Worte von Bruno Gröning. Ich war tief berührt und erkannte im Herzen, dass ich hier richtig bin, dass dies mein Weg ist und auch der für unsere Familie.

Dann erlebten wir das Wirken Gottes

In den folgenden Wochen bekamen wir immer mehr Kraft und das Gefühl, die Medikamente absetzen zu können. Nach 2 Monaten waren bei mir Myom und Pilzinfektionen verschwunden. Zusehends ging es uns allen besser. Nach etwa 11 Monaten war unsere ganze Familie wieder vollkommen gesund, und das nach 19 Jahren, ohne noch irgendwelche anderen Heilverfahren angewandt zu haben. Blasenentzündungen, Allergien, Migräne, Hautkrankheiten und alle anderen Beschwerden gehören endgültig der Vergangenheit an. Wir können wieder alles essen und fühlen uns rundum wohl. Jetzt kann ich mich wieder schwungvoll im Tanze drehen, kann wieder joggen und in den Alpen hohe Bergtouren machen.

Auch die hochgradige Sensibilität auf chemische Stoffe ist völlig verschwunden. Wir können uns ohne Einschränkung wieder überall aufhalten. Es treten keinerlei der früheren, unangenehmen Reaktionen oder Krankheiten mehr auf, was toxikologisch und statistisch gesehen schon für eine Person sensationell ist.

Wir aber wurden zu 5 Personen gleichzeitig wieder dauerhaft gesund !!!

Meine Dankbarkeit ist riesengroß – nun will ich anderen helfen

Unser großes Glück, solche Heilungen geschenkt zu bekommen, löste in mir eine große Dankbarkeit aus. Deshalb wollte ich in diesem Werk unentgeltlich helfen, so wie es hier alle Helfer nach dem Vorbild Bruno Grönings tun.

Im Jahre 1996 übernahm ich die Leitung für eine kleine Gruppe von örtlichen Gemeinschaften in und um Frankfurt.
Gleichzeitig begann ich, den Bruno Gröning-Freundeskreis in Bulgarien aufzubauen. Bei einem früheren Urlaub, im Jahr 1967, hatte mich die große Not der Menschen in diesem schönen Land sehr berührt. Nachdem ich nun selbst die Möglichkeit erfahren hatte, wie auch diesen Menschen durch die Lehre Bruno Grönings geholfen werden kann, wollte ich auch dort tätig werden. In Absprache mit der damaligen Leiterin und Gründerin des Freundeskreises, Grete Häusler, machte ich jährlich einige Reisen in dieses Land. Der Anfang war mühsam und nur in kleinen Schritten möglich.

Die Wende kam im November 1999, als durch einen Arzt-Informationsvortrag an der Sportakademie in Sofia über 500 interessierte Besucher kamen. Dabei geschahen beeindruckende Heilungen, z. B. bei Frau J. Z. Sie bekam spontan eine sensationelle Heilung an ihren Händen.

 Danach begann es zu wachsen. Allein in Sofia, der Hauptstadt des Landes, entstanden mehrere Gemeinschaften. Heute gibt es in Bulgarien 19 Gemeinschaften mit regelmäßigen Treffen in den Gemeinschaftsstunden, Tagungen und Wanderwochen im Rila-Gebirge.

Hilfen und Heilungen in Bulgarien

Inzwischen konnte ich bei vielen Freunden in Bulgarien wesentliche Besserungen ihres gesamten Wohlergehens beobachten, oft auch beachtliche Heilungen, z. B.:

- Frau I. A.-E. (57) aus Russe hatte Osteoporose im fortgeschrittenen Stadium, wie Messungen der Knochendichte ergaben. Die medikamentöse Behandlung blieb ohne Erfolg. Die Ärzte sagten, die Belastung sei unheilbar. Sie wurde im Juni 2005 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt und ist seit Januar 2009 schmerzfrei. Einen Monat später wurde eine völlig normale Knochendichte gemessen.

- Frau N. A. (68) aus Sofia erlitt am 8. März 2000 einen Schlaganfall und fiel ins Koma. Die Computertomografie (CT) zeigte einen Bluterguss (Hämatom) von fünf Zentimetern in der rechten Kopfseite, die linke Körperhälfte war gelähmt. Sie kam wieder zu Bewusstsein, die Ärzte gaben jedoch keine Hoffnung, da in solchen Fällen nur zwei Prozent der Patienten überleben. Am neunten Tag fiel sie wieder ins Koma. Der Blutdruck stieg auf 280/180 mm/Hg, und die Ärzte sagten einen Dauerschaden des Gehirns voraus. Eine Freundin legte ihr ein Bild von Bruno Gröning unter das Kopfkissen und nahm für sie den Heilstrom auf. Nach 20 Minuten wurde ihr Atem ruhiger, und nach einer Stunde war ihr Blutdruck 160/100 mm/Hg. Bei einer zweiten CT-Aufnahme war der Bluterguss verschwunden. Nach sechzehn Wochen war sie wieder vollständig und dauerhaft geheilt.

- Frau I. T. (57) aus Sofia konnte nach einer gynäkologischen Operation im Mai 2004 den Urin nicht mehr halten. Die Ärzte diagnostizierten Stressinkontinenz, konnten aber nicht helfen. Sie berichtet: “Ich musste Pampers tragen, was eine schwere psychische Belastung für mich war. Medikamente und angeratene Therapien halfen nicht. Im Juni 2007 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Seit August 2007 habe ich kein Problem mehr mit dem Urinhalten und freue mich meines Lebens.”

Echte „Entwicklungszusammenarbeit“

Das ist für mich echte „Entwicklungszusammenarbeit“ die Freude macht, weil sie sichtbaren und dauerhaften Erfolg bringt.

Zusätzlich mache ich für den Bruno Gröning-Freundeskreis gleichartige Aufbauarbeit für einige Staaten in den USA rund um Chicago sowie in einer Gruppe von Ländern in Europa. Gleichzeitig leite ich die Organisation von weltweiten Wanderwochen im Bruno Gröning-Freundeskreis.

Ich empfinde eine ganz große Dankbarkeit und Freude, neben unseren eigenen großartigen Heilungen vielen Menschen auf der Welt diesen kostenlosen und erfolgreichen Weg aufzuzeigen, auf dem sie ebensolche Hilfen und Heilungen erlangen können, wie wir die Heilung alle fünf in unserer Familie erhalten und behalten haben.