Wissenschaftler kommen zu Wort
Ich selbst tue nichts, aber ich weiß, dass mir die Kräfte zufließen und dass ich diese auswerten kann, um Menschen zu heilen.
Ich selbst tue nichts, aber ich weiß, dass mir die Kräfte zufließen und dass ich diese auswerten kann, um Menschen zu heilen. Bruno Gröning
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Bruno Gröning 1906 -1959

Bruno Gröning lebte in Deutschland in einer Zeit, die vollkommen vom materialistischen Weltbild beherrscht war.

In dieser Zeitepoche hielt er seine Vorträge vor Interessierten und Hilfesuchenden, bei denen sich zahlreiche Heilungen auf geistigem Weg ereigneten. Seinen Zuhörern gab er seine Lehre mit auf den Weg, dazu die Anleitung zur Aufnahme des „Heilstroms“, wie er diese Kraft nannte, deren Fließen für die meisten im Körper spürbar ist. Er erklärte:
„Nicht ‚ich’ heile, sondern ‚Es’ führt den Menschen durch meine Glaubenslehre zu seinem Heil ...“ 

Herford 1949

Immer mehr Hilfesuchende strömten zu seiner ersten großen Wirkungsstätte nach Herford. „Wunderdoktor von Herford“ nannte man ihn in der Presse, zu dem selbst Ärzte kamen, um für ihre Familienangehörigen und Patienten um Hilfe zu bitten. Zahlreiche Reporter berichteten in jener Zeit über das unerklärliche Heilungsgeschehen. Was für die Geheilten zum größten Glück ihres Lebens wurde, war für andere ein Stein des Anstoßes. Kritiker meldeten sich zu Wort und setzten abwertende Behauptungen in die Welt.

Manche der ortsansässigen Mediziner beobachteten das Geschehen mit großer Skepsis. Einer kleinen Gruppe von einflussreichen Ärzten aus der regionalen Medizinalverwaltung gelang es schließlich, bei den örtlichen Behörden ein Verbot seines Wirkens durchzusetzen, das Bruno Gröning am 3. Mai 1949 auferlegt wurde.

Ein rechtswidriges Verbot

Dieses Verbot war schon deshalb rechtswidrig, weil der erforderliche Nachweis fehlte, durch welche Handlung, an welcher Person, wann und wo Bruno Gröning die Heilkunde im medizinischen Sinne ausgeübt habe. Ein berechtigtes Verbot wäre auch nicht möglich gewesen, weil er gegen das zitierte Heilpraktikergesetz nicht verstoßen hat, was sich auch heute noch leicht nachweisen lässt. Heilung auf geistigem Weg geschieht ohne jegliches Behandeln im medizinischen Sinne.

Der Stadtverwaltung von Herford war die Unrechtmäßigkeit des Verbotes offensichtlich bewusst. Oberstadtdirektor Meister war nach dem 3. Mai 1949 wiederholt bei Bruno Gröning und verstieß dabei mehrfach und wissentlich gegen das von ihm selbst erlassene Verbot, indem er z. B. eine ihm bekannte Frau zu Bruno Gröning führte, die an Armen und Händen gelähmt war. Er war begeistert darüber, wie diese Frau durch das Wirken Bruno Grönings sichtbar Besserung erlangte.

Ganz anders verliefen Gespräche mit Ärzten aus der regionalen Medizinalverwaltung. Als beispielsweise bei einem Treffen am 13. Mai 1949 einige durch das Wirken Bruno Grönings geschehene Heilungen vorgestellt wurden (z. B. von Magengeschwür, Asthma, Diabetes, schwerem Nervenleiden usw.), erklärten die anwesenden drei Ärzte, dass dies für die Wissenschaft nichts Bedeutendes sei, sie wollten „Wunder sehen“.

Es stellt sich die Frage, weshalb die vielen „Unheilbaren“ um Hilfe bittend zu Bruno Gröning kamen. Warum waren bis dahin bereits 72 000 Bittbriefe registriert, keiner ohne die stereotype Einleitung: „Kein Arzt kann mir mehr helfen ...“? [1]

Neben der unberechtigten Anschuldigung, er habe das Heilpraktikergesetz durch Behandeln im medizinischen Sinne übertreten, gaben sie verleumderische Erklärungen über Bruno Gröning an die Medien, um so den Zustrom der Hilfesuchenden aufzuhalten. Was trieb diese Ärzte dazu, sein von uneigennütziger Nächstenliebe getragenes Wirken so vehement zu bekämpfen?   
Mehr dazu siehe: „Reaktionen auf die Heilungen“

Am 26. Januar 1959 starb Bruno Gröning, in der Öffentlichkeit diffamiert als Scharlatan, Angeklagter und Straftäter.

Für seine Widersacher schien nun alles wieder in Ordnung zu sein, aber gemäß den Worten Bruno Grönings hat die Wahrheit allein Bestand:
„Meine Antwort an all meine Gegner, die mich hassen müssen: Was meine Gegner tun mussten, haben sie restlos getan und sind damit am Ende. Ebenso habe ich getan, was ich tun musste, dieses aber ist erst der Anfang.“
und:
„Alle Menschen müssen sterben, ich auch. Den Körper wird man in die Erde legen, aber ich werde nicht tot sein. Wer mich rufen wird, für den werde ich da sein, und ich helfe weiter. Aber dann wird jeder aus sich die Hilfe und Heilung erleben.“

Nur wenige Menschen ließen sich nicht beirren

Nur wenige Menschen ließen sich von all den Verleumdungen gegen Bruno Gröning nicht beirren, darunter Grete Häusler. Sie erlebte spontane Heilung von drei als „unheilbar“ erklärten Leiden bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Bruno Gröning. Sie spürte auch nach 1959 den Heilstrom und erlebte, dass die Hilfen und Heilungen weiterhin erfolgten. Im Jahre 1979 gründete sie den Bruno Gröning-Freundeskreis, der inzwischen die ganze Erde umspannt.
... siehe z. B. Kapitel:  „Bruno Gröning-Freundeskreis“

Dieses Geschehen ist in dem Dokumentarfilm: „Das Phänomen Bruno Gröning ...“ dargestellt, der seit über 10 Jahren auch in der Öffentlichkeit gezeigt wird.


 
Erläuterungen und Quellen

[1] Schmidt, E. A., Die Wunderheilungen des Bruno Gröning, Berlin: Falken-Verlag, 1949, Seite 120