Wissenschaftler kommen zu Wort
Die Krankheit gehört 
nicht zum Menschen.
Die Krankheit gehört
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Bruno Gröning
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Die wissenschaftliche Psychologie und ihre Neuorientierung durch die Lehre Bruno Grönings

Bericht von Herrn Prof. em. Dr. habil.  G. H., Diplompsychologe (2010)

Mein Berufsleben in der wissenschaftlichen Psychologie

Nach einem Hochschulstudium der Biologie qualifizierte ich mich in einem zusätzlichen externen Studium an der Universität Leipzig zum Diplompsychologen. An der Pädagogischen Hochschule in Halle arbeitete ich in Lehre und Forschung im Fach Psychologie. In dieser Zeit habilitierte ich und wurde zum Professor berufen. Als Dekan betreute ich unter anderem den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Erziehungswissenschaften. Des Weiteren war ich Leiter des Forschungsteams der Psychologen.

Die wissenschaftlich orientierte Psychologie ist in der Bestimmung ihres Gegenstandes uneinheitlich. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert definierten Psychologen unsere Wissenschaft als die Lehre von den „Tatbeständen und Gesetzen des Erlebens“. Der Behaviorismus (Verhaltenspsychologie) erklärt die Psychologie als Studium des reinen Verhaltens. Heute wird unter dem Begriff Psychologie allgemein die Wissenschaft über das Zusammenwirken von Erleben und Verhalten verstanden. Psychische Vorgänge des Denkens, der Gefühle, des Willens und des Handelns, der Orientierung und der Verhaltensregulation sind dabei wesentliche Untersuchungsrichtungen.

Der Zeit verhaftet gewannen für mich Forschungsergebnisse dann an Wert, wenn unter naturwissenschaftlichen Bedingungen experimentiert wurde. Entsprechend wurden seelische Vorgänge und das Verhalten ausgewählt, analysiert und gedeutet. Der Wahrheitsgehalt eines Untersuchungsergebnisses wurde daran gemessen und bewertet, wie gekonnt und ausgeklügelt ein Untersuchungsergebnis durch mathematische, informations- und wahrscheinlichkeitstheoretische Modelle abgesichert werden konnte.

Bezogen auf die Medizin stellte ich fest, dass sie in weiten Bereichen die Psychologie aus ihrer Praxis ausschloss, weil sie sich einengte auf Symptombehandlung, weil sie ihre Heilerfolge abhängig machte von der Chemo-, Apparate-, Strahlungsmedizin und von operativen Eingriffen. Mir ging es darum, die Psychotherapie in die medizinische Behandlung voll zu integrieren. Eine Forderung, um die auch heute noch gerungen wird.

Mein erster Kontakt mit der Lehre Bruno Grönings

Tiefgreifende Erlebnisse änderten mein Weltbild seit Anfang der neunziger Jahre radikal. In der Zeit meiner Pensionierung 1991 erkrankte ich lebensbedrohlich am Herzen und wurde nach zweimaligem Krankenhausaufenthalt als ungeheilt entlassen.
In meiner Not suchte ich nach Selbstheilungsmethoden, probierte viele Wege aus und stieß „ zufällig“ auf Bruno Gröning. Mich zog seine Lehre an, ich befolgte sie nach besten Kräften und wurde gesund. Mich beeindruckten seine Aussagen zur Heilbarkeit des „Unheilbaren“. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, als ich erkannte, wie unwissend ich mein Leben geführt hatte.

Erkenntnisse zur wissenschaftlichen Psychologie

Eigene Erfahrungen von Hilfen und Heilungen auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings, seine Aussagen dazu und die Dokumentation der vielen Heilungen, machten eine Neuorientierung meines Verständnisses der Psychologie dringend erforderlich. Von der wissenschaftlichen Psychologie sind mir vergleichbare Erfolge nicht bekannt. Ich konnte erkennen, dass die Einengung auf die materiegebundene Denkweise die Realität der Schöpfung verdeckte. Primär ist der Geist, sekundär sind Seele und Körper. Die Begrenztheit meines Psychologieverständnisses wich einer neuen Sichtweise.

Um es auf den Punkt zu bringen, gilt für die Psychologie das Gleiche wie für die Medizin: Die Lehre Bruno Grönings ist die Lehre von den Gesetzen Gottes, und diese Gesetze bestimmen über Gesundheit und Krankheit. Diese Lehre ist das Tor zum Reiche Gottes. Hier beherrscht der Geist die Materie.

Die Schöpfung ist Gotteswerk. Körper, Seele und Geist wirken als einheitliches Ganzes zusammen, wobei der Geist den Körper über die Seele reguliert. Der Geist ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig.

Es musste erst ein Bruno Gröning kommen, der uns für alle verständlich wieder zu Gott führt. Seine Lehre besticht in ihrer Einfachheit und Klarheit und ist von tiefem psychologischen Verständnis getragen. Er geht davon aus, dass es geistige Gesetze gibt, zu denen der Mensch zurückfinden muss, um sein Heil zu erreichen.

Phänomenale Erkenntnisse

Damit hat Bruno Gröning der Psychologie, der Medizin und sicher vielen weiteren Wissenschaften ein neues Gesicht verliehen und dem Geist die zentrale Stellung eingeräumt. Seine seelsorgerischen Hilfen sind reichhaltig und eindeutig und gleichzeitig Programm für ein ganzheitliches Vorgehen im Heilungsprozess der Hilfesuchenden.

Um Hilfen und Heilung zu erlangen, muss der Mensch der einfachen Lehre Bruno Grönings folgen. Mittels seines freien Willens entscheidet er sich, wohin er gehört. Entscheidet er sich für das Gute, für die Gesundheit, für sein Wohlergehen, dann kann er dies erhalten. Bruno Gröning sagt: „Der Mensch handelt nach seinem Willen. Wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat.“   und weiter: „Es ist so wichtig, was der Mensch für Gedanken aufnimmt, denn Gedanken sind Kräfte. Will der Mensch gut, so hilft ihm Gott; will er bös, so hilft ihm Satan“ .

Der freie Wille

Den freien Willen bezeichnete Bruno Gröning als das höchste Geschenk Gottes an den Menschen. Der Mensch setzt sich die Ziele, er entscheidet und entschließt sich zur Tat. Somit trägt er auch die Verantwortung für sein Handeln.

Mit dem Verstand, mit dem menschlichen Denken, mit seinem Intellekt kann der Mensch die Gesetze Gottes nicht erfassen. Der Mensch missachtete mit seinem Hochmut die Ordnungsprinzipien Gottes. So entstanden Neid, Missgunst und Streit. Geldgier, Besitz- und Machtstreben führten zu Kriegen und zur Vernichtung moralischer und materieller Werte. Der Mensch wurde menschenhörig, wandte sich von Gott ab, und das Böse beherrschte ihn. Seine Seele hat sich Gott und seiner Wahrheit verschlossen, sie geriet ganz in die Macht des Bösen.

Göttliche Ordnung für Lebensfreude, Gesundheit, Frieden, ...

Um die göttliche Ordnung wieder herzustellen, um wieder gotthörig zu werden, muss der Mensch umkehren. Er muss wieder zu Gott finden. Das geschieht dadurch, dass er in die Stille geht, zur Selbsterkenntnis kommt, und über den freien Willen sich Gott in Demut zuwendet, um Lebensenergie und Vergebung bittet und den Heilstrom regelmäßig aufnimmt. Die wiedergewonnene Lebensenergie erst macht ihn lebens- und existenzfähig. Er gewinnt wieder Lebensfreude, ihm fließen Gesundheit, Frieden und Harmonie zu. Seine Herzenswünsche werden erfüllt und ihn begleitet ein ungeahntes Glücksgefühl.

Bruno Gröning ist zu uns gekommen, um uns wieder zu Kindern Gottes werden zu lassen. Er verbindet uns wieder mit Gott. Er will uns zu dem Platz zurückführen, auf den Gott uns gestellt hat. Seine zentrale Botschaft soll uns dabei immer bewusst sein und unser Handeln bestimmen: „Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft“.

Der Geist beherrscht die Materie

Indem Bruno Gröning die Bedeutung des Fühlens, Wollens und Denkens als wichtige Regulationskomponenten in seine Lehre einbezog, leistete er für die Psychologie als Wissenschaft den entscheidenden Beitrag zu ihrer Umgestaltung. Dieser liegt darin, dass er uns deutlich zu erkennen gibt, dass der geistige, also der göttliche Schöpfungsquell Ursprung und Gestaltungsfaktor allen Seins ist. Damit wird eindeutig dem Geist, der Idee, dem Gedanken, dem Wort, also dem Göttlichen die Priorität des Geschehens zugesprochen. Das bedeutet, dass folglich der Geist über die psychischen, physiologischen und körperlichen Prozesse bestimmt. Grundlage für eine gesunde und harmonische Lebensweise ist der Glaube an Gott. „Ohne Glaube kein Leben! Das Leben ist Gott!“ 

Negative Gedanken und Taten sind die Keimzellen für Krankheit, Not und Elend. Diese soll der Mensch durch seinen freien Willen abwehren. Der Glaube an Gottes Hilfe ist der Nährboden für jeden Heilungsprozess. Die regelmäßig aufzunehmende Heilkraft, der Heilstrom, bewirkt bei richtiger gedanklicher Einstellung einen alles entscheidenden Umstellungs- und Reinigungsprozess im Menschen.

Grundlegende Aussagen Bruno Grönings

Die folgenden grundlegenden Aussagen Bruno Grönings geben der Psychologie eine völlige Neuorientierung:
„Der Mensch ist ein göttliches Geschöpf. Er besteht aus Geist, Seele und Körper. Ein Mensch ist er deshalb, weil Gott ihm einen erdgebundenen Körper verliehen hat. Hierselbst hat er, der Mensch, die große Aufgabe, allein für das Wohl seines Körpers zu sorgen.“ 
„Ein gesunder Geist beherrscht seinen Körper.“ 
„Denken Sie nur Gutes, sprechen Sie nur Gutes, tun Sie nur Gutes.“ 
„Meine Heilungen beruhen auf einer innerhalb der göttlichen Ordnung der Natur liegenden Kraft und nicht auf einer Durchbrechung von Naturgesetzen.“ 

Für die Psychologie ist es bedeutsam, ihren Gegenstand nicht auf die Seelentätigkeit zu beschränken und zu definieren. Wörtlich sagte Bruno Gröning dazu:
„Sagen wir ruhig, ich bin ein kleiner Seelsorger, ich sorge mich um die Seele, ich öffne sie, ich weiß, wie sie zu öffnen ist, um den Menschen zu befreien“. 

Vom passiven Erleiden zum aktiv–schöpferischen Handeln

Bruno Gröning hat uns gelehrt, wie wir den Heilstrom aufnehmen und mit ihm umgehen können. Tief im Herzen ruht die Eingebundenheit des Menschen in der göttlichen Ordnung. Vom passiven Erleidenden werden wir zum aktiv–schöpferischen Handeln bewegt. Deshalb mahnt uns Bruno Gröning immer wieder zum Einstellen auf Gott und seine Schöpferkraft. Jeglicher Blockierung durch das Böse sollen wir entgegenwirken, es abgeben, uns von ihm trennen. Beim Einstellen kommen wir in Ruhe und Entspannung. In diesem Zustand werden wir resonanzfähig, empfindsam und sensibel für geistige Impulse. In dieser von göttlicher Intuition getragenen Stimmungslage öffnen wir unsere Seele und können den Heilstrom, Schwingungen, Signale und Botschaften aus dem Reiche Gottes empfangen. Dabei erfahren wir, dass wir Kinder Gottes sind, der uns hilft und heilt. Im Einssein mit Gott wendet sich unser Verstand innenwärts und entdeckt, dass der Geist der Urheber aller Schöpfung ist. Wir erfühlen die Gewissheit, dass der Geist in seiner schöpferischen und lenkenden Kraft auch der Gott der Liebe ist, der Allmacht, der Vollkommenheit und Weisheit. Aus dem Einssein mit Gott erfassen wir die Erdgebundenheit unseres Körpers und erkennen, dass die Seele der Mittler ist zwischen uns und Gottes Bestimmungen.
„Gottverbundensein - das ist alles“, sagte Bruno Gröning .

Es ist höchste Zeit, dass auch die Psychologie zurückfindet zu ihren Wurzeln, als Priester noch zugleich Seelsorger, Arzt und Heiler waren und die stete Verbindung mit Gott, dem Urquell der Schöpfung hatten.