Wissenschaftler kommen zu Wort
Das Göttliche kann der Mensch nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Gefühl aufnehmen.
Das Göttliche kann der Mensch nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Gefühl aufnehmen. Bruno Gröning
zurück

Wissenschaft und geistiges Erleben – Eine persönliche Reise zum Bruno Gröning Freundeskreis

Bericht von Herrn O. P., MD/DSC Neurowissenschaftler und Neurolinguist

Zeit meines Berufslebens habe ich als Wissenschaftler gearbeitet, und zwar an der Erforschung des Gehirns und der Sprache. Dies ist ein relativ neues Gebiet der Wissenschaft und erfordert daher vom Forscher ein ständiges Hinterfragen, Prüfen und zum Teil auch Verwerfen von existierenden Modellen angesichts neuer Entdeckungen. Im Verlauf der Jahre wurde es für mich offensichtlich, dass die etablierte Wissenschaft das Konzept des “Geistigen”, d. h., die Existenz eines Bewusstseins außerhalb des Materiellen, welches aber dennoch mit der Materie interagiert und diese sogar beeinflusst, nicht akzeptiert. Meine Forschungen haben mich zu dem Schluss gebracht, dass dieses begrenzte Denken überwunden werden muss und dass die geistige Komponente in unsere wissenschaft­lichen Modelle integriert werden müssen. Ich bin davon überzeugt, dass es kein vages, mystisches Konzept ist, was nur den Religionen oder uralten Zivilisationen bekannt ist, sondern ein sehr greifbares, nicht zu leugnendes Prinzip, das der gesamten Schöpfung zugrunde liegt, und welches es zu entmystifizieren und im richtigen Sinne zu erforschen gilt.

Als Wissenschaftler habe ich mich mit seiner Lehre befasst

Bruno Gröning sagte, dass seine Lehre für die Wissenschaft von großem Interesse sei, und ich habe mich von dem Wert seiner Lehre sowohl im privaten Leben als auch bei meinen Forschungen überzeugt. Als Wissenschaftler habe ich mich mit seiner Lehre befasst und bin dabei zu meinen eigenen Schlüssen und Ergebnissen gekommen, die ich hier niederschreiben möchte. Es wird niemals möglich sein, Gottes Werke in all ihren Facetten wissenschaftlich zu beschreiben. Jegliche menschliche Erklärung wird immer auf bestimmte Aspekte oder einen bestimmten Blickwinkel beschränkt sein und wird niemals das Gesamtbild beschreiben können.

Es ist wie ein Loch im Zaun, das der Person, die hindurchblickt, nur den Blick auf einen Teil dessen, was sich hinter dem Zaun befindet, freigibt. Daher möchte ich hier nicht den Anspruch darauf erheben, wie die Lehre Bruno Grönings zu verstehen oder gar zu interpretieren sei. Ich möchte vielmehr dokumentieren, wie ich sie persönlich verstehe und wie es bei mir funktioniert. Ich habe erkannt, dass Bruno Gröning und seine Lehre außerhalb des Zaunes stehen und den Menschen Blicke auf Teile der geistigen Welt erlauben, die den menschlichen Wissenschaften bis heute weitgehend unbekannt sind.

Beruflicher Hintergrund

Mein beruflicher Hintergrund liegt primär in Sprachen. Ich bin mehrsprachig aufgewachsen und spreche sieben Sprachen. Nachdem ich mein Studium in den USA mit meiner Doktorarbeit in Linguistik abgeschlossen hatte, begann ich mit der Erforschung des Zusammenhangs zwischen der Psyche, der Sprache und dem Gehirn, was man als „Psychoneurolinguisitk“ bezeichnet. Dies ist eine relativ neue Wissenschaft und ein Zweig der Linguistik. Es ist die wissenschaftliche Untersuchung der neurologischen Aspekte des Spracherwerbs und des Lernens einer Sprache.

Da ich fließend Russisch spreche, studierte ich auch in Russland, wo ich einen Abschluss sowohl in Medizin als auch in Neurologie (im Bereich der Hirnforschung) machte. Ich habe auf den Gebieten der Neurologie und auch der Neurowissenschaften geforscht, was mich schließlich zu der Verbindung zwischen dem Gehirn und dem „Geistigen“ führte.

Berührungen mit dem Geistigen

Ich war schon immer an Spiritualität interessiert und habe sie auch untersucht. Bevor ich meinen Abschluss in Russland machte, habe ich Indien besucht, wo ich von einigen der Meister und Gurus lernen durfte. Mir fiel auf, dass diese Menschen enorme Fähigkeiten und Kräfte haben, da sie einen größeren Teil ihres Gehirns benutzen als es Menschen im Westen üblicherweise tun. Ich hatte schon lange meditiert, sogar schon bevor ich wusste, was es eigentlich ist. Ich war Anfang 20, als ich intuitiv damit anfing, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, um meinen Verstand zu beruhigen. Dies führte mich zu einer Meditationsgruppe in Miami und schließlich nach Indien. In den 70er Jahren lernte ich von Muktananda, Nityanda, Rajneesh und anderen bekannten indischen Meistern und erlebte, dass ich Energien in meinem Körper spüren konnte. Ich hatte schon immer Energien in meinem Körper spüren können, aber ich war mir dessen erst bewusst, als ich in Indien in Kontakt mit diesen Menschen kam. Dies vertiefte mein Erleben und machte mir die Energien in und um uns herum bewusster.

Mein Weg zu Bruno Gröning

Viele Jahre nach diesen Erlebnissen in Indien reiste ich nach Europa, um dort den Kroaten Braco zu erleben. Bei ihm spürte ich auch, dass Energie durch meinen Körper floss. Bei der Begegnung mit Braco stellte sich heraus, dass einige der dort anwesenden Menschen auch zum Bruno Gröning Freundeskreis gehörten. Ich entschloss mich, mehr über Bruno Gröning und den Freundeskreis im Internet zu erfahren. Dort sah ich erstmalig ein Bild von Bruno Gröning. Nur durch das Ansehen des Bildes fühlte ich, wie durch meinen ganzen Körper eine enorme Energiewelle ging, was bei mir einen tiefen Eindruck hinterließ. Nun wollte ich natürlich mehr darüber wissen.

Danach kontaktierte ich die spanischsprachige Gemeinschaft in Miami, da meine Mutter (95 Jahre) nur spanisch spricht. Wir entschlossen uns, gemeinsam einen Informations­vortrag über die Lehre Bruno Grönings zu besuchen. Nach dem Vortrag wurde ich ein Bruno Gröning-Freund, weil mich die starke Energie des Heilstromes so berührt hatte. Danach erfuhr ich mehr über das Einstellen und dessen Wirkung auf den Körper. Seit dieser Zeit besuche ich regelmäßig alle Gemeinschaftsstunden.

Eine unerwartete Heilung

Als ich eines Morgens aufstand, fiel auf, dass sowohl das Augenlid als auch mein rechtes Auge geschwollen waren. Ich konnte es nicht mehr öffnen und nahm an, dass es sich um eine Lidrandentzündung handelte und beschloss, mich einzustellen. Dazu nahm ich jeweils ein kleines Bild von Bruno Gröning in meine rechte und linke Hand. Ich wollte an die göttliche Hilfe durch Bruno Gröning glauben und vertrauen und das, was ich über das Abgeben von der Krankheit gehört hatte, anwenden. Mir fielen auch wieder die Worte Bruno Grönings ein, dass wir uns selbst überzeugen sollen, dies wollte ich nun tun.

Ein innerer Kampf wurde spürbar. Auf der einen Seite wusste ich, dass Bruno Gröning mir helfen und alles gut wird. Aber es meldete sich auch mein analytischer Verstand, der mich antrieb, zu untersuchen und zu analysieren, was mir fehlte. Ich fühlte, dass es sicher gut sei, wenn sich ein Facharzt das Auge einmal ansieht. So entschied ich mich, beides zu machen, so wie Bruno Gröning sagte: „Ich halte niemanden davon ab, einen Arzt zu Rate zu ziehen, im Gegenteil, ich rate immer, Ärzte aufzusuchen und Vertrauen zu haben.“

Die Arztpraxis ist in einer Gegend mit viel Natur, großen Bäumen und liegt direkt am Meer. Als ich dort eintraf, ging ich erst einmal barfuß über das Gras spazieren. Ich stellte mich im Gehen ein, d. h., ich nahm nicht die sitzende Position ein, wie ich es sonst immer tue. Danach ging ich in die Praxis, um meinen Arzttermin wahrzunehmen. Da musste ich noch etwa zwei Stunden auf den Arzt warten. Diese Zeit nutzte ich, um mich weiter einzustellen. Ich kontrollierte mein Auge während dieser Zeit in regelmäßigen Abständen und stellte mit Erstaunen fest, dass es dem Auge jedes Mal besser ging. Schließlich spürte ich, dass dem Auge praktisch nichts mehr fehlte. Der Arzt diagnostizierte zwar eine Lidrandentzündung, wobei aber das Auge selbst schon nicht mehr entzündet war. Er verschrieb Tropfen und eine Salbe, aber ich beschloss, das Rezept nicht einzulösen. Ich ging nach Hause und stellte mich weiter ein. Die Lidrandentzündung war nach ungefähr fünf Stunden völlig verschwunden.
Es ist unter normalen Umständen unmöglich, dass ein entzündetes Lid von selbst nach einer so kurzen Zeit abheilt. Daher schrieb ich dieses Ergebnis der Tatsache zu, dass ich mich eingestellt hatte.

Ich genieße jeden Morgen das Einstellen und liebe es, regelmäßig die Gemeinschaftsstunden zu besuchen. Inzwischen habe ich auch an einer Tagung des Freundeskreises in Deutschland teilgenommen und es sehr genossen.

Persönliche Erfahrung und Wissenschaft

Nach meiner Erfahrung tragen die Musik und die Berichte von den Freunden über erlebte Heilungen dazu bei, den Heilstrom für alle anwesenden Bruno Gröning-Freunde bei den Treffen zu intensivieren. Der Heilstrom ist ein Energiefluss mit besonderer Schwingung. Wenn sich eine Gruppe von Menschen, wie z. B. in einer Gemeinschaftsstunde, auf das Gute konzentriert, dann auch gute Worte beim Singen benutzt und über Heilung spricht, dann wirkt dies wie ein Verstärker. Ähnlich einer Stimmgabel tritt die Gruppe in eine Resonanz und verstärkt dadurch den Heilstrom, was wiederum jedem einzelnen Freund zugute kommt.

Es ist bekannt, dass unterschiedliche Teile des menschlichen Gehirns Frequenzen erzeugen, die im Bereich von 3 Hz bis zu einem Maximum von 45 Hz liegen. Dies sind die sog. Alpha, Beta, Gamma und Theta Wellen, mit der 45 Hz Welle als Spitzenerfahrung.
Diese Frequenzen sind nicht auf den menschlichen Körper beschränkt, sie gehen über den physischen Körper hinaus. So haben z. B. Studien am Heartmath Institute in Amerika gezeigt, dass sich die Herzfrequenzen von Menschen und Tieren synchronisieren, wenn die Subjekte in einem Raum zueinander Liebe und Zuneigung empfinden. Ein Resonanz­effekt, der meiner Erfahrung nach auch in der Gemeinschaftsstunde geschieht. Wie viele andere Bruno Gröning Freunde spüre ich den Heilstrom während einer Gemeinschafts­stunde sehr viel stärker als daheim. Das bestätigt die Wichtigkeit der Gemeinschafts­stunde mit dem gemeinsamen Einstellen.

Oftmals habe ich viel Zeit in die Erforschung des Gehirns, der Spiritualität und der Heilung investiert. Seit ich zum Bruno Gröning Freundeskreis gehöre, interessiere ich mich erstens mehr für den Zusammenhang zwischen Sprache und Spiritualität und zweitens für die Prozesse, die im menschlichen Gehirn ablaufen, wenn eine Heilung stattfindet. Das Gehirn hat eine Billion Neuronen und jedes Neuron kann bis zu 100.000 Verbindungen eingehen. Dies bedeutet, dass man eine Billion in die hunderttausendste Potenz erheben müsste, um eine theoretische Vorstellung vom Potential des menschlichen Gehirns zu bekommen.
Wir alle haben zwei Gehirnhälften, die rechte und die linke, die sehr unterschiedlich arbeiten.

Die linke Gehirnhälfte verarbeitet Informationen linear, sie ist die linguistische Hemisphäre, die alles logisch verarbeitet. In unseren westlichen Gesellschaften wird diese Gehirnhälfte weitaus mehr benutzt und ist mehr entwickelt als die rechte Gehirnhälfte. Diese verarbeitet Informationen völlig anders. Sie arbeitet parallel, auf einer ring- bzw. kreisförmige Art. Damit ist es möglich, sogar medizinisch unmögliche, körperliche Heilungen zu stimulieren, indem man diese Gehirnhälfte glaubhaft darüber informiert, dass Heilung wirklich möglich ist. In anderen Worten, die rechte Gehirnhälfte – in der sich primär das Unterbewusstsein befindet – wird alles ungeprüft glauben, da sie durch ihre andersartige Arbeitsweise kein Modell der Realität hat, welches durch vergangene Erfahrungen limitiert ist. Wenn wir also unser Unterbewusstsein in den Glauben setzen, dass Heilung möglich ist, dann kann eine Heilung geschehen, da die rechte Gehirnhälfte die Möglichkeit hat, Dinge im Körper zu erschaffen oder zu verändern. Daher wird ein starker Glaube, z. B. an Heilung, von der rechten Gehirnhälfte registriert und auch entsprechend umgesetzt.


Bruno Gröning erläuterte die Wichtigkeit des Glaubens,

indem er sagte: „Glaube und vertraue, es hilft, es heilt die göttliche Kraft“. Er sagte auch oft, dass wir die Pflicht haben, uns selber zu überzeugen. Ich sehe diese beiden Aussagen als einen direkten Hinweis auf das Unterbewusstsein (die rechte Gehirnhälfte).

Der einzige begrenzende Faktor bei diesem Vorgang sind jedoch die Störungen von Seiten der linken Gehirnhälfte, die in unserer westlichen Gesellschaft einen solch starken Einfluss hat. Dies kann das „Bild“ der Heilung in der rechten Gehirnhälfte schwächen oder ganz zerstören, indem es durch analytische Prozesse Zweifel erzeugt, die oft vergangene Erfahrungen oder externe Informationen involvieren, wie Meinungen anderer Personen. Ich habe dies ja selbst bei meinem Hadern mit der Lidrandentzündung erlebt, wie zuvor beschrieben.

Bruno Gröning betonte immer wieder, dass wir uns von Gedanken an Krankheit lösen müssen, von alten negativen Erfahrungen und Meinungen, und dass wir besser auf Gott hören sollen, als auf andere Menschen. Für mich sind dies klare Hinweise darauf, dass wir unsere rechte Gehirnhälfte stärken und pflegen müssen. Ich glaube, dass die Lehre Bruno Grönings und die Beschäftigung mit den so beeindruckenden Erfolgsberichten dieses bewirken, besonders, wenn die Geheilten selbst berichten.

Ich bin davon überzeugt, dass der Heilstrom in der rechten Gehirnhälfte neue neuronale Verbindungen erzeugt. Dies geschieht besonders in dem Gebiet, das sich vom Hinterhauptslappen – der auch musikalische Informationen verarbeitet – bis zum Schläfenlappen erstreckt.

Die Musik im Bruno Gröning Freundeskreis

Wie bereits erwähnt, ist die Musik im Bruno Gröning Freundeskreis ganz besonders wertvoll. Der Gesang und auch die Chormusik wirken auf beide Hirnhälften in einer sehr speziellen Art und Weise. Ich bin davon überzeugt, dass das Singen, das Berichten von guten Erlebnissen und das Einstellen mithelfen, die beiden Gehirnhälften zu verbinden, zu synchronisieren und sie so wieder in ihr natürliches Gleichgewicht bringen.
>>> Mehr zur Musik im Freundeskreis

Dies alles sind meines Erachtens wichtige Elemente bei den Treffen im Bruno Gröning-Freundeskreis.

Wenn wir von unseren Heilungen mit Überzeugung berichten, benutzen wir das Broca-Areal und das Wernicke-Zentrum in unserer linken Gehirnhälfte, die für die Sprache zuständig ist.
Wenn wir in einer Gemeinschaftsstunde Musik hören, wird diese Information von der rechten Gehirnhälfte verarbeitet. Singen involviert beide Hälften unseres Gehirns, die sprachliche (linke Gehirnhälfte) und die musikalische (rechte Gehirnhälfte). Hierdurch wird ein neurologischer Pfad zwischen den beiden Gehirnhälften erzeugt. Dieser Pfad geht durch das corpus collosum, das Gewebe, dass die beiden Gehirnhälften verbindet.
Wir benutzen auch beide Gehirnhälften beim Einstellen, da wir hier unsere Wünsche äußern (linke Gehirnhälfte), während wir uns auf die Gefühle des Körpers konzentrieren (rechte Gehirnhälfte).


Das Einstellen auf den Empfang des Heilstromes

Wenn sich ein Bruno Gröning-Freund auf den Empfang des Heilstromes einstellt und sich dabei mit den göttlichen Kräften, die durch Bruno Gröning transformiert werden, verbindet, finden im menschlichen Gehirn neurologische Prozesse statt.

Bruno Gröning sagte z. B.: „Gottverbundensein - das ist alles!“
Die Erfahrung, die ich im Bruno Gröning Freundeskreis gemacht habe, ist derart, dass ich den Heilstrom in mir und um mich herum spüren kann. Dies geschieht jedes Mal, wenn ich eine Gemeinschaftsstunde besuche und auch, als ich auf der Tagung in Deutschland war. Dieser Heilstrom durchströmt alle Anwesenden, aber ebenso weit entfernte, geistig innig verbundene Freunde mit den darin enthaltenen Informationen, die in der rechten Hirnhälfte aufgenommen und verarbeitet werden können.
Bruno Gröning wusste intuitiv sehr viel über die Menschen, auch was das Gehirn betrifft. Er sagte z. B.: „Ich weiß, wie ein Menschenhirn arbeitet, und ich weiß, wie gefährlich es ist, wenn man nicht über genügend Abwehrkräfte verfügt, um diese Gedanken, die man einst gelöscht hat, von sich zu halten.“
und
„Um mich kurz zu fassen, möchte ich vergleichsweise sagen, dass ich das Empfangsgerät beim Menschen ausfindig gemacht habe und imstande bin, den menschlichen Organismus sozusagen zu überholen."
und
„[...] Die Mutti hat z. B. ein schweres Magen- oder Darmleiden gehabt. Sie hat über diese und jene Schmerzen den Kindern gegenüber geklagt. Sie stirbt. [...] Das eine Kind wächst heran und kriegt auch Schmerzen mit einem Mal, Magen- oder Darmschmerzen. Todesursache der Mutter laut Totenschein war Krebs! Das Kind wächst heran: „Dasselbe, das hatte die Mutter, das habe ich auch, die Mutti ist an Krebs gestorben, da muss ich das auch haben." Es ist noch nicht einmal Krebs, aber Sie schalten auf dieses Organ hin, schalten auf Krankheit. Wenn Sie jetzt von diesem Gedanken nicht loskommen, so bekommen Sie wirklich Krebs, weil das Organ ja von der Befehlstelle, vom Hinterkopf aus, wo alle Nervenstränge durch den Kopf ziehen, angesprochen wird. Sie schalten auf den Magen, selbstverständlich geht das durch, legt sich auf dieses Organ. Sie schalten auf Krebs! Das Organ wird daraufhin geschaltet, der Nerv arbeitet nicht weiter, es ist kein Leben mehr drin, es gibt ein Nagen – der Krebs nagt ja auch, deshalb heißt es Krebs. [...] So entstehen auf diesem Weg Krankheiten, also der Mensch suggeriert sich die Krankheit selbst ein. [...]“

Wir wissen heute, dass der Hinterkopf eine zentrale Rolle in unserem Körper spielt. Hier treffen sich alle Nerven, um die drei Hauptteile des Gehirns, das Großhirn, das Kleinhirn und das Hinterhirn (medulla oblongata) durch die Wirbelsäule miteinander zu verbinden. Das Nervensystem verzweigt sich dann durch den ganzen Körper zu jedem Organ als motorische oder sensible Nerven. Die Neuronen des Gehirns treten elektromagnetisch in Verbindung. Eine neurologische Verbindung wird geschaffen, wenn ein „Funke“ zwischen zwei Neuronen übertragen wird. In anderen Worten, Neuron A sendet einen Funken an Neuron B, dieses wiederum an Neuron C und Neuron D, und eine neurologische Verbindung, ein Pfad, entsteht.
Es ist nicht so, dass jedes Neuron mit einem anderen fest verbunden ist wie mit einem Draht. Es gibt einen leeren Raum dazwischen, eine Lücke, die man Synapse nennt, und hier wird die elektromagnetische Verbindung erzeugt.
Ich glaube, dass eine Heilung in dem Moment beginnt, wenn gewisse elektromagnetische Verbindungen in dem Teil des Gehirns zustande kommen, wo der Hinterhaupt- und der Schläfenlappen sich mit dem zentralen Gyrus in der rechten Gehirnhälfte treffen. Dies ist ein Teil unseres Gehirns, den manche Neurowissenschaftler den „God circuit“ nennen und den wir bisher noch nicht genutzt haben, den wir aber durch die Lehre Bruno Grönings und den Heilstrom zu unserem Vorteil entwickeln dürfen.


Fundamentaler Unterschied zwischen Meditation und Einstellen

Da ich über viele Jahre hinweg Meditation studiert und praktiziert habe, möchte ich hier den fundamentalen Unterschied zwischen Meditation und Einstellen nach der Lehre Bruno Grönings gemäß meiner Erkenntnis deutlich machen. Natürlich ist es sowohl bei der Meditation als auch dem Einstellen notwendig, dass der Mensch körperlich und geistig in der Ruhe ist. Bruno Gröning stellte immer wieder die Wichtigkeit der Ruhe heraus, dass der Mensch seinen Körper beobachten soll und was darin geschieht.

Einstellen ist eine Synchronisation des Menschen mit dem Heilstrom. Wie er sagte, ist das Einstellen vergleichbar mit dem Abstimmen eines Radios auf die gewünschte Frequenz. Aus dem Universum strömen ständig energetische Wellen mit unterschiedlicher Frequenz und Amplitude auf uns ein. Daher ist das Einstellen tatsächlich eine Synchronisation mit der höchsten Schwingung, dem „Heilstrom“, wie Bruno Gröning es nennt. Damals benutzte er die Analogie mit dem Radio. Heute fühlt es sich für mich auch so an wie ein Besuch im Internet, wo ich eine bestimmte Seite besuche und Informationen abrufe, die ich benötige.
Über das Bitten können wir mit dieser höchsten geistigen Quelle auch in direkten Dialog treten und unsere Herzenswünsche äußern.

Meditation ist grundlegend anders. Meditation hat die Konzentration auf den Atem und die Beruhigung des Geistes zum Ziel, bis zu dem Punkt, wo man in ein „Vakuum“ eintritt, wo es keinen Gedanken mehr gibt. Hier steht die völlige Abwesenheit von Gedanken im Vordergrund, aber kein bewusstes Einstellen auf eine besondere Energie wie den Heilstrom.

Es ist jedoch bemerkenswert, dass ein Team von Forschern der Universitäten MIT, Harvard und Yale nachgewiesen haben, dass Meditation die physische Struktur unseres Gehirns verändern kann. Man fand heraus, dass regelmäßiges Meditieren zu positiven Änderungen in gewissen Gebieten des Gehirns führen kann.

In meinen Forschungen habe ich den Begriff „Psychoneuroenergetics“ geprägt, um zu erklären, was im Gehirn geschieht, wenn wir die kosmischen Kräfte göttlicher Intelligenz durch Bruno Grönings transformativen Heilstrom aufnehmen.

Worin liegt der Wert?

Angesichts meines wissenschaftlichen Hintergrundes und meiner geistigen Erfahrungen mag man sich wundern, warum ich mich dazu hingezogen fühle, jede Gemeinschaftsstunde zu besuchen. Bruno Grönings Lehre ist so einfach und genial. Es ist nicht der Erwerb von Wissen oder der soziale Aspekt, warum ich dorthin gehe. Es ist einfach deshalb, weil Bruno Gröning und der Freundeskreis wie Katalysatoren für die göttliche Energie sind, die ich so sehr für mich und mein Leben brauche. Es ist die Kraft, die sich von allem, was ich bisher erlebt habe, unterscheidet.

Hier lerne ich Dinge nicht nur in der Theorie, sondern durch die Berichte der Freunde und wie man es im täglichen Leben umsetzt. Ein Beispiel ist die Bedeutung des positiven Denkens. Während meines Einstellens bitte ich oft darum, dass ich Verurteilungen und gewohnheitsmäßiges, reaktives Verhalten loslassen kann, und ich beobachte auch Erfolg damit.

Es geht nicht nur darum zu erfassen, wie das Gehirn funktioniert und darüber Bescheid zu wissen. Dies erspart mir nicht, an mir selber zu arbeiten und zu lernen, wie man das alles in die Praxis umsetzen kann.

Es ist auch bemerkenswert, dass die Lehre Bruno Grönings in keiner Weise dem widerspricht, was ich durch meine Forschungen gelernt habe. Im Gegenteil, sie bringt mir ein tieferes Verständnis, da ich es direkt in meinem Körper erleben kann.

Bruno Gröning ein Lehrer mit großer Demut

Daher sehe ich Bruno Gröning als einen Lehrer, der große Demut hatte und den Prozess der Wiedervereinigung des Menschen mit seinem göttlichen Ursprung ohne Dogma ermöglicht. Ich finde es faszinierend, dass niemand irgendeine geistige, akademische oder wissenschaftliche Vorbildung oder Ausbildung benötigt, sondern in seinem Herzen nur den Wunsch tragen muss, wieder gesund zu werden und dieser sehr einfachen Lehre zu folgen.

Bruno Grönings Lehre spricht jeden an und kann sogar von jedem Kind verstanden und angewendet werden. Sie hat kein Dogma, weil sie den freien Willen des Menschen als höchstes und unantastbares Prinzip achtet. Dies, in Kombination mit der Tatsache, dass diese Lehre durch den Bruno Gröning-Freundeskreis ganz ohne finanzielle Verpflichtung auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis weitergegeben wird, ist für mich von großer Bedeutung. Die Lehre Bruno Grönings ist ein Geschenk, für das man bei der Weitergabe ebenfalls nichts verlangen darf. Es ist für mich aufrichtig und authentisch, da der Freundeskreis keinerlei materielle oder finanzielle Ziele verfolgt.