Wissenschaftler kommen zu Wort
Das ist gerade das Schöne, dass ich weiß, wie der Menschenkörper arbeitet, was man sonst mit keinem Apparat feststellen kann. Bei mir ist es der natürliche Weg.
Das ist gerade das Schöne, dass ich weiß, wie der Menschenkörper arbeitet, was man sonst mit keinem Apparat feststellen kann. Bei mir ist es der natürliche Weg. Bruno Gröning
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Heilung auf geistigem Weg aus wissenschaftlicher Sicht

Wissenschaftlicher Arbeitskreis unter der Leitung von Dr. M. B.

Kontakt mit dem Unerklärlichen

Wenn Menschen mit dem Phänomen der Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings in Kontakt kommen, stoßen sie auf Begebenheiten, die sie zumeist mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung nicht in Einklang bringen können und als Zufälle abtun. Bei näherer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass die Anzahl dieser Heilungen weit größer ist, als statistisch zu erwarten wäre. Damit stellt sich die Frage: Wie kann das sein?

Besonders die Wissenschaftler im Bruno Gröning-Freundeskreis interessieren sich aufgrund ihrer Beobachtungen für diese Fragestellung und bildeten einen Arbeitskreis. Darin sind Wissenschaftler der Fachrichtungen Physik, Chemie, Biologie, Geologie, Ingenieurwissenschaften, Informationswissenschaft, Medizin, Philosophie, Psychologie sowie Theologie vertreten. Jeder für sich kam auf unterschiedliche Weise mit dem Phänomen von Hilfe und Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings in Kontakt. Sie alle haben dieses Phänomen an sich selbst erlebt oder an anderen Menschen beobachtet und teilen damit Erfahrungen, die im klassisch naturwissenschaftlichen Sinne nicht erklärbar sind. Im Rahmen dieses interdisziplinären Arbeitskreises haben sie gemeinsam nach Antworten gesucht.

Im Ergebnis entstand eine Sammlung von Forschungsarbeiten und Aussagen von Wissen­schaftlern, die den dokumentierten Beobachtungen der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) im Bruno Gröning Freundeskreis eine erstaunliche Plausibilität verlei­hen. Dabei zeigen die Erkenntnisse und Aussagen renommierter Wissenschaftler, dass eine ganz andere Sicht auf unsere Wirklichkeit wissenschaftlich legitim ist.

Das Phänomen der Heilung auf geistigem Weg ist Realität

Die seit 1992 bestehende, inzwischen über 20-jährige medizinisch-wissenschaftliche Dokumentation über Hilfen und Heilungen sowie das dokumentierte Heilungs­geschehen um Bruno Gröning in der Zeit von 1949 bis 1959 belegen „Heilung auf dem geistigen Weg“ als Faktum. Für unser bisheriges Denken bedeutet dies eine erhebliche Korrektur, weil wir ein geschlossenes Weltbild gewohnt waren, das für jeden logisch nachvollziehbar ist und derartige Geschehnisse bislang als unmöglich einstufte.

Spirituelle Heilungen – Tradition vieler Kulturen

Dabei sind Berichte von außergewöhnlichen Heilungen an Menschen Bestandteil der spi­rituellen Tradition vieler Kulturen. Insbesondere im Schamanismus und im Christentum finden sich Überlieferungen, die den bekannten Naturgesetzen zu widersprechen schei­nen. Der wissenschaftlich gebildete Mensch steht diesen Berichten gewöhnlich skeptisch gegenüber. Ohne Belege bleiben die Erzählungen Allegorien, die vielleicht eine höhere Sinnhaftigkeit übermitteln, aber keinen Bezug zu realen Geschehnissen zu haben schei­nen [L01-1], [L01-2], [L01-3], [L01-4].

Dokumente belegen Unglaubliches

Mit den Zeitzeugen und Heilungsberichten um Bruno Gröning zwischen 1949 und 1959 und der wissenschaftlichen Dokumentation der letzten 20 Jahre ist nunmehr eine Datenbasis entstanden, die zum Verständnis dieses außergewöhnlichen Geschehens wesentlich beitragen kann. Damals wie heute werden Ereignisse berichtet, die sich unseren Vorstellungen und bisherigen Erfahrungen von dem, was möglich ist, na­hezu gänzlich entziehen. Dabei erwächst die Bedeutung des Themas insbe­sondere aus der Tatsache, dass im Rahmen der systematischen Aufnahme und Dokumen­tation mittlerweile Tausende von Heilungen erfasst werden konnten, die unmittelbar mit der Anwendung der Lehre Bruno Grönings in Verbindung stehen [L01-5], [L01-6].

Beispiel einer Heilung auf dem geistigen Weg

Wie weitreichend eine solche Heilung auf dem geistigen Weg sein kann, wird an dem fol­genden Beispiel, das stellvertretend für eine Vielzahl ähnlicher Begebenheiten ist, besonders deutlich:

Frau A. litt 29 Jahre lang an einem allergischem Asthma bronchiale in schwerster Form mit fortschreitender Verschlechterung. Die bronchialasthmatische Anfälle erforderten immer häufiger die ärztliche Behandlung auf Intensivstationen. Ein Leben war nur über die ständige Einnahme großer Mengen Kortison möglich. Als Folge des dauernden Kortisongebrauchs kam es zudem zu einer Osteomalazie (Knochenerweichung), die mit einer Deformation der Beine und Schmerzen in den Knie- und Hüftgelenken sowie allen Knochen einher ging. Frau A. war nicht mehr in der Lage Tätigkeiten im Haushalt auszuführen und konnte nur kurze Strecken mühsam gehen. Aus Sicht der Medizinwissenschaften bestanden für Frau A. keinerlei Heilungschancen von diesen fast 30 jährigen Belastungen. Die fachärztliche Prognose ging von einer ständigen Verschlechterung und weiteren Komplikationen an Herz und Lunge aus. Zudem war eine in Kürze eintretende völlige Bewegungsunfähigkeit anzunehmen.

Als Frau A von den Möglichkeiten der Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings erfuhr, entschloss sie sich, diese anzuwenden.
In der Folge verschwanden nach Ablauf von 7 Monaten spontan die Symptome der Osteomalazie und die Bewegungseinschränkungen. Innerhalb von 9 Monaten heilte das Bronchialasthma mit allen Komplikationen bis hin zur vollständigen Beschwerdefreiheit aus. Frau A. kann heute wieder normal laufen und all ihren Tätigkeiten uneingeschränkt nachgehen.

Das Heilgeschehen ist Faktum

Der Bericht ist durch fachärztliche Stellungnahmen bestätigt und dokumentiert, d. h. es liegt ein überprüfter und überprüfbarer Sachverhalt vor. Es verhält sich genauso, als würde man im Laborexperiment zwei Flüssigkeiten A und B zusammenbringen und einen Farbumschlag zu Blau beobachten. Das Produkt, die Farbe Blau, ist einfach vorhanden und nicht zu diskutieren. Fernab jeglicher Mystik ist das oben beschriebene Heilgeschehen ein ebensolches Faktum, das derzeit außerhalb des naturwissenschaftlich Erklärbaren liegt.

Obwohl es sich um einen überprüfbaren Sachverhalt handelt, reagieren viele wissen­schaftlich gebildete Menschen mit Ignoranz oder gar Ablehnung auf derartige Berichte, was durchaus verständlich ist, wenn man die Entwicklung der Naturwissenschaften betrachtet, die unser aller Weltbild maßgebend geprägt haben.

 

Die Grenzen der bestehenden Wissenschaftstheorie

Auch wenn das bestehende wissenschaftlich geprägte Weltbild noch so einleuchtend erscheint, sollten wir uns immer bewusst sein, dass es auf Konventionen beruht, die im Sinne der Wissenschaftstheorie seit jeher keinen Anspruch auf Wahrheit besitzen. So belegen zum Beispiel sowohl die Entdeckungen des frühen 20. Jahrhunderts als auch die heutige Physik, dass die Welt, die wir immer noch als mechanistisch begreifen, alles andere als mechanistisch ist.

Paradigmenwechsel in der Aufklärung

Die Wurzeln unserer vorwiegend mechanistischen Sichtweise liegen im Zeitalter der Auf­klärung, dem eine besondere Bedeutung in der menschlichen Entwicklungsgeschichte zukommt. Die zweifellos notwendige Loslösung von der mittelalterlichen Vorstellungswelt setzte einen Prozess in Gang, der eine vollständige Trennung zwischen den sich entwi­ckelnden Naturwissenschaften und Fragen des Glaubens nach sich zog. Nur so war eine Befreiung des Menschen im Sinne der Aufklärung möglich [L02-1].

Den wesentlichen Anstoß zu diesem Trennungsprozess brachten die Ereignisse um das katastrophale Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 [L02-2]. Wegen der unbeschreiblich großen Zerstörung und der gewaltigen Zahl an Opfern warf es die sogenannte Theodizee-Frage in den damaligen Gesellschaften Mitteleuropas in eindringlicher Weise auf. Verein­facht ging es um folgendes Problem: „Wie kann ein allwissender und guter Gott das Leid und das Böse in der Welt zulassen?" Führende Gelehrte (z.B. Kant, Voltaire, Hegel) diskutier­ten die aufkommenden Fragen. Verstärkt wurde die Diskussion durch die Tatsache, dass das Beben u. a. Kirchengebäude zerstört hatte. Die Kirchen der damaligen Zeit fanden auf der Grundlage ihrer ei­genen Lehren hierauf keine befriedigende Antwort. Zu sehr hatten sie sich zur Sicherstel­lung ihrer weltlichen Macht in Gedankengebäuden verstrickt, die sich vor dem Hintergrund der aufstrebenden Wissenschaften als nicht tragfähig erwiesen (u. a.  [L02-2] ).

Das mechanistische Weltbild

Die aufkommenden Wissenschaften schufen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein neues, in sich geschlossenes Bild von Mensch und Natur. Im Ergebnis war die Welt plausi­bel und berechenbar geworden. Es schien so, als wären die Geheimnisse der Natur bis auf wenige Ausnahmen geklärt und die Welt eine Art mechanisches Uhr­werk. In der Physik waren die Begriffe "Materie" und "Stoff" identisch. Man schloss die Existenz einer "nichtstofflichen" Materie ohne Zweifel aus und entfernte damit sowohl jegliche Form von Mystik als auch einen rein geistigen Gott aus der Wissenschaft [L02-3].

Mit dieser rein materialistisch-mechanistischen Sichtweise auf die Welt änderte sich das Bewusstsein vie­ler Menschen erheblich. Zum Beispiel: Als Produkt eines zufälligen Evolutionsprozesses stand der Mensch in einem fortwährenden Existenzkampf, der früher oder später mit dem Tod als absolutes Ende des Daseins abschloss. Mit diesem Menschenbild war für alles Wohlergehen auf der Erde zwangsläufig eine Fixierung auf das Materielle verbun­den. Hatten einst die christlichen Kirchen mit der Androhung göttlicher Strafen die geistige Freiheit der Menschen beschnitten, so musste der Mensch die mit der Aufklärung gewonnene Freiheit mit einem Weltbild bezahlen, das basierend auf dem Recht des Stärkeren vom reinen Überlebenskampf gekennzeichnet ist und die Existenz einer geistigen Welt zu blankem Unsinn erklärte.

Die Entdeckungen der neueren Physik

Mit den bahnbrechenden Entdeckungen des frühen 20. Jahrhunderts, beginnend mit Max Planck und Albert Einstein, mussten im Bereich der Atom-, Teilchenphysik und Kosmologie diese mechanistischen Vorstellungen jedoch aufgeben werden [L02-3]. Zwar spricht man immer noch von Teilchen, doch handelt es sich nicht mehr um Materie im klassischen Sin­ne einer Stofflichkeit. Das Atom umspannt einen Raum, der von Teilchen bzw. Wellen und Kraftwirkungen (Feldern) erfüllt ist. Materie wird heute als ein Feld verstanden und tritt je nach experimenteller Anordnung als Teilchen oder als Welle in Erscheinung. Teilchen und Wellen stellen dabei zwei verschiedene Erscheinungsformen von Energie dar. Ebenso können zwei Teilchen miteinander derart verknüpft werden, dass sie eine Art „nichtstoffli­che“ Verbindung eingehen, die unabhängig von der Entfernung zwischen ihnen bestehen bleibt. Die neuere Teilchenphysik agiert dabei mit Quantenereignis­sen und Wahrscheinlichkeiten. Sie stellt fest, dass das Ergebnis eines Experimentes ge­mäß der Quantenmechanik vom experimentellen Aufbau in einer Weise abhängt, wie man es in der klassischen Physik nicht kannte. Unabhängig von der unterschiedlichen Deutung dieser Erkenntnisse zeigt sich, dass unsere Welt nicht im mechanistischen Sinne funktio­niert [L02-4], [L02-5], [L02-6], [L02-7], [L02-8], [L02-9], [L02-11].

Das Problem der Spezialisierung

In den auf die Physik aufbauenden Wissenschaften wurde die fundamentale Bedeutung dieser Realität bis heute weitgehend ignoriert. Möglicherweise liegt die Ursache darin, dass alle klassischen Naturwissenschaften und die darauf aufbauenden Teilgebiete bis hin zur Medizin sich aus einem rein mechanistischen Verständnis der Welt entwickelt haben. In einer Welt der extremen Spezialisierung einzelner Fachrichtungen können Änderungen an den Grundlagen praktisch nicht mehr wahrgenommen werden, zumal diese For­schungsergebnisse offenbar keine unmittelbare Auswirkung auf unser alltägliches Leben zu haben scheinen. Weiterhin kommt erschwerend hinzu, dass nach den neueren For­schungsergebnissen der Neurobiologie wir nur das bevorzugt wahrnehmen, was wir uns grundsätzlich auch vorstellen können. Ereignisse, die außerhalb von dem liegen, was wir für möglich halten, dringen nur schwer in unser Bewusstsein [L02-12].

Wissenschaft beruht auf Konventionen

Vor diesem Hintergrund sollte man sich immer der Tatsache bewusst sein, dass auch un­ser aktuelles wissenschaftliches Weltbild auf Konventionen beruht. Diese Grundannahmen erzeugen einen Bezugsrahmen, in dem wir unsere Welt beschreiben und technische Errungenschaften möglich wurden. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass derartige Ge­dankengebäude keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Wahrheit besitzen. Immer wieder erfuhren sie durch neue Entdeckungen eine tief greifende Zäsur. So war einst das geozentrische Weltbild (Erde im Zentrum des Universums) über 1.300 Jahre lang Grundlage der Wissenschaft, bis es nach einem mehrere Jahrzehnte dauernden Prozess vom heliozentrischen Weltbild (Erde bewegt sich um die Sonne) abgelöst wur­de. Der Mensch glaubte in jeder Epoche, dass sein Weltbild der Wahrheit entspricht und konnte sich als Kind seiner Zeit keine andere Realität vorstellen. Ähnlich geht es uns na­türlich auch heute und so tun wir uns schwer, das bestehende schlüssige Gedankengebäude anzuzweifeln [L02-10], [L02-13], [L02-14], [L02-15].

Wahrheitssuche statt Methoden

Gerade das Phänomen der geistigen Heilung steht außerhalb des konventionellen, wissenschaftlichen Be­zugsrahmens und stellt somit unser materialistisch-mechanistisch geprägtes Welt­bild in Frage. Dabei sollte die Wissenschaft Phänomene, die zunächst unerklärlich schei­nen und eher als Randerscheinungen oder Kuriositäten gelten, in ihrem Streben nach Er­kenntnis nicht länger übersehen. Viel zu lange schon hat sie sich offenbar von der Wahrheitssuche entfernt. Professor Wenchao Li von der Leibniz Universität Hannover bemerkt hierzu: „In der Wissenschaft gibt es heute keine Wahrheitssuche mehr, sondern nur noch Methoden und Ergebnisse. Sie dient oft nur noch Standortinteressen und wird als reine Produktivkraft gesehen … Wissenschaft allein generiert keinen Sinn. Sie erklärt Mechanismen. Doch den Sinn müssen wir selbst finden“ [L02-16], [L02-17].

Forschung, die der Wahrheitssuche dient,

ist gezwungen, ihren Bezugsrahmen zu erweitern, wenn begründete Anhaltspunkte vorliegen. Dies ist insbesondere dann geboten, wenn es, wie beim Phänomen der geistigen Heilung, nicht um zu vernachlässigende Einzelfälle geht und noch dazu das Wohl des Menschen davon unmittelbar berührt wird. Dabei stellt sich in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Heilung auf dem geis­tigen Weg nicht mehr die Frage, ob es dieses Phänomen überhaupt gibt, sondern: wie passt das Beobachtete zu dem bisher bekannten Wissensstand. Welche Bedeutung hat dieses Phänomen für den Menschen?


Grundzüge der Lehre Bruno Grönings

Bruno Gröning selbst nannte zur Erklärung des Heilgeschehens bzw. zur Erlangung von Heilungen auf geistigem Weg drei maßgebende Faktoren:

1. Das Denken des Menschen
Der Mensch soll sich in einem ersten Schritt gedanklich von der Krankheit trennen. Der Mensch lebt dabei im Spannungsfeld zwischen dem „Gu­ten“ und dem „Unguten“. Gesundheit wird als Ordnung (Normalzustand) und Krank­heit als Un­ordnung (Chaos) verstanden. Kraft seines freien Willens hat er jederzeit die Möglichkeit, sich der einen oder der anderen Seite innerlich zu öffnen. Jeder wiederholte Gedanke an die Krankheit kann eine Heilung behindern.

2. Die geistige Lebenskraft
Zur Herstellung der Ordnung im Körper bedarf es der bewussten Aufnahme einer geistigen Le­benskraft, dem sogenannten „Heilstrom“. Der Mensch kann diesen immer wieder durch eine natürliche Körperhaltung und innere Einkehr bewusst aufnehmen, was Bruno Gröning „Einstellen“ nannte.

3. Der Glaube an eine höhere Macht
Vertrauen und Glauben an einen real existierenden Gott ist der Schlüssel zur Heilung auf dem geistigen Weg. Der Mensch kommt aus dem Jenseits auf diese Erde und kehrt nach dem irdischen Ende seines Körpers dahin zurück. Das Jenseits ist keine Vorstellungswelt im Gehirn des Menschen, sondern Realität.  
>>> Zum Bericht „Berührungen mit der geistigen Welt"

Vor diesem Hintergrund, so Bruno Gröning, ist jeder Mensch angehalten, Kraft seines freien Willens, die Verantwortung für sich und seinen Körper zu übernehmen. Er sagte z. B.: „Wenn der Mensch an das wahre Göttliche wieder glauben kann, so wird er das Heil an sich selbst dann erfahren, wenn er den Glauben in die Tat umzusetzen weiß.“

Zu Zeiten Bruno Grönings wurden seine Erläuterungen zum Vorgang der Heilung kaum wahrgenommen. Das Gesagte blieb nahezu unbeachtet vor dem Hintergrund eines Zeit­geistes, der in den 50er Jahren im Aufbruch des beginnenden Wirtschaftswunders in Deutschland eine ganz andere Richtung einschlug.

Heute dagegen finden sich in zunehmender Zahl wissenschaftliche Veröffentlichungen, die Erstaunliches beschreiben. Viele dieser Forschungsergebnisse sind heftig umstritten, wer­den verlacht oder ignoriert, doch zeichnen sie in ihrer Gesamtheit ein plausibles neues Weltbild, in der auch das Phänomen der Heilung auf dem geistigen Weg eine Grundlage bekommt. Dies erklärt vielleicht auch, warum sich Menschen zunehmend mit diesen The­men beschäftigen.

 

Die Grundlagen der Lehre Bruno Grönings im Licht neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse

Zu 1: Das Denken des Menschen

Unbestritten ist heute, dass positives Denken einen wesentlichen Einfluss auf das Wohl ei­nes Menschen hat. Wissenschaftliche Ergebnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass damit eine positive Wirkung auf unser Gehirn, das vegetative Nervensystem sowie die von ihm gesteuerten Organe und auch auf das Immunsystem verbunden ist. Dies manifestiert sich nachweislich sogar in der Aktivität unserer Gene. Einige Wissenschaftler sind darüber hinaus der Auffassung, dass der Mensch über seine Wahrnehmung bzw. seine Gedanken den genetischen Code sogar kontrollieren bzw. neu formulieren kann.

Gene sind keine starren Baupläne

Es ist schon seit längerem bekannt, dass die Aktivität unserer Gene durch unsere physika­lische und chemische Umwelt beeinflusst wird. In den letzten Jahren hat es sich zuneh­mend gezeigt, dass sich auch psychische Faktoren auf die Regulation unserer Gene aus­wirken. Ein in diesem Zusammenhang häufig untersuchtes Gen ist das „Anti-Stress­-Gen“ „NR3C1“, welches den „Bauplan“ für Eiweiße enthält, die das Stresshormon Kortisol im Gehirn, vor allem im Hippocampus, binden. Bei erhöhten Kortisol-Spiegeln vermittelt die Bindung von Kortisol an die besagten Eiweiße im Hippocampus, dass die Ausschüttung dieses Stresshormons in der Nebennierenrinde reduziert wird. In einer im Jahre 2008 veröffentlichten Stu­die [L04-1] konnten Tim Oberlander und seine Kollegen zeigen, dass bei Neugeborenen von Müttern, die am Ende ihrer Schwangerschaft depressiv waren, das erwähnte Anti-Stress-Gen stärker methyliert war, was einer verminderten Aktivität dieses Gens gleichkommt. Dementsprechend wiesen diese Kinder im Vergleich zu Kindern gesunder Mütter  nach Stress-Exposition erhöhte Kortisol-Spiegel im Speichel auf. Vereinfachend gesprochen, zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass die Depression der Mutter die Aktivität der Gene des Kindes derart beeinflussen, dass dieses selbst anfälliger für Stress wird.

Gedanken haben eine messbare Wirkung

Ein weiteres Thema, welches in der Forschung zunehmendes Interesse findet, ist der Ein­fluss der Psyche und damit der Gedanken auf das Immunsystem. Zahlreiche Studien bele­gen, dass sich Stress negativ auf das Immunsystem auswirkt. Zum Beispiel konnte in ei­ner großen amerikanischen Studie [L04-2] gezeigt werden, dass bei Personen, die in ih­rem Leben starkem psychischen Stress ausgesetzt waren, nach Infektion mit Rhinoviren, den klassischen „Erkältungsviren“, ein bis zu fünfmal höheres Risiko bestand, anschlie­ßend eine klinisch manifeste Erkältung zu entwickeln. Auch konnte der Nutzen einer opti­mistischen Lebenseinstellung und positiver Gedanken für das Immunsystem wissenschaft­lich verifiziert werden [L04-3]. Die Psychoimmunologin Melissa Rosenkranz  und Richard Davidson zeigten zudem in einer anderen viel beachteten Studie [L04-4] auf, dass ein achtwöchiges Meditationstraining bei 25 gestressten Angestellten einer amerikanischen High-Tech-Firma neben Glück und Wohlbefinden auch zu einer vermehrten Produktion von schützenden Antikörpern nach einer Grippe-Impfung im Vergleich zu Angestellten, die kein derartiges Meditationstraining absolviert hatten, führte.
Es hat sich auch herausgestellt, dass Stress nicht nur das Immunsystem schwächen, son­dern auch autoaggressive Tendenzen begünstigen kann. So konnte beispielsweise in ver­schiedenen Studien gezeigt werden, dass Schüben von Autoimmunkrankheiten wie den chronisch entzündlichen Darmkrankheiten Morbus Crohn und Colitis ulcerosa oder der rheumatoiden Arthritis häufig psychischer Stress vorausgeht.

Schaffen wir uns unsere Krankheiten selbst?

Der amerikanische Biologe Bruce Lipton propagiert dabei einen noch viel weitreichende­ren Einfluss der Gedanken auf unser Erbgut. Er lehrte und lehrt u. a. an renommierten amerikanischen Universitäten. Lipton erhielt 2006 den Preis für das beste wissenschaftli­che Buch von den „USA Book News“ und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Nach Lipton beeinflussen unsere Gedanken in viel weitgehenderem Maße die Aktivität unserer Gene, als dies bisher zu vermuten war. Lipton stellt dabei nicht ihre grundlegende Funkti­on infrage, sondern beschreibt die DNS als Speicher, der eine Vielzahl von Programmen enthält. Die Gen-Aktivität steht dabei in dynamischer Beziehung zu den Informationen aus der Umgebung. Dabei steuere die Wahrnehmung die Aktivität der Gene, welche schließlich die Genexpression, d. h. die Ausprägung des Genotyps – also die genetische Information (Gen, DNA) bestimmt. Mit einer Veränderung seiner Wahrnehmung bzw. seiner Gedanken sei der Mensch somit in der Lage, sich eine Krankheit selbst zu erschaffen [L04-5], [L04-6].
Mit diesen Überlegungen steht Lipton derzeit nicht allein, auch andere Wissen­schaftler, so z. B. der russische Quantenphysiker Vladimir Poponin und der Biophysiker und Molekularbiologe Pjotr Gariaev (Mit­glieder der Russischen Akademie der Wissenschaften bzw. der Akademie der Wissen­schaften in New York) kommen in ihren Studien zu ähnlichen Ergebnissen [L04-7].


Neurobiologische Forschungen

belegen zudem, dass der Mensch unabhängig vom Alter über seine Gedanken in der Lage ist, neue neuronale Verbindungen im Gehirn zu schaffen, d. h. auf Veränderungen mit einem physischen Umbau zu reagieren. Dabei kön­nen neue Denkstrukturen sowie Fähigkeiten in einem Maße entwickelt werden, wie es bis­her kaum vorstellbar war.


Die neue Selbstverantwortung des Menschen

Aus den Veröffentlichungen der Professoren Gerald Hüther (Neurobiologe, Universität Göttingen) und Manfred Spitzer (Mediziner, Philosoph und Psychologe, Universität Ulm) der letzten Jahre wird zudem deutlich, dass es mit steigendem Alter eines Menschen nicht zu einer Abnahme der Lernfähigkeit und geistigen Leistungsfähigkeit kommen muss. Ob und in welchem Maße der Mensch Fähigkeiten entwickelt oder fördert, hängt einzig davon ab, welche emotionale Bedeutung es für ihn hat. Denkt der Mensch negativ im Sinne von „das schaffe ich nicht“ oder „jetzt werde ich alt und werde dieses oder jenes nicht mehr können“, so schafft das Gehirn hierfür die entsprechenden Voraussetzungen [L05-1], [L05-2], [L05-3], [L05-4], [L05-5].

Gesellschaftlich bedeuten diese Erkenntnisse eine Revolution,

da sie mit dem in der Auf­klärung entstandenen Menschenbild brechen. Der Mensch ist somit kein Opfer seiner Erb­anlagen, sondern hat über die Gedanken einen erheblichen Einfluss auf sein Wohl und Werden. Ihm eröffnet sich damit einerseits ein Handlungsraum, d. h. er kann die Prozesse im Körper in seinem Sinne aktiv beeinflussen. Andererseits muss er zwangsläufig für sich und seinen Körper eine ganz neue Selbstverantwortung übernehmen [L05-6].


„Gedanken sind geistige Kräfte!“

sagte Bruno Gröning und ging dabei noch weiter. Für ihn haben unsere Gedanken auch außerhalb unseres Körpers auf das Belebte und das Unbelebte eine Wirkung. Zwar gilt dies in der klassischen Naturwissenschaft bislang als nicht belegt, doch finden sich bereits zahlreiche Beobachtungen, die auf die Existenz einer solchen Fernwirkung hindeuten.

Haben Gedanken eine Fernwirkung?

Fernwirkungen blieben bisher der Mystik, der Esoterik oder allenfalls den Grenzwissen­schaften vorbehalten. Dabei liegen auch im Zusammenhang mit dem Phänomen um Bru­no Gröning Beobachtungen vor, die auf Fernwirkungen hindeuten.  [L06-1] 

Ein eindrucksvolles Bei­spiel hierfür ist die Heilung von Herrn B.:

Zu Beginn des Jahres 2002 litt Herr B. an Erschöpfungs- uns Schwächezuständen, die zur Arbeitsunfähigkeit führten. Die ärztliche Untersuchung ergab eine deutliche Verminderung der Auswurfleistung (Austreibungsfraktion) des Herzens. Die Schwäche des Herzmuskels wurde auf einen von Herrn B. unbemerkt verlaufenden Herzinfarkt zurückgeführt. Die ärztliche Behandlung brachte keine Linderung der Beschwerden und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit war nicht absehbar.
Am Abend des 16.09.2002 nahm eine Bekannte von Herrn B. im Rahmen einer Gemeinschaftsstunde des Bruno Gröning Freundeskreises die Heilkraft auf und bat Gott über Bruno Gröning als Mittler für die Genesung von Herrn B.
Am Morgen, des 17.09.2002 wachte Herr B. gesund auf und war wieder uneingeschränkt arbeitsfähig. Die spontan wiedergewonnene Leistungsfähigkeit ist durch eine Echokardiographie dokumentiert. Besonders interessant ist, dass zu diesem Zeitpunkt für Herrn B. sowohl die Person Bruno Gröning als auch der Bruno Gröning Freundeskreis unbekannt waren [L06-1].

Einfluss von Gedanken

Dem möglichen Einfluss von Gedanken auf den Menschen wurde in den 70er Jahren in den Grenzwissenschaften, insbesondere in der Parapsychologie nachgegangen. Gleich­wohl sie von ihren Kritikern kaum als Wissenschaft akzeptiert wird, sind ihre Beobachtun­gen in Teilbereichen durchaus bemer­kenswert. Bei einer Fülle von Experimenten sehen verschie­dene Wissenschaftler und For­schungseinrichtungen u. a. über den direkten Ver­gleich der Hirnströme (EEG) von räumlich getrennten Proban­den auffällige Zusammenhänge, die sich nur über eine Fernwirkung erklären lassen (s. u. a. [L06-2], [L06-3], [L06-4], [L06-5]).

Beobachtungen mit einer hochpräzise Feinwaage

Gleiches gilt für die Beobachtungen des Physikers und Chemikers Dr. Klaus Volkamer, der seit über 15 Jahren Experimente mit einer hochpräzisen Feinwaage durchführt, die in der Lage ist, geringste Masseänderungen (< 5 Mikrogramm) langzeitstabil zu erfassen. Er stellte in seinen Untersuchungen fest, dass das Gewicht eines auf seiner Waage befindlichen Gegenstan­des durch die geistige Einwirkung eines in einem anderen Raum befindlichen Menschen sich signifikant veränderte. Konzentrierte sich die Versuchsperson auf Massezunahme, so registrierte die Waage innerhalb von 90 Sekunden eine Zunahme von 30 Mikrogramm. Bei anschließender Konzentration auf Masseabnahme nahm das angezeigte Gewicht um die­se 30 Mikrogramm wieder ab [L06-6]. Bemerkenswert sind diese Beobachtungen insbe­sondere deshalb, weil es sich um ein einfaches und nachvollziehbares Messverfahren handelt.

Ob all die o. g. Beobachtungen unabhängigen Prüfungen standhalten bleibt abzuwarten. Sie stehen aber seit den in den letzten Jahren von Professor Kröplin veröffentlichten Forschungsergebnissen in einem anderen Licht da. Kröplin war von 1988 bis 2010 Leiter des Instituts für Statik und Dyna­mik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen der Universität Stuttgart und genießt einen ex­zellenten wissenschaftlichen Ruf. 1999 erhielten er und drei seiner Mitarbeiter den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft. In den 90er Jahren stieß er in Zusammenhang mit Was­ser auf ein Phänomen. Die photographierten Rückstände von Tausenden in Testreihen er­zeugter getrockneter Tropfen zeigten, dass Wasser offenbar Informationen speichert und der Mensch, der diese Versuche durchführt, einen signifikanten Einfluss auf die zu beob­achtenden Strukturen hat, ohne selbst stofflich mit dem Wasser in Kontakt gekommen zu sein. Auch wenn es derzeit aus physikalischer Sicht keinen Erklärungsansatz gibt, lassen die aufgezeichneten Bilder keinen Zweifel an einer Fernwirkung zu [L06-8].

Das Problem des individuellen Ereignisses

Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich bei den o. g. Untersuchungen im Bereich der Fernwirkung immer um qualitative Untersuchungsmethoden handelt, die sich letztlich auf Einzelereignisse beziehen und keine Reproduzierbarkeit im Sinne der Wissenschaft aufweisen. Damit besitzen sie aus wissenschaftlicher Sicht keinen objektiven Charakter. Das Kriterium der Reproduzierbarkeit (unter den gleichen Versuchsbedingungen müssen gleiche Ergebnisse erzielt werden) ist aber die zentrale  Anforderung an heutige, objektive, wissenschaftliche Arbeiten. Deshalb finden nicht reproduzierbare Einzelergebnisse in der na­turwissenschaftlich dominierten Wissenschaftsgemeinde derzeit keine Akzeptanz. Obwohl für den Einzelfall häufig keine andere Erklärung als eine Fernwirkung bleibt, liegt im Sinne der Na­turwissenschaft kein hinreichender objektiver Beweis vor. Diese Anforderungen sind aber auch bei einfachen Messreihen nicht leicht einzuhalten, da immer wieder einzelne Werte sozusagen „aus der Reihe tanzen“. Um das Problem zu lösen nahm man in wissenschaft­liche Untersuchungen den Zufall mit auf. Die­ser „Kunstgriff“ wäre aber nicht zwingend erforderlich, wenn man die Quantenmechanik auch so inter­pretiert, dass jedes Ereignis (Messung) ein nicht wiederholbares Einzelereignis ist. Auf den Menschen bezogen wäre somit auch jede beobachtete Fernwirkung oder eine Heilung ein Einzelereignis und müsste nach anderen wissenschaftlichen Kriterien beschrieben wer­den. Schließlich finden beide Vorgänge, obwohl sie im naturwissenschaftlichen Sinne nicht reproduzierbar sind, zweifellos statt.

Wie werden Fortschritte möglich?

Fortschritte werden hier erst dann möglich, wenn es gelingt, den Menschen als eine am Messvorgang beteiligte Größe mit in den Erkenntnisprozess einzubeziehen. Ohne diese grundlegende Veränderung des Verständnisses der Versuchsbedingungen werden keine allgemein akzeptierten Nachweise der Fernwirkung gelingen. Gleiches gilt übrigens auch für die klassische Homöopathie. In ihr gibt es keine standardisierten Diagnosen und Therapien. Als streng individuell ausgerichtete Heilkunst sind ihre Therapieerfolge individuelle Einzelerfolge, die nicht reproduzierbar sind. Deshalb kämpft sie seit ihrer Gründung im Jahr 1810 um wissenschaftliche Anerkennung, obwohl sie seit über 200 Jahren Hunderttausende auf der ganzen Welt nachweislich und tausendfach ärztlich dokumentiert, geheilt hat. Festzustellen ist, dass die Akzeptanz einer Beweisführung an wissenschaftliche Konven­tionen gebunden ist [L06-9]. Wird ein Phänomen nicht bewiesen, heißt es aber noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Gibt es ein globales Bewusstsein?

In diesem Zusammenhang sei auch ein Projekt erwähnt, das seit August 1998 Daten von einem globalen Netzwerk von Zufallsgeneratoren sammelt. Im „global consciousness pro­ject“ (GCP) arbeiten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen, Ingenieure und Künstler auf internationaler Ebene zusammen. Sie betreiben ein weltweites Netzwerk von Computern, die mittels einer Software jede Sekunde Werte von Zufallsgeneratoren liest und diese über das Internet zu einem Server in Princeton, NJ, USA überträgt. Die Daten werden mittels statistischer Analyse korreliert und visualisiert. Einige Ergebnisse wurden in namhaften Fachzeitschriften sowie Rundfunk und Fernsehen veröffentlicht. Danach hat der emotionale Zustand eines großen Teils der Menschheit offenbar einen signifikanten Einfluss auf die Materie. Besonders bemerkenswert war dabei die Feststellung, dass in den Aufzeichnungen bereits vor dem eigentlichen Ereignis eine Änderung sichtbar wurde. MAY & SPOTTISWOODE konnten in einer Nachanalyse der Daten des GCP-Projektes 11. September 2001 dieses Ergebnis nicht bestätigen [L06-10]. Jedoch sehen BANCEL, P. & NELSON, R. [L06-11] in der Analyse aller Daten bis zum Jahr 2008 dagegen einen eindeutigen Nachweis, dass sich globale Ereignisse in den aufgezeichneten Daten abzeichnen. Ob sich dies im Rahmen einer weiteren wissenschaftlichen Prüfung bestätigt bleibt abzuwarten.


Zu 2:  Die geistige Lebenskraft

Neben dem Einfluss der Gedanken kommt der täglichen Aufnahme einer geistigen Kraft, dem Heilstrom, eine besondere Bedeutung zu. Auch wenn tausende von Menschen aller Kulturen, diese in unterschiedlicher Form wahrnehmen, ist sie den Naturwissenschaften bislang unbekannt. Dabei finden sich in der Biophysik bereits Hinweise, die die Möglichkeit einer Informationsübertragung im Körper außerhalb der biochemischen Prozesse anzeigen. Wird diese Kommunikation gestört oder gar unterbrochen, kann dies zu Fehlfunktio­nen und letztlich zu Krankheiten führen. Dass die Lebensenergie als eine geistige Kraft und auch Krankheit und Gesundheit durchaus ganz anders verstanden werden können, belegen sowohl die Heilerfolge in der fernöstlichen Medizin, der Homöopathie als auch jene, die mit der Lehre Bruno Grönings verbunden sind, sehr eindeutig.


Das Phänomen des „Heilstroms“

Nach dem klassischen Verständnis der Biologie bezieht der Mensch nahezu seine gesam­te Le­bensenergie aus der stofflichen Zufuhr durch die Nahrungsaufnahme. Über die dann ein­setzenden biochemischen Stoffumsätze werden Körperzellen aufgebaut bzw. erhalten. Au­ßerhalb dieser Stoffwechselprozesse wird lediglich dem Sonnenlicht noch eine gewisse Bedeutung zugestanden, da die UV-Strahlung eine wichtige Rolle bei der Bildung von Vit­amin D spielt. Bruno Gröning sah darin jedoch nur einen Teilaspekt zur Erhaltung des menschlichen Organismus. Er verglich den Körper mit einer Batterie, welche durch die Aufnahme des sogenannten Heilstroms täglich aufgeladen werden sollte. Dieser Heilstrom ist permanent verfügbar und soll Störungen im Organismus beheben, die funktionelle Ord­nung wiederherstellen und Lebenskraft spenden. Ähnliche Auffassungen zu den lebenserhaltenden Vorgängen im Körper finden sich auch in den Ländern Süd-Ost-Asiens [L07-1], [L07-2]. Zwar ist der Heilstrom im Sinne Grönings nicht mit dem Qi gleichzusetzen, doch zeigt sich, dass die kom­plexen Vorgänge in einem menschli­chen Körper auch in ganz anderer Weise beschreibbar sind, als es die Naturwissenschaft bislang publizierte. In der fernöstlichen Vorstellung durchdringt und begleitet das Qi als Substanz alles, was existiert und geschieht. Nach den chinesischen Lehren besteht das gesam­te Universum sowohl in physischer als auch geistiger Hinsicht aus dem Qi als vitale Ener­gie, Lebenskraft oder eines alles durchdringenden Geistes. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) sieht darin die generelle Lebensener­gie oder die Energie des Spirituellen. Dabei liegt das Grundprinzip dieser Medizin darin, das Qi im Körper aus einem gestörten Zustand (Krankheit) in einen ausgeglichenen Zu­stand (Gesundheit) zu bringen.

Lebenskraft in der Homöopathie

Ähnliche Ansätze finden sich auch in Europa. Die Homöopathie definiert Gesundheit als ungestörtes Wirken der geistigen Lebenskraft im Körper. Sie definiert Krankheit als Störung der Lebenskraft durch einen lebensfeindlichen geistigen Einfluss. Demnach liegt die Ursache einer Belastung niemals in ei­ner Funktionsstörung einzelner Organe, Körperteile  oder Systeme. Sie liegt überhaupt nicht im physischen Körper. Die Ursache einer Belastung ist im Sinne der Homöopathie eine geistige, lebensfeindliche Kraft. Dr. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie betont ausdrücklich, dass das eigentliche Wirkungspotential einer homöopathischen Arznei in ihrer „geistartigen“ Kraft liegt. Sie ist es, die den Heilungspro­zess auslöst oder fördert. Deshalb ist für die Homöopathie Heilung ein geistiger Prozess: Die geistige Kraft der Arznei wehrt die lebensfeindliche Beeinflussung der Lebenskraft ab, die selbst geistiger Natur ist. Die homöopathische Arznei nimmt also auf Symptome Bezug, die geistigen Ursprung sind [L07-3]. Cha­rakteristisch für einen gelungenen Heilungsverlauf ist dabei das Auftreten einer Erstverschlim­merung der Symptomatik nach der Medikation. Bemerkenswert ist, dass auch in der Doku­mentation des Heilgeschehens nach der Lehre Bruno Grönings das Phänomen der „Rege­lung“ (vergleichbar mit der Erstverschlimmerung) nach Aufnahme des sogenannten „Heilstroms“ sehr häufig beschrieben wird [L07-4].

Nichtstoffliche Informationsübertragung im Körper

In der naturwissenschaftlichen Forschung existieren im Bereich der Biophysik Hinweise, die die Möglichkeit einer Informationsübertragung im Körper außerhalb der biochemischen Prozesse andeuten. Bereits seit über 40 Jahren forscht Prof. Fritz-Albert Popp zur Bedeu­tung der ultraschwachen Zellstrahlung [L07-5]. Nach Popp kommunizieren die Zellen durch diese Strahlung untereinander. Die Informationsübertragung im Kör­per erfolge somit nicht nur biochemisch, sondern über kohärentes Licht, da nur so eine schnelle Si­gnalübertragung die komplexe Steuerung aller Prozesse in den 10 bis 100 Bil­lionen Zellen eines Körpers physikalisch möglich sei. Die Photonen (Biophotonen) dieser Zellstrahlung bilden, so Popp, kohärente elektromagnetische Felder, in denen Informatio­nen übertragen werden. Ihre Quelle sei die DNA. Wird diese Kommunikation gestört oder gar unterbro­chen, so würde dies mit Fehlfunktionen bzw. letztlich mit Krankheiten und so­gar dem Tod einhergehen [L07-6], [L07-7].

Zunehmende inter­nationale Anerkennung

Wurde seine Interpretation der Forschungsergebnisse anfangs deutlich ablehnend kom­mentiert oder ignoriert, so erhielt er in der jüngeren Vergangenheit eine zunehmende inter­nationale Anerkennung (Professuren u. a. an der amerikanischen Princeton-Universität und an der Temple-Universität in Philadelphia). Zudem baute er das Institut für Biophysik auf, dem sich bereits 14 Universitäts- und Forschungseinrichtun­gen in aller Welt ange­schlossen haben.

Mit diesen Erkenntnissen wäre möglicherweise eine Brücke zur traditionellen fernöstlichen Vorstellung der Meridiane geschlagen, die hier als Kanäle verstanden werden, in denen die Lebensenergie fließt. Zwar spricht man hier von Energie, doch sollte dies nicht im physikalischen Sinne verstanden werden. Was die Untersuchungen von Popp andeuten ist, dass nur über einen intakten Informationsfluss der Körper die Energie d. h. die Vitalität entwickeln kann, die einem gesunden Körper eigen ist. Bei einem gestörten Infor­mationsfluss dagegen kann der Körper seine Vitalität nicht im vollem Maße aufbauen. Der Fluss der Lebensenergie im fernöstlichen Sinne wäre somit aus physikalischer Sicht ein Informationsfluss. In diesem Sinne könnte somit auch der Heilstrom verstan­den werden.
Bruno Gröning erklärte es so: „Dieser Heilstrom ist kein menschlicher, es ist der reine, der ganz natürliche, es ist der göttliche.“

 

Das Phänomen der geistigen Lebenskraft als nichtstofflicher Informationsträger berührt dabei auch die Frage des „Geistes“ im Menschen selbst. Im herkömmlichen Sinn wurde dieser auf die Aktivitäten im Ge­hirn bzw. auf sämtliche Vorgänge des Denkens reduziert. Dabei finden sich zunehmend Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass wir es hinsichtlich des „Geistigen“ offenbar mit einer Realität zu tun haben, die sich physikalisch ausdrückt. So deuten insbesondere Untersuchungen zu Nahtoderfahrungen und empathischen Erlebnissen mit Sterbenden auf einen vom Körper unabhängigen „Geist“ hin
(siehe auch den Bericht: "Berührungen mit der geistigen Welt").

Geist und Gehirn

Aus Sicht der klassischen Biologie kommt dem Gehirn eines Menschen als Ort der Wahr­nehmung, Steuerung, Kontrolle, Informationsverarbeitung, Gedanken und des Gedächtnis­ses die maßgebende Rolle im menschlichen Organismus zu. Alles was den eigentlichen Menschen ausmacht inklusive seiner geistigen Leistungsfähigkeit ist somit zwangsläufig in der physischen Struktur des Gehirns verankert. Dies ist im mechanistischen Sinne so einleuchtend und nachvollziehbar, dass es sich quasi um eine selbstverständliche nicht zu hinterfragende Tatsache handeln musste.

Funktion des Gehirns

Gleichwohl zeigen wissenschaftliche Untersuchungen wie wenig wir eigentlich von der Funktion des Gehirns tatsächlich wissen. Mit der im Jahre 2009 veröffentlichten Studie des Epidemiologen David Snowdon an der Kentucky-Universität wurde dies besonders deut­lich. Die als  „Nonnenstudie“ in der Fachwelt bekannt gewordene Forschung zur Alzheim­erkrankheit wurde seit 1986 durchgeführt [L08-1], [L08-2]. Untersucht wurden in einer Längsschnitt­studie mehrere Hundert amerikanische Nonnen, wie sich ihre geistige Leis­tungsfähigkeit vor dem Hintergrund der Lebensumstände entwickelte. Bei einer Vielzahl von Nonnen wurde eine überdurchschnittlich hohe geistige Leistungsfähigkeit bis zu ihrem Heimgang festge­stellt. Verstarben diese Testpersonen im Laufe der Studie, so wurde ihr Gehirn einer inten­siven Untersuchung unterzogen. Das überraschende Ergebnis war, dass einige Testperso­nen mit einer nachweislich überdurchschnittlichen geistigen Leistungsfähigkeit ein Gehirn hatten, das nach medizinischer Klassifikation dem absoluten Alzheimer-Endsta­dium entsprach. Dies bedeutet u. a. ein umfassender Rückgang von Hirngewebe, starke Erweiterung der Ventrikel (Kammern im Inneren des Gehirns) und Degeneration der Zellen im Hippocampus. Nach den bisherigen Vorstellungen wäre ein vollständiger Verlust der Fähigkeit Gesichter zu erkennen und der Kommunikationsfähigkeit zu erwarten gewesen. Die betroffenen Patienten verlieren die Kontrolle über Blase sowie Stuhlgang und sind auf kontinuierliche Pflege angewiesen. Demnach hätten diese Nonnen bettlägerig und nicht mehr selbstständig lebensfähig sein müssen. Stattdessen führten sie ein Leben ohne An­zeichen auf derartige Einschränkungen bis zu ihrem Heimgang. Besonders bemerkenswert ist, dass ihre geistige Leistungsfähigkeit als überdurchschnittlich hoch eingestuft wurde.

Über unser Gehirn wissen wir wenig

Die Ergebnisse der Studie zeigen einmal mehr an, dass vieles zu höheren geistigen Funk­tionen des Gehirns wie „Gedächtnis“ oder „kognitiver Leistungsfähigkeit“ noch ungeklärt ist und wie schnell eine bislang plausible wissenschaftliche Theorie infrage stehen kann.

Was die Nonnenstudie auch andeuten könnte ist, dass die geistige Leistungsfähigkeit mit der physischen Struktur des Gehirns nicht zwingend in Verbindung stehen muss. Bruno Gröning sagte: „Der Mensch ist ein Geist, hat eine Seele und wohnt für dieses Leben auf der Erde in einem Körper“. Ginge man davon aus, dass der Mensch tat­sächlich einen vom physischen Körper unabhängigen Geist besitzt, wären die o. g. For­schungsergebnisse durchaus plausibel. Letztlich würde sich damit auch erklären, warum die Medizin bei einer Vielzahl von Erkrankungen zwar die Symptomatik erfolgreich behan­deln, aber bis heute keine Heilung erwirken kann [L08-3], [L08-4]. Besteht nämlich der Mensch aus Körper und Geist und die Ursache der Krankheit läge im „Geistigen“, so kann eine alleinige Be­handlung des Körpers zwangsläufig nur eingeschränkten Erfolg haben. Dabei ist diese Sichtweise alles andere als neu. Wie selbstverständlich ging der Mensch seit Jahrtausen­den von einem vom physischen Körper unabhängigen Geist aus. Erst mit der Aufklärung rückten diese Vorstellungen ins Abseits, da sich diese über das materialistisch-mechanisti­sche Weltbild nicht nachvollziehen ließen.  

Das Phänomen der Nahtoderfahrung

Erste wissenschaftliche Hinweise auf einen vom physischen Körper unabhängigen Geist ergaben die Forschungen des amerikanischen Parapsycholo­gen, Psychiater und Philoso­phen Raymond A. Moody in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Er untersuchte systematisch sogenannte Nahtoderfahrungen, d. h. Wahrnehmun­gen von Personen, die sich in einem bewusstlosen oder klinisch totem Zustand befunden haben [L08-5]. Die Untersuchungsergebnisse wurden u. a. durch die durch internationale Auszeichnungen bekannte Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross bestätigt [L08-6]. Heute beschäftigen sich Universitäten und interna­tionale Gesellschaften mit diesen Phänome­nen [L08-7]. Eine bemerkenswerte Auseinandersetzung mit dem Thema publizierte der Wissenschaftsjournalist Joachim Faulstich [L08-8] im Jahr 2006. Pim van Lommel fasste in 2009 die neueren Forschungsergebnisse zusammen [L08-9] und jüngst sorgte die eigene Nahtoderfahrung des renommierten Neurologen und Gehirnchirurgen Dr. med. Eben Alexander für Aufsehen [L08-10].

Nahtoderfahrungen zeigen einerseits signifikante Ähnlichkeiten untereinander und ande­rerseits wurden überprüfbare dokumentierte Berichte aufgenommen, die mit einer rein ma­terialistischen Weltsicht nicht vereinbar sind. Zur Verdeutlichung sei hier eine Begebenheit kurz beschrieben:

Raymond A. Moody beschrieb den Fall einer siebzigjährigen blinden Frau auf Long Island, die nach einem Herzinfarkt, während Ärzte sie versuchten zu reanimieren, eine außerkörper­liche Wahrnehmung machte. Sie befand sich plötzlich außerhalb ihres Kör­pers und konnte genau beschreiben, wie die Instrumente aussahen und welche Farbe sie hatten. Dabei gab es die meisten dieser Instrumente noch gar nicht, als diese Frau vor über fünfzig Jahren das Augenlicht verlor. Zudem konnte sie mitteilen, dass der Arzt einen blauen Anzug anhatte, als er mit der Reanimation begann.

Dies ist nur ein kleines Beispiel aus einer Vielzahl von derartigen Begebenheiten, die bis heute registriert und dokumentiert wurden.

Manche Wissenschaftler interpretieren diese Berichte als Halluzinationen, die durch eine veränderte Hirnchemie an der Grenze zum Tod hervorgerufen werden. Diese Einschätzung wurde durch neuere Untersuchungen zu sogenannten empathischen Erlebnissen mit Sterbenden jedoch widerlegt. Dabei berichten gesunde Menschen (Krankenschwestern, Ärzte, Angehörige etc.), die zum Zeitpunkt des Heimgehens anwesend waren, von derartigen außerkörperlichen Erfahrungen an sich selbst. Ähnlich wie beim Phänomen der geistigen Hei­lung handelt es sich bei diesem Phänomen um ein schlichtes Faktum, für das es keine Erklä­rung gibt. Raymond A. Moody bemerkt hierzu: „Empathische Erlebnisse mit Sterbenden zwingen uns, das Leben nach dem Tod in einem ganz neuen Rahmen rational zu diskutieren“ - eben als Heimgehen. [L08-11].

Das Phänomen der medialen Übermittlung

Ein weiteres bemerkenswertes spirituelles Phänomen ist das der medialen Übermittlung, die in sämtlichen Kulturen bekannt ist und sich weit in die Geschichte der Menschheit zurückverfolgen lässt. Unter der medialen Übermittlung wird die Kontaktaufnahme einer entsprechend begabten Person, des so genannten Mediums, mit einer jenseitigen Welt verstanden. Medien behaupten von sich, Botschaften von z. B. Verstorbenen  zu erhalten. Viele haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, die erhaltenen Botschaften niederzuschreiben und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Niederschrift der in einem Geisteszustand der Trance empfangenen Botschaften wird auch als Psychographie bezeichnet. In diesem Zusammenhang sei insbesondere der für den Friedensnobelpreis nominierte Brasilianer Chico Xavier (1910 – 2002) zu erwähnen, der über 400 psychographierte Bücher veröffentlichte.

Der brasilianische Hirnforscher Julio Peres von der Universität in Sao Paulo veröffentlichte im Jahre 2012 Ergebnisse einer Studie, in der er die Gehirnaktivität während der Psychographie beleuchten wollte [L08-12]. Im Rahmen dieser Studie untersuchte er zehn gesunde brasilianische Medien, von denen fünf Medien auf eine langjährige Erfahrung in der Psychographie verweisen konnten. Über eine SPECT-Messung (Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie) wurde die Gehirnaktivität der Medien während der Psychographie sowie während einer Kontrollbedingung aufgezeichnet, bei der sie Texte ähnlichen Inhalts in ihrem gewöhnlichen Bewusstseinszustand niederschreiben sollten. Zusätzlich wurde die Komplexität der Schriftstücke von einem Sprachwissenschaftler nach standardisierten Vorgaben, ohne die jeweiligen Versuchsbedingungen zu kennen, evaluiert. Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass die Komplexität der Texte während der Psychographie verglichen mit der Kontrollbedingung zunahm. Bei den erfahrenen Medien zeigte sich zudem, dass in sämtlichen Hirnarealen, die typischerweise für Planung und Kreativität verantwortlich gemacht werden, eine erstaunliche Beobachtung. Trotz der Zunahme der Komplexität der Texte war die Hirnaktivität im Vergleich zur Kontroll­bedingung signifikant reduziert. Nach dem bisherigen Wissensstand wäre jedoch eine hohe Hirnaktivität zu erwarten gewesen, um derart komplexe Inhalte produzieren zu können. Dagegen scheint es so, als ob das Medium selbst an der Entstehung der Texte gar nicht beteiligt ist und tatsächlich Informationen aus einer anderen Quelle niederschreibt. Dies würde auch den Aussagen der Medien entsprechen, die berichteten, dass sie sich der psychographierten Inhalte selbst nicht bewusst gewesen wären und keinerlei Kontrolle über den Schreibeprozess gehabt hätten.


Zu 3:  Der Glaube an eine höhere Macht

Viele Menschen haben angesichts von Katastrophen, Krankheiten und Unrecht in der Welt den Glauben an das Wirken einer liebevollen höheren Macht verloren. Dabei liegen schlüssige Gedankenmodelle vor, die in Verbindung mit der Lehre Bruno Grönings und den dokumentierten Erfolgsberichten diesen scheinbaren Widerspruch erklären und damit begreifbar machen.


Das alte Problem der Theodizee

Heute bestimmt das in der Aufklärung entstandene materialistische Weltbild das Denken vieler Menschen. Viele folgen der Schlussfolgerung, wenn Gott allgütig ist, würde er das Leid in der Welt nie zulassen. Da es das Übel gibt, existiert Gott somit nicht.

Dabei lieferte bereits der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), der den Begriff „Theodizee“ für dieses Problem einführte, ein schlüssiges Gedankenmodell. Hans Poser fasst in einer 2010 verfassten Schrift die wesentlichen Punkte wie folgt zusammen [L09-1]:
Die geschaffene Welt muss weniger vollkommen sein als Gott, denn sonst wäre die Schöpfung mit Gott identisch und es bräuchte keinen weiteren Schöpfungsprozess geben.
Der Mensch ist ein uneingeschränkt freies Wesen. Somit muss sowohl das physische Übel (z. B. Schmerz) als auch der Verstoß gegen moralische und Gerechtigkeitsprinzipien zugelassen werden, wenn es in der Welt Freiheit statt Instinkt geben soll.
Die freie Entscheidung des Menschen beruht auf einer Reflexion über Möglichkei­ten (Handlungsalternativen). Entscheidet der Mensch sich für das „Ungute“, so tut er dies aus Mangel an Wissen bzw. es fehlt ihm die Einsicht, warum er sich für das Falsche entscheidet.
Auch wenn Gott diese Verstöße voraussieht, hat er sie nicht determiniert und greift nicht gegen den Willen des Menschen in das Geschehen ein. Somit ist der Mensch für den Missbrauch der Freiheit selbst verantwortlich.
Weil das menschliche Wissen über die Handlungsfolgen beschränkt ist, müssen göttliche Gnade und Vergebung als Teil des Weltplanes hinzutreten.

Im Sinne Leibniz muss also für eine größtmögliche Dynamik in der Schöpfung die physi­sche Welt ein Maximum an Verschiedengestaltigkeit bzw. Polarität aufweisen. Hierzu ge­hören Erdbeben, Hitze, Kälte, Dürre und Flut ebenso wie Fruchtbarkeit und Überfluss.
Diesem Lösungsansatz konnten viele Philosophen der Zeit nicht folgen. Voltaire (1694-1778) griff die Auffassung Leibniz scharf an und erkannte keinen Sinn im Leiden der Welt [L09-2]. Auch für Arthur Schopenhauer (1788-1860) war das unermessliche Leid in dieser Welt nicht mit der Existenz eines allgütigen und allmächtigen Gottes vereinbar und fand diesen Widerspruch als unlösbar und nicht wegdiskutierbar [L09-3]. Am elegantesten äu­ßerte sich Emanuel Kant (1724-1804), indem er alle philosophischen Versuche in der Theodizee zum Scheitern verurteilte. Der Mensch sei zu begrenzt, um metaphysische Spekulationen anzustellen, da seine Vernunft an ihre Grenzen stoße [L09-4].

Erfahrbarkeit statt Theorien

Betrachtet man die Grundzüge der Lehre Bruno Grönings, so spiegeln sie sich insbeson­dere im Gedankenmodell von Leibniz wider. Der uneingeschränkte freie Wille des Men­schen, seine hohe Selbstverantwortung und die Beschränktheit des menschlichen Wis­sens finden sich ebenso wie der Aspekt der Gnade und Vergebung.

Im Unterschied zu Leibniz vermittelte Bruno Gröning jedoch keine theoretischen Überlegungen, sondern Lebensregeln, die das Geschehen in der Welt bestimmen und die jeder einzelne Mensch an sich selbst erfahren und überprüfen kann. Dabei entsteht ein in sich geschlossenes Weltbild, in dem die Frage nach dem Leid unmittelbar mit der Frage nach dem Sinn des Lebens verbunden ist. Bruno Gröning beantwortete dies mit dem Hinweis, dass der Mensch für dieses Erdenleben einen Körper geschenkt bekommen habe. Er betrachtete die Erde als "Prüfungsplaneten", auf dem der Mensch im Spannungsfeld zwischen dem "Guten" und dem "Bösen" reifen und zur Selbsterkenntnis gelangen kann. Gott ist dabei kein entfernter Betrachter, sondern für jeden Menschen im Alltag spürbar bzw. erlebbar. Über sein Gefühl wäre der Mensch in der Lage, immer die richtige Handlungsalternative zu wählen. Entscheidet er sich bewusst oder unbewusst für das „Ungute“, so kann Gott die daraus resultierenden Folgen (z. B. das Leid) nicht verhindern, ohne die menschliche Freiheit zu verletzen. Entscheidet er sich aber aktiv für das „Gute“ und bittet um die göttliche Unterstützung, so kann diese ihm auf zum Teil recht ungewöhnliche Weise zuteil werden, wie die dokumentierten Heilungsberichte von damals und heute zeigen. Das Übel in der Welt wäre somit kein Produkt des Zufalls, sondern wird aus Mangel an Erkenntnis durch den Menschen selbst genährt. Da sich der Mensch dieser Verantwortung längst nicht mehr bewusst ist, entfällt dabei auch die Frage nach der Schuld.

Ein faszinierendes Erlebnis von Eben Alexander

In diesem Zusammenhang berichtete der renommierte amerikanische Gehirnspezialist Eben Alexander ein faszinierendes Erlebnis, das er im Verlauf seiner eigenen Nahtoderfahrung hatte: „Ich konnte sehen, dass die Erde ein Ort war, wo sich Gut und Böse vermischten, und das dies eine ihrer ganz besonderen Merkmale war. Selbst auf der Erde gibt es mehr Gutes als Böses, aber die Erde ist ein Ort, wo dem Bösen erlaubt wird, in einer Weise an Einfluss zu gewinnen, wie es auf den höheren Ebenen der Existenz vollkommen unmöglich wäre. Dass das Böse gelegentlich die Oberhand gewinnen kann, war dem Schöpfer bekannt und von ihm gewollt, und zwar als notwendige Konsequenz des freien Willens, den er Wesen wie uns gegeben hat.“ [L09-5].

Esoterische Sichtweisen

In manchen esoterischen Sichtweisen ist das „Böse“ als reale Kraft entweder nicht existent oder ist fester Bestandteil dieser Welt. Für Bruno Gröning gibt es das „Böse“, das aber der Mensch nicht als gegeben tolerieren muss. Das „Gute“ und auch die Wahrheit können für sich allein existieren und brauchen weder das „Böse“ noch die Lüge. Vor diesem Hinter­grund steht jeder Mensch, so Bruno Gröning, in seinem eigenen Entwicklungsprozess auf einer anderen Stufe. Ziel eines jeden Menschen sollte es sein, das vollständige Heil zu erlangen, indem er das “Böse“ endgültig überwindet. In diesem Sinne bemerkte Bruno Grönung: „Das Böse führt zum Guten“. Dabei durchlaufe der Mensch einen wiederholten Prozess von Geburt, Heimgang und Wiedergeburt.

Reinkarnation

Auch wenn Vorstellungen zur Reinkarnation derzeit nicht Bestandteil der christlichen und muslimischen Lehren sind, ist dies keine ungewöhnliche Sichtweise. Reinkarnation ist u. a. bereits in der Antike bei Platon (428–348 v. Chr.) und in der jüdischen Mystik zu finden. Sie ist bis heute Teil der religiösen Vorstellungen vieler Menschen unterschiedlicher religiöser Ausrichtung. Insbesondere in den Lehren des Hinduismus und des Buddismus stellt der Glaube an die Wiedergeburt einen wesentlichen Bestandteil dar. Weltweit glauben so mindestens 1,5 Mrd. Menschen an die Reinkarnation.

Zusammenfassend vermittelt die Lehre Bruno Grönings also ein in sich geschlossenes Weltbild, in dem das Leben eines jeden Menschen in all seinen Facetten einen tieferen Sinn hat. Vor diesem Hintergrund sollte sich der Mensch immer bewusst sein, dass er gegenüber einer all umfassenden höheren Macht kaum dazu in der Lage sein kann, die komplexen Ereignisse bzw. Zusammenhänge in der Welt mit seinem Verstand auch nur annähernd erfassen zu können und, wie Kant bereits bemerkte, seine Vernunft an Grenzen stößt. Glauben und Vertrauen in das „Gute“ und die Allmacht Gottes sind daher im Sinne Grönings wesentlich für ein erfolgreiches Leben. Er sagte z. B.: „Immer da, wo die volle, gute, göttliche Kraft auftritt, da schwindet das Böse.“


Systematische Erfassung des Heilgeschehens

Die systematische Erfassung des Heilgeschehens im Zusammenhang mit dem Phänomen Bruno Gröning ergab, dass die Heilungen mit der Hinwendung der Menschen zu einer höheren Macht (Gott) in Verbindung stehen. Dabei wird die Realität des Geistigen plötzlich am eigenen Körper und im eigenen Leben erfahrbar. Spiritualität ist somit keine Sache des „blinden“ Glaubens oder des Verstandes, sondern physisches Erleben, aus dem eine tiefe innere Überzeugung erwächst.

Erkenntnisprozess und Heilung

Ein wesentlicher Punkt ist dabei zunächst die physische Erfahrung einer Körperempfin­dung (Heilstrom), die bei dem sogenannten Einstellen spürbar wird und nicht suggestiv ist. Im Folgenden stellen sich in der Regel positive Veränderungen des Körpers und der Seele ein und der Mensch durchläuft einen Prozess der eigenen Erfahrung. Der Erkenntnisprozess unterscheidet sich deutlich von dem des angelernten (Bücher-)Wissens, da es sich hier um eigene Erlebnisse handelt und nicht um Informationen aus zweiter Hand. Spiritualität wird als eine den Alltag durchdringende und bestimmende Komponente erfahren. Die Lehre Bruno Grönings liefert dem Menschen hierzu den Bezugsrahmen und ist selbst aber keine Technik oder Methode. Sie zeigt einen möglichen Weg auf. Der Mensch muss sich dabei auf der Grundlage seines freien Willens aktiv für das „Gute“ entscheiden. Sein Weg zur Heilung ist letztlich so individuell und vielfältig wie das Leben selbst. Einzige Konstante ist der Glaube an das „Gute“ und die Allmacht Gottes.

Bruno Gröning selbst sagte, dass er nichts Neues mitteile, sondern nur an altes Wissen erinnere. Worte wie „Dein Glaube hat dir geholfen!“ und „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ oder die Hinwendung zum „Guten“ sind bekanntlich keine Erfindung Bruno Grönings.

Bruno Gröning als Mittler

Bruno Gröning sah sich dabei über seinen Heimgang hinaus als jemand, der eine Verbindung zum Göttlichen herstellt und dabei quasi den Weg frei macht. Mittler zwischen Gott und dem Menschen kommen in den monotheistischen Weltreligionen häufig vor. Sowohl in Teilen des Christentums, im Judentum als auch im Islam wurden und wer­den Menschen, denen man eine besondere Verbindung zu Gott nachsagt, als Heilige von Hilfesuchenden über den Heimgang hinaus angerufen, um mit ihrer Bitte über einen Fürbitter von Gott erhört zu werden. Das bekannteste Beispiel im Christentum ist die Mutter Maria, die von tausenden von Hilfesuchenden an besonderen Orten (Lourdes, Medjugorje etc.) angerufen wird [L10-1], [L10-2].

Heilige

Immer wieder wird von Heilungen berichtet, die als Wunder bezeichnet werden. Dabei sind diese Phänomene nicht auf besondere „Heilige“ beschränkt. Bemerkenswert ist beispielsweise das Geschehen um die eher unbekannte Ir­mengard vom Chiemsee, die von der katholischen Kirche 1929 selig gesprochen wurde [L10-3]. Obwohl man kaum etwas über ihr weltliches Wirken im 9. Jahrhundert weiß, wird sie bis heute von Gläubigen angerufen. Dabei ist die Vielzahl der in einem Teil der Kloster­kirche ausgestellten, zum Teil auch aktuellen Dankesschreiben für erfahrene Hilfen und Heilun­gen, beeindruckend. Hätte sich dieses Phänomen um eine nahezu unbekannte Nonne über 1100 Jahre hinweg erhalten, wenn die Bitten ins Leere liefen?

Ein kleiner Diener Gottes

Bruno Gröning sagte von sich, dass er nur ein kleiner Diener Gottes sei. Das Besondere an seinem Wirken ist, dass er den Menschen einen Weg zum eigenen Heil bzw. das kon­krete Handwerkszeug hierzu aufzeigte. Die Heilerfolge sah er nie als Wunder, sondern als etwas Natürliches, als ein Geschenk Gottes, das alle Menschen erhalten könnten, wenn sie sich innerlich öffnen würden.

Dabei ist ein „Helfer“ über den Heimgang hinaus für viele Menschen heute eine eher ungewohnte Vorstellung. Mit einem aus dem Jenseits wirkenden Geist scheint ein Stück mittelalterli­cher Mystik wieder lebendig zu werden. Doch so unglaublich es auch sein mag, dokumen­tiertes Faktum ist, dass weltweit tausende von Menschen über die Bitte an Bruno Gröning als Freund die Hilfen und Heilungen manchmal auf sehr ungewöhnliche Weise erfahren haben.


Die Zukunft gestalten wir uns selbst

Heilung auf dem geistigen Weg ist tausendfach dokumentierte Realität. Es stellt sich künftig allein die Frage: Wie geht jeder Einzelne und wie geht die Menschheit mit diesem Phänomen um?
Durch die Vielzahl von neueren Erkenntnissen aus unterschiedlichen Disziplinen der Wissenschaft wird das Heilgeschehen immer begreifbarer. Besonders bemerkenswert ist, dass die Aussagen Bruno Grönings aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts in zunehmendem Maße durch aktuelle Forschungen bestätigt werden.

Der Mensch muss sich seiner Möglichkeiten bewusst werden
Die in diesem Text dargelegten Forschungsergebnisse deuten an, dass wir es hinsichtlich des „Geistigen“ offenbar mit einer Realität zu tun haben, die sich physikalisch ausdrückt.   Die Fülle der Informationen aus den verschiedensten Fachbereichen macht deutlich, dass das „Geistige“ offenbar weit mehr mit dem Menschen zu tun hat, als bislang anzunehmen war.
Die wissenschaftlichen Beobachtungen und Erkenntnisse helfen den Blick dafür in der Welt zu öffnen. Sie be­weisen oder erklären die geistige Seite der Wirklichkeit jedoch nicht, da letztere nur über einen individuellen Erkenntnisprozess zugänglich ist. Jeder Mensch muss dabei, unabhän­gig von Bildungsgrad und Intelligenz, für sich selbst lernen, seine Wahrnehmung über das Herz, d. h. über das Gefühl zu entwickeln. Hier ist weder angelerntes Wissen noch ein scharfer Verstand von Vorteil. Für den Heilungsprozess ist durch Bruno Gröning eine einfache und praktikable Anleitung (Lehre) überliefert worden. Höchst bemerkenswert ist der tausend­fach dokumentierte Erfolg. Ob und in welchem Maße ein Mensch diese Möglichkeit der Hilfe und Heilung für sich nutzt, bleibt ganz seinem eigenen freien Willen überlassen.

Die angegebenen Literaturquellen haben exemplarischen Charakter und decken nur einen kleinen Teil der verfügbaren Informationen ab. Mögen sie dem Interessierten ggf. als Anhaltspunkte für eigene Recherchen dienen. Konstruktive Anmerkungen, Anregungen und Hinweise sind dabei ausdrücklich er­wünscht.


Zusammenfassende Betrachtung

Bis heute besitzen die Naturwissenschaften in der akademischen Welt eine methodische Monopol-Stellung, die ihr offiziell das Recht gibt, Phänomene – wie Heilung auf geistigem Weg - zu be- und zu verurteilen, obwohl diese außerhalb ihres Erkenntnisbereiches liegen. Diese Grenzüberschreitung blockiert den vorurteilsfreien wissenschaftlichen Dialog.

Nur eine Wissenschaft, die die Grenzen ihres Erkenntnisbereiches anerkennt, ist auf der Suche nach Wahrheit, einem umfassenden Wissen. Zusammenfassend wird deutlich, dass der bisherige Bezugsrahmen, in dem sich die Wissenschaft bewegte, erweitert werden muss, um Fortschritt zu ermöglichen.

Auf unserer Suche nach Erklärung fanden wir eine Vielzahl von Wissenschaftlern, die sich ernsthaft mit Phänomenen dieser Art befassen und ebenfalls an diese Erkenntnisgrenzen stoßen. Sie setzen sich oftmals mutig darüber hinweg und finden wertvolle Hinweise, die auch das Immaterielle als Realität immer greifbarer machen. In der Summe ihrer dabei gemachten Beobachtungen werden die Aussagen Bruno Grönings zunehmend bestätigt, und es wird deutlich, dass sich derzeit ein Tor in eine neue Epoche öffnet.

Das Wichtigste zum Schluss –
Nutzen zum Wohl und Verständnis

Durch die Aufnahme des Heilstroms gemäß der Lehre Bruno Grönings können die Hilfen und Heilungen geschehen - so bezeugen es tausende Erfolgsberichte. Da die Lehre Bruno Grönings so genial einfach ist, kann jeder sie zu seinem persönlichem Wohl und zum Zeugnis für andere nutzen.

Theorien sind nicht erforderlich. Das eigene Erleben schafft einen unmittelbaren Zugang. Bruno Gröning erklärte: „Das Göttliche kann der Mensch nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Gefühl aufnehmen.“

Die vielen Erlebnisberichte auf dieser Internetseite, so bunt und interessant wie das Leben sie schreibt, zeigen beispielhaft auf, was und wie es geschieht.


 
Erläuterungen und Quellen

[L01-1]     FUTTERKNECHT, V. et al. (Hrsg.) (2013): Heilung in den Religionen: religiöse, spirituelle und leibliche Dimensionen. - Band 5, Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft (ÖGRW), ISBN 978-3-643-50443-2
[L01-2]     RITTER, W. H.  & WOLF, B. (Hrsg.) (2005): Heilung – Energie – Geist, Heilung zwischen Wissenschaft, Religion und Geschäft. - Vandenhoek & Ruprecht GmbH &Co. KG Göttingen, ISBN 3-525-61585-X
[L01-3]    FAULSTICH, J. (2006): Das heilende Bewusstsein – Wunder und Hoffnung an den Grenzen der Medizin. - Knaur Verlag, München, ISBN 978-3-426-66557-2
[L01-4]    FAULSTICH, J. (2010): Das Geheimnis der Heilung – Wie altes Wissen die Me­dizin verändert. - Knaur Verlag, München, ISBN 978-3426656556
[L01-5]     KAMP, M. (2006): Revolution in der Medizin – Rehabilitation eines Verkannten - Eine ärztliche Dokumentation der Heilung auf geistigem Wege. - Mönchengladbach: Grete Häusler GmbH - Verlag
[L01-6]     Archiv der medizinisch wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) im Bruno Grö­ning Freundeskreis (unveröffentlicht)

[L02-1]     SCHNEIDERS, W. (1997): Das Zeitalter der Aufklärung. Beck, München 1997, 2. Aufl. 2001, ISBN 3-406-44796-1
[L02-2]    GÜNTHER, H. (2005): Das Erdbeben von Lissabon und die Erschütterung des aufgeklärten Europa. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005.
[L02-3]     BINGGELI, B. (2006); Primum Mobile, Dantes Jenseitsreise und die moderne Kosmologie. - Ammann Verlag 2006, ISBN-13: 978-3-250-10502-2
[L02-4]     HEISENBERG, W. (1969): Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik. Piper, München 1969, 7. Auflage 2001 ISBN 3-492-22297-8
[L02-6]     SCHRÖDINGER, E. (1951): Was ist Leben? - Die lebende Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet, Leo Lehnen Verlag (Sammlung Dalp), München, 1951, 2.Aufl
.[L02-7]     SCHRÖDINGER, E. (1949-1952): Was ist Materie?, 2-CD-Set 2007, 86 Minu­ten, Originaltonaufnahmen, supposé Köln, ISBN 3-932513-30-4
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[L02-11]     DÜRR, H-P. (2003): Unbelebte und belebte Materie: Ordnungsstrukturen imma­terieller Beziehungen - Physikalische Wurzeln des Lebens. - Max-Planck-Institut für Physik - Werner-Heisenberg-Institut - Föhringer Ring 6, D-80805 München, Global Challenges Network
[L02-12]    HÜTHER, G. (2006): Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Van­denhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-01464-3.  
[L02-13]     DÜRR, H-P. (2004): Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen, Herder spektrum, 2004.
[L02-14]   CZESCHLIK, D. (Hrsg.) (1987): Irrtümer in der Wissenschaft. - Springer-Verlag Heidelberg, ISBN-13: 978-3-540-17868-2
[L02-15]     PIETSCHMANN, H. (1997): Aufbruch in neue Wirklichkeiten. - Weitbrecht Ver­lag in K. Thienemanns Verlag Stuttgart-Wien-Bern, ISBN 3-522-71820-8<
[L02-16]    LI, W. (2011): Wozu Wissenschaft? Anspruch und Wirklichkeit eines Leib­niz’schen Ideals. -  Vortrag am 1. Juli 2011 anlässlich des 365. Geburtstages von Leibniz an der Leibniz Universität Hannover.
[L02-17]    LI, W. (2011): Wissen allein schafft keinen Sinn. -  Interview: Simone Benne in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 29.12.2011
[L04-1]    OBERLANDER et al. (2008): Prenatal exposure to maternal depression, neona­tal methylation of human glucocorticoid receptor gene (NR3C1) and infant corti­sol stress responses. Epigenetics; 3 (2): 97-106
[L04-2]    COHEN et al. (1991): Psychological stress and susceptibility to the common cold. New England Journal of Medicine; 325: 606-12
[L04-3]    ROSENKRANZ et al. (2003): Affective style and in vivo immune response: neu­robehavioral mechanisms. Proc Natl Acad Sci; 100: 11148-52
 L04-4]    DAVIDSON et al. (2003): Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation. Psychosom Med; 65: 564-70
[L04-5]    LIPTON, B. (2007): Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. - KOHA-Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978-3-936862-88-1
[L04-6]    LIPTON, B. & BHAERMAN, S. (2009): Spontane Evolution – Wege zum neuen Menschen. - KOHA-Verlag GmbH Burgrain, ISBN 978-3-86728-103-4
[L04-7]    POPONIN, V. & GARIAEV, P. (1995): The DNA PHANTOM EFFECT: Direct Measurement of A New Field in the Vacuum Substructure. - Institute of Bioche­mical Physics of the Russian Academy of Sciences
[L05-1]    HÜTHER, G. (2006): Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Van­denhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-01464-3.
[L05-2]    HÜTHER, G. (2007): Die Evolution der Liebe. Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen. 5. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göt­tingen 2007, ISBN 978-3-525-01452-3
[L05-3]    HÜTHER, G. (2010): Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern. 6., unveränd. Aufl. Vandenhoeck & Ru­precht, Göttingen 2010, ISBN 978-3-525-46213-3.
[L05-4]    SPITZER, M. (2011): Wie Erwachsene denken und lernen (3 Hörbücher, 210 min. 2011), ISBN 978-3-902533-38-8
[L05-5]    SPITZER, M. (2012): Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. - ISBN 3-426-27603-8>
[L05-6]    HÜTHER, G. (2011): Kein Gesundheitswesen der Welt kann darauf verzichten, dass die Menschen selbst Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen - An­merkung eines Hirnforschers. - Vortrag auf den Hauptstadtkongress – Medizin und Gesundheit, Berlin im Mai 2011
[L06-1]    Archiv der medizinisch wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) im Bruno Grö­ning Freundeskreis (unveröffentlicht). - 23824 Tensfeld
[L06-2]    TART, C. (1963): Psychological correlates of psi cognition. - International Jour­nal of Parapsychology, S. 375-86
[L06-3]     YAMAMOTO, M. et al. (1996): An Experiment on Remote Action Against Man in Sense Shielding condition. - The Journal of the International Society of Life In­formation Sciences, Band 14(1), S. 97-9
[L06-4]     RADIN, D. (2004): Event-related electroencephalographic correlations between isolated human subjects. - The Journal of Alternative and Complementary Medi­cine, Band 10(2), S. 315-23
[L06-5]     WACKERMAN, J. et al. (2003): Correlations between brain electrical activities of spatially separated human subjects. - Neuroscience Letters, Band 336>
[L06-6]     VOLKAMER, K. (2009): Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes. 2007, Weißensee-Verlag Berlin
[L06-7]     VOLKAMER, K. (2008): Sources and detection of dark matter and dark energy in the universe, proceeding paper, 8th UCLA symposium, Marina del Ray, 20.2.2008
[L06-8]     KRÖPLIN, B. (2004): Welt im Tropfen. - Universität Stuttgart; Auflage: 2., Aufl. Stand: Nov. 2004 (11. November 2004)
[L06-9]     PIETSCHMANN, H. (1997): Aufbruch in neue Wirklichkeiten. - Weitbrecht Ver­lag in K. Thienemanns Verlag Stuttgart-Wien-Bern, ISBN 3-522-71820-8
[L06-10]    MAY, E.C. & SPOTTISWOODE, S. J. P. (2001): Global Consciousness Project: An Independent Analysis of The 11 September 2001 Events. - Laboratories for Fundamental Research Palo Alto, California
[L06-11]    BANCEL, P. & NELSON, R. (2008): The GCP Event Experiment: Design, Analy­tical Methods, Results. - Global Consciousness Projekt Paris, Princeton
[L07-1]    ESS, van H. (2011): Der Daoismus – Von Laozi bis heute. Verlag C.H. Beck, ISBN 978-3406612183
[L07-2]    BEINFIELD, H. & KORNGOLD, E. (2005): Traditionelle Chinesische Medizin – Grundlagen, Typenlehre, Therapie. - Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG, ISBN 978-3-423-34178-3
[L07-3]    HAHNEMANN, S. (1921): Organon der Heilkunst. Standardausgabe der 6. Auf­lage. Hrsg.: J. M. Schmidt. Haug, Heidelberg 1996/1999
[L07-4]     KAMP, M. (2006): Revolution in der Medizin – Rehabilitation eines Verkannten - Eine ärztliche Dokumentation der Heilung auf geistigem Wege. - Mönchengladbach: Grete Häusler GmbH - Verlag
[L07-5]    POPP, F.-A. (1984): Biologie des Lichts. Grundlagen der ultraschwachen Zell­strahlung, ISBN 382632692X
[L07-6]    POPP, F.-A. (2006): Biophotonen - Neue Horizonte in der Medizin: Von den Grundlagen zur Biophotonik. - Haug Verlag,  3.,vollst. überarb. u. erw. Auflage
[L07-7]    POPP, F.-A. (2005): Die Botschaft der Nahrung. Unsere Lebensmittel in neuer Sicht, ISBN 3596114594
[L08-1]    The Nun Study: University of Minnesota USA – Scientific Publications. - www.­nunstudy.org
[L08-2]    SNOWDON, D. (2001): Lieber alt und gesund – Dem Altern seinen Schrecken nehmen. - Karl Blessing Verlag GmbH München, ISBN 3-89667-149-9
[L08-3]    HÜTHER, G. (2006): Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Van­denhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-01464-3.
[L08-4]    HÜTHER, G. (2011): Kein Gesundheitswesen der Welt kann darauf verzichten, dass die Menschen selbst Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen - An­merkung eines Hirnforschers. - Vortrag auf den Hauptstadtkongress – Medizin und Gesundheit, Berlin im Mai 2011[L08-5]    MOODY, R. A. (1975): Leben nach dem Tod – Die Erforschung einer unerklärli­chen Erfahrung. - Erweiterte Neuausgabe 2001, Rowohlt Taschenbuchverlag, ISBN 978-3-499-61349-4
[L08-6]    KÜBLER-ROSS, E. (1984): Über den Tod und das Leben danach. 10. Auflage. Silberschnur Verlag, Güllesheim 2002, ISBN 3-923781-02-4
[L08-7]    Netzwerk Nahtoderfahrung e.V. - German Friends of the International Associati­on for Near-Death-Studies (IANDS). - www.netzwerk-nahtoderfahrung.org
[L08-8]     FAULSTICH, J. (2006): Das Innere Land: Bewusstseinsreisen zwischen Leben und Tod: Nahtoderfahrung und Bewusstseinsreisen. -  Knaur Verlag, München, ISBN 978-3426872741
[L08-9]    LOMMEL, P. Van (2009): Endloses Bewusstsein – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung. - Patmos, ISBN 978-3-491-36022-8
[L08-10]    ALEXANDER, E. (2012): Proof of Heaven: A Neurosurgeon's Journey into the Afterlife. - Simon & Schuster Paperbacks New York, ISBN 978-1-4516-9518-2
[L08-11]     MOODY, R. A. & PERRY, P. (2011): Zusammen im Licht – Was Angehörige mit Sterbenden erleben. - Deuteche Erstausgabe Mai 2011, Arkana Verlag, ISBN 978-3-442-21951-3
[L08-12]     PERES, JF et al. (2012) Neuroimaging during Trance State: A Contribution to the Study of Dissociation. PloS ONE 7(11): e49360. Doi: 10.1371/ journal.pone.0049360
[L09-1]     POSER, H. (2010): Von der Theodizee zur Technodizee: Ein altes Problem in neuer Gestalt. -  Heft Nr. 2 der Leibniz-Stiftungsprofessur, Herausgegeben von Wenchao Li, Wehrhahn Verlag Hannover
[L09-2]     VOLTAIRE, F. M. A. De (1759): Candid oder die beste aller Welten. Reclam Uni­versalbibliothek. Stuttgart 1990
[L09-3]     HÜBSCHER, A. Hrsg. (1985): Arthur Schopenhauer - Der handschriftliche Nachlaß in fünf Bänden. - Band 3, Hrsg. von Arthur Hübscher. München: Deut­scher Taschbuch Verlag
[L09-4]     KANT, I. (1791): Über das Misslingen aller philosophischen Versuche in der Theodicee, Königsberg 1791. Kritik der Reinen Vernunft, Königsberg 1787.
[L09-5]     ALEXANDER, E. (2014): Blick in die Ewigkeit; Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen. - Ansata-Verlag München, ISBN 978-3-7787-7477-9.
[L10-1]     SANCTUAIRES NOTRE-DAME DE LOURDES (2012): Die 68 kirchlich aner­kannten Wunderheilungen. - 1, avenue Monseigneur ThéasF-65100 LOURDES, www.lourdes-france.org
[L10-2]     SCHWABE, A. (2006): Die wundersame Heilung der Janina Lach. - Spiegelonli­ne Panorama vom 26.05.2006
[L10-3]     TÜCHLE, H. (1974): Irmengard von Chiemsee. - in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 179