Wissenschaftler kommen zu Wort
Ich weiß weiter nichts als nur das, was Menschen heute nicht mehr wissen. 
Und daher rufe ich jedem Menschen zu: Mensch erkenne dich selbst!
Ich weiß weiter nichts als nur das, was Menschen heute nicht mehr wissen.
Und daher rufe ich jedem Menschen zu: Mensch erkenne dich selbst!
Bruno Gröning
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Das Urwissen der Menschheit und die Lehre Bruno Grönings

Bericht von Diplomtheologe K. F.


„Ursprünglich waren die Menschen ganz mit Gott verbunden, da war nur Liebe, Harmonie und Gesundheit, es war alles eins.“ 
Bruno Gröning.

 

Wie konnte Bruno Gröning so etwas sagen? Sollte die bei den meisten Menschen fehlende Verbindung zu Gott die Ursache für Mangel, Not und Leid in unserer heutigen Welt sein? Gibt es überhaupt einen Gott? Wie könnte es bei der Fülle an Wissen und Informationsfluss heutzutage hier zu einem Unwissen gekommen sein?

Ganz einfach, gerade ein Zuviel erzeugt Mangel, wenn lebensnotwendiges Wissen einfach mit viel Allerlei überschüttet wird und wir es nicht mehr wahrnehmen. Die Realität dieser revolutionären Aussage Bruno Grönings soll in diesem Artikel beleuchtet werden.

 

Wie war es ursprünglich mit den Menschen,

was wissen wir darüber? Betrachtet man nur die Geschichte des homo sapiens, so ist die Existenz unserer Vorfahren bis vor ca. 200.000 Jahren durch die archäologische Forschung nachgewiesen. Funde deuten an, dass sie bereits Kunstwerke schufen und möglicherweise einen Jenseitsglauben hatten. Aber, wie sah ihr Alltag aus, wie ihre sozialen Strukturen oder was wussten und an was glaubten sie? Wie fanden sie sich in ihrem Naturraum zurecht bzw. wie nutzten sie diesen? Die hinterlassenen Steinwerkzeuge geben hierzu keine hinreichende Auskunft, und so dominierte in den Schulbüchern lange Zeit das Bild eines primitiven Vorfahren, der einem Tier näher zu stehen schien als dem heutigen Menschen.


Mit den revolutionären Erkenntnissen aus dem Fundort der „Schöninger Speere“ im Jahr 1994 im östlichen Niedersachsen wurde dieses Menschenbild jedoch vollständig widerlegt. Die mit einem Alter von ca. 320.000 Jahren datierten Funde um den homo heidelbergensis, einem Vorfahren des Die Schöninger Speerehomo sapiens, zeigen bereits einen Menschen, der durch planendes Handeln, Kommunikationsvermögen, technologische Fertigkeiten, ausgefeilte Jagdstrategien und ein komplexes Sozialgefüge gekennzeichnet ist. Unter anderem sind die aus Holz gefertigten Speere mit unseren modernen Wurfspeeren vergleichbar. Ein Fund ähnlicher Tragweite existiert erst wieder aus der Jungsteinzeit (Neolithikum) mit dem „Mann aus dem Eis“ aus den Ötztaler Alpen, der als „Ötzi“ zur wissenschaftlichen Sensation wurde. Er lebte vor ca. 5.300 Jahren und ist mit samt seiner Kleidung und Ausrüstung erhalten geblieben.


Die Untersuchungen der Funde belegen einen Menschen, der perfekt an die Bedingungen seines Naturraumes angepasst war und hohe technologische Fertigkeiten besaß. Zudem wurde u.a. festgestellt, dass er Tätowierungen hatte, die mit den heutigen Hauptakupunkturlinien übereinstimmen und möglicherweise das früheste Zeugnis einer Akupunkturbehandlung darstellen.


Nimmt man allein die Zeitspanne zwischen dem Menschen, der die Schöninger Speere schuf und dem neolithischen „Ötzi“, so wissen wir über 98% der menschlichen Existenz, für die nunmehr bereits ein erhebliches Wissen anzunehmen ist, praktisch nichts. Erst in den letzten 2% dieses Zeitraumes wird uns durch die schriftlichen Überlieferungen der Hochkulturen ein deutlicherer Einblick in das Wissen und die Spiritualität unserer Vorfahren gewährt. [1][2][3]

 

A. Göttliche Grundsätze hoher Kulturen

     seit Jahrtausenden

Grundsätzlich weiß man wenig über die Prähistorie. Diese Zeit ist ja dadurch bestimmt, dass es keine schriftlichen Aufzeichnungen davon gibt. Dieser Artikel greift zurück auf älteste Texte in Indien und Ägypten, die wiederum auf noch frühere Zeit verweisen.

 

Im Ausgangspunkt der Betrachtung stehen die historischen Fakten. Doch dabei wollen wir nicht stehen bleiben. Die Fakten sollen in Beziehung gesetzt werden zur heutigen wissenschaftlichen Erkenntnis und zur Lehre Bruno Grönings.

 

Dafür einige Beispiele aus dem alten Indien und Ägypten, aus der Zeit vor 3-5000 Jahren. In beiden Ländern stand in allen Phasen des Lebens Gott im Mittelpunkt, unabhängig unter welchem Namen. Es war der Schöpfergott – neben anderen Gottheiten – Brahma bzw. Aton. Alles, was existiert, bezieht sich auf ihn, ihm gebührt höchste Verehrung. Von ihm geht Prana aus, die Lebenskraft, die alles erhält. Auf der ägyptischen Seite ist es der Ka, man müsste es mit „Personifikation der Lebenskraft“ übertragen.

 

Bruno Gröning nannte die Lebenskraft „Heilstrom“ oder „göttliche Kraft“, die wir heute real aufnehmen, spüren und nutzen können.

 

1. Lebenskraft

Die Menschen machten schon früh die Erfahrung, dass die verschiedenen Lebensformen von einer gemeinsamen Kraft durchzogen sind. Das heißt, die äußere Erscheinung des Lebendigen ist nicht alles, sondern es wirkt darin verborgen eine Kraft. Diese kann stärker oder schwächer sein, sie kann auch ganz verschwinden. Vor allem aber: sie kann vom Menschen beeinflusst werden. Zwei Beispiele sollen hier angeführt werden aus Ägypten und Indien.

Ägypten 
Ka-Hieroglyphe

„Obschon in jeder einzelnen Person verborgen, war der Ka zugleich transferierbar und Gemeingut. Die erhobenen Arme der Ka-Hieroglyphe stellen eine Umarmung dar. Die Umarmung übertrug Lebenskraft zwischen zwei Personen oder zwischen den Göttern und dem König. Der Ka durchlief den Generationenstrang, war generisch oder, wie wir sagen würden, genetisch. Der Ka eines jeden reichte über zahllose Generationen zurück zum Schöpfergott, dieser hatte sein Ka den Göttern übertragen, letztere wiederum dem König. Der König ist die Lebenskraft, der Ka seines Volkes - `der Ka der Lebenden`“. [4]

 

Indien

„Prana ist die Lebensenergie, die Körper und Geist aktiviert. Prana ist für die höheren zerebralen Funktionen verantwortlich und für die motorischen und sensorischen Tätigkeiten. Das Prana, das sich im Kopf befindet, ist das Lebens-Prana, während dasjenige, das sich in der kosmischen Luft befindet, das 'nährende' Prana darstellt. Durch die Atmung gibt es einen andauernden Austausch zwischen dem Lebens-Prana und dem 'nährenden' Prana...“ [5]

 

2. Karma

„Das Wort Karma bezeichnet das Gesetz von Ursache und Wirkung, und zwar sowohl auf die grobstoffliche als auch auf die feinstoffliche Welt bezogen. Es knüpft die Wirkung an die Ursache“. [6]
Nach der Karmalehre soll sich der Mensch auf das Gute ausrichten, weil alles Handeln eine Rückwirkung hat auf ihn. Die alten Ägypter kannten zwar den Begriff Karma nicht, aber es gab die Maat, ein Grundprinzip allen Handelns, das alle Bereiche des Lebens durchzieht.

 

Bruno Gröning erklärte dazu:
„Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er selbst über sein Denken, Sprechen und Handeln entscheiden kann. Zieht ein unguter Gedanke vor seinem inneren Auge auf, so kann er ihn ruhig, aber bestimmt abweisen. Wenn er dabei standfest bleibt, muss das Böse weichen und kann keine Macht über ihn gewinnen. Der Mensch entscheidet mit seinem freien Willen selbst über sein Schicksal.“
und

„Was der Mensch sät, das wird er ernten. Dies bedeutet: Alles, was ein Mensch in Worten oder durch die Tat aussendet, wird zu ihm zurückkehren. Er wird empfangen, was er gibt.“

„Dem ägyptischen Weltbild zufolge bildete ein Maat genanntes göttliches Prinzip die Grundlage jeglichen Lebens. In seinem Mittelpunkt standen Recht und Ordnung, und bezeichnenderweise wurde es in Gestalt der Göttin der Gerechtigkeit verehrt. Nur wenn der einzelne die Regeln der Maat befolgte, konnte er zu Glück und Erfüllung gelangen, ja hatte sein Leben überhaupt einen Sinn im Rahmen der Schöpfung. Denn diese Weltordnung musste ständig gegen die feindlichen Mächte des Chaos verteidigt werden“. [7]

 

Bruno Gröning sagte in diesem Zusammenhang folgendes:
„Gott hat die Erde zum Paradies geschaffen, der Mensch soll sie in Ordnung halten“
und
„So der Mensch in der göttlichen Ordnung lebt, wird er sich immer frei von jeglichen Beschwerden fühlen und ist somit ein lebensfroh bejahender Mensch, d. h., er bejaht das Gute, Gott selbst.“

 

3. Wiedergeburt

Sowohl in Indien als auch in Ägypten glaubten die Menschen an die WiedergeburtWiedergeburt. Aus diesem Glauben schöpften sie Kraft, die eigene Begrenztheit zu überwinden. In den Veden wird als Ziel des Menschen beschrieben, einst in die höheren kosmischen Dimensionen zu gelangen. Der Ägypter glaubte fest, nach seinem Tod, besonders durch die Einhaltung der Begräbnisriten, als auch, als verklärtes Lichtwesen, weiterzuleben.

 

Auch Bruno Gröning hat der Wiedergeburt in seiner Lehre festgehalten:

 

„Der Mensch ist nicht nur einmal auf dieser Erde. Die Erinnerungen an frühere Erdenleben sind dem Menschen nicht genommen worden – nein! Der Mensch hatte das in dem vorherigen Leben nicht so in sich gefestigt. Er hat nicht so fest daran geglaubt, und er hat das wieder verloren. Es ist ihm nicht wieder in Erinnerung gekommen. Er hatte das nicht in diesen seinen heutigen Körper hineintragen können, um dieses Bewusstsein zu übergeben. Daher ist er unwissend geblieben.“

 

Es ist hier nicht der Ort, alle philosophischen und theologischen Hintergründe beider Kulturbereiche aufzuzeigen. Es ist nicht zu leugnen, dass das Denken und der Glaube der Menschen in Indien und Ägypten zu großen Kulturgütern beigetragen haben. In Indien ist es die Entstehung der Veden mit all ihren philosophischen, astronomischen und heilkundlichen Erkenntnissen. Auf der anderen Seite sind es die Pyramiden, die gebaut wurden mit hohen astronomischen und mathematischen Kenntnissen, die aber auch in vielen Texten und Bildern den Glauben der Zeit widerspiegeln.

 

Bruno Gröning selbst war offen für alle Wissenschaften. Er stellte sich bereitwillig einer ärztlichen Kommission zur Verfügung, um seine Fähigkeiten überprüfen zu lassen. Gern sprach er auch mit Interessierten über technische und wissenschaftliche Fragen, ohne diese Fachgebiete selbst studiert zu haben. Seine Gesprächspartner staunten oft über seine profunden Kenntnisse und seinen weiten Horizont.

 

Grete Häusler, die Gründerin des Freundeskreises, äußerte sich einmal so:
„Die Mathematik kommt von Gott“.

 

Vor diesem Hintergrund sind die folgenden 3 Beispiele zu sehen. Sie sollen zeigen, dass diese alten Kulturen bereits hohe Kenntnisse auf wissenschaftlichen Gebieten hatten. Diese Kenntnisse sind nicht zu erklären ohne die Inspiration aus Mythologie und Glaube.

 


B. Was wussten die Menschen in den alten Kulturen?

 

Die Forschung legt immer mehr zu Tage, dass die Menschheit vor 3-5000 Jahren durchaus hohe Kenntnisse hatten auf den Gebieten der Technik, Philosophie, Astronomie, Heilkunde und anderen.

 

Während manche Völker noch im Steinzeitalter lebten, hatten andere schon hohe Kenntnisse entwickelt. Für uns heute stellen sich viele Fragen: Woher hatten die Menschen diese Kenntnisse und warum müssen diese erst wieder neu entdeckt werden?

 

Es gilt zu bedenken, dass wir die Beispiele nur ungefähr zurückdatieren können, denn vieles wurde erst später in Schriften oder Denkmälern festgehalten.

 
 

1. Berechnung des Erdalters in den vedischen Schriften

In den altindischen Schriften, den Veden und Puranas, finden wir Aussagen, die die Wissenschaft oft in Erstaunen versetzt: Berechnung des Alters des Universums, Krümmung des Raumes, Vieldimensionalität des Kosmos usw. Erstaunlich ist auch, wie das Alter der Erde berechnet wurde.

„Brahma vollbringt sein siebenstufiges Schöpfungswerk zum Teil persönlich und zu einem größeren Teil indirekt, d. h. durch seine 'Kinder' und die Generationsfolgen ihrer Nachkommen innerhalb der jeweiligen Dimensionsebenen. Entscheidend für die Entwicklung der Menschheit sind die höherdimensionalen Stammväter und Weltenlehrer, die man Manu nennt. Innerhalb eines Tages von Brahma (Kalpa) treten nacheinander vierzehn Manus auf. Bei den Manu-Ablösungen ereignen sich auf der Erde, ausgelöst von entfesselten Naturgewalten, einschneidende Umwälzungen.

 

Der Tag Brahmas

Für die Erde und für das gesamte sichtbare Universum ist der Tag Brahmas die wichtigste Zeiteinheit, denn der Tag Brahmas stellt die Existenzdauer unseres Universums dar. Der Tag Brahmas wird deshalb auch Kalpa genannt, `Handlungsabschnitt; grundlegendeZeiteinheit`“. [8]

 

„Wenn Brahmas Tag (Kalpa) die Lebensdauer unseres Universums ausmacht, stellt sich die Frage: Wo stehen wir heute in Brahmas Tag? Am Anfang, in der Mitte oder kurz vor dem Ende?

 

Der Schlüssel zur Antwort sind die Manu-Zeitalter, von denen es während eines jeden Kalpas (4,32 Milliarden Jahre) vierzehn gibt. Die Manus sind die höherdimensionalen `Stammväter` der Menschheit. Innerhalb eines Tages von Brahma folgen vierzehn Manus aufeinander, und entsprechend ihrer Amtszeit wird der Tag Brahmas in vierzehn kosmische Epochen unterteilt. Aus Brahmas Sicht findet also während seines Tages alle fünfzig Minuten ein Manu-Wechsel statt.
Aus irdischer Sicht ist ein Manu-Zeitalter (Manvantara) jedoch astronomisch:
1 Manvantara = 1000 Maha-Yugas : 14 = 71 6/14 Maha-Yugas.
 

Ein Manvantara dauert also rund 71 Maha-Yugas, was auf der Erde etwa 308 Millionen Jahren entspricht. Die gegenwärtige Menschheit befindet sich in der Zeit des siebten Manus, genannt Vaivasvata Manu, der ein Sohn des Sonnengottes (Vivasvan) ist. Innerhalb dieses siebten Manvantaras befinden wir uns im Kali-Yuga des 28. Maha-Yugas. Das heißt, wir nähern uns der Mitte des 7. von 14 Manvantaras, also der Mitte von Brahmas Tag.

 

'Zu Beginn von Brahmas Tag werden alle Lebewesen aus dem unmanifestierten Zustand manifestiert (vyakta), und wenn die Nacht anbricht, gehen sie wieder in das Unmanifestierte ein'. (Bhagavad-Gita 8.18)

 

'Wenn ein Tag Brahmas (Kalpa) zu Ende geht, setzt eine Übergangszeit ein. BrahmaImmer wieder, nach jeder Nacht Brahmas, geht ein neuer Tag von Janoloka aus, was in den unteren (vier) Lokas zur Entstehung neuen Lebens und zur Vermittlung von spirituellem Wissen führt. Dies ist nötig, weil die einzelnen Kalpas (durch die Nacht Brahmas) voneinander getrennt sind'. (Vayu Purana 1,7.7-8)

 

'Nur Jano-, Tapo- und Satyaloka bleiben bis zur endgültigen Auflösung des Universums bestehen'. (Vayu Purana 4.39.15)

 

Das Ende von Brahmas Tag bedeutet das Ende ('Tod') der unteren vier Dimensionswelten des Universums, was die Erde mit einschließt. Wann ist die Erde das letzte Mal gestorben, um neu aufzuleben?

 

Nach all den Ausführungen (siehe Detail) ist diese Rechnung nun sehr leicht. Wir befinden uns heute knapp in der Hälfte von Brahmas Tag. Wir müssen also einfach die Dauer von Brahmas Nacht und die abgerundete Hälfte von Brahmas Tag zusammenzählen. Danach ergibt sich das Alter das Erde gemäß den altindischen Schriften zu:
4 320 000 000 Jahre + 2 000 000 000 Jahre = 6,32 Milliarden Jahre

 

Was sagte die heutige Wissenschaft dazu?

Auf der Grundlage neuester kosmologischer Erkenntnisse wird das Alter der Erde heute auf rund 6 Milliarden Jahre geschätzt. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler dank der vereinten Bemühung von Kosmologen und Quantenphysikern. Und nun entdecken wir, dass die ältesten Schriften der Welt diese Erkenntnis schon längst enthalten: Vor etwas mehr als 6 Milliarden Jahren ist die Erde in einem glühend-flüssigen Zustand in die Nacht Brahmas übergegangen. Aus heutiger Sicht ist dies der ferne Anfang der Erde, wo der Planet durch das Tor des letzten Kalpa-Endes in die Reichweite der heutigen Forschung getreten ist“. [9]

 

Zur Erklärung: Mit Loka sind `Orte`, „Parallelwelten“ bzw. Dimensionen im Kosmos gemeint [10]

 

2. Bau der Pyramiden

„Die Bauwerke der alten Ägypter selbst sind der beste Beweis ihrer mathematischen Fähigkeiten. Nehmen wir zum Beispiel die Große Pyramide. Wenn wir uns eine Kreislinie vorstellen, deren Radius die Höhe der Pyramide ist, dann ist der Kreisumfang identisch mit dem der Pyramidenbasis.Cheopspyramide, Ägypten

 

Das gilt nur bei einem bestimmten Winkel der Wand, und alles musste im voraus errechnet werden, so dass die alten Ägypter, auch wenn sie die Zahl pi nicht genau definieren konnten, in der Praxis mit ihr arbeiteten“. [11] [12]

 

„Beim Orientieren der Pyramidenseiten erreichten die Baumeister des Alten Reiches eine erstaunliche Genauigkeit – bei der Cheops-Pyramide beträgt die größte Abweichung weniger als 3'26'' oder weniger als ein Fünfzehntel eines Grades. I.E.S. Edwards meinte, diese Präzision sei nur durch Sternbeobachtung möglich gewesen“. [13]

  

3. Älteste Zeugnisse über Heilung – Ayurveda

Die ältesten schriftlichen Zeugnisse über Gesundheit und Heilung finden wir in Indien. Der Ayurveda in seinen Einzelschriften wurde um die Zeit ca. 200 vor Chr. zusammengestellt, die Praxis selbst geht aber auf etwa 3000 v. Chr. zurück.

 

„Die alten Erleuchteten, die Rishis, die auch Seher der Wahrheit genannt werden, gelangten durch ihre religiösen Praktiken und Übungen zur Erkenntnis der Wahrheit. HarmonieKraft ihrer intensiven Meditation verkörperten sie diese Wahrheit in ihrem täglichen Leben. Ayurveda ist die Wissenschaft von der täglichen Lebensführung. Dieses System des Wissens ist aus der praktischen philosophischen und religiösen Erleuchtung der Rishis hervorgegangen, die in ihrem Verständnis der Schöpfung wurzelte“. [14]

Im Ayurveda hat man ganzheitlich die Harmonie von Körper, Geist und Seele im Blick.

Demnach spielt die gesundheitliche Vorsorge eine große Rolle. Nicht zuerst die Krankheit als Symptom wird behandelt, sondern der ganze Mensch mit seiner eigenen Geschichte. Der Ayurveda kennt Heilung durch verschiedene Therapien und Medikamente, ist aber auch offen für Heilung auf geistigem Weg. Jedes Medikament und jede Therapie werden individuell abgestimmt. Nicht das Symptom wird beseitigt, sondern die Krankheit an der Wurzel. Krankheit wird als Herausfallen aus der göttlichen Ordnung betrachtet, was auch Bruno Gröning betonte: „Ich behandle keine Krankheiten! Krankheit ist Unordnung. Kommen Sie mit sich selbst und Gott in Ordnung, und die Heilung wird nicht ausbleiben!“

„Die ayurvedische Methode, mit Negativität fertig zu werden, besteht darin, zuerst zu beobachten und dann loszulassen. Wenn zum Beispiel Zorn auftaucht, sollte man sich dessen ganz bewusst sein, und das Entfalten dieses Gefühls von Anfang an bis zu seinem Ende beobachten. Aus dieser Beobachtung heraus kann man etwas über die Natur des Zorns lernen und erfahren, um den Zorn schließlich ganz loszulassen. Auf diese Art und Weise kann man mit allen negativen Gefühlen verfahren. Ayurveda lehrt, dass alle negativen Gefühle bewusst losgelassen werden können“. [15]

 

In einer der Hauptschriften des Ayurveda, der Sushruta Samhita, wird Gesundheit wie folgt definiert:
„Ein Mensch wird gesund genannt, dessen Physiologie im Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel gut arbeitet, dessen Gewebe und Ausscheidungsfunktionen normal funktionieren und dessen Seele, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften inneren Glücks befinden“. [16]

Diese Formulierung ähnelt verblüffend der Gesundheitsdefinition der WHO, die besagt:
„Gesundheit ist der Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Behinderung'“. [17]

 Bruno Gröning gibt heute dafür eine große Hilfe, indem er sagte:

 

„Geben Sie mir Ihre Krankheit! Geben Sie mir Ihre Sorgen! Sie werden damit nicht fertig. Ich trage sie für Sie. Mein Rücken ist breit.“

 

 

Schlussbemerkung:

 

Vielleicht hat es den Leser überrascht, einiges aus dem Urwissen der Menschen kennenzulernen. Die Menschen haben sich damals wie heute mit denselben grundlegenden Fragen beschäftigt, nach dem Urgrund von allem und nach dem Sinn. Wir können nur ahnen, dass noch viel mehr Urwissen vorhanden war in frühester Zeit, aber nicht alles wurde aufgeschrieben. Zugleich müssen wir zugeben, dass die Antworten, die man früher gegeben hat, heute wieder aktuell sind.

 

Das Verdienst Bruno Grönings ist es, dass er uns aufmerksam gemacht hat auf die frühe Menschheitsgeschichte. Nach seiner Überzeugung gibt es allen Grund, mit Respekt auf die frühen Kulturen zu blicken, auf ihre Kenntnisse und ihre Gottverbundenheit. Nach und nach gelingt es, diese Kenntnisse wieder zu entdecken und für die Menschheit nutzbar zu machen.

 

„Ursprünglich waren die Menschen ganz mit Gott verbunden, da war nur Liebe, Harmonie und Gesundheit, es war alles eins.“

 

Mit den besten Wünschen im Sinne dieser Worte.


 Quellennachweis

 

 [1] Conard, N. J et al. (2015) Excavations at Schöningen and paradigm shifts in human 
       evolution. - Journal of Human Evolution, 02.12.2015

 [2] Thieme, H. 2007. Der große Wurf von Schöningen: Das neue Bild zur Kultur des frühen 
       Menschen. In: Thieme H. (Hrsg.) 2007: Die Schöninger Speere – Mensch und Jagd vor 
       400.000 Jahren. S. 224-228 Konrad Theiss Verlag, Stuttgart ISBN 3-89646-040-4

 [3] Fleckinger, A. (2016): Ötzi, der Mann aus dem Eis. - Folio Verlag, Wien-Bozen und
       Südtiroler Archäologiemuseum, Bozen, ISBN 978-3-85256-655-9

 [4] Lehner, Mark, Geheimnis der Pyramiden, ECON 1997, S.23.

 [5] Lad, Vasant, Das große Ayurveda Heilbuch, Oberstdorf 1988, S.155

 

 [6] Schmieke, Marcus, Das letzte Geheimnis, Naturwissenschaft und Bewusstsein, Frankfurt a.
       Main 1995, S.98.

 [7] Verner, Miroslav, Die Pyramiden, Rowohlt 1998 S.38

 [8] Aus: Armin Risi, Gott und die Götter, Zürich 2007, S. 162

 [9] Ebenda, S. 167F

[10] Siehe auch: A.C. Fender, Das Geheimnis des Seins, Norderstedt 2012, S.31-44

[11] Verner, Miroslav, Die Pyramiden, Hamburg 1998, S.91

[12] Siehe auch Internet-Dokumentarfilm „Die Pyramiden-Lüge – sie deutet auf das Ende
       der Welt hin“. Nachweis, dass die Erbauer der großen Pyramide in Gizeh die Zahlen pi und
       phi (Zahl für Ästhetik) für ihre Arbeit voraussetzten, ohne sie als solche zu kennen.

[13] Lehner, Mark, Geheimnis der Pyramiden, ECON 1997 S.212

[14] Lad, Vasant, Das große Ayurveda-Heilbuch, Oberstdorf 1009, S.13

[15] Lad, Vasant, ebenda S.63

[16] Sushruta Samhita, Sutrasthana XV, 41, ca. 1. Jd.n.Chr.
       Zitiert nach Keßler, Christian, Wirksamkeit von Ayurveda bei chronischen Erkrankungen, 
       Essen 2007, S.38

[17] Ebenda S. 39