Wissenschaftler kommen zu Wort
Wie notwendig ist es, dass man Ihnen immer wieder nur die Wahrheit sagt, nur das sagt, was Sie an Wahrheit auch selbst erfahren können. Nur müssen Sie dazu übergehen, sich davon zu überzeugen.
Wie notwendig ist es, dass man Ihnen immer wieder nur die Wahrheit sagt, nur das sagt, was Sie an Wahrheit auch selbst erfahren können. Nur müssen Sie dazu übergehen, sich davon zu überzeugen. Bruno Gröning
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Was wusste und konnte Bruno Gröning?

Hatte Bruno Gröning besondere Fähigkeiten, die über einen Durchschnittsmenschen hinausreichten? Oder war er ein Aufschneider, der die Menschen hinters Licht führen wollte? Wusste und konnte er mehr, als seine einfache Volksschulbildung erwarten ließ?

Bruno Gröning selbst erklärte:
„Ich bin imstande, Menschen zu helfen, die mir nur einen Zettel ohne Namen und Adresse hinlegen, auf dem sie um Heilung bitten.“
und
„Sie brauchen mir Ihre Leiden nicht aufzuzählen, ich sehe durch Sie hindurch und weiß alles von Ihnen.“

Über Grete Häusler sagte er zu einer Zeitzeugin: „Sie wird einmal das ganze Werk leiten, aber sie weiß es noch nicht.“ Diese Aussage bewahrheitete sich einige Jahrzehnte später, als Grete Häusler 1979 den Bruno Gröning-Freundeskreis gründete. Sie sagte später: „Wir haben bei Bruno Gröning erlebt, dass er alles wusste.“

Sylva Nohara [24] (Sängerin): Sylva NoharaEr hat mich mal mit dem Wagen zum Bahnhof gefahren. Und ich saß ganz zerknautscht neben ihm und hielt meine Hände krampfhaft fest. Und plötzlich fing er an zu grinsen und sagte: „Warum denken Sie dauernd: ‚Ich darf nichts denken, ich darf nichts denken?“ Es war an dem: Ja, ja, ja, bloß nichts denken, nichts denken, sonst kann er das irgendwie merken! Ich meine, ich war völlig harmlos - aber dass jemand in meine Gedanken hineingehen kann, das war mir erst einmal unheimlich.

Dr. Zetti [25]: Nach zeitweiliger Abwesenheit Grönings war für den 1. September 1949 im Spielsaal des Traberhofes bei Rosenheim eine erste Konferenz der gesamten bayerischen Presse einberufen worden, die in ihrem Verlaufe als Abschluss der Aufnahmen zum Dokumentarfilm von der Engler-Film A.G. festgehalten wurde.

Zunächst sprach der Münchener Arzt Dr. Zetti, der rückhaltlos den Weg zu Gröning fand und sich dagegen wandte, dem großen Meister der Heilkunst etwa in einer Klinik die ihm fehlenden Grundlagen über Anatomie beizubringen. Er sagte dann wörtlich: „Wir Ärzte können und müssen sehr viel von Herrn Gröning lernen, denn es ist an hunderten von Fällen einwandfrei bewiesen, dass der kleine Gröning dort geholfen und völlig geheilt hat, wo die Wissenschaft und ärztliches Können bereits versagten. Nicht wie geheilt wird, sondern, dass geheilt wird, das ist die These und Forderung des Tages.“

Michael Pfitzmaier [26] (Sattler, lernte Bruno Gröning auf der Heimfahrt aus der Gefangenschaft kennen. Etwa 5 Jahre später ereignete sich Folgendes):

Ich bin mit dem Motorrad zum Traberhof gefahren. In Schlossberg habe ich noch meine Tante mitgenommen. Wir haben ganz hinten gestanden, 10.000 Menschen waren da. Ich weiß auch nicht mehr - es waren unheimlich viele. Als er herauskam auf den Balkon - es war schon dunkel, die Laternen waren schon angezündet - er kam heraus und schaute so umher und sagte: Michael Pfitzmaier„Ja, der Michel ist da, der Michel ist da. Komm doch gleich rauf zu mir!“ Das war für mich direkt ein Wunder. Damals ging es mir wieder gut, aber als ich aus der Gefangenschaft kam, hatte ich ganz kurze Haare und wog 96 Pfund. Das war der Höhepunkt für mich, wie er mich in der Menschenmasse gefunden hat. Und ich stand ganz hinten mit meiner Tante. Und er hat gesagt: „Der Michel ist da. Komm gleich rauf zu mir!“ Das kann man sich gar nicht vorstellen, bei der Masse Menschen kennt der mich da raus! Wenn’s einen Monat danach gewesen wäre, selbst dann da heraussuchen! Aber es waren ja fünf Jahre danach. Wir sind dann da vorne an die Haustüre gekommen, da stand die Polizei, und die wollte mich auch nicht rauflassen. Ich sagte: „Ich bin der, den er raufgerufen hat.“ Und meine Tante wollten sie auch nicht rauflassen. Da hab ich gesagt: „Wenn die nicht mitgehen darf, dann gehe ich auch nicht rauf.“ Dann bin ich reingegangen, da hat er [Bruno Gröning, d.V.] gesagt: „Weißt du noch, wie du gesagt hast, dass ich spinne und einen Vogel habe?“ Das war das Erste, was er mir da gesagt hat. Sagte ich: „Ja, das weiß ich noch ganz gut.“ Er sagte: „Ich hab doch gesagt, du wirst mal ganz viel von mir in der Zeitung lesen.“ So ist es dann ja auch gekommen.

Trude Finger [27] (Hausfrau): Da saßen wir so, und da sagte er auf einmal: „Wollen wir doch einmal sehn, was eigentlich die Gerti macht." Und das war unsere Tochter, die war 10.000 km von uns entfernt. „Also, die Gerti, die ist ja gar nicht zu Hause, die ist ganz woanders, die ist bei einer Freundin. Aber es geht ihr gar nicht gut. Sie steht jetzt auf - sie geht in die Küche - sie geht zum Eisschrank“ (und das hat er immer so in Etappen gesagt, wie sie das eben gemacht hat), „sie macht den Eisschrank auf - sie trinkt etwas, ich kann aber nicht sagen, was es ist.“

(1. Anmerkung von Herrn Finger zu den Ausführungen seiner Frau, d.V.) Nach einer Weile war dann wieder Pause. Trude FingerDann sagte er: „Jetzt geht’s ihr besser. Jetzt geht sie ins Bett“ (sie war damals schwanger), „und jetzt ist sie eingeschlafen.“ Und das hat meine Frau, meine liebe Frau aufgezeichnet und hat der Tochter geschrieben, was da war. Und da hat sie gefragt: „Was war eigentlich an diesem Tag?“

(Weiter Trude Finger, d.V.) Da sagte sie: „Wir waren nicht zu Hause, wir sind doch übersiedelt. Ich bin bei der Maria gewesen mit der Sigrid. Ja, was hab ich gemacht? Es war mir überhaupt nicht gut. Ach, diese Schwangerschaft - ich werde froh sein, wenn das vorbei  ist, mir geht es wirklich schlecht. Und was habe ich getrunken? Ich habe nichts getrunken …, ah, Mate-Tee!“ Und das wird er nicht erkannt haben. Wenn es ein Bier oder ein Wein oder sonst was gewesen wäre oder ein anderer Tee, hätte er das sagen können. Aber er sagte direkt: „Dieses Getränk kenne ich nicht.“

(2. Anmerkung von Herrn Finger zu den Ausführungen seiner Frau, d.V.) So ist diese Geschichte gewesen. Also hat er auch eine Verbindung herstellen können, die unglaublich ist. Und das hat tatsächlich gestimmt.

(Weiter Trude Finger, d.V.) Und für uns war diese wahnsinnige Entfernung eine ganz große Sache, dass er auf so etwas eingehen kann und so etwas überhaupt feststellen kann. Und da hab ich ihm gesagt: „Sagen Sie mal, wie können Sie das eigentlich sagen?“ Er sagte: „Es gibt auf der Welt Dinge, die sind nicht zu erklären.“

Edeltraud Geller [19] (Traf Bruno Gröning als 14-Jährige):
Wir waren 1945 auf der Flucht und suchten Unterschlupf bei einem abgelegenen Bauernhof, kamen da unter und waren da eine kurze Zeit, vielleicht ein paar Wochen. Und da erschien eines Tages ein Mann, der suchte auch Unterschlupf auf diesem Bauernhof. Edeltraud GellerEr sagte nur seinen Vornamen: Bruno, sein Nachname spiele keine Rolle, meinte er. Und er kommt aus russischer Gefangenschaft. Und er gefiel mir auf Anhieb. Und ich dachte, jetzt kommt endlich mal einer, mit dem ich reden kann. Und da sagte er: „Ich bin für alle gekommen, ich bin für die ganze Menschheit gekommen“. Und ich dachte, der haut aber auf den Putz. Und da sagte er: „Ich hab schon mal bei meinem Vater geholfen und als Maurer auf den Putz gehauen, aber ansonsten bin ich Zimmermann“. Ich war ziemlich erstaunt und dachte, mit dem bindest du dich am besten nicht an. Und da sagte er: „Ich will mich auch mit niemandem anbinden, ich will die Menschen auf den göttlichen Weg führen“. Ja, und das gefiel mir schon besser.

Grete Häusler [14] (Lehrerin, Gründerin und Leiterin des Freundeskreises bis 2007):
... die Frau Stumpf hatte einen Mann, der hat ein Kriegsleiden gehabt. Und zwar waren die Arme gelähmt und die hingen so herunter. Und die Ärzte haben gesagt, er wird nie mehr die Arme hochheben können oder was greifen können. Es ist unheilbar.

… Herr Gröning kannte die Frau, aber den Mann nicht, hatte ihn noch nie gesehen gehabt. Und wir sitzen in einer kleinen Runde und ich durfte neben dem Herrn Stumpf sitzen. Und der Herr Gröning stand da so lose und unterhielt sich mit ihm, grad zufällig mit ihm, über Schiffsbau, über Schiffe. Ja, hin und her, immer intensiver, dies und jenes. Bis der Herr Stumpf sagte: „Herr Gröning, das gibt es nicht, dass Sie das wissen können. Das geht nicht! Das sind ja die größten Geheimnisse des Schiffsbaus. Das können Sie nicht wissen!“
Und wie er das erkannt hat in sich, dass dieser Herr Gröning auf eine andere Art und Weise das Wissen bekommt – nicht durch Studieren und Lernen, dann ist so die Achtung und die Ehrfurcht in ihn gekommen. Den Augenblick hat der Herr Gröning genutzt und sagt: „Ach, Ihre Haare stehen so hoch!“ und zeigt ihm vor. „Was, meine Haare?“ hebt die Arme bis hier herauf [sie zeigte bis etwa Kopfhöhe, d.V.]. Und dann lässt er sie fallen. Und da hat sich Herr Gröning abgewandt und hat ihn nicht mehr beachtet.

Grete Häusler berichtetWir kamen nächsten Tag nach Wien, saßen sie in der ersten Reihe. ... Der Herr Gröning hat ihn überhaupt nicht beachtet. War nichts zu machen. Herr Gröning mit allen anderen, aber er war für ihn Luft. Und nach der Gemeinschaftsstunde habe ich Herrn Gröning unter vier Augen gebeten, er möge doch den Besuch bei dem Herrn machen, in dieser Familie.
Sagt er: „Nein! Tu ich nicht.“ Ich war so erstaunt, weil er nur Liebe war. Das können Sie sich nicht vorstellen, nur Liebe ging von ihm aus, und jetzt auf einmal so ein strenges Wort. Da bin ich förmlich zusammengezuckt. Da sagt er: „Ich gebe, gebe, gebe und er nimmt es nicht an!“

Er ist nicht hingegangen. Und als wir dann allein waren mit Herrn Stumpf, fragte ich ihn. Sag ich: „Was haben Sie sich gedacht, wie Sie die Hände und Arme haben fallen lassen? Was haben Sie sich gedacht?“
Sagt er: „Weiß ich noch ganz genau. Ich hab den Gedanken bekommen: Die Ärzte haben gesagt, Sie werden nie mehr die Hände in die Höhe halten können.“ Und sag ich: „Das haben Sie in dem Augenblick geglaubt?“ Sagt er: „Ja.“

Der hat die Heilung nicht mehr bekommen. Und die Frau musste alles tun. Sie musste ihn waschen, sie musste ihn anziehen, sie musste ihn aufs Klo führen, sie musste ihn füttern. Hochintelligent – er war Kapitän, hat in Australien Forschungen angestellt, Bücher geschrieben, die in Sprachen übersetzt worden sind. Und im Krieg war er in Frankreich eingesetzt bei der Nautilus, also beim Schiffsbau als oberster Chef und hat die Geheimnisse des Schiffsbaus gekannt. Daher hat der Bruno Dinge gesagt, die nur er wissen konnte. Der hat die Heilung nicht bekommen.

Der Bruno Gröning hat immer gesagt: Der Glaube hilft den Menschen, der Glaube. Aber in dem Augenblick hat er an das Böse geglaubt, an die Krankheit. Und wie ein Mensch an's Böse glaubt – war's aus. Da ist die Grenze gesetzt. Solchen Menschen kann er nicht helfen. Geht nicht.

Und die Frau hat sich überanstrengt und hat Netzhautablösung bekommen und wurde blind, von heut' auf morgen. Sie kam ins Krankenhaus zur Operation, es war Dezember. Nicht gelungen. Da kam die Gemeinschaftsleiterin zu ihr zu Besuch und sagte: „Der Herr Gröning kommt zur Weihnachtsfeier. Ich lade Sie herzlich ein!"
Grete Häusler… Sie ging zu den Ärzten und hat sich dann beurlauben lassen und die wollten sie nicht rausgeben, weil ja das alles frisch wund war nach der Operation. War ja gefährlich. Und auf eigene Gefahr hat sie gesagt: „Ich will jetzt zu Weihnachten nach Haus zu den Feiertagen und zwar jetzt auf der Stelle! Und ich verspreche, ich komme im Januar wieder.“ Sie hat unterschrieben und war bei der Weihnachtsfeier mit ihrem Mann und ihrer Schwester in der ersten Reihe, hatte dunkle Brille, nur ein kleines Löchlein war drinnen, so klein wie ein Stecknadelkopf, so klein.
… Wie sie dann raus gingen, alles vorbei war, da hat er [Bruno Gröning] noch alles Gute gewünscht an der Türe. Wie sie in den Flur kommt, schreit sie auf: „Es brennt es brennt, es brennt!“ Hat nicht gebrannt. Sie hat die Brille herunter genommen und hat das volle Augenlicht wieder gehabt. Nur, verstehen Sie: durch den kleinen Spalt hat sie so hell gesehen plötzlich, dass sie geglaubt hat, es brennt. Aber wie sie die Brille herunter genommen hat, hat sie das volle Augenlicht gehabt.

Und dann ist sie im Januar wieder ins Krankenhaus, sie hat’s ja versprochen, und hat sich vorgestellt und die Ärzte waren sprachlos. Aber so sprachlos – da sagen sie –, aber alle, es ist immer so ein Team: Oberarzt und ein paar Assistenzärzte, auf jeden Fall: „Was haben Sie gemacht? Wir müssen Ihnen ehrlich sagen, wir wussten, dass auch die zweite Operation nicht gelingen kann bei Ihnen. Wir wollten es halt noch einmal versuchen, aber wir waren uns einig: Es würde auch die zweite Operation nichts bringen. Was haben Sie gemacht?“
Sagt sie: „Nichts. Ich sage nichts, was ich gemacht hab.“ Sie wollt’s nicht verlieren. ...
„Ja“, sagen sie, „ja, dann können Sie nach Hause gehen. Wir gratulieren Ihnen.“ Und der Oberarzt ist ihr nachgelaufen und hat gesagt: „Jetzt sind wir unter vier Augen. Sagen Sie mir, sagen Sie’s mir. Ich sag’s nicht weiter. Waren Sie in Lourdes?“ Sagt sie: „Nein, ich war nicht in Lourdes.“ „Was haben Sie denn gemacht?“ Sagt sie: „Ich war bei Gröning.“ „Bei Gröning. Das ist ja interessant. Das glaub' ich. Der kann so was. Da beglückwünsche ich Sie!“

Ja, der Mann ist gestorben, ohne dass er die Heilung gekriegt hat, und als sie 76 Jahre alt war, hat sie uns in Deutschland besucht, hat da ihren Geburtstag gefeiert, war vier Wochen da. Ja, und sie hat sehr gern genäht. Und ich musste auf der Stelle die Nähmaschine reparieren lassen, sie will nähen. Hat die ganzen Ausbesserungsarbeiten gemacht, aufgetrennt, enger gemacht, weiter gemacht, Reißverschlüsse eingenäht, hat alles selbst eingefädelt und konnte das. Liebe Freunde, das ist so ergreifend, dass die Heilung auch so geblieben ist über die Jahre.

Wolfgang Franze [29] (Bildender Künstler):
… Ja, dann sagte man ihm [Bruno Gröning]: „Haben Sie denn das Buch gelesen, die Gralsbotschaft 'Im Lichte der Wahrheit' von Abd-Ru-Shin?“ „Das brauche ich nicht, denn es ist mir jederzeit gegenwärtig. Ich kann Ihnen ein Beispiel geben: schlagen Sie das Buch bitte mal auf, Seite so und so viel.“
Und dann fing er an zu lesen und kehrte der Person den Rücken, Wolfgang Franzemit der er sprach, ja, und dann stimmte jedes Wort, als wenn er das Buch vor sich hatte und gelesen hätte, ja? Das hat mich also auch sehr beeindruckt, dass er da eben wirklich diese Gabe so als natürliche Selbstverständlichkeit ansah, und man war auch überzeugt davon, das ist alles ganz natürlich bei ihm, er konnte es einfach. Also die Gabe des Hellsehens war nichts Außergewöhnliches bei ihm, ja. Es gehörte mit zu seiner Arbeit, zu seinem Wesen. Den Eindruck hatte ich also auf jeden Fall.

Und da hatte ich auch ein besonderes Erlebnis mit einem Bekannten, der meinte: „Ja, das ist wohl Scharlatanerie. Ich möchte gerne mal kommen, aber ich verstecke mich, dass ich gar nicht gesehen werde, so hinten in der Ecke, hinter dem Nachbarn vor allen Dingen, der vor mir sitzt.“ Na ja, dann hat er das gemacht, und als Gröning dann hereinkam, war sein erstes Wort: „Es sitzt da jemand in der Ecke in der letzten Reihe, der nur aus Neugierde gekommen ist und kritisieren möchte. Bevor er den Raum nicht verlässt, fange ich gar nicht an.“ Nun, da war er natürlich erledigt - und überzeugt, dass er wirklich mehr sah, als nur der normale Durchschnittsbürger sehen kann. Es war sicherlich eine Begabung seinerseits.

Erich Kuhlmann [3] (Heilpraktiker, enger Mitarbeiter Bruno Grönings ab 1948):
Was bei ihm kam, kam aus seinem Herzen, E. Kuhlmann mit Bruno Gröningund das war keineswegs als dumm zu bezeichnen, sondern immer geradezu als weise. Er konnte also fundamentale Dinge mit einfachen Worten, ich betone immer wieder: mit einfachen Worten bringen, so dass sie jeder verstehen konnte. Und das war auch das, was wichtig war.

Hella Emrich [20] (Ärztin, Journalistin):
… Er hat mich nie gefragt. Er schaute mich an und hat über mich alles gewusst. Ich merkte: Gott, der liest die Gedanken, ich bin ja aus Glas! Erst einmal war das beängstigend. Aber dann waren die Begegnungen nur noch wohltuend. Man fühlte sich einfach nur wohl in seiner Gegenwart.

Heinrich Humbert

Heinrich Humbert [31] (Pfarrer):
... Er hatte so ein umfangreiches Wissen. Allgemeinwissen und aber nicht nur Oberfläche, wirklich tiefes Wissen muss ich sagen ... also in allen Bereichen so „zu Hause“ und konnte Antworten geben, dass ich nur gestaunt habe.

Grete Häusler [14] (Gründerin und Leiterin des Freundeskreises, sagte am 27.12.1994):
… Ich habe Bruno Gröning erlebt. Grete Häusler damalsEr ist mit dem Auto gefahren, was das Auto hergehalten hat, Kurven geschnitten, er war flink und flott. Ja, er konnte Kurven schneiden, er hat gesehen, was hinter der Kurve kommt. Bitte schneiden Sie nicht die Kurven! ...

[d.V., Bruno Gröning, mit dem Auto fahrend, fragt seine Mitfahrerin, eine Frau Kellner:] „Na, was siehst du jetzt auf der Straße?“ Sagt sie: „Bruno, ich sehe nichts.“ – „Nichts?“ – Ging’s um die Kurve rum, saß ein Häschen da, mitten auf der Straße. Sagt er: "Ein Häschen." Ja, er konnte deshalb so fahren. Aber, liebe Freunde, in einer Ruhe, in einer totalen Ruhe war er flink. Was hat er geleistet in der kürzesten Zeit.

 

An seinen Taten wurde sein Wissen und Können offenkundig

Tausende archivierte Dokumente bezeugen das Wirken Bruno Grönings zu seinen Lebzeiten. Die im direkten zeitlichen Zusammenhang beobachteten Erfolge sprechen für sich. Die folgende kleine Auswahl bezeugt bemerkenswerte Einblicke in das damalige Geschehen.

H.002.001 (Asthma) [32]

Ärztlicher Bericht über Frau Johanna Bayer

Ergebnis der Untersuchung vom 2.9.1949 bei Frau Johanna Bayer, geb. am 1.3.1901, Kassiererin im Hauptbahnhofrestaurant II. Klasse, in München.

Die genannte Kranke, 48 Jahre alt, leidet seit 20 Jahren an Asthma. Die Krankheit wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Seit über zwei Jahren ist sie in meiner Behandlung.

Sie hatte größte Atemnot, musste dauernd beruhigende Tabletten einnehmen und inhalieren, konnte kaum schlafen und hatte die Hoffnung auf eine Heilung vollständig aufgegeben, umso mehr als ihr vom Vertrauensarzt ihrer Krankenkasse die von mir gegebenen Verordnungen nicht in dem erforderlichen Sinne genehmigt wurden und man ihrem Leiden sehr wenig Interesse entgegenbrachte.

Bei dieser Sachlage wurde das Befinden der Kranken täglich schlimmer, auch das Herz drohte zu versagen, und die Kranke stand vor der Entscheidung, ihren Beruf aufzugeben.

Beim letzten Aufenthalt des Herrn Gröning in Rosenheim hatte die Kranke Gelegenheit, durch Herrn Gröning behandelt zu werden. Das Ergebnis dieser Behandlung war Folgendes:

Ich habe die Kranke gestern nachuntersucht. Schon äußerlich machte sie wieder einen lebensfrohen Eindruck. Ihr zuvor immer blasses Gesicht ist verschwunden, mit roten Backen und vor allen Dingen mit jener Überzeugung ist sie mir entgegengetreten: Ich bin jetzt wieder ganz gesund.

Sie teilte mir mit, dass sie frei atmen könne wie nie zuvor, dass sie neue Lebenslust habe und sie nicht mehr wie früher mit Benutzung eines Polsters schlafen brauche, sondern wieder flach im Bett liege und dass sie ihre ganzen Tabletten und Inhalationsmittel weggeworfen habe.

Die Untersuchung ergab: Herz bedeutend gebessert. Töne ruhig (früher ausgesprochene Herzneurose). Lungen nur noch vereinzeltes Giemen, freies Durchatmen.

Ich werde die Kranke weiter beobachten und nach acht Tagen Ihnen einen weiteren Bericht übermitteln.

    Unterschrift und Stempel:
    Dr.med Väth’s Heilanstalt, München 8, Langerstrasse 7, Tel. 44578


H.015 009 (Wasserbauch) [33]

Botnang 20.3.55

Dankschreiben von Frau Eugenie Holder

Bin 57 Jahre alt, wurde von sämtlichen Ärzten aufgegeben, da mein Körper einen totalen Zerfall hatte. Ich war nur noch ein Skelett – außer meinem Wasserbauch, da hatte ich einen Umfang von 170 [berichtigt, d.V.] cm. Selbst meine Verwandten und Bekannten kannten mich kaum mehr, so alt und entstellt war ich. Meine Brust war ganz verschwunden, meine Haut war trocken und spröde, kein Leben mehr darin. Ich bekam hunderte von Spritzen, alles vergebens. Niemand glaubte mehr an ein Aufkommen. In dieser Zeit las ich viel von Herrn Gröning. Mein einziger Wunsch war, diesen Mann kennenzulernen, er war noch meine einzige Hoffnung. Durch Bekannte hatte ich das Glück, dass Herrn Gröning zu mir kam. Zum Gegensatz von den Ärzten sagte Herr Gröning gleich zu meinem Mann, ich würde es schaffen, er kann mit mir wieder spazieren gehen. Als ich das hörte, dachte ich, dann muss ein Wunder geschehen.

Nun ist es soweit, ich habe mein früheres frisches Aussehen wieder, selbst meine volle Brust, normale Füße, mein Wasserbauch ist verschwunden, alles ohne Arznei oder sonstige Heilbehandlung. Ich bekam von Herrn Gröning die Kraft zum göttlichen Glauben an meine Gesundheit. Wenn mein Hausarzt mich heute mit seiner Frau sieht, sagt er jedes Mal, schau nur Frau Holder ihre Arme an, die sind wie früher, da ist bestimmt ein Wunder geschehen. Denn ich konnte nicht mehr gehen, kaum sitzen, noch liegen, jetzt geht alles wieder. Ich mache sogar leichte Hausarbeiten, und das alles verdanke ich Herrn Gröning, der mir den Weg zum göttlichen Glauben zeigte. Mein Schreiben ist die volle Wahrheit, die Herr Gröning liebt.

    Hochachtungsvoll
    Frau Eugenie Holder
    Stuttgart Botnang, Bauernwaldweg 3


H.009.079.01 (Blutvergiftung) [34]

Bericht von Ludwig Schneider

Augsburg-Göggingen, 23.3.1952, Miltenbergstraße 14

Aus Dankbarkeit Herrn Bruno Gröning gegenüber sehe ich mich veranlasst, diesen Tatsachenbericht niederzuschreiben!

Ich zog mir am linken Handballen eine Verletzung zu. Einige Tage darauf bekam ich Blutvergiftung. Am 1.3.1952 stellten sich starke Schmerzen ein und ich sah, dass sich schon ein starker roter Streifen von der Wunde bis unter die Schulter und eine starke Drüsenschwellung bildeten. Darauf ging ich zum Arzt, dort bekam ich einen feuchten Umschlag und sollte denselben tagsüber öfter erneuern, was ich aber nicht tat. Als ich spät am Abend den Arm aufband, erschrak ich sehr, da aus dem einen Streifen zwei rote Bänder den Arm entlangliefen. Als der herbeigerufene Arzt meinen Arm sah, sagte er: „Wenn ich meinen Arm retten will, muss ich sofort ins Krankenhaus, um alle drei Stunden injektiert zu werden.“ Aus triftigen familiären Gründen ging ich aber nicht. Der Arzt gab mir dann zu Hause eine Penicillinspritze und verordnete alle zehn Minuten feuchte Umschläge, und bei einer nochmaligen Verschlechterung muss ich mich sofort ins Krankenhaus begeben.

Als der Arzt weg war, machten wir noch einige Umschläge.

Gott sei Dank war ich im Besitze einer Stanniolkugel sowie einem Stanniolbriefchen, welches ich persönlich kurz zuvor von Herrn Gröning bekam. Beides band ich in der darauffolgenden Nacht an meinen Arm und ging schlafen. Als ich am Morgen erwachte, war von meiner Entzündung fast nichts mehr zu sehen. Um acht Uhr rief ich den Arzt an, dass mein Arm gut wäre.

Er konnte und wollte meinen Worten nicht glauben und kam gegen Mittag doch noch vorbei, um sich selbst zu überzeugen.

Er sagte nur: „Was haben Sie mit Ihrem Arm gemacht?“

Später werde ich meinem Arzt den eigentlichen Sachverhalt berichten.

Am dritten Tage konnte ich wieder gesund meiner Arbeit nachgehen.

Das allein verdanke ich Herrn Gröning.


(Unterschrift) Ludwig Schneider


H.009.086.03  (Fernheilung) [35]

Abschrift 

Augenzeugenbericht einer Fernheilung am 26. April 1952

von Frau Mary Kober

Hamburg 13, Isestraße 21

Während seines Hamburger Besuches im April dieses Jahres sprach ich mit Herrn Gröning wegen der Mutter meiner Hausgehilfin. Diese, Frau Therese Steenbuck, Hamburg-Glashütte, war seit Jahren krank, in den letzten Wochen in so starkem Maße, dass der Hausarzt sie oftmals dreimal am Tage aufsuchen musste. Röntgenaufnahmen erwiesen krankhafte Veränderungen der Beine, des Unterleibes und des Magens. Mehrere operative Eingriffe wären erforderlich gewesen, aber die Kranke widersetzte sich einer Einweisung ins Krankenhaus.

Herr Gröning ließ die Tochter der Kranken, Fräulein Irma Steenbuck, hereinrufen. Sie setzte sich zu uns an den Tisch. Herr Gröning sah Fräulein Irma an und sagte, sie möchte jetzt genau darauf achten, was in ihrem Körper Neues vor sich gehe. Ich bemerkte, wie Fräulein Irma an Kopf und Hals rot anlief. Nach kurzer Zeit sagte sie: „Ich habe starkes Herzklopfen, mir ist so heiß.“ Herr Gröning blickte sie unentwegt an, „es ist richtig“, sagte er, „und was beobachten Sie weiter?“ Fräulein Irma verspürte große Schmerzen in der Magengegend, starke Kreuzschmerzen kamen hinzu, sie zitterte am ganzen Körper und war nicht imstande, die Tasse an den Mund zu heben. „Das sind die Schmerzen, die Ihre Mutter empfindet“, sagte Herr Gröning. Einer Aufforderung aufzustehen konnte sie nicht nachkommen, auch Gehversuche misslangen. Herr Gröning empfahl Fräulein Irma für kurze Zeit Ruhe und übergab ihr eine Kugel. Ihrer Mutter sollte sie auch baldigst eine Kugel und ein Blättchen geben.

Als uns Herr Gröning verlassen hatte, riefen wir in Glashütte an, es solle etwas für Frau Steenbuck abgeholt werden. Dabei wurde uns gesagt, es ginge Frau Steenbuck so schlecht, sie sei so voller Schmerzen, dass sie so schnell wie möglich ins Krankenhaus möchte. Fräulein Irma ruhte einige Zeit, sie schlief fest. Nachdem sie wieder aufgestanden war und es an der Haustür klingelte, hörten wir sie beim Öffnen rufen: „Mutter, du kommst, ich denke, du bist krank?“ Frau Steenbuck erzählte, dass nach dem telefonischen Anruf die Schmerzen schlagartig nachgelassen hätten, sie hätte zu Mittag gut gegessen und danach sogar Gartenarbeit verrichtet, jetzt konnte sie Kugel und Blättchen selbst in Empfang nehmen. Frau Steenbuck hatte von der Fernbehandlung vorher nichts gewusst. Sie konnte sich einige Tage später persönlich bei Herrn Gröning bedanken und sie betonte, dass sie frei von allen Schmerzen sei. Fräulein Irma hat sich schnell wieder erholt.

Ich bin bei diesen Vorgängen Augenzeuge gewesen.

Wie ich erst heute erfahre, hatte der Hausarzt von Frau Steenbuck noch zwei andere Ärzte hinzugezogen, sie konnten aber alle nicht mehr helfen und äußerten, dass nach ihrer Meinung die Lebensfähigkeit der Kranken nur noch nach Stunden bemessen werden könnte.

Hamburg, im April 1952

gez. Frau M. Kober

gez. Irma Steenbuck

Verantwortlich für die Richtigkeit der Abschrift: (handschriftlich) Karin Ufner (?) 21.1.1953

Originalbericht befindet sich in Händen von Herrn Gröning.

(Unterschrift:) Gröning


H.001.108 (Lähmung) [36]

Protokoll von Walter Apenbrink

Herr Walter Apenbrink, Bielefeld, Herforderstr. 162,
Kaufmann, Alter: 48 Jahre, gibt folgendes an:

Im Jahre 1938 hatte ich einen Unfall (Gehirnverletzung). Durch diese Gehirnverletzung trat eine linksseitige Verkrampfung und Lähmung ein. Ich war seit 1938 laufend in Behandlung von Ärzten, sogar bei maßgebenden Ärzten Deutschlands, in der Universitätsklinik Göttingen, und musste im Jahre 1949 feststellen, dass alle diese Versuche keinen besonderen Erfolg gezeigt hatten. Außerdem habe ich seit Jahren Arzneimittel, wie Luminal und Prominal, im steten Gebrauch.

Durch Vermittlung des Herrn Lanzenrath, Bielefeld, gelang es mir, im Juni 1949 Herrn Gröning in Herford aufzusuchen. Ich bestätige ausdrücklich, dass Herr Gröning in keiner Art und Weise eine Behandlung bei mir vorgenommen hat, sondern es war lediglich eine Unterhaltung. Durch diese Unterhaltung wurde mein Körper von den Verkrampfungen vollkommen geheilt. Es war mir möglich, mich nach 2 Tagen ohne Stock fortzubewegen. Desgleichen musste ich feststellen, dass die allgemeinen Lähmungserscheinungen bei mir verschwunden waren. Außerdem kam ich mir vor wie ein neugeborener Mensch.

Diese Aussagen gebe ich hiermit an Eidesstatt.

Bielefeld, den 24.6.49


H.002.052 (Chron. Erkrankungen) [37]

Erfolgsbericht Gertrud Engel

Wrexen (Waldeck)

Chronische Herzmuskelentzündung seit etwa 33 Jahren, Blutkreislaufstörungen, Pfingsten 1949 Höhepunkt der Krankheit. Behandlung durch unzählige Ärzte, u. a. Sanitätsrat Dr. Bauer, Dresden, Dr. Tenge, Schervede, Dr. Kollar, Prof. Dr. Weber, Bad Nauheim, Dr. Köhler, Mengeringhausen.

Von Ärzten war jede Tätigkeit untersagt, nur Bettruhe, also praktisch aufgegeben.

Einen Tag nach Pfingsten Besuch in Herford, keine persönliche Fühlungsnahme mit Herrn Gröning, nur Aufenthalt unter der Menschenmenge im Hof, während Gröning sprach. Sofortige Reaktion, am nächsten Tag bereits Gefühl der völligen Gesundheit (müheloses Laufen, Verrichtung jeder Arbeit möglich).

und Erfolgsbericht von Frau Luise Schmidt

Wrexen (Waldeck) [Mutter von Frau Engel, d.V.) 86 Jahre alt

Lag das letzte halbe Jahr im Krankenhaus, völlig hilflos, konnte weder sitzen, noch stehen, noch gehen, machte alles unter sich. War auch geistig nicht mehr beisammen.

Frau Engel hatte in Herford gleichzeitig an ihre kranke Mutter gedacht. Als sie nach Hause kam, war die Mutter aufgestanden, war geistig völlig normal und fühlte sich ganz gesund und frisch. Im Krankenhaus wurde gesagt, es sei ein Wunder geschehen.


Hans Engel (Ehemann), Wrexen
Rosenheim, 13.9.1949    
                                                                 Dies bestätigt an Eidesstatt:
                                                                 Gertrud Engel (Unterschrift)


H.002.025 (Hüftgelenke) [38]

Erfolgsbericht Lina Brandl

58 Jahre, München 8, Damaschkestraße 69

Beiderseitige Hüftgelenkentzündung seit 10 Jahren, Tag und Nacht sehr starke Schmerzen, ständig erfolglos in ärztlicher Behandlung, (Dr. Hausmann, Pasing, Dr. Rinecke, München, zuletzt orthop. Universitätsklinik München). Fall wurde als unheilbar erklärt.

Ankunft Traberhof Mittwoch, 7.9.1949. Erste Reaktion Donnerstag. Laufen ohne Humpeln möglich, Schmerzen nahezu verschwunden.

Rosenheim, 8.9.1949
aufgenommen:
Bertnum (?)                           Lina Brandl (Unterschrift)

Und wie wir heute wissen, sind diese Heilungen auch dauerhaft, wenn der Geheilte sich bemüht, die guten Spielregeln des Lebens einzuhalten.

Siehe dazu auch ...


 

Hildegard Schneider-Wentrup [39] (Erzieherin):
Und da hat er zu meinem Mann gesagt, den er ja noch nie gesehen hat - wir kannten ihn ja auch nicht: „Sie heißen Gerhard Seitenberg, sind in Lözen geboren, sind so und so alt. Ihr Beruf ist das und das.“ Also da waren wir natürlich sprachlos! Wie kann er das wissen, nicht wahr?
Und währenddem wir uns da unterhielten, da kamen andere Passanten, das waren dann am Ende etwa 10 oder 20 Leute. Die haben dann so einen großen Halbkreis um ihn gemacht, er stand da in der Mitte und hat aber immer noch mit uns gesprochen - mit meinem Mann und mir. Und da hat er zu mir gesagt: „Sie haben in Ihrer Tasche einen Brief, nehmen Sie den mal in die Hand!“ Und dann hab ich den Brief, der ja geschlossen war, in die Hand genommen, in die geschlossene Hand, und da hat er gesagt: „In dem Brief steht …“, und da hat er die ersten Sätze vorgelesen: „Also, wenn Bodo“, das weiß ich heute noch, „wenn du wartest, dass Bodo dir schreibt, kannst du lange warten.“ Also, er hat zwei Sätze wörtlich gelesen, als der geschlossene Brief in meiner geschlossenen Hand war. Und dann hat er gesagt: „Es wird zu intim, da möchte ich aufhören.“ Wie kann man denn in der geschlossenen Hand einen geschlossenen Brief vorlesen? Es war also außerordentlich verblüffend, was er gesagt hat.



Erläuterungen und Quellen

[3] Erich Kuhlmann, Heilpraktiker, Interview 1995 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“. Er stand in Kontakt mit Bruno Gröning seit 1947 in Dillenburg (Hessen) bei einer Flüchtlingshilfsorganisation, wo er ehrenamtlich tätig war. Ab 1948 ein enger Mitarbeiter Bruno Grönings, was dieser ihm auch vorausgesagt hatte, später in Herford, Heidelberg, Traberhof, Wangerooge, München und Weikersheim.

[14] Grete Häusler, Lehrerin, durch blinde Freundin seit 1950 Kontakt zu Bruno Gröning, erhielt spontan Heilung von drei „unheilbaren“ Belastungen. Sie baute Gemeinschaften auf und gründete 1979 den Bruno Gröning-Freundeskreis und leitete diesen bis zu ihrem Heimgang im Jahre 2007.

[19] Edeltraud Geller, Interview 1996 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“, lernte Bruno Gröning 1945 als junges Mädchen (etwa 14jährig – nach ihrer Konfirmation) auf einem Bauernhof kennen, wo er nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft Unterschlupf fand. Sie erlebte Heilungen, hatte eindrucksvolle Erlebnisse mit Bruno Gröning und erhielt viele Belehrungen von ihm.

[20] Hella Emrich, Journalistin und Medizinstudium: Interviews 1991; 1995 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“. Für die Zeitschrift „Neues Europa“ sollte sie einen Bericht über Bruno Gröning schreiben, die sie 1951 nach Plochingen zu Bruno Gröning schickte. Sie veröffentlichte ihr 1. Manuskript über ihn und sollte in Graz auf dem Kongress der „Universalen Liga“ darüber vortragen (etwa 1951).

[24] Sylva Nohara, Opernsängerin: Interview 1995 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“. Im April 1956 lernte sie mit 27 Jahren Bruno Gröning kennen. Sie berichtete über sein Wissen in Architektur und Akustik, was Bruno Gröning von seinem Beruf her eigentlich gar nicht hätte wissen können: „Da war doch in Stuttgart ... der Bau der Liederhalle. Da war er mit Professor Gutbrod zusammen; der ... kannte Bruno wohl vorher schon, und dieser hat ihm wichtige Hinweise gegeben für die Akustik in der Liederhalle.“  - Der Stuttgarter Dirigent Karl Münchinger äußerte sich seinerzeit dahingehend: „Kein Konzertsaal auf dem Kontinent hat so eine Akustik.“ [Quelle: Wikipedia]

[25] Dr. Zetti, aus: „Zweite Sonderausgabe über Grönings Erfolge am Traberhof“, Sonderbericht von der Rosenheimer Heilstätte / Herausgeber: „Zeitungs-Blitz“ Hans Bentzinger, Rosenheim, zweite Septemberwoche 1949.

[26] Michael Pfitzmaier, Sattler, Interview 1995 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“, lernte Bruno Gröning 1945 in einem Eisenbahnwaggon auf der Heimfahrt von der russischen Gefangenschaft kennen. Er hielt Bruno Gröning für einen Spinner, als dieser sagte, er könne Menschen ohne Medikamente heilen und er würde mal ganz viel von ihm in der Zeitung lesen. 1949 las er tatsächlich in einer Zeitschrift über den „Wunderheiler von Herford“ und fuhr zum Traberhof, wo er ihn wieder traf.

[27] Trude Finger, Hausfrau, Interview 1996 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“, durch das Ehepaar Bavay hatte sie oftmals privaten Kontakt zu Bruno Gröning in München. Herr Bavay wurde durch Bruno Gröning geheilt und auch Tochter Gerti Finger bekam eine Heilung von Lungenentzündung. Fingers saßen oft nächtelang mit ihm zusammen; Tochter Gerti lebte in Amerika, als Bruno Gröning schilderte, was sie gerade – 10.000 km entfernt – macht.

[29] Wolfgang Franze, bildender Künstler, Interviews 1992; 1995 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“, traf Bruno Gröning 1949 / 1950 am Traberhof und bei Frau Dichtl, erkannte Bruno Gröning als einen Vermittler der göttlichen Kraft.

[31] Heinrich Humbert, Pfarrer, Interview 2000, fand 1951 in Löhne Kontakt zu Bruno Gröning, bekam die Heilung von Gelenkrheuma, sprach oftmals mit ihm über christliche und religiöse Themen; er hielt Bruno Gröning für einen hoch studierten Mann mit umfangreichem Wissen.

[32]  BG-A, H.002 001 (Asthma)

[33]  ebd.  H.015.009 (Wasserbauch!)

[34]  ebd.  H.009.079 (Blutvergiftung!)

[35]  ebd.  H.009.086 (Fernheilung)

[36]  ebd.  H.001.108 (Lähmung)

[37]  ebd.  H.002.052 (Chronische Herzmuskelentzündung, Blutkreislaufstörungen)

[38]  ebd.  H.002.025 (Beiderseitige Hüftgelenkentzündung 10 Jahre, immer sehr starke Schmerzen, ständig erfolglos in ärztlicher Behandlung)

[39] Hildegard Schneider-Wentrup, Erzieherin, Interview 1996 zum Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“, lernte 1951 oder 1952 Bruno Gröning in Frankfurt am Main kennen; es war ihr unerklärlich, was er alles wusste.