Wissenschaftler kommen zu Wort
Die Heilwelle geht genauso durch den Äther, durch die Wand, durch Berg und Erde wie die Radiowelle. Diese ist künstlich und jene ist natürlich. Deswegen ist es möglich, dass Sie auch zu Hause oder gleich, wo Sie sich befinden, wenn Sie sich die Zeit nehmen, auch die Heilwelle empfangen.
Die Heilwelle geht genauso durch den Äther, durch die Wand, durch Berg und Erde wie die Radiowelle. Diese ist künstlich und jene ist natürlich. Deswegen ist es möglich, dass Sie auch zu Hause oder gleich, wo Sie sich befinden, wenn Sie sich die Zeit nehmen, auch die Heilwelle empfangen. Bruno Gröning
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18 Jahre Drogen, erfolglose Entzüge und dann die spontane Heilung

Ein ganz persönlicher Bericht von Frau A. M. (2010)

Frau M. schildert ihre wohlbehütete Jugendzeit mit 9 Geschwistern und lieben Eltern in einem großen Haus auf dem Lande. Als 16-Jährige geriet sie aus Neugierde in die Welt der Drogen. Es begann „harmlos“ mit Haschisch, und noch lange glaubte sie, alles im Griff zu haben, aber das täuschte. Über die Jahre wurde aus dem ersten Probieren ein stetig zunehmender Mischkonsum aller verfügbaren Drogen. Schließlich  benötigte sie täglich 1 bis 2 Gramm Heroin, um überhaupt leben zu können. Jeder Versuch, davon freizuwerden, scheiterte kläglich.

Ich erlebte als neuntes von zehn Kindern eine wunderschöne Kindheit und fühlte mich im Schutze unserer Großfamilie sehr geborgen. Wir wohnten in einem großen Haus auf dem Lande, und meine Mutter war immer bei uns Kindern zu Hause. Materiell besaßen wir keine Reichtümer, aber wir hatten die besten Eltern, die uns liebevoll erzogen und uns eine sorgenfreie, unbeschwerte Kindheit schenkten, Eltern, die immer ein offenes Ohr und Zeit für uns Kinder hatten. Denke ich an meine Kindheit zurück, dann sehe ich mich glücklich mit meinen Geschwistern in der Natur spielen. Aber ich sehe auch ein ängstliches, schüchternes Kind mit wenig Selbstvertrauen.

Ich machte meine Schulausbildung und begann anschließend eine Lehre als Textilverkäuferin. Mit 15 Jahren lernte ich Manfred, meinen späteren Ehemann, kennen. Er wurde zum wichtigsten und liebsten Menschen in meinem Leben. Als ich 16 oder 17 Jahre alt war, lud uns ein Freund von Manfred auf einen Joint (gedrehte Zigarette mit Haschisch) ein. Zuvor kamen sowohl wir beide als auch dieser Freund noch nie mit Drogen in Berührung. Wir drei waren jung, unerfahren, auch neugierig, und daher waren wir uns der großen Gefahr absolut nicht bewusst, die sich mit unserem ersten Drogenversuch anbahnte. Ich weiß nicht, ob ich die Wirkung gleich beim ersten Mal spürte, aber wir rauchten beim nächsten Treffen wiederum. Ich bemerkte, dass ich auf einmal wie ausgewechselt war. Plötzlich war ich nicht mehr schüchtern, sondern gesprächig, offen, lustig – so wie ich immer sein wollte. Wir ließen uns noch einige Male einladen, kauften dann aber schon selber und rauchten anfangs nur an den Wochenenden. Nach kurzer Zeit rauchten wir täglich abends nach der Arbeit, und nach ungefähr einem halben Jahr rauchten wir auch schon tagsüber. Wenn ich zur Arbeit ging, rauchte ich bereits morgens nach dem Frühstück Joints.

Bald rauchte ich drei Gramm pro Tag, und es wurde immer mehr. Die meisten Joints raucht man nicht alleine, sondern durch gegenseitiges Einladen und Anbieten unter „Freunden“. Ich rauchte während der Arbeit, beim Autofahren und wann immer ich etwas zur Verfügung hatte. Mit Augentropfen gegen rote Augen konnte ich es ganz gut verbergen.

Im Laufe der Jahre lernte ich immer mehr Jugendliche kennen, die Drogen zu sich nahmen. So experimentierte ich ein wenig und nahm bald regelmäßig Speed, Kokain, halluzinogene Pilze, LSD-Trips, Alkohol mit Tabletten wie Rohypnol, Lexotanil und viele andere Drogen. Ich nahm alles, was mir angeboten wurde. Auch wenn ich deren Wirkung nicht kannte, es war mir völlig egal, ich wollte einfach nur zugedröhnt und nicht nüchtern sein.

Wenn ich heute so zurückdenke, ist mir kein Tag bekannt, an dem ich nüchtern war. Es ging alles so schleichend: Plötzlich kennt und trifft man nur noch solche Menschen von der Szene, die ebenfalls Drogen nehmen, mit anderen kann man nichts mehr anfangen. Mir fiel damals nicht auf, wie sich meine Persönlichkeit immer mehr veränderte und ich immer mehr in die Abhängigkeit rutschte. Damals dachte ich, dass ich noch alles unter Kontrolle hätte, ich nicht abhängig sei und jederzeit aufhören könne, wenn ich nur wollte. Ich bemerkte auch nicht, dass ich mich immer mehr von meiner Familie entfernte, von der Familie, auf die ich immer so stolz war, mit der ich immer einen so guten Kontakt hatte und die mir Kraft gab.

Mit dieser Lebenseinstellung und im Kontakt mit der Drogenszene lebten mein Mann und ich einige Jahre so dahin. Als ich 29 Jahre alt war, starb mein Mann ganz plötzlich bei einem Verkehrsunfall. Von da an ging es mit mir so richtig bergab… Plötzlich war der wichtigste und wertvollste Mensch in meinem Leben nicht mehr da! Dadurch verlor ich jeglichen Halt in meinem Leben. Um meinen seelischen Schmerz zu betäuben und um zu vergessen, begann ich, zusätzlich zu all' den anderen vorher genannten Drogen auch Heroin zu nehmen. Anfangs rauchte und schnupfte ich es. An jenen Tag erinnere ich mich noch genau: Ich war bei einem Pärchen, das schon seit vielen Jahren Heroin spritzte, und ich spürte die ersten Entzugserscheinungen. Es gab an diesem Tag kein Heroin. Das Einzige, was es gab, waren Filter, die sich das Pärchen aufhob. Meine Entzugsschmerzen wurden immer schlimmer, und ich flehte die Beiden an, mir ein paar Filter zu geben. Sie wollten es mir noch ausreden und meinten: Einmal spritzen, immer spritzen. Mir aber war das zu diesem Zeitpunkt egal, denn ich hielt es ohne Heroin nicht mehr aus. Ich kochte mir die Filter und von da an spritzte ich mir das Heroin. Es folgten die schlimmsten sechs Jahre meines Lebens! Je nach Qualität brauchte ich täglich zwischen ein und zwei Gramm Heroin plus die anderen Drogen.

Ohne Heroin war ich zu nichts mehr fähig. Ich konnte auch nichts mehr essen oder trinken. Nicht einmal ein Schluck Wasser blieb in meinem Magen, dazu kamen Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost, Krämpfe, Kälte und Schmerzen am ganzen Körper – so schlimme Zustände, dass ich mir nur noch den Tod gewünscht habe. Hatte ich kein Heroin, begann der Entzug schon nach ein paar Stunden. Wenn ich dann wieder Heroin nahm, gingen alle Schmerzen weg, ich konnte wieder essen und trinken und fühlte mich gut. Hinzu kamen aber auch noch die Ängste vor der Polizei, denn ohne untereinander mit Drogen zu handeln, ging es nicht. Ich verkaufte alle meine Wertgegenstände (Schmuck, Fotoausrüstung usw.). Als ich überhaupt nichts mehr besaß – nicht einmal mehr eine Wohnung – so dass ich für längere Zeit bei meinem Bruder eine Unterkunft bekam, machte ich sehr hohe Schulden bei der Bank. Als ich aber auch von dort kein Geld mehr bekam, fing ich an, Drogen zu verkaufen und zu schmuggeln. Immer hatte ich Angst, Angst, dass mir die Drogen ausgehen, Angst, dass ich erwischt werde, oft blieb ich tagelang in einem Raum und ließ keinen Menschen an mich heran. Bei einer Körpergröße von 1,68 m war ich bereits auf 43 kg abgemagert, hatte Einstiche am ganzen Körper und sowohl seelisch als auch körperlich nur mehr ein Wrack.

Um meinen Eltern den Schmerz zu ersparen, den mein Anblick ihnen bot und weil ich mich auch sehr schämte, brach ich den Kontakt zu meiner Familie ab. In dieser Zeit hatte ich auch keinen Kontakt zu anderen „normalen“ Menschen. Trotzdem haben mich meine Eltern und meine Familie nie aufgegeben. Von meiner Mutter weiß ich, dass sie all' die Jahre für mich gebetet hat. Meine Schwester und ihr Mann halfen mir oftmals beim Versuch, aufzuhören, was ich aber nie schaffte.

Durch einen bekannten Arzt meiner Mutter war ich dreimal stationär auf Entzug im Krankenhaus. Dort bekam ich alle zwölf Stunden zehn Codidol 120 mg gegen die körperlichen Symptome des Entzugs. Trotz der Medikamente hatte ich Schmerzen am ganzen Körper, schlafen war unmöglich. Mein Zustand war so schlimm, und ich fühlte mich dermaßen elend, dass mich Selbstmordgedanken plagten. Ganz verzweifelt fuhr ich mit dem Lift in den 8. Stock, öffnete dort ein Gangfenster, um hinaus zu springen. Ich glaube, dass mich der liebe Gott im letzten Moment zurückhielt. Meine Eltern haben uns zwar von Kindheit an die Liebe Gottes und das Beten gelehrt und auch dass er immer für uns da ist, aber in meinen schlimmsten Jahren konnte ich ihn nicht mehr wahrnehmen, für mich schien er so weit weg zu sein. Trotz der Medikamente zur Linderung der körperlichen Entzugsschmerzen waren diese so unerträglich, dass ich mir durch einen Freund heimlich Heroin in das Krankenhaus bringen ließ. Dadurch wurde nicht einmal eine körperliche Entwöhnung erreicht. So ging ich jedes Mal ohne jede Besserung wieder nach Hause.
Oft hatte ich kein Geld mehr für Heroin oder andere Drogen, dann schluckte ich Mohnkapseln und alles Mögliche, um den körperlichen Entzug auszuhalten. In dieser Zeit wollte ich oft nur noch sterben – ich wusste keinen Ausweg mehr.

Ein „kalter“ Entzug

Im Frühjahr 1994 war meine Situation so, dass ich von einer Minute auf die andere, an keine einzige Droge mehr heran kam und das über einen Zeitraum von 9 Wochen. Ich war gezwungen, einen „kalten“ Entzug zu ertragen, d. h., ganz ohne Medikamente zur Linderung der körperlichen Symptome. Die Qualen waren unvorstellbar. Ich glaubte, es nicht zu überleben. Damals dachte ich und schwor mir: „Wenn ich das überlebe, nehme ich nie wieder Drogen.“ 

Als die 9 Wochen zu Ende gingen, fühlte ich mich körperlich schon sehr gut, d. h., alle Schmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost usw. waren überwunden, und ich konnte wieder essen und trinken ohne Erbrechen. Jedoch in meinem Kopf kreiste immer nur ein Gedanke: „Heroin, Heroin, Heroin, ...“. Einen anderen Gedanken konnte ich gar nicht aufnehmen. Die Gier nach Drogen bestand unverändert.

Meine Schwester holte mich mit dem Auto ab. Etwa 30 Minuten konnte ich es unterdrücken, aber dann flehte ich sie an, mich zu einem „Freund“ zu fahren, damit ich mir wieder etwas kaufen könne. Sie brachte mich dorthin (alles hätte ich dafür getan). Ich kaufte das Heroin und spritzte es mir sofort. Alle guten Vorsätze waren dahin! Alles war wieder beim Alten. Regelmäßig konsumierte ich weiter das Heroin sowie alle erreichbaren Drogen und konnte nur zusehen, wie mein Körper mehr und mehr abbaute – bis zum Oktober 1998.

Damals sah ich im Wartezimmer bei einem Arzt zufällig einen Flyer. Es war die Einladung zu einem Informationsvortrag mit Arzt über Hilfe und Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings. Ich erinnere mich noch genau, dass mich das Bild von Bruno Gröning auf dem Flyer sehr ansprach, und deshalb nahm ich einen mit.

Informationsvortrag mit Arzt

Am 22. Oktober 1998 fuhr mein Bruder mit mir zu diesem Arzt-Info. Vor der Abfahrt rauchte ich noch schnell einen Joint, so war ich bei diesem Vortrag alles andere als nüchtern. Ich saß da und wusste eigentlich gar nicht, worum es geht. Hinterher erinnerte ich mich nur noch an das Bild von Bruno Gröning, an einen Erfolgsbericht über eine Krebsheilung und an die schöne Musik.

Nach dem Ärzte-Info fuhr ich mit meinem Bruder wieder nach Hause und bekam den Gedanken: “Jetzt hörst du mit dem Haschischrauchen auf.“ So habe ich es gleich meinem Bruder gesagt. Der reagierte ungläubig, lächelte und sagte etwa, wieder einmal? Er kannte mich lange genug.

Danach habe ich die Drogen einfach vergessen

Erst einige Tage später bemerkte ich, dass ich ganz vergessen hatte Drogen zu nehmen. Kein Gedanke, kein Verlangen, keine Entzugsschmerzen, nichts, gar nichts – als hätte ich niemals Drogen genommen.

Seit diesem Abend, dem 22. Oktober 1998 bis heute, Januar 2010, habe ich nie wieder Heroin, Kokain, Speed usw. genommen, und es sind keinerlei körperlliche Entzugserscheinungen aufgetreten. Was ich aber noch wichtiger und großartiger empfinde, ist das völlige Ausbleiben der gedanklichen Zwänge, immer an das Heroin denken zu müssen. Alle Ängste und Depressionen sind verschwunden. Seitdem fühle ich mich wie aus einem Kerker befreit.

Im Dezember 1998 kam ich über einen Zeitraum von etwa 14 Tagen wiederholt in Situationen, die mich zum Mitrauchen von Haschisch verleiteten. Wenn ich mitrauchte, fühlte ich mich körperlich und psychisch sehr schlecht. Ohne jegliche Gefühle von Entzug konnte ich damit wieder aufhören und habe danach auch nie wieder Haschisch geraucht.

Mein größter Wunsch wurde wahr, ich wurde von aller Sucht befreit!

18 Jahre lang bestimmten die Drogen mein Leben - sechs Jahre davon war ich schwerstens heroinabhängig. Ich saß nur in diesem einem Vortrag über Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings und alles in meinem Leben wurde wieder gut.

Im November 1998 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Seither besuche ich so viele Gemeinschaften wie möglich (drei Wochen möchte ich nicht auf die nächste Gemeinschaftsstunde warten) und stelle mich täglich zweimal auf den Empfang des Heilstroms ein. Ich bin sehr dankbar, in diesem göttlichen Werk mithelfen zu dürfen und dass ich einen Freund gefunden habe, der mir geistig in jeder Situation zur Seite steht. Mein Leben hat wieder einen Sinn bekommen, egal welche Prüfungen und Herausforderungen noch auf mich zukommen. Ich fühle mich nie mehr allein, und das gibt mir Kraft und Lebensmut.

Ich kann jetzt nüchtern, mutig, selbstbewusst und fröhlich sein, so wie ich es immer sein wollte. Ich habe wieder große Freude am Leben und erneut auch einen sehr guten Kontakt zu meiner Familie. Im August 2008 schenkte mir mein Vater eine Eigentumswohnung. Nach zehn Jahren konnte er mir wieder vertrauen und das, obwohl ich meine Eltern so oft belogen, enttäuscht und ihnen unendlich viel Kummer und Sorgen bereitet habe. Sein Vertrauen ist für mich ein großes Geschenk. Es fällt mir schwer, dafür die richtigen Worte zu finden. Ich arbeite in der Kinderbetreuung und konnte inzwischen auch die hohen Schulden bei der Bank infolge des Drogenkonsums bezahlen, die letzte Rate im Dezember 2008. An Körpergewicht habe ich wieder zugenommen und bin jetzt mit 53 kg normal schlank. Ich fühle mich kraftvoll, froh und glücklich und freue mich jeden Morgen, dass ich gesund aufstehen kann und noch leben darf. Von den 20 so genannten Freunden, ich nenne sie „Drogenfreunde“, haben im Jahre 1998 noch etwa fünf gelebt, und ich weiß nicht, ob von diesen noch welche am Leben sind. Ich bin meinen Eltern und allen Menschen sehr dankbar, die mir geholfen haben, aus diesem Sumpf gesund heraus zu kommen.

Ich will nicht müde werden, meine große Heilung zu bezeugen,

um besonders die jungen Menschen vor den Gefahren der Drogen zu warnen oder ihnen Mut zu machen, dass es für jeden einen Ausweg gibt. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich ging den Weg durch die Hölle. Jetzt weiß ich, dass ich mir mit der Aufnahme des Heilstroms die Kraft für mein Leben holen kann, die Kraft, die mir Gesundheit, Lebensfreude, Mut, Schutz, Zuversicht und Frieden im Herzen gibt. Es fällt mir nicht leicht, in der Öffentlichkeit meine persönlichen Erlebnisse so offen und ehrlich darzulegen, aber der Zweck heiligt die Mittel.

Meine spontane Drogenheilung, ohne jegliche Entzugserscheinungen, die nun schon über 11 Jahre besteht, ist für mich ein echtes Herrgotts-Wunder.
Ich danke Gottvater und meinen lieben Freund Bruno Gröning von ganzem Herzen für diese große Heilung, für mein neues Leben!

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