Wissenschaftler kommen zu Wort
Die Krankheit gehört 
nicht zum Menschen.
Die Krankheit gehört
nicht zum Menschen.
Bruno Gröning
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Die Weisheit der Schöpfung – Einfluss der Gedanken auf den Organismus aus der Sicht der Medizin

Bericht von Herrn Dr. med. W. A. (2010)

Es ist nun schon einige Zeit her, seitdem ich die Lehre Bruno Grönings kennengelernt habe. Ich war damals noch im Medizinstudium und arbeitete an meiner Dissertation, da erhielt ich auf einer Messe einen Flyer über einen Menschen, welcher ein Geistheiler sei. Im Studium hatte ich noch nichts über Spontanremissionen gehört. Selbst war ich immer daran interessiert zu erfahren, was geschieht, wenn Menschen beten. Warum verändert das Immunsystem plötzlich seine Regulation und ein von Krebs gezeichneter Mensch wird völlig gesund? Bereits als Kind erlebte ich während einer schweren Krebserkrankung meiner Mutter die Spontanremission eines hoch malignen Non Hodkin Lymphom, welches sich bereits im Endstadium befand und weit metastasiert war. Es bestand keinerlei Hoffnung auf Heilung, und die Lebenserwartung war nur noch etwa 3 Monate. Durch ein inniges Gebet kam es zu einer vollständigen Ausheilung der Krankheit (Lit. Welkisch). Dieses Erlebnis hat mich durch mein weiteres Leben begleitet.

Ich hatte bereits Dr. Simonton (amerikanischer Arzt und Krebsforscher) und seine Methode kennengelernt. Dr. Simonton sagte in einem seiner Seminare: „Es ist gleich, ob der Mensch durch Ziegenmilch oder ein anderes Mittel seine Spontanremission erhält. Entscheidend ist, dass er auf die Methode vertraut und daran glaubt“.

Die Information auf diesem Flyer hier war anders

Doch hier auf dem Flyer unterschied sich die Information von dem, was ich bisher gehört hatte. Ein bereits verstorbener Geistheiler sollte angeblich auch heute noch auf Menschen wirken, und es würden auch Heilungen geschehen. Ich hatte als Medizinstudent vor dem zweiten Staatsexamen auch einen Stolz und das Gefühl, die Natur und Wissenschaft kennengelernt zu haben. Deshalb konnte ich darüber nur lächeln. Doch der dann folgende Satz der freundlichen Standbetreuerin lautete, dass Heilungen beobachtet würden, welche medizinisch als unheilbar gelten. Mir wurden auch sogleich Berichte von angeblich Geheilten in die Hand gedrückt, darunter Heilungen von angeborener Innenohrschwerhörigkeit oder intestinaler Lymphangiektasie (Fehlbildung der Lymphgefäße im Darm.), d. h. Erkrankungen, bei denen es nach meinem damaligen Kenntnisstand keine Spontanremission geben konnte.

Das war genug, ich gab ihr den Flyer zurück,

da ich über so viel Arroganz und Behauptung verärgert war. Auch der anschließende Hinweis, dass auch Mediziner in diesem Freundeskreis mitarbeiten würden, konnte mich nicht mehr zurückhalten.
Ich dachte mir: Das ist unmöglich, diese Art von Heilungen bei solchen Diagnosen gibt es nicht, auch nicht in den Studien von Dr. Simonton und in dem damals noch neuen Fachbereich der Psychoonkologie. Als ich ihr den Flyer zurückgab, warf ich noch einen Blick auf das große Bild mit dem ernsten Gesicht und ging zum nächsten Stand. Damals, 1994, wusste ich noch nicht, dass mich diese Lehre einmal ernsthaft beschäftigen würde.

Es ließen mich die Gedanken nicht los,

dass der Körper durch eine Umkehr seines Immunsystems mit einer unheilbaren, chronischen Krankheit selbst fertig werden könnte. Ich begann die medizinische Literatur zu durchsuchen und fand erste Hinweise auf Studien, die sich mit der Heilung durch Gebet beschäftigten. Es waren jedoch noch zu wenig, als dass sich daraus eine Dissertation schreiben ließe. Schließlich bekam ich ein Jahr später erneut eine Einladung zu einem Vortrag über die Lehre Bruno Grönings und ging dort hin. Hier hörte ich von einem jungen Arzt, wie unheilbare Erkrankungen durch Anwenden der Lehre Bruno Grönings komplett verschwunden waren. Für mich war dies unfassbar. Nur die Tatsache, dass ein Mediziner diese Befunde präsentierte, ließ mich bis zum Schluss bleiben. Berichtet wurde über eine geistige Kraft, den „Heilstrom“, welche die Welt umgeben würde.

Danach begann ich den Heilstrom regelmäßig aufzunehmen

und bemerkte in den nächsten Wochen, dass sich in meinem Leben Vieles zum Guten veränderte. Langsam wurde mir deutlich, dass ich hier einen Schlüssel gefunden hatte zu meiner Frage, wie sich das Immunsystem eines Menschen innerhalb kurzer Zeit zu einer Krankheit völlig anders verhält und damit Heilung auslösen kann. Im Studium wurde diese Möglichkeit der Spontanremission von meinen damaligen Dozenten und Professoren immer als falsche Diagnosestellung oder Zufall bewertet. Ich bemerkte, dass von Seiten der akademischen Medizin Furcht vor einer noch unbekannten Möglichkeit bestand, nämlich Heilung des Körpers durch Vertrauen und Glauben an Gott erlangen zu können.

Mittlerweile hatte ich mein Studium beendet,

war approbiert und arbeitete an einer Universitätsklinik. Ich blieb im Freundeskreis, um die Lehre Bruno Grönings weiter kennenzulernen. In der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) konnte ich mit anderen Ärzten über deren Erfahrungen mit der Lehre Bruno Grönings sprechen. Gleichzeitig habe ich begonnen, schriftlich erfasste Bericht über Heilungen durch die Lehre Bruno Grönings zu kommentieren. Es wurden die unterschiedlichsten Heilungsverläufe beobachtet, häufig fanden sich darunter medizinisch völlig unerwartete Verläufe. Ich begann mich sehr gründlich mit dieser Thematik zu beschäftigen, ich recherchierte und studierte, um hierzu auch den aktuellen Stand von Forschung und Wissenschaft zu erfahren.

Von der amerikanischen Neuroimmunologin Kendance Pert (vgl. Pert 1989) wusste ich aus einem Vortrag, dass sich das Verhalten einiger Immunzellen bereits nach 30 Minuten einer Entspannungsübung durch die erhöhte Konzentration eines diese Immunzellen stimulierenden Faktors verändert (vgl. Rossi 1987). Die sog. Fresszellen (Makrophagen) waren beweglicher, das Immunsystem wurde durch Aktivierung der Rezeptoren im Bereich des Hirnstamms gestärkt. Jedoch fehlte in diesen Erklärungen noch Vieles, auf das Bruno Gröning für das Eintreten einer Heilung so viel Wert legte. Erst sehr viel später nach Einführung der funktionellen Kernspintomographie (fMRT) konnten in den Studien viele Hinweise gefunden werden, wie sehr die Lehre Bruno Grönings zutrifft.

Bruno Gröning erklärte häufig, wie wichtig es ist,

welche Art von Gedanken ein Mensch denkt

(positive, also lebensbejahende Gedankenmuster oder negative). Die Idee des positiven Denkens gab es schon lange und wurde von jedem mehr oder weniger belächelt als mögliches Konstrukt von ängstlichen Menschen. Auf einem Kongress über Psychoneuroimmunologie 2009 fand ich sehr viele Antworten, die immer wieder mit der Lehre Bruno Grönings übereinstimmen. Kandel findet z. B. heraus, dass Wörter und Gedanken den Verlauf von Herz-Kreislauferkrankungen, funktionellen Darmleiden und Störungen im Hormonhaushalt beeinflussen können (vgl. Kandel 2005). Candance Pert und Mitarbeiter fanden erste Hinweise darauf, das endogene Opiate und andere Neuropeptide sowie die dazugehörigen Rezeptoren Teil eines verhaltens-reglierenden psychosomatischen Netzwerks sind, welche die neurobiologischen Regelkreise beeinflussen (Pert 1989).
„Der Mensch, der die Macht des Wortes kennt, achtet sehr sorgfältig auf sein Sprechen. Er braucht nur die Wirkung seiner Worte zu beobachten. Durch sein gesprochenes Wort macht der Mensch sich ständig Gesetze.“

Diese und ähnliche Sätze hatte ich in den letzten Jahren oft gehört und verstand lange nicht, warum Bruno Gröning eine so große Bedeutung hier hineinlegte. Schließlich fand ich in der Studie des amerikanischen Schmerzforschers Toni Wager einen Hinweis darauf. Wager fand mit dem bildgebenden Verfahren des fMRI heraus: Die Erwartung einer Schmerzhemmung kann nicht nur den körperlichen Schmerz hemmen, sondern auch den Stoffwechsel und die Durchblutung, sowie die Aktivität des Hirnzentrums. Die suggestiven Worte des Arztes, ein Schmerzmittel gegeben zu haben, linderten in der Untersuchung den Schmerz (Wager 2004). Der Schweizer Physiologe und Professor an der Universität in Zürich, J. C. Ruegg, zieht hieraus den Schluss: Man kann den Schmerz willentlich wegdenken. Ebenso können psychosomatische Schmerzen unbewusst verstärkt werden, wenn diese für den Erkrankten das Bedürfnis nach mehr Zuwendung begünstigen (s. DeCharms 2005, Ruegg 2004).
Da war sie auf einmal wieder da, die Idee des positiven Denkens, und nun fanden sich hier nach und nach zahlreiche Hinweise darauf, wie wichtig die Worte und Gedanken sind, mit denen sich der Mensch beschäftigt.
„Es ist so wichtig, was der Mensch für Gedanken aufnimmt, denn Gedanken sind Kräfte. Will der Mensch gut, so hilft Ihm Gott.“

Gedankenmuster sind von großer Bedeutung für das Schmerzempfinden

„So genanntes positives Denken mindert den Schmerz. Hat ein Mensch hingegen durchweg Angst und befürchtet er stets das Schlimmste (Katastrophendenken), dann leidet er mehr unter einem Schmerz, den er im Hinblick auf das eigene Wohlergehen für wichtig erachtet“ (Ruegg 2004, Hasenbring 2000). Schritt für Schritt bestätigen sich die Worte von Bruno Gröning, die dieser lange vor den Studienergebnissen der Neurobiologie als Voraussetzung für eine Heilung sah. J. C. Ruegg fasst dies so zusammen: Unser sprachlich kodiertes (verbales) Denken und unser Glaube verändern durch Lernprozesse die neuronalen Netzwerke im vorderen Kortex (Großhirnrinde). Die veränderten Netzwerke wiederum beeinflussen unser Denken und Fühlen.

Unser Gehirn ist so gesprochen ein „achtsames Organ“. Es setzt umgehend unsere Worte und Gedanken in eine neuronale Schaltstruktur, d. h., in ein sog. Neuronales Netzwerk um, wie der Neurowissenschaftler Daniel Siegel in seinem Buch „Das achtsame Gehirn“ bemerkt (Siegel 2007). So können jedoch auch sog. fehlgeschaltete neuronale Netzwerke durch Lernprozesse bzw. durch Worte und Gedanken verändert werden. (Baxter 1992, Brody 1998, Gormann 2000, Schwartz 1996, Kelly 1991).
Der Neurologe Rainville (vgl. Rainville 1997, 1999) findet in seinen Untersuchungen heraus: „Das emotionale Gefühl des Schmerzes hängt davon ab, was wir glauben und denken, und der Stoffwechsel und die neuronale Aktivität des Schmerzzentrums werden nicht allein durch die schmerzhaften Reize beeinflusst, sondern auch durch Worte und Gedanken.“
In der Lehre Bruno Grönings findet sich hierzu die Entsprechung:
„Wenn ein Mensch an sein Leiden denkt, wenn ein Mensch an seine Schmerzen denkt, kann ich sie nicht abnehmen."

Es gibt noch viele weitere Untersuchungen und Erkenntnisse,
welche die Lehre Bruno Grönings bestätigen

Die Neurowissenschaft ist erst am Anfang, oder mit den Worten des leitenden Neurowissenschaftlers während eines Kongresses für Neurobiologie auf die Frage, ob wir wissen, wie das Gehirn funktioniere: „Keiner von uns weiß dies“.
Lutz konnte 2004 zeigen: Eine EEG-Studie an meditierenden buddhistischen Mönchen brachte das Ergebnis: Nach 10 Sek. einer willkürlich eingeleiteten Meditation kam es in weit voneinander entfernten Hirnregionen zu einer Synchronisierung und Zunahme der Amplitude von sog. Gammawellen. Das jahrelange mentale Training der Meditation bewirkte bei den buddhistischen Mönchen mit der Zeit nachhaltige Veränderungen in den neuronalen Netzwerken des Frontalhirns, insbesondere eine (im Vergleich zum rechten präfrontalen Kortex) stärkere Aktivierung des linken Stirnhirns. Er stellt die Schlussfolgerung auf:  „Offenbar können langjährige spirituelle Erfahrungen den menschlichen Geist und das menschliche Gehirn umgestalten – mit heilsamen Konsequenzen für das Gefühlsleben. Er wird gelassener und ausgeglichener“ (Lutz 2004).
Besonders interessiert hatte mich der Placebo-Effekt. Über die Lindauer Psychotherapietage 2009 hatte ich die Möglichkeit, eine längere Vortragsreihe von dem Innsbrucker Neurologen und Wissenschaftler Prof. C. Schubert anzuhören. Hier traf ich erneut auf die Studie, welche ich bereits vor einigen Jahren gelesen hatte. Der amerikanische Chirurg und Kniegelenksspezialist J. Moseley hatte bei 20 Patienten mit einer Kniegelenksentzündung und massiver Beschwerdesymptomatik eine Scheinoperation durchgeführt. Die Patienten waren narkotisiert worden, und das Kniegelenk wurde lediglich punktiert. Nach der Aufwachphase wurde ihnen mitgeteilt, dass die vollständige Operation durchgeführt worden sei (Mosely 1991). Die Patienten dieser Untersuchungsgruppe hatten selbst nach zwei Jahren keinerlei Beschwerden.

Wie konnte dies zustande kommen?

Placebo bedeutet „ich werde gefallen“ und hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Übersetzung des Psalms 116. (Ich werde dem Herrn gefallen im Lande der Lebenden), es kann auch übersetzt werden mit „ich werde einen Gefallen erweisen“. Mittlerweile wird auch in der psychoneuroimmunologischen Forschung deutlich, dass der Placebo-Effekt ein umfangreicher Komplex geworden ist, „der ein nützlicher Therapiebestandteil sein kann“, wie es von Prof. Schäfer in einem Beitrag formuliert wurde (Schäfer 2008). Bereits 1978 konnte in einer amerikanischen Studie von Levine gezeigt werden, wie die Placebo-Wirkung durch neurobiologische Prozesse im Körper vermittelt wird. Die bisherige Mystifizierung des Placebo-Effektes hatte dies noch nicht berücksichtigt. Levine verabreichte nach einer schweren Zahnoperation einer Studiengruppe eine intravenöse Injektion mit einem morphinhaltigen Schmerzmittel, die andere Gruppe erhielt nur eine kochsalzhaltige Lösung intravenös. Beiden Studiengruppenteilnehmern wurde erklärt, dass es sich um ein starkes Schmerzmittel handelt. (Levine et al 1978). Die Stärke der Schmerzen wurde mit einem speziellen Studienprotokoll nach Gabe der Studienmedikation erhoben. Die Teilnehmer, welche die Injektion mit Morphin erhalten hatten, berichteten erwartungsgemäß alle über eine vollständige Schmerzreduktion.

Bei der Placebo-Gruppe führte die intravenöse Gabe von Kochsalz-Placebo bei 9 Patienten zu einer signifikanten (statistisch deutlichen) 50 % Schmerzreduktion. Diese Gruppe wurde als Responder bezeichnet.

Bei den übrigen 14 Patienten der Placebo-Gruppe zeigte sich jedoch keine signfikante Schmerzveränderung, die Gruppe erhielt die Bezeichnung Nonresponder.

Anschließend erhielten beide Gruppen eine Injektion eines Medikaments, welches die Morphin-Wirkung aufhebt, eine sog. Antidot. Dieses wird in der Akutmedizin auch bei Morphinüberdosierungen verwendet, um so die Wirkung eines morphinhaltigen Schmerzmittels oder Morphin aufzuheben. (Der Wirkstoff dieses Medikaments heißt Naloxon).

Jetzt entdeckten die Mitarbeiter von Levine etwas Erstaunliches. Die Gruppe der Responder (diese hatten auf die Kochsalzgabe mit einer deutlichen Reduktion der Schmerzen reagiert) zeigten auf einmal nach der Injektion des Antidots erneut Schmerzen. Das Antidot hatte offensichtlich eine Morphin-Wirkung im Körper aufgehoben, antagonisiert, obwohl zuvor kein Morphin injiziert worden war. Levine und seine Mitarbeiter schlossen daraus: Der Körper selbst hatte für sich das Morphin selbst im ZNS produziert, um die von ihm gefühlten Schmerzen zu betäuben. Der Körper besitzt demnach die Möglichkeit zur Produktion und Ausschüttung eines eigenen morphinhaltigen Schmerzmittels. Und noch ein weiteres Detail war mit diesem Versuch deutlich geworden: Ein Placebo-Effekt kann auf der Freisetzung dieser körpereigenen Morphine (sog. Opiode) beruhen.

Schon die amerikanische Ärztin C. Pert hatte in ihren Forschungen herausgefunden, dass es einen Receptor für Morphin im Gehirn gibt. Also schloss sie daraus, dass der Körper selbst einen morphinähnlichen Stoff produzieren muss. Genau der Effekt lässt sich in der Studie von Levine bestätigen. Es konnte nach der Gabe eines Morphinantidots, mit dem die Wirkung von Morphin aufgehoben werden kann, festgestellt werden, dass bei den Teilnehmern dieser Placebo-Gruppe die Schmerzen wieder auftraten. Die Autoren der Studie schlossen daraus, dass also der hier vorliegende Placebo-Effekt auf der Freisetzung von körpereigenen Opioide (sog. Endogene Opioide) beruhte. Der Körper hatte nach dem Erhalt des Placebo-Schmerzmittels körpereigenes Morphin produziert und damit die Schmerzen unterdrückt. Wie auch Benedetti und Zubieta in ihren Arbeiten zeigen konnten: Es werden die gleichen Rezeptoren im Gehirn angesprochen, wenn nur eine schmerzlindernde Wirkung vom Patienten erwartet wird (Placebo) oder wenn tatsächlich ein schmerzstillendes Medikament gegeben wird. (Benedetti 2005, Zubieta 2005).

Es wird immer deutlicher, dass der Mensch durch seine Gedanken sein Immunsystem konditioniert

Der Placebo-Effekt ist demnach nicht mehr die angebliche Einbildung des Patienten „sondern stellt ein echtes, messbares Korrelat einer psychoneurobiologischen Reaktion des Organismus dar“ (Schäfer 2008). Es zeigt sich, dass dieser Effekt ein großer Komplex ist, welcher durch viele andere Faktoren zusätzlich beeinflusst wird und daher nicht mehr ohne weiteres standardisiert werden kann. So wird in weiteren Untersuchungen deutlich, dass auch die Applikationsform, das Verhältnis von Arzt-Patient, die Lebensauffassung des Patienten weitere Auswirkungen auf den Placebo-Effekt haben.

Gegenüber dem Placebo-Effekt gibt es noch den Nocebo-Effekt

Hierbei kommt es nach Verabreichung eines Placebos zu einer unerwünschten Nebenwirkung, dies äußert sich häufig in Übelkeit, Erbrechen, Schlafstörungen, Hauterscheinungen oder Herz-Kreislaufreaktionen. Es wird angenommen, dass eine verborgene Erwartungsangst, vielleicht auch ein Gefühl des Misstrauens gegenüber dem behandelnden Arzt oder gegenüber der Chemie des Medikaments für das Zustandekommen dieser Effekte verantwortlich ist (Hänsel 2008). Nocebo bedeutet in der Übersetzung: Ich werde nicht gefallen. Es ist die glaubensbedingte Wahrnehmung eines der Gesundheit abträglichen, also unerwünschten, Effektes. Die negative Erwartungshaltung führt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

Hier traf ich wieder auf die Aussage Bruno Grönings zu der Bedeutung der eigenen Gedanken. „Die Macht der schlechten Gedanken“, als Überschrift in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung vom 04.07.2009 (Bartens 2009) zeigt die Aktualität dieses Themas. Es ist also von großer Bedeutung, welche Gedanken der Mensch aufnimmt. Die Angst und das negative Gedankenmuster wird durch eine Aktivierung der linken Hemisphäre im Gehirn vermittelt, das Dopamin-System wird damit gehemmt. Das Dopamin-Hormon gilt als das Glückssystem, dass euphorische Gefühle vermittelt, wie der Neurologe J. Zubieta aus Ann Arbor zeigen konnte (Zubieta 2005).

Also hat das alte chinesische Sprichwort auf einmal wieder Bedeutung: „Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Besorgnis über deinem Kopf fliegen, aber du kannst verhindern, dass sie sich in deinem Kopf ein Nest bauen.“
War es tatsächlich von so großer Bedeutung, mit welchen Gedankenmustern sich der Patient beschäftigt? Und wie hatte ein „ungebildeter, nichtstudierter“ einfacher Mensch wie Bruno Gröning dies vor 50 Jahren schon wissen können?

Unsere Gedanken regulieren unseren Körper

Ich merkte nach und nach, dass unsere eigenen positiven Gedanken unseren Körper entscheidend regulieren und die Heilung und Erhaltung von Gesundheit ermöglichen. Die aufgenommen negativen Gedanken hemmen den Heilungsverlauf und versetzen den Organismus in größeren Stress, dies ermöglicht das Entstehen von Krankheiten und Schäden. C. Pert hatte dies einmal so formuliert: „Gott ist ein Neuropeptid“. Wir selbst entscheiden über unsere Gedanken, negative oder positive, und entscheiden damit für Krankheit oder Gesundheit, für Prävention oder für Schaden. In der traditionell Chinesischen Medizin ist die Bedeutung der Prävention schon lange fest integriert. So fußt die Philosophie dieser Therapierichtung darauf, durch eine gesunde Lebenseinstellung keine Krankheiten entstehen zu lassen.

Nocebo-Effekt

Inwieweit können nun Einwirkungen von außen einen Nocebo-Effekt bei einem Patienten hervorrufen? Dies kann schon durch den Apotheker geschehen, der den Patienten nach dem Verkauf des Medikaments bittet, die Packungsbeilage gründlich zu lesen, die Patienten werden dann schon vor Einnahme des Wirkstoffs ängstlich (Habermann 1998).

Speziell Personen aus dem Gesundheitswesen können einen großen negativen Effekt in Hinblick auf die Beeinflussung von hilfsbedürftigen Menschen haben (Spiegel 1997). Die Qualität des Arzt-Patienten-Gespräches, die richtige Wahl der Worte und die Beachtung einer möglichen Konditionierung des Patienten sind von enormer Bedeutung für die Placebo- oder Nocebo-Effekte (Rölli 2008). D. Rölli empfiehlt in seiner Publikation zum Nocebo-Effekt, dass im ärztlichen Gespräch Unsicherheiten abgebaut und keine neuen Ängste formuliert oder konditioniert werden sollten. Der Patient sollte Eigenverantwortung für seinen eigenen Körper entwickeln, und dies heißt konkret, er muss sich um die Wirkung der Aufnahme von negativen Gedanken bewusst sein. Dies gilt für beide, für Therapeut und Klient.

In der medizinischen Fachliteratur gehört zu diesem Themenkomplex noch das Fürbittegebet, im Angloamerikanischen als „Distant healing“ beschrieben. Auch hier begann ich nach klinischen Studien zu suchen. Dabei fanden sich zwei verschiedene Sichtweisen. „Die Naturwissenschaft arbeitet mit dem Kausalitätsprinzip“ und lehnt „supranaturale“ Wirkungen ab, wie dies der Hochschullehrer und Mediziner K. Engelhardt beschreibt. Der Gedanke oder die Vorstellung einer Heilung durch eine Schöpferkraft ist für die Medizin unmöglich geworden, weil das Naturgeschehen als ein reines gesetzmäßiges Geschehen verstanden wird. Eine Heilung durch eine göttliche Schöpferkraft wurde von der Medizin bisher als eine Durchbrechung des gesetzmäßigen Zusammenhangs des Naturgeschehens gesehen (Engelhardt 2003, Bultmann 2002).

Engelhardt geht noch weiter und überlegt: „Ärztliche Aufmerksamkeit und gute Kommunikation mit dem Kranken, [...] stärken die Hoffnung und den Glauben an die Besserung, die besonders bei funktionellen Beschwerden, affektiven Störungen und chronischen Leiden [...] über eine therapeutische Kraft verfügen.“ (Engelhardt 2003). Ich fand hier eine Parallele zu einem Zitat von Bruno Gröning: „Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft“. Bruno Gröning betonte immer wieder in seinen Ausführungen die essentielle Bedeutung von Vertrauen und Glauben.

Für die Medizin ist es bislang unmöglich gewesen,
eine Heilwirkung durch eine „göttliche Kraft“ einzugestehen,

wie dies bereits dargestellt werden konnte. Dennoch finden sich in den letzten 15 Jahren immer mehr Publikationen und Beiträge über die entsprechenden salutogenetischen, also Heilung begünstigenden Auswirkungen infolge einer positiven spirituellen Ausrichtung und Lebenseinstellung des Patienten (Peitinger 2007, Engelhardt 2003, Beutel 2007, König 2007).

Der amerikanische Hochschullehrer der Duke University Medical Center in Durham, H. König und sein Schweizer Kollege R. Hefti, gehen sogar noch weiter in einem Artikel in der Münchener Medizinischen Wochenschrift von 2007, den sie mit der schon provokativ gedachten Überschrift versehen: „Das Gebet als Therapeutikum?“ König kommt zu der Schlussfolgerung: „Die Antwort auf das Gebet im Sinne des individuellen und unverfügbaren Wirkens Gottes entzieht sich der statistischen Messbarkeit. Vielmehr verändert das fürbittende Gebet des Arztes für seinen Patienten die Qualität der Arzt-Patient-Beziehung und kann auf diese Weise eine unmittelbare Wirkung auf die Behandlung haben.“

Auswirkung des Fürbitte-Gebets

Und weiter schreibt König: „Das Gebet kann beim Patienten eigene Glaubensressourcen stärken und Zuversicht bezüglich seiner Krankheit oder eines geplanten Eingriffs wecken“ (Editor’s Correspondence, Arch Intern Med. 2000). An der Georgetown University wurde eine Studie mit einer Gebetsintervention mit 40 Patienten durchgeführt, welche bereits seit längerem an einer symptomatischen rheumatoiden Arthritis (ACR-Klasse II oder III) behandelt wurden, auch als Clearwater Studie benannt worden. Als Ergebnis zeigte sich gegenüber der Kontrollgruppe nach sechs Monaten ein Rückgang der schmerzhaften Gelenke (Mathews 2000). König vermutet, dass „ein direktes Fürbitte-Gebet, wie es in der Clearwater-Studie praktiziert wurde […] eigene Heilungsressourcen des Patienten aktiviert“ (König 2007). Ich fand noch weitere Studien, die sich mit der Auswirkung des Fürbitte-Gebets beschäftigten, zum Teil mit abweichenden Ergebnissen, die mit unterschiedlichem Studiendesign in Zusammenhang gebracht werden konnten. Zusammenfassend wird von den Autoren immer wieder betont, dass sich wohl das Wirken Gottes nicht in einer Studie mit entsprechendem Design nachweisen lässt (König 2007).
Sören Kierkegaards schreibt einige Sätze, die zur Ausrichtung ärztlicher Tätigkeit dienen sollten: „Jede wahre Kunst der Hilfe muss mit einer Erniedrigung anfangen.“ ... „Der Helfer muss zuerst […] begreifen, dass zu helfen, nicht zu herrschen ist, sondern zu dienen; – dass Helfen nicht eine Macht, sondern eine Geduldausübung ist.“ (Huseboe 2003). F. Unger fügt dazu, dass die Aufgabe des Arztes geleitet sein sollte „durch Barmherzigkeit gegenüber dem Kranken [...], dem er in Demut dienen soll.“ (Unger 2007).

 

Gedanken haben Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit

Zusammenfassend fand ich in den neuen Fachrichtungen (z. B. Neurobiologie und Psychoneuroimmunologie) eindeutig den Konsens, dass unsere Gedanken sehr wohl Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben.  

Je genauer ich diese Möglichkeit der Aufnahme der Göttlichen Kraft betrachtete, um so mehr kam die Frage auf, wie sich die Wirkung in den Zellen manifestieren kann.

Antworten von Bruce Lipton

Antworten geben z. B. die Forschungsarbeiten von dem amerikanischen Mediziner Bruce Lipton, welcher lange an der Universität von Wisconsin lehrte. Er berichtet in seinem Buch „Intelligente Zellen“ von den ersten Hinweisen über den Zusammenhang von Gedanken und deren Auswirkung auf die Zellen. Er fasst seine und die Untersuchungen seiner Kollegen wie folgt zusammen: Die Wahrnehmung unserer Umwelt, unserer Gedanken, die wir dabei empfinden, haben ein direktes Wirkungsverhältnis auf die Struktur unserer Gene. Lange war angenommen worden, dass der genetische Code, d. h. unser Erbgut allein unser Schicksal bestimmt. Nun traf ich auf seine Schlussfolgerung: Die DNS, als Träger des menschlichen Erbgutes, reagiert auf unsere Wahrnehmungen, auf unsere Gedanken. Die Tatsache, ob ein Gen, welches einen Defekt im Stoffwechsel des Körpers verursacht, aktiviert wird, hängt „von der Reaktion eines Menschen auf gewisse Umwelteinflüsse ab. Gene sind keine Autisten, die munter vor sich hin produzieren. Genau genommen tun sie eigentlich gar nichts. Sie werden nur gelesen. Dieser Leseprozess wird von Signalen aus der Umwelt gesteuert. Dies können beispielsweise Hormone sein, die signalisierten: Jetzt wird ein bestimmtes Protein gebraucht. Erst dann wird die entsprechende Proteinsynthese in Gang gebracht. Die entsprechenden Signale wiederum stammen aus unserem Gehirn und werden durch unsere geistigen Aktivitäten ausgelöst. Das bedeutet: Der Geist regiert die Zellgemeinschaft. Wir sind also nicht Opfer unserer Gene. Das ist ermutigend, [...] denn durch diese Erkenntnis kommt wieder Eigenverantwortung mit ins Spiel, wo wir sie schon längst von uns geschoben hatten“  (Lipton 2009).
Und hier traf ich wieder auf die Worte von Bruno Gröning, welcher immer betont hatte, auf die eigenen Gedanken zu achten und keine schlechten Gedanken aufzunehmen. Sollten unsere Gedanken die eigene DNS steuern, so hat es auf einmal eine lebensnotwendige Bedeutung, nur gute Gedanken aufzunehmen. Unser Überleben und gesunder Stoffwechsel hängt von unseren Gedankenmustern direkt ab. Mir fiel das Sprichwort des römischen Kaisers und Dichters Marc Aurel ein:  "Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab."

Unser Geist regiert unseren Körper

Unser Geist regiert also den Körper, wie Lipton schreibt, „und zwar bis in die letzte Zelle hinein.“ Auch rein energetische Reize werden von unserem Körper aufgenommen und verarbeitet. (Lipton 2009, Rein et al. 1995, 1996, Thompson 2000, Poponin 2002, Gariaev 1992, Warnke 2004). Rezeptorproteine auf der Zelloberfläche sind wie winzige Antennen. Empfangen werden nicht nur Signale wie Proteine oder Interleukine, sondern auch Schwingungsfelder wie Licht, Klang und Radiowellen können empfangen werden. Wenn in der Umgebung einer Zelle eine Schwingung auftritt, welche mit den Antennen in Resonanz steht, dann verändert der Rezeptor nach einer Ladungsänderung seine Form. Schwingungsfrequenzen beeinflussen die Zellen damit genauso wie physische Botenstoffe.

"Gedanken sind geistige Kräfte" 

Und ich begann langsam zu verstehen, welche Verantwortung der Mensch für sein Leben trägt, und nur darin, welche Gedanken er aufnimmt, mit welchen Dingen er sich beschäftigt. All dies hat so eine direkte Wechselwirkung auf jede einzelne Zelle und damit auf unsere Gesundheit. Eigentlich erscheint dies ganz einfach. So wie Bruno Gröning es zusammenfasst: „Was Sie aufnehmen, was Sie annehmen, das haben Sie. Würden Sie nur Gutes annehmen, das Böse beiseite stellen, haben Sie immer das Gute.“

Lipton beschreibt, dass jedes Gewebe über eine eigene spezifische Energiesignatur verfügt. Dies konnte bei der Mammographie gezeigt werden. Energiesignaturen bewegen sie durch den menschlichen Körper, wie dies Wellen auf einem See tun. Wenn sich zwei Wellen begegnen, so kann es zu einer Verstärkung oder Abschwächung kommen. Wenn eine Opernsängerin einen Ton über längere Zeit hält, so kann ein Kristallglas beispielsweise mit in Resonanz geraten. Wenn der Ton über längere Zeit anhält, dann zerspringt das Glas, weil die Energie zu stark geworden ist. Lipton überträgt dieses Bild auf die Schwingungsverhältnisse im Körper: „Im Körper spürt man verstärkende Wellen, indem man sich energiegeladen und beschwingt fühlt. Umgekehrt können phasenverschobene Wellen die Energie unserer Zellen abschwächen.“ (Lipton 2009).

Die eigenen Gedanken sind also nichts anderes als wellenförmige Energie und können so die Proteinproduktion der Zelle aktivieren oder hemmen. Lipton schlussfolgert: Gedanken steuern die Zellen genauso, wie es physische Medikamente tun. Ich erinnerte mich, dass ein blutdrucksenkendes Medikament einen Zellrezeptor blockiert, um Einfluss auf die Steuerung des Blutdrucks und Gefäßwiderstandes zu nehmen. Ebenso könnte der Zellrezeptor durch die Aufnahme der entsprechenden Gedankenmuster verändert werden. Dies konnte bereits durch den Placebo-Effekt gezeigt werden.

Nun fand ich endlich die Verbindung zwischen Geist und Materie,

welche es nach Max Planck ja eigentlich gar nicht gibt. Der Placebo-Effekt war nicht mehr das unerklärliche Phänomen, sondern hatte einen ganz handfesten Regelkreis. Der positive Placebo-Effekt hat seine Wirkung durch die Aufnahme von guten Gedanken, diese aktivieren die entsprechenden Rezeptorproteine auf der Zelloberfläche, die Zelle wird dadurch anders gesteuert und hat salutogenetische Wirkung auf den Organismus.

Gedanken steuern unsere Zellen

Lipton schlussfolgert: „Gedanken steuern unsere Zellen genauso wie physische Medikamente. Achten Sie deshalb darauf, wie Sie Ihre mentale Energie einsetzen!“ (Lipton 2009). Der amerikanische Forscher und Hochschlullehrer kommt nach der Analyse seiner und den Studien seiner Forschungskollegen zu dem, was Bruno Gröning bereits lange zuvor aufstellte, immer auf die Gedanken zu achten.

Machen wir die Zellen unserer Organe und Gewebe sowie deren Pathologie für unseren Gesundheitszustand verantwortlich, so müssen wir erkennen, dass wir mit unseren Gedanken zuerst die Verantwortung tragen. Wir entscheiden darüber, ob sich eine Zelle möglicherweise krankhaft entwickelt oder in eine gesunde Organstruktur einfügt.

 

Immer häufiger sprach ich gegenüber meinen Patienten Hoffnung aus

Nachdem ich dies alles in den verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten gelesen hatte, begann ich, in meinem Arbeitstag bewusster darauf zu achten, wie ich mit den Patienten sprach. Ich begann häufiger gegenüber meinen Patienten Hoffnung auszusprechen. Nach 14 Jahren ärztlicher Tätigkeit begann ich die wichtigste Voraussetzung für die Gesundung meiner Patienten zu verstehen: „Die eigene gedankliche Einstellung und die richtige Lebenseinstellung bestimmen den Erfolg“.

Bei der Vielzahl der Erfolgsberichte, welche ich durch meine Mitarbeit in der Medizinisch Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) zur Bearbeitung bekomme, erkannte ich, wie ernsthaft sich die Personen an die Lehre Bruno Grönings gehalten haben, regelmäßig den Heilstrom aufgenommen und bewusst eine positive Lebenseinstellung eingenommen haben. Ich bemerkte, dass besonders häufig eine veränderte Konditionierung und Regulierung des Immunsystems zu finden war (Asthma bronchiale, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Tumorerkrankungen u. a.). Ich erinnerte mich daran, was ich in dem Vortrag von Prof. Schubert in Lindau 2009 gehört habe: Die positive Lebenseinstellung, die Aufnahme von positiven Gedanken, die Achtsamkeit, d. h. auf den eigenen Körper zu achten, dies alles führt u. a. zu einer Abnahme der Interleukine 1 und 6 sowie zu einer Zunahme der natürlichen Killerzellaktivität im Körper, zu einer besseren Funktion des körperfremden und körpereigenen Immunsystems, zu einer Reduktion des Kortisols und CRH Hormons, zu einer Zunahme des Dopamin-Spiegels, und damit zu einer Verhinderung von Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen u. a. m. - oder zusammenfassend gesagt, eine sehr erwünschte Entwicklung hin zur körperlichen Gesundheit.

Bruno Gröning sagte es in klaren Worten bereits vor über 50 Jahren:
„Jeder negative Gedanke an die Krankheit steht dem Einfließen der heilenden Kräfte im Menschen entgegen. Die Gedanken an das Übel hüllen ihn wie „Nebel“ ein, so dass die lichten, aufbauenden und reinigenden Kräfte nicht einfließen können. Er muss sich erst innerlich „leer“ von diesen negativen Vorstellungen machen, sich von ihnen gedanklich lösen, will er Gutes in sich aufnehmen. Die Reinigung des Körpers von den negativen Energien erfolgt dann durch die einfließenden guten Kräfte, die der Mensch durch den Heilstrom in großem Maß in sich aufnimmt.“

Mir wurde bewusst, dass in den neuen Fachrichtungen Neurobiologie und Psychoneuroimmunologie sowie bei den Forschungen zu Placebo, Nocebo und Gebet viele Erkenntnisse gesammelt wurden, die bereits Aspekte der Lehre Bruno Grönings sind.

Jedoch sind die in diesen wissenschaftlichen Fachrichtungen und Forschungen beschriebenen Vorgänge und Stoffwechselzyklen zunächst nur auf die materielle Ebene bezogen. Die Verbindung zu einer sog. geistigen Ebene ist nicht so einfach zu beschreiben, da angenommen werden muss, dass diese die materielle Ebene durchwebt. Einfach gesagt: Wir sind von Lebenskraft durchdrungen. Unsere Seele belebt unseren Körper, wie ich es selbst feststellen konnte, wenn ein Patient gerade gestorben ist. Sein Körper ist zu dem Zeitpunkt des klinisch festgestellten Todes nicht mehr beseelt, obwohl das Herz einige Sekunden vorher noch ein Signal auf dem EKG-Monitor gezeigt hatte. Die Trennung des Menschen in Körper, Geist und Seele, welche in der Wissenschaft vor etwa 400 Jahren im Zeitalter der Aufklärung vollzogen wurde, kann so nicht mehr aufrechterhalten werden, wie dies C. Ruegg und C. Pert postulieren.

Gott und seiner Schöpfung als Arzt dienen zu dürfen

In meinem Beruf als Arzt bemerke ich immer mehr, wie wichtig es ist, Demut und Hingabe für die eigene Lebensaufgabe anzunehmen. Meine Vorstellungen von Macht über den Erhalt von Leben, welche ich als Mediziner im Studium und zu Beginn meiner Tätigkeit kennengelernt hatte, wird klein und unbedeutend vor der Möglichkeit als Arzt, Gott und seiner Schöpfung dienen zu dürfen. Ich erfahre in meinem ärztlichen Alltag, wie die Aufnahme des Heilstroms nach der Lehre Bruno Grönings mit der Bitte um Heilung für einen Patienten während meiner ärztlichen Tätigkeit diese einfacher und leichter von der Hand gehen lässt. Der Patient wird ruhiger und bestätigt mir dies. Seine Schmerzwahrnehmung verändert sich, die empfundene Schmerzintensität verringert sich.

Bruno Gröning sagte hierzu: „Auch muss ich Ihnen zu wissen geben, dass Sie, wenn Sie mich um Hilfe für einen Kranken bitten, mir nicht den Namen, nicht die Wohnung, auch nicht die Krankheit zu sagen brauchen. Ich weiß, dass mich die Eingebung so weit bringt, dass ich zu allem in der Lage bin, Menschen zu helfen und Menschen zu heilen.“

Damit erhält für mich das „Einstellen“, d. h., die bewusste Aufnahme der Göttlichen Kraft und das Bitten, z. B. für einen Patienten, eine ganz andere Bedeutung. Ich entdecke mehr und mehr, welche gute Auswirkung dies auf die Gesundheit eines Patienten hat. Der Arzt wird zu einer dienenden Person.
Nachdem ich dies langsam verstehe, wird meine ärztliche Tätigkeit zu einer segensreichen Handlung, in welcher ich das Wirken Gottes erkennen darf. Die Lehre Bruno Grönings lässt mich mehr und mehr erkennen, dass meine Aufgabe nur diejenige ist, ein kleines Werkzeug im großen Rad der Schöpfung zu werden. Im Rückblick auf die letzten 15 Jahre, seitdem ich die Lehre Bruno Grönings in mein Leben aufgenommen habe, habe ich so viele gute Erfahrungen machen dürfen, so dass ich dieses wertvolle Geschenk sehr achte.



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