Wissenschaftler kommen zu Wort
Wir sind alle von Gott abhängig. 
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Wir sind alle von Gott abhängig.
Ohne Gott gibt es kein Leben! Gott ist
das Leben selbst!
Bruno Gröning
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Kommentar zum Bericht

Dr. phil. S. H.-B. Erziehungswissenschaftlerin und Supervisorin (DGSv), (2010)


Frau L. begann nach ihrem Studium im Jahr 1969 ihre Lehrerinnenlaufbahn, zur Zeit der Studentenbewegung (Beginn 1968).

Die ihr anvertrauten Kinder lagen ihr von Anfang an sehr am Herzen, sie wollte ihnen „das Beste“ mitgeben, doch bei allem Engagement fühlte sie tiefe Ohnmacht. Als „Gegenmittel“ informierte sie ihre Schüler „über alle Probleme in der Welt“, bis ein Schüler aufbegehrte. Danach manifestierten sich bei ihr Erschöpfung und Krankheit, typische „Burnout“-Symptome. Bereits im Alter von 36 Jahren konnte sie nur noch als Teilzeitkraft in der Schule arbeiten.

Nach dreißig Jahren Berufstätigkeit, im Jahre 1997, hörte sie von der Lehre Bruno Grönings und begann, diese „in die Tat umzusetzen“.
Sie erlebte in kurzer Zeit die Befreiung von ihren körperlichen und seelischen Belastungen und arbeitete als Fünfzigjährige als Vollzeitkraft, verzichtete sogar auf Ermäßigungsstunden, da sie wie nie zuvor Energie und Leistungsfähigkeit spürte und erlebte gesund ihre Pensionierung.

Dies steht in deutlicher Diskrepanz zur allgemeinen Entwicklung im Lehrerberuf: Nach einer Studie der Universität Frankfurt (Prof. Udo Rauin) aus dem Jahr 2008 gehen 95% der dort befragten Lehrer/innen meist wegen psychischer und psychosomatischer Beschwerden vorzeitig in den Ruhestand. Darunter sind vor allem die besonders Engagierten und „Entflammten“ (Focus Schule online vom 10.1.2008). Nach einer Studie an der Universität Potsdam im Jahr 2000 stehen 60 % der 16.000 befragten Lehrer vor einem physischen und psychischen Kollaps. Da bei Frau L. diese Wendung nach der Einführung so eindeutig eintrat, ist dies nur der Aufnahme des Heilstroms zu verdanken und für diesen Beruf sehr ungewöhnlich,  ein Wunder.

Auch wurde ihr der liebevolle Blick hinter das Verhalten der Kinder, für deren familiäre Situation, geöffnet. Durch das Einstellen für Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schüler/innen geschahen unvorhergesehene, unter „normalen“ Umständen als unmöglich geltende Hilfen und Heilungen.

Mit der „Stille-Zeit“ begann jeder Unterrichtstag, er war auch das religiöse Zentrum ihres Unterrichts. Ungewöhnlich ist auch hier, dass die Eltern der Kinder dem zustimmten. In der „Stille-Zeit“ fühlten auch die Kinder den Heilstrom, (ohne über diesen gesprochen zu haben, belegt durch ihre Zeichnungen), wurden ruhig und ausgeglichen und holten „das Schlechte nicht hervor“. Dass die Wirkung des Heilstroms nicht nur temporär stattfand, sondern die gesamte Entwicklung der Kinder nachhaltig positiv beeinflusste, sie ein „Rüstzeug fürs Leben“ bekamen, belegen eindrucksvoll die vielen Fallbeispiele aus ihrer Klasse im Vergleich zu den Kindern der Parallelklassen. Diese waren - ähnlich wie die Klasse von Frau L. - mit AD(H)S-Kindern, Kindern mit Migrationshintergrund und Kindern aus Multiproblem-Familien zusammen gesetzt. Größere Lernfreude und Fleiß, bessere Leistungen der Kinder, der reger Besuch der harmonischen Elternabende, Eltern, die Anteilnahme und Entgegenkommen zeigten, sind in dieser Kumulation (Häufigkeit) im normalen Schulalltag kaum vorzufinden, ja unwahrscheinlich. Da dies Frau L. vor ihrer Einführung ebenso wenig wie ihre heutigen Kolleginnen erlebt hat, sind diese vielen kleinen Wunder nur auf die Aufnahme des Heilstroms zurück zu führen.

Ihr Einstellen auf den Heilstrom (in der morgendlichen „Stille-Zeit“) ermöglichte erstaunlicherweise eine größere Wirkung als Methoden der Schüler-Mediation oder der Einsatz anderer Methoden zur Sozialen Erziehung und Kommunikationsfähigkeit. Durch die Aufnahme des Heilstroms wurde die Wurzel der Unruhe bei den Kindern augenscheinlich berührt und führte nachweislich zu einem positiven, liebevollerem Umgang der Kinder untereinander innerhalb der Gesamtgruppe und über diese hinaus.        
Insgesamt prägte das konsequente Einstellen auf den Heilstrom Frau Ls. gesamte Lehrtätigkeit, ihren Unterricht, die Pausen auf dem Schulhof.  

Die mehrdimensionalen, Netzwerk-ähnlich sich verbreitenden Wirkungen, die Heilungen, die positiven Veränderungen für Frau L. selbst, für ihre Schüler/innen, deren Familien und ihre Kolleginnen sind in ihrer Häufigkeit im normalen Schulalltag nicht vorzufinden und sind nur durch die Aufnahme des Heilstroms zu erklären.

Der Bericht von Frau L. ist für meine berufliche Tätigkeit ein Lichtblick. Auch ich selbst konnte in meinem Arbeitsbereich bereits vergleichbare Erfahrungen mit der Wirkung des Heilstromes sammeln.

Dr. phil. S. H.-B.
Erziehungswissenschaftlerin und Supervisorin (DGSv)