Wissenschaftler kommen zu Wort
Das Göttliche kann der Mensch nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Gefühl aufnehmen.
Das Göttliche kann der Mensch nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Gefühl aufnehmen. Bruno Gröning
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Einsichten eines Wissenschaftlers zur Lehre Bruno Grönings

Bericht von Herrn em. Univ.-Prof. Dr.-Ing. H. G. (2012)

Vorgeschichte

In meiner Kindheit hatte ich das sichere Gefühl, dass Gott lebt, mir nahe war und mir half, wenn ich darum bat. Diese Sicherheit habe ich jedoch mit dem Heranwachsen verloren und bezweifelte im jungen Mannesalter sogar, dass Gott überhaupt existiert. Beeindruckt von der Klarheit und Strenge des wissenschaftlichen Vorgehens meinte ich zeitweilig während meines Bauingenieurstudiums an der Technischen Hochschule Hannover, der Mensch werde die Anforderungen des Lebens auch allein bewältigen können. Dennoch war immer eine Sehnsucht nach dem verlorenen Glauben in mir wach geblieben. Auch musste ich bald lernen, die Grenzen der menschlichen Möglichkeiten zu erkennen.

Einschnitt in mein Leben

Den wesentlichen Einschnitt in mein Leben brachte die als „unheilbar“ erklärte Erkrankung meiner Frau. Als die Schulmedizin ihr nicht helfen konnte, begannen wir zu suchen. In der letzten Phase der Krankheit wurden wir auf die Lehre Bruno Grönings aufmerksam, richtig befolgen konnten wir sie aber nicht: Der Glaube an Gott war zu schwach geworden. Ich konnte zwar spüren, dass die Berichte der Menschen, die dieser Lehre folgten, Wahrheiten enthielten, doch störte mich besonders die Aussage Bruno Grönings, dass mit dem Verstand sein Wirken nicht zu verstehen sei.
Meine Zweifel wurden bestärkt, als ich erfuhr, dass die Schulmedizin dieses Wirken nicht anerkannte.

Ausgerechnet von einer derartigen Lehre sollte Hilfe zu erwarten sein? Das konnte ich mir kaum vorstellen. Dennoch habe ich mich entschlossen, Aussagen, die ich nicht verstehen konnte, nicht sofort als wertlos zu verwerfen. Ich ahnte, dass ich Antworten auf meine Fragen nur über die eigene Erfahrung, nur durch ein Befolgen der Lehre erhalten würde. So besuchte ich weiter die Gemeinschaftsstunden des Bruno Gröning-Freundeskreises und konnte dann tatsächlich selbst eine Heilung von einer Krankheit erleben, die medizinisch als unheilbar gilt.

Einsichten aufgrund eigener Erlebnisse

Zusätzlich konnte ich direkt miterleben, dass Bruno Gröning-Freunde, durch das Befolgen der Lehre, von schweren, ja selbst „unheilbaren“ Krankheiten genesen sind. Von der Glaubwürdigkeit der Berichte über Heilungen habe ich mich dadurch überzeugt, dass ich mich an den Aufnahmen der Erfolgsberichte beteiligte. Dabei konnte ich mit den Geheilten ausführlich über ihr Erleben sprechen. So habe ich trotz meiner anfänglichen Zweifel die Überzeugung gewonnen, dass diese Lehre der Wahrheit entspricht und erkannte, welche große Bedeutung die Gedanken für die Heilung haben: „Der Mensch muss sein Denken grundlegend umstellen. Er soll nicht wie gewohnt an die Krankheit, sondern an die Gesundheit glauben. Er soll den Glauben aufnehmen, dass selbst unheilbare Leiden heilbar sind“, sagte Bruno Gröning.

Freizeitwochen besonderer Art mit erstaunlichen Wirkungen

Vor 7 Jahren habe ich erstmalig an einer der jährlich stattfindenden Bergwanderwochen des Bruno Gröning-Freundeskreises im Dachsteingebiet der österreichischen Alpen teilgenommen. Mittlerweile gibt es solche Wanderwochen auch in anderen Ländern. Während dieser Wochen wandern die Teilnehmer tagsüber in völliger Ruhe und verbinden sich dabei gedanklich mit der sie umgebenden Natur. Der Lehre Bruno Grönings folgend kann sich jeder von allen belastenden Gedanken, etwa an Krankheiten, trennen und nur an das Gute denken, wie z. B. an das Wirken Gottes in der Natur. Während der allabendlichen Gemeinschaftsstunden berichten die Teilnehmer über ihre Erlebnisse, über bisher unbekannte Gefühle und Einsichten.

Besonders beeindruckend für mich sind die Berichte von Teilnehmern über Hilfen oder Heilungen, die sie in der jeweiligen Wanderwoche erlebt haben. Es ist ein Höhepunkt der Wanderwochen, wenn Teilnehmer am Abschlussabend ihre erlangten Heilungen vorstellen und anwesende Ärzte ihre fachlichen Kommentare gemäß der wissenschaftlichen Medizin dazu abgeben. Dabei stehen oft so viele Heilungen zur Auswahl, dass in der verfügbaren Zeit des Abschlussabends gar nicht alle berücksichtigt werden können.

Einige Beispiele von Heilungen auf diesen Wanderwochen

Erst nach der sorgfältigen, medizinisch fundierten Ausarbeitung der Erfolgsberichte werden zahlreiche Heilungen in ihrer ganzen Größe sichtbar. Hier einige Beispiele:

  • Eine 62-jährige Frau wurde von stärksten, als Polyneuropathie diagnostizierten Schmerzzuständen geheilt. Sie war nicht mehr imstande, einfachste Hausarbeiten zu verrichten. Seit der Teilnahme an einer Wanderwoche kann sie sich wieder eines vollkommen schmerzfreien Lebens ohne jede Einschränkung erfreuen.
  • Schulmedizinisch unerklärlich ist auch die vollständige Heilung einer 56-jährigen Frau von „Restless-Legs-Syndrom“. Über Jahre hinweg hatten sie täglich "unruhige Beine" gequält, besonders nachts mit Empfindungen, die Stromschlägen ähnlich waren. Während der Woche traten in den Beinen plötzlich ungewohnte, sich nach oben ausbreitende krampfartige Zustände auf. Nach wenigen Stunden verschwanden diese, seitdem ist sie vollkommen frei von allen Symptomen und fühlt sich geheilt.
  • Ebenso unerklärlich ist auch die Heilung einer 51-jährigen Frau von jahrelanger schwerster Harninkontinenz. Auf der Wanderwoche bekam sie den Gedanken, sich entschieden gegen diese Belastung zu stellen und an die Befreiung davon zu glauben, die sie dann erlebte.
  • 12 Jahre hatte eine 44-jährige Frau nach einer Knieoperation (Knieathroskopie) besonders nachts unter Schmerzen an der Operationsnarbe gelitten. Es war ihr nicht mehr möglich, die Knie stark zu beugen. Auf einer Wanderung wurde sie von den Schmerzen dauerhaft befreit.
  • Eine 58-jährige Frau, die vier Jahre lang an Multipler Sklerose gelitten hatte, war während einer Wanderwoche zum ersten Mal in der Lage, mit großen Mühen wieder einen Wanderweg mit einer leichten Steigung zu gehen. Ein Jahr später konnte sie alleine, ohne fremde Hilfe, eine Bergwanderung mit 1000 m Höhenunterschied bewältigen.
  • Schulmedizinisch ist es auch nicht zu erklären, wenn ein Teilnehmer auf einer Wanderung nach einem Gebet plötzlich von einem jahrelang quälenden Dauerschmerz im Fußgelenk nach zwei unfallbedingten, schwierigen Operationen frei wird und trotz hoher Belastung des Fußes in der gesamten Woche und auch danach dauerhaft schmerzfrei bleibt.
  • Unbegreiflich ist auch die bereits am ersten Tag einer Wanderwoche eingetretene Heilung einer Hündin von einer jahrelang erfolglos behandelten Inkontinenz als Folge einer Sterilisation.

 

Überlegungen zu einer statistischen Beurteilung

Viele der dort eintretenden Heilungen gelten medizinisch als „unheilbar“. Dieses „Unheilbar“ erklärt jedoch nur die Begrenzung der heutigen Medizin. Dass Bruno Gröning eine solche Begrenzung nicht anerkannte, bezeugen seine Worte: „Alle Krankheiten sind heilbar, sagte Paracelsus, nur nicht alle Menschen.“ 

Das Geschehen während der Wanderwochen sehe ich nicht nur als Bestätigung für das Wirken der göttlichen Kraft, sondern auch für die Wahrheit der zahlreichen Heilungsberichte aus damaliger Zeit, insbesondere aus Herford und Rosenheim. Dass solche unerklärlichen Heilungen weiterhin auftreten, bezeugt auch das Archiv der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe. Damit bestätigt sich die Aussage Bruno Grönings: “Der größte Arzt aller Menschen ist und bleibt unser Herrgott!“ 

Wenn ich die Anzahl der Heilungen nur während jeweils einer dieser Wanderwochen betrachte, drängt sich mir die Frage auf: "Wie viele Heilungen könnte man angesichts dieser Geschehnisse erwarten, wenn große Teile der ganzen Bevölkerung die Lehre Bruno Grönings für sich anwenden würden?"

Widersprüche zu den Erwartungen der Schulmedizin

Aufgrund meines eigenen Erlebens sind inzwischen alle meine Vorbehalte gegen die Lehre Bruno Grönings gewichen. Sie waren entstanden, weil die Schulmedizin die zahlreichen Heilungen durch seine Lehre nicht anerkannte. Später fragte ich mich aber, wieso denn ihre Erfahrungen im Widerspruch zu diesen Heilungen stehen können und wieso sie dem nicht nachgeht.

Die damals durch Bruno Gröning bewirkten Heilungen waren nach medizinischem Erkenntnisstand zwar unerklärlich, doch glaubte man vielleicht noch, hinter den „ganzen Schwindel“ zu kommen. Durch das Verhalten der Medizinalverbände wurde aber auch die große Sorge um die eigenen Interessen deutlich. Man setzte deshalb alles daran, das Wirken Bruno Grönings zu unterdrücken (Ausführliche Darstellung dazu in  Reaktionen auf die Heilungen ).

Anstatt dieses unerklärliche Heilungsgeschehen zu prüfen und entsprechend anzuerkennen, behielt man die unausgesprochene Annahme bei, eine göttliche Heilkraft existiere gar nicht. Nachdem Bruno Gröning gestorben war, legte sich die Aufregung um seine Person, und alles schien erledigt. Das Geschehen um Bruno Gröning blieb in der medizinischen Wissenschaft an den Universitäten unberücksichtigt.

Was geschieht heute? Wer die Lehre Bruno Grönings befolgt, kann auch heutzutage Heilung auf geistigem Weg erleben. Doch selbst unvoreingenommene Ärzte halten solche Heilungen zumeist noch für unerklärliche Sonderfälle und bezeichnen sie als „Spontanremissionen“. Warum ist das so? Unbewusst wird das Wirken Gottes für das Heilungsgeschehen in der Medizin noch immer als nicht real angesehen, dem widersprechende Informationen werden zumeist ignoriert.

Die meisten Ärzte sehen aufgrund ihrer universitären Ausbildung und ihrer darauf basierenden Berufserfahrung ein geschlossenes wissenschaftliches Weltbild. Sie sehen in einzelnen “Spontanremissionen” nur unbedeutende „statistische Ausreißer“ und damit keinen Anlass, ihr Weltbild zu ändern. Sie werden deshalb nicht gewahr, wie viele Menschen ohne medizinische Behandlung Heilung auf geistigem Weg erleben. Somit erscheinen ihnen die Konzepte der Medizin als wissenschaftlich gesichert. Die Frage nach der Gültigkeit der unausgesprochenen Annahme, geistige Kräfte für das Heilungsgeschehen nicht zu beachten, stellt sich ihnen damit erst gar nicht. Nach meiner Erkenntnis kommen sie so allerdings zu falschen Schlüssen.

Schließt man das Wirken Gottes nämlich nicht von vornherein aus, dann sind die Menschen, die der Lehre Bruno Grönings folgen, als eine Gruppe zu sehen, die unbedingt separat zu betrachten ist. Damit würde nach der üblichen Vorgehensweise der Medizin die Bedeutung der Heilung auf dem geistigen Weg klar zutage treten.

Auf den Wanderwochen erleben wir näherungsweise eine solche Separation, die das Wirken göttlicher Kräfte schon sehr deutlich erkennen lassen. Hier habe ich erkannt, dass Prognosen aufgrund medizinischer Erfahrung nicht zutreffend sind für Menschen, welche die Lehre Bruno Grönings befolgen, und zwar unabhängig von gestellten Diagnosen.

Für die akademische Medizin existieren die geistigen Kräfte nicht

In ihrem aktuellen Entwicklungsstand kann die wissenschaftliche Medizin die Frage nach der Bedeutung von Heilung auf geistigem Weg grundsätzlich nicht beantworten: Mit ihrer Antwort könnte sie nur wiederholen, was sie in einer unausgesprochenen Annahme bereits vorweggenommen hat, nämlich dass für die Medizin geistige Kräfte bedeutungslos seien oder nicht existierten.

Aufgrund meiner Erkenntnisse erscheint es notwendig, diese Annahme fallen zu lassen. Ich frage mich auch: Wie könnte ohne das Wirken dieser Kräfte eine Rückbildung von Körperzellen in ihre gesunde Ordnung geschehen? Ist denn die Vorstellung, dies sei bloß durch medizinische Maßnahmen, wie Medikamentengabe oder Bestrahlung möglich, überzeugender als die Aussage Bruno Grönings, gestörte Lebensprozesse könnten unter Mitwirkung des betroffenen Menschen nur vom Schöpfer der Welt wieder in den gesunden Zustand der göttlichen Ordnung zurückgeführt werden?
Es soll noch angemerkt werden, dass die mit der Befolgung der Lehre Bruno Grönings wirksam werdenden "höhere Kräfte" ihrem Charakter nach nicht auf bestimmte Krankheiten begrenzt sind. Anders als ein Medikament oder eine medizinische Behandlung, die abgestimmt auf eine bestimmte Diagnose eingesetzt werden, wirken diese Kräfte unabhängig von jeder Diagnose, jedoch abhängig vom Denken der Menschen. Es bleibt jedem Menschen überlassen, ob er sich bemüht, sie in sich wirken zu lassen, oder auch nicht.

Nach meinen Beobachtungen beeindrucken diese Heilungen auch durch ihre Beständigkeit

Dies wird bei Sucht-Heilungen besonders deutlich: So haben z. B. auf dem geistigen Weg erlangte Heilungen von Alkoholabhängigkeit selbst dann Bestand, wenn die Geheilten, in der Regel unbeabsichtigt, wieder einmal Alkohol enthaltende Speisen oder Getränke verzehrt haben. Sie erleiden dabei keine Rückfälle: Das Verlangen nach dem Suchtmittel ist nicht nur "eingeschläfert" oder unterdrückt. Die Gier als ein quälender geistig-seelischer Zustand, vorstellbar als anhaftende negative Energie, ist durch die Aufnahme und das Wirken des Heilstromes vollständig beseitigt. Damit wird auch erklärlich, wenn ein dank dieser Kraft Geheilter den ehemaligen Suchtstoff ohne Entzugserscheinungen einfach vergessen kann, sehr deutlich beschrieben in dem Bericht von Frau A. M. (2010).

Wie ungerecht war es angesichts dieser Erkenntnisse, Bruno Gröning damals lebenslang zu verfolgen und wiederholt vor Gericht anzuklagen, er habe im medizinischen Sinne behandelt! Ausführliche Darstellungen dazu


Aussagen geisteswissenschaftlicher Forschung

Die Lehre Bruno Grönings berührt auch Themen aus den Geisteswissenschaften. Deshalb habe ich mich gefragt, wie die Lehre Bruno Grönings zu Erkenntnissen und Aussagen kompetenter Wissenschaftler dieses Fachgebietes passt.

Die hier interessierenden Fragen sind bislang außerhalb der religiösen Literatur nur selten betrachtet worden. Grundlegende Aussagen zur anstehenden Thematik stammen von R. Assagioli, dem Begründer der Psychosynthese [1]. Danach hat der Mensch auf der Erde einen "tierischen" Körper und eine menschliche Persönlichkeit, er ist aber ein geistiges Wesen. Bruno Grönings Worte: „Der Mensch ist ein Geist, hat eine Seele und wohnt für dieses Leben auf der Erde in einem Körper.“  stimmen mit diesen Einsichten überein.

Roberto Assagioli, der Begründer der Psychosynthese, entwickelt in wissenschaftlicher Vorgehensweise ein Bild des Menschen hinsichtlich seiner unsichtbaren Wesensmerkmale, insbesondere seiner verschiedenen Ebenen des Bewussten und des Unbewussten. Er erarbeitet damit die Grundlage zu einem tiefen Verständnis der "Vielschichtigkeit" des Menschen. Er hat seine Arbeit auch der Beziehung zwischen dem individuellen und dem höheren Sein gewidmet. Seine Gedanken und die Ergebnisse seiner Überlegungen sind in dem Buch "Lo sviluppo transpersonale" [1], dargestellt.

Nähere Aussagen dazu finden sich bei Professor Dr. Umberto Grieco:

In seinem Buch „L'uomo bioelettromagnetico“, mit Vorworten von Prof. Sergio Tiberti, (Università degli Studi dell'Aquila) und Prof.ssa M. L. Roseghini, (Universtà di Roma "La Sapienza") veröffentlicht Prof. Dr. Umberto Grieco, ein Arzt mit den Fachgebieten Anästhesie und Chirurgie, Dermatologie und Nuklearmedizin, Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über Auswirkungen elektromagnetischer Wellen auf den menschlichen Körper.

Das Buch enthält auch, gestützt auf diese Arbeiten und die reiche Lebenserfahrung des Autors als Arzt, wesentliche Aussagen über das Wesen des Menschen. Es handelt sich um Aussagen, die weit über rein materielle Aspekte hinausgehen und die mit der Lehre Bruno Grönings weitgehend übereinstimmen.
So sagt er zum Beispiel über den Körper des Menschen, (übersetzt aus dem Italienischen mit Auslassungen, die der leichteren Lesbarkeit wegen nicht eigens gekennzeichnet sind):
"Und dieser Körper ist bloß die materielle Manifestation eines Epiphänomens, das seine Wurzeln in einem weiten, vom Schöpfer gewollten Programm hat." [12], und weiter: "Nach dem Willen des Schöpfers entsteht das "Geschöpf", der göttliche Funke, wie man allgemein sagt, eine Seele, jede mit einer eigenen besonderen Identität. Dieses "Geschöpf" wird auf dem Planeten Erde als menschliches Wesen geboren. Um sich in der physischen Welt manifestieren zu können, braucht es einen Körper. Dieser Körper ist nichts anderes als unser "Fahrzeug". Das Ich, die geistige, nichtmaterielle Wesenheit, ist der Besitzer des Fahrzeugs."

Ebenfalls in völliger Übereinstimmung mit der Lehre Bruno Grönings, wonach der Mensch sich in seinen Überzeugungen nicht von anderen abhängig machen lassen soll, schreibt Grieco das Folgende: "Wenn wir, zum Beispiel, das Fahrzeug von einem Anderen führen lassen, bleibt es, obwohl wir die Besitzer sind, dem Willen des Lenkers unterworfen, der nicht mit dem unseren übereinzustimmen braucht." [13].

Die Richtigkeit dieser Aussage zeigt sich bei Abhängigkeiten von anderen Menschen, oder im schlimmsten Falle in einer Besessenheit. Viele Berichte über die Befreiung aus der Abhängigkeit von anderen Personen oder auch von Suchtmitteln bestätigen die Lehre Bruno Grönings als einen Weg, der derartige Zwänge auflösen kann.
Grieco macht schließlich auch die fundamentale Aussage, in den Worten „Liebet einander.....“ liege das Heil eines jeden und der gesamten Menschheit. Und ohne die Lehre Bruno Grönings zu kennen, fährt er wörtlich fort: "Es liegt darin auch die Gesundheit“ [14].

Er sagt, der Mensch in seiner Gesamtheit sei nicht nur physischer Körper, Verstand und Psyche [2]. Er betrachtet den Körper als "Fahrzeug", das der Mensch für seine irdische Erfahrung benötige. Besitzer dieses "Fahrzeugs" sei das Ich, die geistige, nichtmaterielle Wesenheit des Menschen [3]. In Zuständen wie Angst, Zweifel oder Schuld sieht Grieco wesentliche Ursachen für Störungen im Körper [4]. Ärger, Hass oder Neid führten im Körper Krankheiten herbei und begünstigten sie [5]. Dieses Menschenbild entspricht vollkommen der etwa 40 Jahre älteren Lehre Bruno Grönings. Über experimentell festgestellte körperliche Auswirkungen von Gedanken berichtet Prof. Dr. Andrea Grieco [6].

Auf die Bedeutung der Gedanken macht auch Prof. Andrea Grieco, Physik-Dozent, aufmerksam, indem er sagt: "Der physische Körper (Zellen, Organe, Immunsystem etc.) wird von der Gedankenwelle erreicht, vom elektromagnetischen Bild, das vom Gehirn ausgesandt wird, um den ganzen Organismus zu informieren. Wo diese ihr Ziel findet, das in Resonanz gerät, manifestiert sich die Antwort:" [6]. Hier sollen nur Bruno Grönings Aussagen über die Bedeutung der Gedanken nochmals erwähnt werden.

Prof. Dr. Peter Roche de Coppens sagt, unsere Gedanken und Emotionen hätten Auswirkungen auf alles, so auch auf unseren Körper, die Seele, unsere Gesundheit, mögliche Krankheiten und den Heilungsprozess [7]. Deshalb müssten wir die aufbauende oder zerstörerische Kraft unserer Gedanken, Bewusstseinszustände und Emotionen beachten [8]. Wie Bruno Gröning betont auch er, dass sich das menschliche Wesen mitten zwischen Gut und Böse befinde [9]. Zu den "höheren" Kräften sagt er aus, dass sie ihre Ursprünge und ihre Natur im Göttlichen hätten und dass sie als Gnade den menschlichen Wesen von Gott geschenkt würden.

Prof. Dr. Peter Roche de Coppens, Professor für Soziologie und Psychologie an der Stroudsbourg University, Pennsylvania, Autor von über 60 Büchern und zahlreichen Artikeln, ist bekannt auch durch seine Vortragstätigkeit an der Mc Gill University Montreal, an der Université Sorbonne in Paris und bei der UNO.

Er befasst sich in seiner Forschungsaktivität seit Jahrzehnten mit dem Verhalten und der Natur des Menschen. Sein Ziel ist es, eine umfassende Theorie von Gesundheit, Krankheit und Heilung zu entwickeln und das spirituelle Bewusstsein des Menschen wiederzuerwecken. Nach einem schweren Verkehrsunfall im Alter von 23 Jahren, dessen Folgen ihn nach Aussagen medizinischer Kapazitäten verschiedener Länder für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl fesseln würden, hat er eine Heilung durch Gebet erlangt.

Danach hat er sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit unter anderem besonders mit Menschen befasst, die Zugang zu höheren Bewusstseins- und Entwicklungsebenen haben. Er schreibt in seinem Buch "La natura umana, lo sforzo e la grazia" (in einer Übersetzung aus dem Italienischen): "Die geistige Tradition und die Wissenschaft heute (speziell die Quantenphysik) sagen uns ganz klar, in rationaler, empirischer, also "wissenschaftlicher" Weise, dass unsere Aufmerksamkeit und Absicht (also unsere Gedanken, unsere Emotionen und unser Wille) eine Auswirkung auf die Materie, auf unsere Psyche, unser Soma und unsere Welt haben. Immer mehr schaffen wir und manifestieren wir in der physischen Welt das, was wir in der psychischen und psychologischen Dimension sehen und wünschen. So wie Gott das Universum erschafft, so erschaffen auch wir unseren kleinen Mikrokosmos, die Welt, in der wir leben." [15].

An anderer Stelle fragt er: "Sind also unsere Gedanken, unsere Emotionen und so unser Gemütszustand Energien und Frequenzen, die eine Auswirkung auf alles haben, so auch auf unseren Körper, auf die Psyche und die Seele, auf unsere Gesundheit, mögliche Krankheiten und den Heilungsprozess?" und fährt fort: "Die Antwort lautet klar; Ja..." [16]. Mit diesen Aussagen seines geisteswissenschaftlichen Konzepts befindet er sich in völliger Übereinstimmung mit der bereits 40 Jahre zuvor von Bruno Gröning ausgesprochenen Lehre.

Im Zusammenhang mit dem Wirken Bruno Grönings ist auch seine Erkenntnis von Bedeutung, dass "wir für die Manifestation jedweder Energie zwei wesentliche Dinge benötigen, die in Abstimmung funktionieren müssen, einen Sender und einen Empfänger." [17]. So wie Bruno Gröning das "Einstellen" empfiehlt, so rät auch er zum Gebet: "Wenn wir nicht um Hilfe für das, was nicht von uns abhängt, bitten, stoßen wir mit dem Kopf gegen eine Mauer, bleiben wir "blockiert"." [18].
Das Einstellen ist vergleichbar etwa mit einem innigen Gebet, wobei zusätzlich die Aufnahme des Heilstromes gemäß der Lehre Bruno Grönings erfolgt.

Nachdem er in den USA einen Ärztevortrag über Bruno Gröning und sein Wirken gehört hatte, schreibt er, es bestehe kein Zweifel, dass Bruno Gröning ein Pionier sei, der seiner Zeit voraus war und dessen Arbeit zunehmend erst nach seinem Tod gewürdigt werde. Er sei nicht als der erkannt, der er wirklich war, sondern als "Abweichler" verfolgt worden [10] [11]. Die Gültigkeit seiner Lehre werde durch ihre Wirksamkeit bewiesen.

Zusammenfassung und Schlussbemerkungen

Medizinstudenten erfahren während ihres Studiums nichts über die Ereignisse in Herford und Rosenheim. Ihre eigene Erfahrung ist fast ausschließlich auf Menschen beschränkt, bei denen göttlich geistige Kräfte für eine Heilung weder erweckt, noch beachtet wurden. Heilungen von „unheilbaren“ Leiden dank der Lehre Bruno Grönings sind, sofern sie überhaupt bekannt wurden, ignoriert oder als zweifelhafte Sonderfälle eingestuft und statistisch als bedeutungslos angesehen worden.

Dank meines eigenen Erlebens, besonders bei den Wanderwochen, habe ich mich davon überzeugen können, dass Gott wirklich lebt und denen hilft, die darum bitten, ihm folgen und seine Hilfe mit ihrem freien Willen vertrauensvoll annehmen.

Die Lehre Bruno Grönings hat nach anfänglich größten Zweifeln mein Leben von Grund auf positiv verändert, ihm Wert und Sinn gegeben und es mit Freude erfüllt. Heute wünsche ich mir, dass überall das Ziel erreicht werde, das im folgenden Satz Bruno Grönings anklingt: „Mein Tun und Wirken dient lediglich dazu, alle Menschen dieser Erde wieder auf den richtigen Weg, auf den göttlichen Weg zu führen."


 
Erläuterungen und Quellen

[1] Assagioli, Roberto: "Lo sviluppo transpersonale", S. 80, Astrolabio, Psiche e Coscienza, 1988; Ubaldini Editore

[2] Grieco, Umberto, "L'uomo bioelettromagnetico", GUNA-Editore 2003, S. 33

[3] ebd., S.30

[4] ebd., S.25

[5] ebd., S.54

[6] Grieco, A: "Dal peperoncino alla sapienza", 1995, wiedergegeben in Grieco Umberto, s.o.,
S. 21

[7] Roche de Coppens, Peter: "La natura umana, lo sforzo e la grazia", S. 27

[8] ebd., S. 2

[9] ebd., S. 6

[10] ebd., S. 75

[11] Roche de Coppens, Peter: "Who was Bruno Gröning?", S. 5

[12] Grieco, U., S.30

[13] Grieco, U., S.31

[14] Grieco, U., S.53

[15] Roche de Coppens, Peter: "La natura umana, lo sforzo e la grazia", S.2

[16] ebd., S.27

[17] ebd. S.75

[18] ebd., S.42