Wissenschaftler kommen zu Wort
Die Krankheit gehört 
nicht zum Menschen.
Die Krankheit gehört
nicht zum Menschen.
Bruno Gröning
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Die Lehre Bruno Grönings im Leben eines Arztes

Bericht von Dr. med. W. V., Facharzt für Anaesthesie / Schmerztherapie (2011)

Mein erster Kontakt mit der Lehre Bruno Grönings

Im Juni 2000 hörte ich zum ersten Mal von Bruno Gröning. Ein Flyer mit der Einladung zum Vortrag: „Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg – medizinisch beweisbar“ lag in unserem Briefkasten. Meine Frau besuchte diesen Vortrag und war beeindruckt: „Du, das ist etwas ganz Besonderes, das ist sicher auch etwas für dich.“ Wie an diesem Sonntagnachmittag, so hatte ich auch in den nächsten zwei, drei Monaten überhaupt keine Zeit, aber es ging mir schon immer im Kopf herum. Meine Frau hatte von Geheilten berichtet. Die Heilung eines etwa 45-jährigen Mannes von Morbus Bechterew erregte mein besonderes Interesse. Morbus Bechterew gehört zu den Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, die als unheilbar gilt. Wenn bei einem Menschen erst einmal eine Verkrümmung der Wirbelsäule in den kleinen Wirbelgelenken eingetreten ist, dann ist einfach kein Weg zur Gesundheit mehr möglich. Es beschäftigte mich sehr, dass da eine mit Röntgenbildern dokumentierte Heilung von dieser verhältnismäßig häufigen Erkrankung berichtet worden war und dass der Geheilte vollkommen gesund dagestanden hatte.

Ich stürzte beim Tennisspielen

Dann kam es aber doch schneller, als ich dachte. Mitte September 2000 stürzte ich beim Tennisspielen und verletzte mich stark. Der Innenmeniskus im rechten Knie war zerrissen. Als ich am nächsten Tag zu einem auf diese Verletzung spezialisierten chirurgischen Professor ging, war klar, dass dies zu operieren sei. Ich bekam aber den Gedanken, noch um zwei Tage Aufschub zu bitten. Ich habe mir von meiner Frau zeigen lassen, was es mit dem „Einstellen“ auf sich hat. Bei meiner Frau hatte ich bemerkt, dass sie in diesen zwei, drei Monaten im Freundeskreis noch offener und fröhlicher geworden war. Das wirkte in mir. Dann habe ich begonnen, mich selbst einzustellen, nicht nur ein, zwei Mal am Tag, sondern vier, fünf, sechs Mal. Beim Einstellen hatte ich sofort das Gefühl, dass da etwas geschah. Es wurde in dem Knie warm, sogar heiß, bis hin zu einer unangenehmen Hitzeempfindung. Daraufhin habe ich die Operation abgesagt. Es ging jedoch deutlich langsamer, als ich dachte. Nach neun Tagen konnte ich immer noch nicht richtig gehen, die Schmerzen hatten nur nachgelassen. Aber ich machte weiter, und nach 12 Tagen konnte ich gehen, der Schmerz war weg. Nach insgesamt drei Wochen habe ich wieder Tennis gespielt. Beschwerden sind in diesem Knie nicht wieder aufgetreten, auch nicht bei Bergwanderungen in den Alpen. Das Knie wurde von einem Orthopäden untersucht und für gesund befunden. Das alles hat mich doch sehr berührt. Und diese Heilung hat mir die Wirkung einer Kraft gezeigt, durch die die Beschwerden in meinem Knie beseitigt wurden.

Zu dieser Zeit habe ich auch regelmäßig die Gemeinschaftsstunde besucht. Dort konnte ich den Heilstrom besser aufnehmen und spürte ihn stärker als im familiären Rahmen.

Den Jahreswechsel 2000 / 2001 erlebten wir im Rahmen der sog. Schulungswoche des Bruno Gröning-Freundeskreises, gemeinsam mit ca. 1000 Freunenen. Ich half bei der Betreuung der Kindergartenkinder, zu denen auch unser Sohn Matthias gehörte. Aus dieser Erfahrung heraus ergab sich, dass ich in Freiburg eine Gemeinschaft für Kinder aufbauen und für mehrere Jahre leiten durfte.

Achtsam sein zwischen Gut und Böse

Diese Aufgabe mit den Kindern war für mich etwas ganz Besonderes. Ich will es mal so erklären: Kinder leben bis zu einem Alter von fünf bis sechs Jahren ganz im Augenblick. Damit sind sie uns Erwachsenen ein Vorbild; denn den Heilstrom  aufnehmen können wir auch nur im Jetzt, in der Gegenwart, nicht für gestern und nicht für morgen. So ist auch klar definiert, dass die Verbindung zu Gott eine Angelegenheit des einzelnen Augenblicks ist.

Immer schon habe ich mich mit den Aspekten von Lebens- und Heilkunst beschäftigt, was beruflich natürlich naheliegt. Lebenskunst ist die Grundlage für die Gesundheit. Was wir in der Lehre Bruno Grönings haben, ist eine ganz klare Lebenskunst-Lehre. Der Heilstrom befähigt uns zur Gedankenauswahl und zur Gedankenlenkung. Je mehr wir in der Kraft sind, d. h., je mehr Heilstrom wir aufgenommen haben, je mehr sind wir in der Lage, unsere Gedanken in die gute Richtung zu lenken und das bedeutet, ungute Einflüsse erfolgreich abzuwehren.

Am Anfang fiel es mir schwer, die Definition von Bruno Gröning: „Jede Krankheit kommt vom Bösen, ist das Böse und kann nur durch das Gute überwunden werden.“ (2695) anzunehmen, weil ich es einfach noch nicht verstand. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis mir klar wurde, wie grundlegend Bruno Gröning hier die Pathologie (die Lehre von den Krankheiten und deren Ursachen) erklärt. Dieses klare Verbinden der Krankheitsursache mit dem Bösen ist ein wesentlicher, ein genialer Punkt in der Lehre, wie ich erkannt habe. In der Medizin ist die Pathologie inzwischen in viele Einzelthemen zersplittert - viele Theorien und viel Verwirrendes sind entstanden.

Mein privates Leben

Als wir zum Freundeskreis kamen, gab es in unserem Zusammenleben Störungen zwischen meiner Frau und mir. Wir waren noch unverheiratet, und drei Jahre zuvor war unser Wunschkind, Matthias, zur Welt gekommen. Das Leben war schwer geworden.
Jedoch im Laufe des Jahres 2001 (dem Jahr nach der Einführung in die Lehre Bruno Grönings) entwickelte sich unter der Aufnahme des Heilstromes, dem Besuch der Gemeinschaftsstunden und der Tagungen unser Zusammenleben so gut, dass wir im Dezember 2001 heirateten. Das ist für uns beide eine ganz große Heilung, die wir erleben durften. Die Heilung meines Knies hatte mich schon tief berührt, die Heilung unserer kleinen Familie ist jedoch noch etwas viel Größeres. Das macht mich einfach sehr glücklich.

Als Arzt im Bruno Gröning-Freundeskreis

Im Jahre 2002 begann ich, mich als Arzt zunehmend mit den Heilungen, dem zentralen Thema hier im Freundeskreis, zu beschäftigen. Ich habe die Leitung der Ärztegemeinschaft in Stuttgart übernommen. Auch in der Ärztegemeinschaft Frankfurt durfte ich mitarbeiten und habe dabei von so vielen Heilungen erfahren, wie es in den
25 Jahren zuvor in meinem Arztsein nicht annähernd der Fall war.
Oft werde ich gefragt, ob Heilung bei bestimmten Krankheitsbildern möglich ist. Darauf kann ich nur antworten, so wie Bruno Gröning Paracelsus zitiert hat: „Alle Krankheiten sind heilbar, nur nicht alle Menschen.“ So sehen wir in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe des Bruno Gröning-Freundeskreises Heilungen von „unheilbaren“ Krankheiten aus allen Fachgebieten der Medizin.
Was mich immer sehr berührt, sind Heilungen, die geschehen sind ohne direktes Zutun des Geheilten. Solches geschieht, wenn sich Bruno Gröning-Freunde für andere einstellen. Besonders ist mir die Heilung von A. Bauer aus München in Erinnerung, der bereits für eine Herztransplantation vorgesehen war. Durch das Bitten einer Bekannten im Bruno Gröning-Freundeskreis wurde er innerhalb weniger Tage vollkommen gesund.

Solche Ereignisse haben mich natürlich immer mehr zu einem festen Glauben und der Überzeugung geführt, dass diese geistigen Kräfte zu allem fähig sind. So kann ich dafür einstehen und meine Erfahrungen in Informationsvorträgen weltweit weitergeben.

Es ist etwas ganz Besonderes zu erleben, wenn vollkommen unabhängig von jeder Religion oder Nation und oft schon beim ersten Kontakt mit der Lehre Bruno Grönings Heilungen geschehen. So erinnere ich mich an eine Interessierte in Winnipeg in Kanada. Es war im November 2006, sie saß im Vortrag in der ersten Reihe und reagierte stark auf den Heilstrom. Nach etwa 2 Monaten erfuhr ich, dass sie in diesem Vortrag die Heilung von einer seit über 20 Jahren bestehenden Epilepsie erhalten hatte. Sie ist vollkommen frei geworden, und die Heilung besteht inzwischen über 5 Jahre.

Für mich als Schmerztherapeuten sind außerdem Heilungen von Migräne und anderen Kopfschmerzen sowie auch von Rückenschmerzen sehr beeindruckend. Die heutige Medizin kennt selbst unter Einbeziehung der komplementären Heilverfahren, wie z.B. Akupunktur, Homöopathie usw. selten Heilungen von langwierigen Krankheitsverläufen, allenfalls Besserungen. Im Freundeskreis dagegen sehen wir Heilungen von Beschwerden, gerade auch im Kopfschmerzbereich, die oft schon 40 bis 45 Jahre bestanden, und diese Geheilten sind dann wirklich ganz frei. Rückfälle habe ich im Freundeskreis nicht beobachtet, gemäß Bruno Gröning: „Es gibt keinen Rückfall, wenn man einen tiefen Glauben hat.“